Archiv für den Monat: Februar 2010

Aufwärtstrend

Hoffentlich wird es kein Trend. Das Bild verrät aber schon die Herkunft der kleinen Gewichtszulage: Lecker Grillteller am Wochenende, dazu zwischendurch noch 1-2 VeggieBurger und der ein oder andere Snack unterwegs haben diesmal dazu geführt, daß ich mich sogar freuen kann nicht noch mehr zugelegt zu haben.
Sport habe ich auch wieder nur im überschaubarem Maße betrieben – aber immerhin schwimme ich jetzt immer gleich 2.000m, wenn ich denn mal die Schwimmhalle rechtzeitig betrete.
Ab sofort muß ich also wieder deutlich mehr machen, damit die kleine Zulage eine Ausrutscher bleint und nicht zum Aufwärtstrend verkommt.

auf und ab

Meine Kurve sieht nicht so aus, aber ich verzeichne derzeit Schwankungen von bis zu 2kg innerhalb von 2 Tagen. Das macht sich nicht nur auf der Waage bemerkbar, sondern auch am Gürtel. Ich befinde mich im letzten verfügbaren Loch, und trotzdem rutscht mir an guten Tagen die Jeans. Abgesehen von der Tatsache, dass ich einen neuen Gürtel bräuchte, finde ich diese Auswirkungen schon beachtlich.
Was mir derzeit hilft, die Ausschläge nach oben in Grenzen zu halten und die nach unten immer etwas grösser geraten zu lassen, ist der Umstieg auf kleine Teller.
Meine Tochter muss gemästet werden, sonst pfeifft ihr bald der Wind durch die Rippen. Es gibt also derzeit bei uns, wann immer ich es einrichten kann, zwei warme Mahlzeiten pro Tag. Auf die eine verzichte ich ganz und esse stattdessen Joghurt, Quark oder sowas in der Art mit hineingeschnittenem Obst. Bei der zweiten benutze ich einen normalen Abendbrotteller statt der üblichen grossen Teller. Gewogen hab ich noch nicht, was ich dadurch weniger esse, aber es funktioniert. Satt werde ich auch von der kleinen Portion und esse nicht mehr über den Hunger, was mir sonst oft passiert.
Trotzdem ist es nicht nett, denn die Kocherei bleibt an mir hängen, und ich darf es nachher gar nicht essen. Wir fahren aber alle gut dabei.

Das Duell in KW 8

Mistiger Rückschlag

2 Tage bei Muttern und das Lebkuchen-Barcamp-Nürnberg haben mich über die 110er Grenze zurückkatapultiert. Erste Fortschritte durch 2* Dinner-Skipping (nur Obst oder Nix, weil am Nachmittag was gegessen wurde (gestern 2 Brezeln und 2 Mini-Snickers)) zeichnen sich allerdings bereits ab.

Ob Zeit zum bewegen ist (oder besser: Motivation) wird sich zeigen. Grad ist ****viel zu tun.

Rest der Woche, Selbstbeschimpfung, Analyseversuch

Ernährungsprotokoll wie versprochen:

Dienstag, 09.02.2010:

  • Frühstück: 2 Knäckebrote
  • Mittagessen: 2 belegte Brote
  • Abendessen: Gemüse-Reis-Pfanne
  • Getränke: jede Menge Kaffee (mit Milch), abends eine heiße Zitrone (mit Zucker) und “0%”-Cola. Wasser habe ich mir eine Flasche zum Schreibtisch getragen, dann aber vergessen, sie auch zu trinken.
  • Ein paar Gummi-Erdbeerimitate

Mittwoch, 10.02.2010:

  • Frühstück: 2 Knäckebrote
  • Mittagessen: 2 belegte Brote
  • Abendessen: Eintopf mit Wirsing, Kartoffeln und Rindfleisch
  • Getränke: jede Menge Kaffee (mit Milch), außerdem Wasser (ja, habe tatsächlich dran gedacht), abends  “0%”-Cola.
  • Ein paar Gummi-Herzen (was die Familie immer so rumliegen lässt…)

Donnerstag, 11.02.2010:

  • Frühstück: 2 Knäckebrote
  • Mittagessen: 2 belegte Brote
  • Abendessen: Eilige Nudeln mit Tomatensoße nach endloser Heimfahrt
  • Getränke: jede Menge Kaffee (mit Milch), abends  “0%”-Cola.

