Archiv für den Monat: Juli 2007

Radtouren

Passend zur Urlaubszeit stelle ich im Folgenden ein paar Tipps für Radtouren vor, die meisten sind sogar ohne Doping zu schaffen.

Radtouren zum Download

Der Getränkehersteller Bonaqa bietet für 4 deutsche Großstädte Radtouren zum Download als PDF-Dateien an, Direktlinks: Hamburg, Berlin, Frankfurt, München.

Bikemap.de

Bikemap.de ist ein deutscher Webservice, bei dem User Radtouren selbst erfassen und von anderen eingestellte Radtouren bewerten können. Das ganze läuft unter Einbindung der Kartendaten von Google Maps. Bei der Tourensuche sind mehrere Kriterien möglich, so etwa die Steigerungsart (flach, hügelig, steil) und die Straßenbeschaffenheit (Asphalt, unbefestigter Weg, Schotter).

Für die österreichischen RadlerInnen bzw. UrlauberInnen gibt’s übrigens unter Bikemap.at die österreichischen Touren.

ADFC-Tourenportal

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club betreibt die Webseite ADFC-Tourenportal, wo es wie bei Bikemap.de Radtouren gibt, allerdings muss man hier für jede Tour bezahlen, so kostet etwa eine Tour mit 130km Länge 2,62€. Die Karte ist hier bei weitem nicht so schön zu bedienen wie bei der Google-Einbindung von Bikemap, außerdem gab es bei meinen Tests massive Performance-Probleme.

Hoch, und wieder runter

Die letzten 2 Wochen waren grausam.
Ich hatte diverse Geburtstage und einen Polterabend (nein, nicht mein eigener) zu bewältigen, und war auch sonst ziemlich…von der Leine gelassen, essenstechnisch.
D.h. spät essen, viel essen, auch das ein oder andere Bierchen getrunken, was erzähl ich, kennt ihr ja sicher.
Dadurch kam auch der Sport viel zu kurz.
In den 2 Wochen hab ichs nur ein mal ins Studio geschafft (sonst 3 mal in der Woche).
Das rächte sich natürlich.
In den 2 Wochen habe ich gut 3,5 Kilo zugelegt.
Böse oder?
Aber es hat wieder klick gemacht, und ich bin wieder auf der alten Schiene, was sich dadurch bemerkbar macht das ich von den 3,5 Kilo schon wieder 2 Kilo unten hab.

Und weiter gehts….

Light – Leid

Das “Metabolische Syndrom” ist nach heutiger Ansicht der Hauptrisikofaktor für die sogenannten “Koronaren Herzerkrankungen“, also die Verkalkung/Erkrankung der Herzkranzgefäße bzw. der beste Freund des Herzinfarkts. Das metabolische Syndrom beschreibt die Kombination aus Übergewicht, Diabetes, Fettstoffwechselstörung und Bluthochdruck. Alles Sachen, die man nicht gern bekommen möchte.

Probates Mittel dagegen: Wenig Zucker. Deshalb greifen viele Menschen statt zu Cola und Co. zu kalorienenarmen Softdrinks wie Cola Light etc. Die meisten natürlich nicht, um koronaren Herzerkrankungen vorzubeugen, sondern um Kalorien zu sparen (=schlank zu werden oder zu bleiben).

Eine aktuelle Studie bringt nun ans Licht: Kalorienarme Brause hilft überaupt nicht gegen das metabolische Syndrom. Im Gegenteil: Light-Getränke-Freunde haben gemäß dieser Studie sogar ein höheres Erkrankungsrisiko, als Liebhaber des vollen Genusses. Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich.

Eine mögliche Erklärung für dieses Phänomen sehen die Experten in dem Umstand begründet, dass jemand, der gern süße Softdrinks trinkt, auch sonst gern viel Süßes (mit “richtigem” Zucker) zu sich nimmt. Das soll aber in Folgestudien noch genauer untersucht werden.

Die “kritische Menge” soll übrigens bei mehr als einem Glas von dem süßen Blubberwasser pro Tag liegen. Da bin ich also außer Gefahr: Bei mir gibt’s hauptsächlich Wasser :-)

Open Source Food

Heute bei den “Notizen für Genießer” gefunden: Open Source Food – Eine internationale Rezeptsammlung auf englisch. Unter den Rubriken East, West, Fusion, Meat, Vegetable, Seafood, Sweet, Quick und Slow sind eine Menge bebilderter Rezepte zu finden.

