Wunschziel: Übergewicht

Ja ich möchte Übergewicht haben. Ich wäre wirklich froh darüber. „Traumziel Übergewicht“. Ja, vielleicht mag das etwas seltsam klingen, aber ich wünschte, ich könnte mich Übergewichtig nennen. Ernsthaft!

Übergewicht hat man, laut medizinischer Definition, wenn man einen BMI zwischen  25 und 30 sein eigen nennt (Frauen schon ab einem BMI von 24). Aber davon bin ich weit entfernt. Leider auf der falschen Seite der Skala. Ein BMI von glatten 37 kann ich verzeichnen*. Adipös würde mein Arzt jetzt sagen. Aber den besuche ich, unter anderem deshalb, schon seit Jahren nicht mehr. Um die magische Schallgrenze von 30 zu erreichen muss ich mein Gewicht aus dem dreistelligen Bereich in den zweistelligen bringen. Auch eine wichtige psychologische Grenze.  Dafür muss ich einen halben Zentner abnehmen. Klingt viel, ist viel, wiegt viel. Das ist (beinahe) so schwer wie ein kleines Bierfass. Das trag ich jeden Tag mit mir rum. Zusätzlich. Unnötig.

Damit muss Schluss sein! Kampf den Pfunden! Nieder mit dem Waschbärbauch!

Um dem ganzen einen Anreiz und Ansporn zu geben, werde ich mich nun am aktuell anlaufenden Montagsduell beteiligen. Potential ist ja reichlich vorhanden. Muss „nur noch“ umgesetzt werden. Ernährung total umkrempeln. Irgendwas sinnvolles mit Sport machen. Aufhören mit naschen.

Das wird ein Klacks…

*damit wäre ich ja eigentlich schon disqualifiziert. Eine Teilnahmebedingung lautet immerhin „Übergewicht“.

3 Gedanken zu „Wunschziel: Übergewicht

  1. Anja

    Also ganz ernsthaft, die Einstellung, dass Du abnehmen willst, ist ja fantastisch. Aber mit Deinem Gewicht solltest Du einen Arzt aufsuchen und mindestens mit Hilfe eines Ernährungsberaters einen Plan ausarbeiten, der Erfolg verspricht und auf Langfristigkeit ausgelegt ist. Mit viel Willenskraft schaffst Du es vielleicht auch allein, aber wenn ich mir ansehe, was Du Dir alles auf einmal vornehmen willst – such Dir Hilfe, das ist keine Schande!

    Viel Erfolg
    Anja

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  2. rehwald

    Naja, die 100 ist ja nicht das Ziel bis zum Ende des Duells, sondern eher langfristig anzusiedeln. Das die Ziele hochgesteckt sind ist mir klar. Ich werde auch sicherlich nicht von heut auf morgen Leistungssportler. Dazu fehlt mir schon einmal schlicht die Zeit. Aber ich habe letztes Jahr ziemlich gute „Erfahrungen“ mit dem Fahrrad gemacht. Ich bin immerhin knapp 2 Monate so oft es ging mit dem Rad von der Arbeit nach Hause und auch sonst war ich oft damit unterwegs. Das hatte sichtbare Auswirkungen, die mittlerweile allerdings wieder zu einem guten Teil hinfällig sind (mir wurde es dann schlicht zu kalt die 25km nach Hause zu radeln). Nebenbei betreibe ich noch ein Hobby, welches für mich persönlich einen immer sportlicheren Einschlag bekommt (auf Bäume klettern, lange Wander- und Radtouren, Paddeln…). Die größere Umstellung wird sicherlich die Ernährung werden (aber auch da, langsam, sonst wird das nix) und in der (mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit doch wieder kommenden) kalten Jahreszeit den Elan nicht zu verlieren und aktiv zu bleiben.
    Ich bin da optimistisch…

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