Freitag, 12.02.2010:

  • Frühstück: 2 Knäckebrote
  • Mittagessen: 2 belegte Brote
  • Überraschender Gewinn durch Kundenbesuch: 1 Stück Sachertorte
  • Abendessen: Käsespätzle mit Röstzwiebeln
  • Getränke: jede Menge Kaffee (mit Milch), abends  “0%”-Cola und 1 Glas Wein

Samstag, 13.02.2010:

  • Frühstück: 2,5 Brötchen
  • Brotzeit: 1 Brötchen, 1 Fertigfrikadelle, 1 Würstchen, Budapester Salat
  • Nachmittag: 1/4 Stück Kuchen
  • Abendessen: Gebratene Maultaschen mit dem Rest der Käsespätzle
  • Getränke: vereinzelt Kaffee, “0%”-Zeug, insgesamt viel zu wenig
  • Später Abends: Wein und Kartoffelchips

Sonntag 14.02.2010:

  • Frühstück: 3 Ciabatta-Brötchen
  • Brotzeit: 2 Brötchen, 2 Würstchen, 1 Osterei
  • Abendessen: Gemischtes Rahmgemüse mit Reis
  • Getränke: vereinzelt Kaffee, “0%”-Zeug, zu wenig
  • Später Abends: Wein und Kartoffelchips

Jetzt hatte die Woche ja eigentlich recht diszipliniert angefangen, aber das Wochenende haut voll rein. Da muss ich mich in Zukunft zusammenreißen. Außerdem sollte ich wieder mit viel mehr Gemüse kochen — der Speiseplan sieht ja furchtbar aus, wenn man ihn mal aufgeschrieben sieht. Und ich werde mal den Soda Club abstauben und reaktivieren, denn diese “0%”-Limonaden können auf Dauer auch nicht gut sein…

Und die Portionen müssen kleiner. Damit habe ich gestern gleich mal angefangen.

Attacke!

Am Wochenende erwähnte ich ja bereits, daß meine Waage mir irgendwie wohlgesonnen ist. Heute Morgen hat sich dies noch einmal mehr als bestätigt.

Mich quälte zwar noch etwas die Sorge, ob denn fast food und Döner – am Wochenende Nachts ja nicht unüblich – vielleicht doch noch einen Tag später zurück werfen würden.

Das Ergebnis motiviert natürlich so sehr, daß mir mein morgendliches Bewegungsprogramm tatsächlich sogar einiger maßen leicht fällt.

Jetzt, wieder im Ballbesitz, scheint das Duell wieder schaffbar – und mein erstes Etappenziel diese Jahr kommt auch in Sichtweite.

Auf dem Weg nach ‘uhun’

Ich war ja schon bei 109 Kilo, der nächsten Magischen Marke nach ‘uhuz’.
Immerhin bewegt sich das Gewicht jetzt wieder kontinuierlich auf den Punkt zu:

Langsam komme ich auch wiewder in den Rhythmus des Bewegungsprogramms, das auf “3* die Woche 30-45 min” reduziert wurde – das ist deutlich realistischer und führt auch bei Nachholaktionen nicht zu Musukelkater oder Lendenlahmheit (die dann wieder den Sport sabotiert).

Was ich aktuell nicht mehr schaffe ist, Ernährungstagebuch zu führen. Das ist im Alltag doch etwas nervig. Aber die 3-4 Wochen, wo ich das gemacht habe, haben mir ein ganz gutes Gefühl dafür gegeben was pro Mahlzeit und am Tag so ‘drin’ ist und in welchem Mix.