Screenshot: Open Source Food

Ob alles für mitteleuropäische Gaumen geeignet ist, mag bezweifelt werden. Auch ob das immer mit unserem Anliegen, unser Gewicht zu reduzieren, kompatibel ist bezweifle ich auch.

Aber da wir bei der Ernährungsumstellung ja nicht leiden wollen, ist es gut, sich auch einmal neue Anregungen (und dadurch Abwechlung auf den Tisch) zu holen. Es muss ja nicht gleich das “Nutella-Speck-Sandwich” sein.

PS für Blogger, Social Networker und AJAX-Junkies:

Das ganze ist “sehr Web 2.0” – wer Rezepte veröffentlicht, der bekommt ein “Blog-Widget”, das die eigenen zehn aktuellsten Rezepte im Sidebar einblendet. Bie Bilder und Ausformulierungen der Kochanweisungen sind unter Creative Commons Lizenz (viele unter “Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 License”, andere unter der nicht-komerziellen – Achtung: Manche auch “all rights reserved”). Also: Kein Freifahrschein, aber immerhin eine Möglichkeit, Essensbilder legal zu bekommen.

Wiege-Tag und Afterglow

Unsere Hochzeit ist Geschichte, der größte Stress vorbei, etwas Ruhe kehrt inzwischen ein. Aufgrund der Feierlichkeiten waren wir in letzter Zeit auch nicht so regelmäßig wie davor im Fitness-Studio, schlicht, weil das zu anstrengend und zeitlich zu aufwändig geworden wäre. Mittlerweile normalisiert sich die Situation aber wieder :-)

Um so mehr erfreut war ich dagegen über meine Wiegedaten von gestern, fast zwei Wochen nach der letzten Veröffentlichung:

Gewicht: 113,5kg (zum 10.07.: -0,9kg, gesamt: -6,5kg)
Fettanteil: 31,5% (zum 10.07.: -0,1%, gesamt: -1,5%)
Muskelanteil: 37,7% (zum 10.07.: +0,1%, gesamt: +0,7%)

Wirklich erstaunlich! Ich habe in den letzten Tagen nun nicht wirklich bewusst auf meine Ernährung geachtet, bei Feiern das eine oder andere Bierchen / den einen oder anderen Longdrink getrunken und auch (gezwungener Maßen) mal Kuchen und Torte gegessen. Nichts desto Trotz gehen die Fortschritte anscheinend weiter. Ob das evtl. auch an der neu aufgebauten Muskelmasse liegt, erhöhter Grundumsatz und so?

Na mal schauen – es wird ja jetzt wie gesagt etwas ruhiger, ich werde also auch wieder Zeit haben, auch den einen oder anderen Artikel abseits meiner eigenen Fortschritte veröffentlichen. Und beim nächsten Wiegen mal meinen Bauchumfang messen – vielleicht hat sich hier ja auch schon was getan…

Gedanken zum Abnehmen

Wie manche sicher bemerkt haben und wie auch schon bemängelt wurde, bin ich in letzter Zeit hier ziemlich ruhig. Das liegt nicht daran das ich nichts Abnehme, so ist es nämlich nicht. Heute Morgen brachte ich zum Beispiel 93,8 Kg auf die Waage und hatte somit wieder etwas an Gewicht verloren. Viel mehr ist die Cookie schuld, denn sie fordert zu Recht meine Aufmerksamkeit und die gebe ich ihr gerne. So bleibt weniger Zeit um Online zu sein und Blogs und anderes im Netz zu Pflegen.

Zum Abnehmen selbst, ist eigentlich nicht viel zu sagen. Es geht langsam aber sicher vorran. Die Tage an denen ich nicht Arbeite nehme ich immer ab und an Arbeitstagen schaffe ich es mein Gewicht zu halten. Ich versuch mich am Arbeitsplatz natürlich zurückzuhalten, aber so gut wie am Anfang klappt das nicht mehr und manchmal siegt der Schweinehund. So habe ich zum Feierabend dann doch ein paar Gramm mehr, aber bis zum Arbeitsbeginn am nächsten Tag sind die dann wieder runter. Noch ist aber zum Glück ein Erfolg zu sehen.

Erste Daten nach 8 Wochen…

Leider sind meine Forschritte nicht so groß wie bei den anderen hier ;(

Vor 8 Wochen begann ich, zu versuchen, mein Gewicht zu reduzieren und 3x pro Woche Sport zu treiben.

Den Sport möchte ich nicht mehr missen, leider klappt es mit dem gesunden Eßverhalten leider noch nicht so richtig .

