Archiv für den Monat: Mai 2010

Aufwärtstrend

Aufwärtstrend – im Allgemeinen etwas, worüber man sich freut,drückt es doch etwas positives aus. Natürlich nicht in diesem Fall. Eine Erklärung habe ich momentan nicht an der Hand, aber heute morgen zeigte die Waage unerbittliche 112,7 kg. Das ist die zweite Woche in Folge die völlig falsche Richtung. Damit ist auch für mich das Ziel geplatzt, zur Messe in der kommenden Woche vor dem Komma zumindest eine 110 stehen zu haben. Gut, die vergangene Woche hatte essenstechnisch auch ein paar ungeplante Einlagen auf dem Programm, die vielleicht mehr rein gehauen haben als gedacht.

Zugegeben, ich bin doch ziemlich enttäuscht. Und im Hinblick auf die Messe weiß ich noch nicht, wie ich die Woche einschätzen soll. In der Woche werde ich vermutlich sehr viel Bewegung haben, wie das mit der Esserei dann klappt steht aber auch in den Sternen. Aber ich hoffe mal, dass das irgendwie klappt.

Sch… auf Wochenenden…

Arrg, ich hasse Montage. Da sagt einem die Waage unmissverständlich, was man am Wochenende falsch gemacht hat. Z.B. ein (oder zwei) Steak vom Grill zu verputzen. Prompt zeigt die Waage wieder 1,5kg mehr an als noch am Freitag. Da half auch nicht die Arbeit im Garten.

Mittlerweile schaff ich es über die Woche man grad so das Wochenendsündigen wieder etwas auszugleichen. Aber ich kann mich doch nicht die ganze Woche lang nur von einer Stulle (mit kalorienarmen Putenbrustaufschnitt) und ner Schale Müsli täglich ernähren. Steigerung wäre ja nur noch Nulldiät. Ich seh schon meine “Mitbewerber” mit fliegenden Fahnen an mir vorbeiziehen. Das einzig Positive bisher ist, dass mein Gürtel mittlerweile auf dem letzten Loch pfeift (dann werde ich wohl wieder auf den mit der verstellbaren Schnalle umsteigen müssen, oder ein zusätzliches Loch stanzen…). Vielleicht sollte man statt sich aufs Gewicht zu beziehen auf den Bauchumfang ausweichen?

Mein Bewegungsanteil ist leider nicht gestiegen in den letzten Wochen. Zu Hause steht viel Arbeit an und mein Fahrradfritze bekommt derzeit leider auch nix ran. Rahmen sind derzeit nicht zu bekommen… Komponenten sind nicht alle gewünschten verfügbar… Ich werd wohl doch wieder auf ein Serienrad (mit leichten Modifikationen) zurückgreifen. Allerdings sind die Schwerlasträder derzeit auch nicht leicht zu bekommen…

Jetzt könnte ja der ein oder andere Meinen: “geh doch schwimmen oder laufen…”. Jaja, schwimmen. Mit dem Schweriner See direkt vor der Tür ist das ja theoretisch ganz toll, aber 10° Wassertemperatur?! Schwimmhalle ist die nächste 25km weit weg und vor 8Uhr abends komme ich da eh nicht hin (ist mir persönlich viel zu spät). Laufen hab ich 2 mal angefangen und musste beide male nach 2 Wochen wieder aufhören, weil ich dank einer äußerst schmerzhaften und lang anhaltenden Knochenhautentzündung an beiden Schienbeinen kaum noch gerade gehen konnte. Mir bleibt als Alltagssport nur das Rad. Wenn ich denn endlich wieder eines hätte…

so kann es weitergehen

In mühsamen kleinen Schritten kämpft sich meine Kurve Richtung Süden. Wir reden derzeit über Unterschiede von 200g/Woche, aber der Trend stimmt auf alle Fälle.
Ich bin auch am Überlegen, warum das eigentlich immernoch so gut funktioniert, wo sich doch einige schlechte Angewohnheiten der letzten Jahre in den letzten Wochen wieder bemerkbar machen. Da mei letztes Ziel bei 69kg liegt und ich davon nur noch 4kg entfernt bin, sollte ich mir wohl auch langsam Gedanken um die Stabilisierung machen. Nicht dass ich einfach immer weiter abnehme und irgendwann bin ich weg …
KW 22

OMG! WTF? FAIL!

