Wiege-Tag und Trainingsbeobachtungen

Gewicht: 115,5kg (zur Vorwoche: 1,0kg, gesamt: -4,5kg)
Fettanteil: 31,9% (zur Vorwoche: -0,1%, gesamt: -1,1%)
Muskelanteil: 37,5% (zur Vorwoche: +0,2%, gesamt: +0,5%)

Wie man sieht scheint das Training tatsächlich was zu bringen. Langsam aber stetig. Andererseit: Soooo langsam ist das glaub ich doch gar nicht. Wenn ich das richtig überblicke habe ich innerhalb eines Monats gute 4kg an Gewicht verloren und dabei etwa 1% Körperfett verbrannt (wobei die Zahlen der „Amateur-Waage“ natürlich mit Vorsicht zu genießen sind). Was mir aber schon mal positiv aufgefallen ist: An meinen Oberarmen und an meinem Rücken beginnen sich so Muskeln abzuzeichnen, wo vorher alles eher gleichmäßig glatt aussah. Ist ganz gut für’s Ego :-)

Außerdem mache ich bezüglich meiner Trainingsherzfrequenz auf dem Laufband auch messbare Fortschritte: Um während der 45min zwischen 140 und 160 Schlägen pro Minute zu bleiben muss ich mich inzwischen doch schon etwas anstrengen. Anfänglich reichte da mittelzügiges Gehen aus, 5,3km/h bei 0% Steigung, inzwischen sind es immerhin schon 5,6km/h bei 8% Steigung oder 6,5km/h bei 5% Steigung. Letztens hatte ich auch mal den Versuch unternommen, auf dem Band zu laufen (also zu joggen) – der endete allerdings damit, dass ich fast ‚runtergeflogen bin: Gerade noch eben den Sicherheitsmagneten herausreißend konnte ich meine Füße mit einem gewagten Sprung links und rechts des Bandes auf das Gerät retten. Sah bestimmt lustig aus :-) Auf jeden Fall fühlt sich das Laufen deutlich anders an als in der „wirklichen“ Welt, wo einem der Boden i.d.R. nicht die ganze Zeit unter den Füßen weggleitet (außer man ist sturzbetrunken).

6 Gedanken zu „Wiege-Tag und Trainingsbeobachtungen

  1. ReneMT

    Danke :-)

    Das Schöne am Laufen auf dem Band ist in meinen Augen auch: Man MUSS sein Tempo halten. Das Band schert sich ja wenig drum, ob man gerade mal lieber langsamer werden würde (außer, man drückt den entsprechenden Knopf). Beim Fahrrad, auf dem Crosstrainer oder beim Rudern etc. ist das nicht so – da zählt letztendlich nur mein (nicht vom Gerät unterstützter) Durchhaltewille.

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  2. Marco

    Mhm,

    du schreibst das du zwischen 140 und 160 Schläge in der Minute läufst. Das erscheint mir für den aeroben Bereich etwas zu hoch zu sein, sprich der Körper bedient sich in dem Fall wohl eher aus dem Kohlehydratspeicher und nicht aus dem präferierten Fettspeicher. Sprich vielleicht die Pulsfrequenz auf maximal 140 ansetzen, dann sollte das Ausdauertrainung noch etwas effektiver werden …

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  3. Sascha

    Hi Marco,
    mit Spannung verfolge ich hier die Kommentare. Tipp gefällig? Fettverbrennung ist nicht gleich Fettabbau. Fettverbrennungspuls und aerobes Training spielen für effektives Abnehmen durch Sport gerade zu Beginn kaum eine Rolle! Das Ziel ist vielmehr pro Trainingseinheit möglichst viele Kalorien (Kohlenyhdrate) zu verbrennen – die Sportart ist sekundär. Relativ hohe Belastungsintensitäten sind entscheidend, sprich effektiv. Das läßt sich durch einen Lactattest gut ermitteln. Daraus können verläßliche Trainingsherzfrequenzen abgeleitet werden. Also: Sport soll anstrengend sein – nur eben nicht überfordern. Im übrigen ist die Trainingshhäufigkeit (wtl./ mtl.) wichtiger als ein Pulswert. Aber lies selbst, was Dr. Moosburger dazu meint: http://gin.uibk.ac.at/thema/sportundernaehrung/fettverbrennung.html

    Gruß aus Münster und halte durch!!!

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  4. Tom

    Ich staune, daß du mit 115 kg Gewicht auf das Laufband darfst ?
    Mir ,122 kg, wurde das ausdrücklich verboten, um meine Gelenke zu schonen…
    Was ist nun richtig ?

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  5. ReneMT

    Gute Frage :) Aber ich gehe mal davon aus, dass die Leute im Studio wissen, was sie tun – schließlich haben die alle eine abgschlossene Ausbildung oder ein Diplom im Fitness- und Gesundheitsbereich… Da mich also keiner gewarnt hat und ich bis dato auch noch keine Knieprobleme o.ä. hatte schätze ich es wird mir nicht schaden.

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