3 2 1 … Amt!

wer mehr als ~500 Euro Jahresgewinn ber eBay macht, ist verpflichtet, dies bei der Steuererklrung anzugeben. Das betrifft insbesondere Gewerbetreibende, die mit eBay ein zustzliches Einkommen erwirtschaften.

Rhein-Zeitung Online:

Gebrauchte Reifen wollten sie von den angeblichen Privatleuten ersteigern, nicht mehr zu gebrauchende erhielten sie stattdessen. Ngel im Profil, das Profil selbst vllig abgefahren: Die Reifenverkufe wurden schnell zu einem Fall fr die Staatsanwaltschaft. Und auch fr die Steuerfahnder des Koblenzer Finanzamts. Denn: Bei den Verkufen im Gesamtwert von 300 000 Euro unterschlugen die Hndler gleich auch noch 50 000 Euro an Steuern. Ein wachsendes Problem des Online-Handels: „Zunehmend wollen sich Gewerbetreibende ein zweites Standbein im Internet aufbauen“, berichtet Felix E., Sachgebietsleiter der Steuerfahndung in Koblenz. Und: Viele whnen sich dabei im rechts- und vor allem steuerfreien Raum. Ein Irrtum, der gerade Gewerbetreibenden aus Sicht von Felix E. bewusst sein msste. Denn: Auch beim elektronischen Handel fallen Steuern an. Und dieser wird daher auch genauso berwacht wie der brige Handel… „Es geht uns nicht um die ,normalen“ Verkufer oder um die Gewerbetreibenden, die den Internetumsatz bei der Steuererklrung angeben“, betont er, „es geht uns um die schwarzen Schafe.“ Im Klartext: um die, die ihren zweiten Geschftszweig bewusst am Fiskus vorbei betreiben. Hndler, die als angebliche Privatpersonen auftreten, Verkufer, die regelmig ihren „Nickname“, den Namen, unter dem sie bei eBay auftreten, ndern, um unerkannt zu bleiben. Ein Bereich, der die Fahnder zunehmend beschftigt. „Der Online-Handel macht inzwischen etwa zehn Prozent unserer Flle aus“, betont Felix E.

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