Gute Zeiten, schlechte Zeiten

Kann es sein, dass so ein Training, bzw. die dafür notwendige, gefühlte „Anstrengung“, stark tagesformabhängig ist? Gestern zum Beispiel war die Ausdauer-/Kraftkombination, die sich eigentlich durch nichts von anderen Tagen unterschied, wirklich extrem anstrengend. Besonders der Ausdauerteil. Gut, wir hatten draußen 29°C (und im Studio bestimmt gute 26°C) – aber ich war auch schon bei knapp über 30°C trainieren und das fühlte sich nicht so krass an. Mein Puls war nicht einmal höher als sonst, aber rein gefühlsmäßig musste ich mich echt zwingen, durchzuhalten. An anderen Tagen flutscht es dagegen „wie geschnitten Brot“, da könnte ich nach den üblichen 45min auch noch länger problemlos laufen.

Frage an die Experten: Woran liegt das? Ich höre immer „Kreislauf“ – OK, und das heißt jetzt was genau?

6 Gedanken zu „Gute Zeiten, schlechte Zeiten

  1. Horst (Blog ohne Diät)

    In dem Punkt bin ich kein Experte, kenne es aber auch. Bei mir merkt man vor allen Dingen Krankheiten stark. Also wenn ich z. B. erkältet war, ist das erste Training wieder sehr anstrengend. Oder bei so leichten Erkältungsanzeichen, die dann aber doch nicht durchbrechen.

    Was den Kreislauf angeht: Ich vermute mal, dass bei einem Wetterumschwung der Körper schon so stark belastet ist, dass es die zusätzliche Anstrengung von außen nicht mehr braucht.

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  2. Jamaicaneisbaer

    vielleicht hast du an einem Tag zu wenig oder zu viel gegessen… wenn dann zu wenig Kohlenhydrate zu dir nimmst, ist es vielleicht möglich das du in den Unterzucker kommst? Eine Bannane eine halbe Stunde vorm Training und immer viel Trinken, auch während des Trainings! Ich brauche wenn ich Trainiere immer Mittags was richtiges, sprich Kohlenhydrate + Eiweiß… sonst häng ich abends in den Seilen *g* Ich bin auch schon mal vom Rad geflogen, weil ich nix gegessen hatte…

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  3. ReneMT

    Ah… das kann sein. Trinken tu ich glaub ich ausreichend. Komme an Trainingstagen auf 4,5 – 5l, davon 1,5-2l während des Trainings.

    Aber das mit den Kohlehydraten könnte es tatsächlich sein: Mir ist nämlich aufgefallen, dass ich, wenn ich so 2 Stunden vor dem Training nochmal nen Apfel / eine Banane esse, irgendwie mehr Power habe. Und gestern war’s stressig, da gab es nur was Schnelles zu Mittag.

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  4. Michael

    Hmm, dieses Phänomen kennt doch eigentlich jeder beim Sport: es gibt einfach Tage, da ist man nicht so leistungsfähig, und dann gibt es Tage, da könnte man quasi Bäume ausreißen ;)

    Ich merke das sowohl beim Ausdauer- als auch Krafttraining und denke schon auch, dass Ernährung ein Grund sein kann, bei mir persönlich aber definitiv nicht.

    Vor allem aber meine ich, dass da das ganze Umfeld einfließt (z.B. wie viel und wie gut die letzten 2 Tage geschlafen, kündigt sich eine Krankheit an, gab’s viel Stress, privates und berufliches Umfeld überhaupt, aktuelle Stimmung, gab’s Alkohol die Tage zuvor, usw.). Einige würden wohl noch Mond und die Sterne einbeziehen, Biorhythmus usw. …

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  5. Mac

    Hehe,

    bei mir liegt es in erster Linie daran, wenn das Training nach dem Training an der Theke unserer Stammkneipe nicht nach 1-2 Bier, sondern eher nach 20-30 Bier beendet ist ;-)!

    Schlaf spielt schon eine wichtige Rolle, aber kann man auch nicht so pauschal beantworten, da die Schlafgewohnheiten zu unterschiedlich sind …

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