Die Werte wurden mit der Bioelektronischen Impedanzmessung gemessen.Die bioelektrische Impedanzmessung, sprich die Analyse des Körperfettgehalts durch Messung der Wiederstände im Körper, ist die ungenaueste, ABER auch die billigste und häufigste. Andere Verfahren wie die Ultraschallmethode sind wesentlich genauer, aber auch aufwendiger und teurer.

Gemessen wurde in der 1. und in der 8. Woche.In den übrigen Wochen wurde nur gewogen.

Hier die Werte: Weiterlesen

Meine 14 Regeln zur Ernährungsumstellung

Hallo allerseits,

Ich habe jetzt 8 Wochen lang einen Kurs “Ernährung und Bewegung ” in einer hiesigen Reha-Klinik absolviert.Der Kurs setzte sich aus einer Stunde Ernährungsberatung und einer Stunde Bewegung(meist Kardiotraining) zusammen.

In der Ernährungsberatung ging es um Zusammensetzung der Lebensmittel und eine ausgewogene gesunde Ernährung.

Als Fazit dieses Kurses habe ich mir folgende Regeln auferlegt ( nein, das ist keine Selbstkasteiung), die mir helfen sollen, ein wenig Maß zu halten mit meinem Gewicht. Weiterlesen

Ernährung, Diät und meine Meinung

Des öfteren kam hier schon das Thema “Diät” auf. Das erscheint ja auch naheliegend – schließlich ist das hier ein Abnehm-Blog. Was aber auch schon klar gestellt wurde: Diäten funktionieren nicht. Und das aus zwei Gründen: Erstens merkt der Körper oftmals “Hu – hier gibt’s ja jetzt deutlich weniger zu essen!” Und sagt sich: “Dann werd ich mal deutlich mehr sparen!”. Das wirkt sich dann nach der Diät, bei der Rückkehr zum “normalem” Essverhalten, fatal aus (Stichwort: Jojo-Effekt). Und zweitens halten die meisten Leute eine Diät nicht lange durch. Weil man nämlich plötzlich Essgewohnheiten annehmen soll, die man überhaupt nicht mag. Das Zauberwort (bzw. die Zauberworte) um tatsächlich langfristig abzunehmen lauten daher: Generelle Ernährungsumstellung und mehr Sport/Bewegung.

Aber auch “Ernährungsumstellung” hat irgendwie noch so einen schalen Beigeschmack. Das klingt nämlich ein bisschen wie Diät – nur noch schlimmer. Diät suggeriert ja, dass ich mit dem miesen Essen nach der Zeit X wieder aufhören kann. Ernährungsumstellung klingt nach Abschied von liebgewonnenen Freu(n)den – für immer. In der Praxis – und damit meine ich jetzt meine persönliche – hat sich das Ganze aber als gar nicht so schlimm erwiesen. Weiterlesen

Futter für die Wii Sportler

Nintendo hat auf einer Pressekonferenz zur E3 Messe in den USA das Balance Bord vorgestellt, welches zusammen mit dem Spiel Wii Fit ausgeliefert werden soll.

Wii Fit ist eine Sammlung von 40 Sportübungen und Mini-Spielen. Das Programm misst und überwacht den Body Mass Index des Spielers. Außerdem kann es über die Druckverteilung der Füße eventuelle Fehlhaltungen aufzeigen. Die Spiele reichen von Yoga-Übungen über Aerobic-Schrittfolgen, Liegestütz-Aufgaben, Balance-Übungen, bei denen der Spieler nur über Verlagerung seines Körpergewichts eine Kugel durch ein Labyrinth bewegen muss, bis hin zu Kopfball-Spielen.
via heise.de

Wenn man den BMI mal ausser acht lässt (ich halte nix davon) hört sich das alles sehr gut an.
Perfekt für die ein oder andere Übung für zu Hause.

Wiege-Tag und Stress, Stress, Stress…

Momentan gebe ich hier auf dem 321Blog reichlich wenig zum Besten. Man möge es mir verzeihen: Am Wochenende, genauer gesagt am 14.07., ist unsere Hochzeit – und wir stecken mitten in den letzen Vorbereitungen. Dann liegt seit letzter Woche auch noch mein Schwiegervater im Krankenhaus und hat heute einen Herzschrittmacher bekommen, wir hoffen aber, dass er am Samstag wenigstens zur Feier kommen darf. Und so weiter *stöhn*…

Aber immerhin bleiben meine Frau und ich unserem Sportprogramm treu. Daher hier nochmal schnell die Wiege-Daten vom Wochenende:

Gewicht: 114,4kg (zur Vorwoche: -1,2kg, gesamt: -5,6kg)
Fettanteil: 31,6% (zur Vorwoche: -0,1%, gesamt: -1,4%)
Muskelanteil: 37,6% (zur Vorwoche: 0,1%, gesamt: +0,6%)

10418!