Für das neue Nexus One war ich zwar auf der Suche nach passenden Programmen, aber etwas ausreichend simplex gibt es nicht. Nur endlose Kalorienverwaltungsdinger, die null auf Balance abzielen.

Schade. Oder hat da jemand Tipps?

Was ich suche ist ein programm, das mir hilft, die ‘ernährungspyramide’ zu checken, also wo ich einfach abhaken kann:

3 Portionen wasser 2 Portionen Brot/Kohlehydrate, 1 Portion tierisches Eiweiß… so etwa.

Wenn es noch ‘eingesparte Süßigkeiten’ auf einem Konto verwalte könnte wäre es super. (Wenn jemand sowas bauen will, soll er mit mir reden, ich helfe gern ;) )

Nullsummenspiel

Meine Urlaubsherausforderung habe ich gemeistert: Ich habe mein Gewicht gehalten.

Das Ziel morgens ordentlich beim Buffet zuzugreifen, mittags wenig zu essen und abends dann wieder richtig aber etwas leichtes habe ich dabei nur bedingt erfüllt: Mittags hat das zwar immer geklappt, aber abends gab es: Mittwochs eine Käseplatte, Donnerstags eine große Portion Sushi, Freitags Tapas-Völlerei, Samstag ein Vier-Gang-Gourmentmenü und Sonntag dann – auf dem Bodensatz der kulinarischen Realität angekommen – ein Abendessen an einer Autobahnrastanlage, das immer noch wie ein schwerer Stein in meinem Bauch liegt.

Dazu gab es tagsüber fast immer Schokolade. Mit Fassbender und Rausch sitzt man da in Berlin ja an einer hervorragenden Quelle. Sogar auf der Heimfahrt haben wir noch Pralinen gegessen. Das bestätigt mich wieder in meiner Annahme, dass mir Schokolade beim Abnehmen bzw. Gewicht halten tatsächlich hilft.

Und jetzt mal sehen, wie der Arbeitsalltag wieder beginnt.

Abnehmen – so aber nicht

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Nachdem ich ja letzte Woche noch dacht, dieses mal könnte es mit abnehmen losgehen, habe ich verdrängt das Kantinenessen kein ekliger Fraß, sondern richtig gutes Essen sein kann. So auch hier in der Generali Kantine am Besenbinderhof. 3 verschiedene Gerichte standen uns Skatspielern zur Verfügung. Von vegetarisch über ‘leichte’ Küche bis zur Hausmannskost. Glücklicher Weise reichlich davon so das man noch gerne einen Nachschlag bekommen kann, falls die große Portion nicht reicht.

Das reichhaltige Essen und dann den ganzen Tag sitzen reicht eigentlich schon, zur Sicherheit wird das ganze aber noch mit zwischenmahlzeiten ergänzt. So gibt es bereits morgens eine große Auswahl an belegten Brötchen und Frikadellen.
Nachmittags geht es dann aber erst richtig los. Wahlweise Kuchen oder Torte stehen als süße Leckereien zur Verfügung. Gestern war ich für die Himbeertorte zum Glück zu spät so das ich nur ein Stück Pflaumenkuchen hatte. Heute habe ich mich tapfer gegen Tiramisu und für einen Apfelkuchen entschieden.

Wer nichts süßes mag kann dann noch leckere Würstchen oder andere Kleinigkeiten haben.

So kann man nur schwer abnehmen, aber wenigstens macht es Spaß :)

Abnehmen mit kalter Nase

Trotz Mettbrötchen mit Zwiebeln und einem Halben mit Ei war heute morgen mein Wägegerät doch nett zu mir.
Dabei hat die Feierei gestern Abend doch bestimmt auch das ein oder andere Gramm Gewichtszulage gebracht. Jedes Bierchen hat da ja neben den eventuell auftretenden Kopfschmerzen auch immer ein paar Gramm für die Hüfte oder Bauch dabei.
Vielleicht hat aber auch das Schneeschippen und Eishacken heute geholfen. Zumindest eine kalte Nase hat es mir eingebracht. Wenns hilft, werde ich jetzt jeden Tag weiter Abnehmen mit kalter Nase.