Das zeigte mein Schrittzähler heute nachmittag an.
Aber kann ich dem Biest auch trauen?
Der Zähler ist wohl ein recht billiges Ding, war der Trostpreis bei einem Volleyballturnier (und ich hab nichtmal mitgespielt).
Aber ich war auch viel unterwegs heute:
– zu Fuss zum Bahnhof und zurück (jeweils 15 Minuten)
– von der S-Bahn zur U-Bahn
– von der U-Bahn ins Büro
– von da aus zu einem Termin (U-Bahn/Strassenbahn, nochmal n Stück zu Fuss, da durchs Haus und zurück)
– und dann halt wieder zur U-Bahn, S-Bahn etc pp.

War also schon einiges heute, aber oft werd ich das Ding nicht mitschleppen :)

Durst!

Man soll ja eh viel trinken, grad auch beim Sport wenn man viel schwitzt.
Aber ich stelle mir schon länger die Frage: was soll ich denn am besten beim Sport trinken?
Wenn ich Spinning mache oder draussen auf dem Rad sitze hab immer eine Flasche mit einem isotinischen Getränk dabei.
Sprich, eine Vermischung von Wasser und einem Pulver auf dessen Verpackung draufsteht das es Mineralien enthält die man beim schwitzen verliert und die man so dem Körper wieder zurückgeben kann.
Ja und nebenbei bleibt der Körper natürlich dadurch auch noch leistungsfähig.
Schön und gut, nur gibts da einen kleinen Haken: Das Zeug schmeckt gut, echt gut, und hat Zucker.
Wieviel weiss ich aus dem Stehgreif nicht, aber die Tatsache an sich ist ja schonmal nicht so prickelnd.
Ich hatte auchmal ein Getränk das war zuckerfrei, schmeckte aber irgendwie wie eingeschlafene Füsse.
So ihr Lieben, erleuchtet mich, was trinkt ihr beim Sport um den Mineralienverlust auszugleichen.
Was ist das ultimative isotonische (und vielleich auch zuckerfreie) Getränk.

Oder mach ich mir ganz umsonst Gedanken und das beste ist und bleibt das klassische Wasser?

Unterwasser-iPod

MP3Beim Bahnen ziehen im Schwimmbad kann es mitunter ziemlich langweilig werden; z.B. Läufer oder Walker haben es da einfacher, sie nehmen einfach einen MP3-Player mit und lassen sich von der Musik ablenken und schon vergeht die Ausdauereinheit fast wie im Flug.

Via electrobeans bin ich nun auf einen wasserdichten MP3-Player aufmerksam geworden: damit soll es möglich sein, während des Schwimmens Musik zu hören; der Schall soll dabei über die Wangenknochen übertragen werden. Der Player bietet wohl 256MB Speicher, 4 Stunden Akkulaufzeit und kostet knapp 200 US$ (Online-Shop, USA).

Die Idee klingt ja gut, allerdings darf wohl ein wenig Skepsis hinsichtlich Lautstärke und Musikqualität der Übertragung via Wangenknochen angebracht sein. Freiwillige vor, hat jemand Lust und Geld übrig, um das Teil zu testen? :)

Feiertage und FDH – Extra Training

Da hat man sich zu einem strengen “Friss die Hälfte” durchgerungen und doch läßt es sich nicht vermeiden: Das Wochenende mit Einladung zur Grillparty kommt. Unweigerlich. Was tun?

Tip 4: Extra Training

Wer seine Kalorien durch Training verbrennt, kann am entsprechenden Festtag entsprechend mehr trainieren. Oder auch an den Tagen vorher und nachher. Durch die zusätzlichen verbrannten Kalorien wird dann auch das schlechte Gewissen nach dem “freien Tag” beruhigt.

Wärend meiner Zeit im Fitnessstudio musste ich leider feststellen, dass sich mehr Training auch in mehr “Kohldampf” niedergeschlagen hat. Also würde ich eher nach der Völlerei ans verbrennen gehen. Aber wer joggt noch gerne nach einer ausschweifenden Party?

(Die Artikel dieser Serie wurden von “5 tips to help manage your calorie choices at those 4th of July festivities” inspiriert.)