Abnehmen durch Haareschneiden?

Nachdem Hans ja durchaus anschaulich veröffentlicht hat wie unser essen am Mittwoch abend aussah und ich dazu seit Dienstag literweise Cola u.ä. getrunken habe ich mein Gewicht heute morgen deutlich höher eingeschätzt. Offensichtlich scheint sich aber mein Friseurtermin gestern nachmittag positiv ausgewirkt haben. Ich gehe nun auf jedenfall mit 103 kg in dieses Wochenende und sollte unter normalen umständen damit wenigsten mal wieder im minus liegen.

Zumindest sieht es gesund aus.

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Schmeckte mir aber auch sehr gut. Experten werden jetzt sicher den Fettschlauch…äh..das Würstchen bemängeln, aber dennoch scheint diese Mahlzeit mal recht ausgewogen zu sein.
Muß sie auch, schließlich will auch das Nougatgebäck von halb Vier heute morgen an der Tankstelle ausgeglichen werden…

Wie schaffst Du es nur Dein Gewicht zu halten?

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…so z.B. nicht, wird der geneigte Betrachter sicher denken. Stimmt auch, einzeln betrachtet. Zum Glück gibt es aber hier im Office nicht jeden Tag Steak für die Spätschicht (gestern z.B. Pizza). Außerdem ist sicher eine gute Mahlzeit auch verdient in Anbetracht der Schneeschipp- und Eishackaction, die ich jetzt morgens immer machen darf.
Dennoch, allein die letzten beiden Tage lassen mich mir selbst die Frage stellen:
Wie schaffe ich es nur mein Gewicht zu halten?

Nahrungsaufnahme, dokumentiert.

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Das kennt ihr ja sicher alle: Projektstress, keine Zeit aber trotzdem irgendwie Hunger.
Heute ist mir der nette Eimer mit gebratenem Reis, Gemüse und Huhn zum Opfer gefallen. Genaugenommen umgekehrt, denn die bescheidene Portion die ich in sekundenschnelle fast beiläufig während eines Gespräches in mir aufgesogen habe, weckt nun in mir den Wunsch nach mindestens 2 h Bettruhe.
Natürlich wird es das nicht geben – im Gegenteil: Morgen gehts auch wieder zum Frühschwimmerclub.
Dank der neuen WP App, die wir hier ja schon fleißig nutzen, kann ich nun wenigstens die Nahrungsaufnahme öfter dokumentieren.

Die Verzögerung – wird doch alles anders

So, nachdem ich gestern schon angefangen habe zu schreiben, dass ich diese Woche einigermaßen ruhigen Tagen entgegenlaufe, kam es natürlich doch ganz anders und gestern wurde einer der hektischsten Tage überhaupt, so das ich mich ganz bewußt nicht nur für die Pizza sondern auch noch einen RedBull und eine Flasche Cola entschieden habe.

Die Folge war heute morgen auch zu spüren, so richtig gut fühle ich mich nicht, dafür habe ich das Frühstück ausfallen lassen.

Da ich gestern schon entschlossen habe, mich die Woche mal durchzuwiegen und gestern immerhin mit 103,2 sogar unter dem Startgewicht lag, habe ich mir für heute morgen natürlich keine Hoffnung auf ein gutes Ergebniss gemacht. Aber, oh Wunder, ich lag sogar bei nur 102,5 womit ich in diesem Duell auf einmal wieder recht weit vorne wäre. Das ganze zeigt jedoch wieder, dass man Geduld haben muß und positive wie negative schwankungen im allgemeinen ein paar Tage brauchen. Für mich ein Zeichen das meine Einschätzung vom Montag doch recht gut gepasst hat, ich es nur noch nicht sehen konnte.