Mein Gewicht ging seit letzter Woche durchs Dach. Die Ursache des Problems liegt sicher in dem langen Woche voller Grill- und Bierfesten. Ich habe wirklich Fünfe gerade sein lassen und die Rechnung liegt jetzt vor: 1,29% Zunahme im Vergleich zum Start des Duells vor vier Wochen. Dabei bin ich auch viel gelaufen, mehrmals durch Bietigheim, auch der Earthcache “Schwäbischer Muschelkalk” (GC2198R) wurde von zuhause aus erwandert (wenn auch mit Zwischenstopp im Biergarten…). Doch “Schlendern” scheint einfach nicht auszureichen, da muss die Bewegung wohl schon im den “Cardio-Pulsbereich” stattfinden, um sich überhaupt aufs Gewicht auszuwirken…

2 Monate Zeit bis zum Urlaub ,

dann sollte ein guter Teil der Plautze verschwunden sein . Sollte ,

aber schaffe ich es auch ? Mein Ziel wäre es , Mitte Juli um die 120 kg

zu wiegen . Aber irgendwie gelingt es mir nicht ausreichend Bewegung

in den Alltag zu integrieren . Besonders schmerzlich empfinde ich jetzt ,

das mit zunehmenden Alter das eigentliche Abnehmen immer schwerer

wird . Und da bin ich schon froh seit 5 Jahren nicht mehr zu rauchen , das

Rauchen gehörte früher zu der täglichen Spirale von Dingen die ich ändern

wollte . Abnehmen , Nicht mehr Rauchen , Sport ( besonders Kraftsport)

und natürlich weniger Bier , Alkohol insbesondere reduzieren . Na gut ,

das Rauchen hat sich erledigt . Jetzt klemmt das Abnehmen und der

Sport . Diese Woche 0,8 kg zugenommen . Na dann , weiter gehts .

Seltsam, seltsam

Meine Theorie von vor zwei Wochen scheint sich zu bestätigen, drei Schritte vor, einen zurück. Zumindest zeigte die Waage heute morgen 300 Gramm mehr an als letzten Montag. Langsam frage ich mich, ob Anja mir nicht doch eine 300g Tafel Milka untergeschoben hat ;-)

Was ich aber faszinierend finde ist die Tatsache, dass ich definitiv die Gürtel zwar nicht mit einen neuen Loch versehen muss wie Stefan, denn da sind noch genügend vorhanden. Aber ich muss selbige ein Loch enger machen, damit ich in der Rendsburger Innenstadt nicht plötzlich ohne Hosen da stehe. Auch merke ich das an meiner Motorradhose, die nicht mehr so zwickt wie vor zwei Wochen. Und daher hatte ich an sich gedacht, gerade weil sich der Hoseneffekt in der vergangenen Woche einstellte, dass ich deutlich unter den 112 Kilo liege.

Was mich ärgert ist, dass es bis zur Messe nur noch 2 Wochen sind und ich berechtigte Zweifel habe, die 110er Marke bis dahin zu knacken. Ich hoffe allerdings, dicht ran zu kommen. 110,5 sollten da drin sein.

Zur Messe werde ich wohl zweimal vom Wiegeplan geringfügig abweichen müssen, wird einmal der Samstag davor werden und dann der Dienstag danach. Denn ich glaube, meine Waage nehme ich nicht mit on Tour. ;-)

300 Gramm weniger als vor einer Woche, das fällt wohl eher unter ‘Varianz’ als unter ‘abgenommen’. Immerhin geht es nicht aufwärts, obwohl ich meist mehr als eine Nacht pro woche nicht zu Hause verbringe und einfach keine Energie habe für Sport (reine Ausrede ;) ).
Nach Pfingsten – hab ich mir vorgenommen – iost wieder Walking angesgat und wenn das wetter mies ist das Trimmrad. (Videos, um mir das zu versüßen, habe ich ja ausreichend.)

Ich wiege heute weil ich morgen saufrüh aufstehe und als Mönch (da passt die Figur, ha – dafür mache ich ein paar gramm gut weil ich mir zuerst ne Tonsur verpassen lasse und Abends der Rest auch noch runterkommt) beim Stadtfest mitlaufe, und am Dienstag geht es ebensofrüh mit dem Zug nach Hamburg zu einer interessanten Interviewrunde bei brandeins.

Naschattacke

Naschen und abnehmen ist für viele ja ein rotes Tuch und eigentlich unvereinbar (mal von den “kleinen Sünden” abgesehen). Also wird sich gequält und wenn der Appetit auf was Süßes zuschlägt wird dies quälend ignoriert oder versucht mit einer Ersatzbefriedigung zu stillen. Oder wie handhabt ihr solche Situationen?

Ich hab mir für diesen Zweck ein paar Großpackungen Fruchtgummiherzen besorgt (mitbringen lassen). Vor ein paar Wochen waren wir im Urlaub im schönen Baden-Würtemberg, in der nähe von Stuttgart. Dort führten uns auch seltsame Umstände in die Nähe des einzigen deutschen Bonbonmusseum in Vaihingen an der Enz. Strategisch günstig gelegen über einem Werksverkauf für Bonbons und Gummitiere bleibt einem nicht viel übrig auch durch diese Regalreihen zu streifen. Mit zwei kleinen Krabben im Schlepptau geht man auch nicht mit leeren Händen aus der Halle (über die vielen Gratispröbchen, Geschmacksmuster und Bonbonspender decken wir einfach mal das Mäntelchen des Schweigens). Für mich gab es dabei ein kleines Tütchen mit “feurigen Herzen”.

Mittlerweile sind diese meine abendliche Nasch-Einheit. Also nur wenn ich mal was zu naschen brauche. Ein Herzchen wird ganz langsam gelutscht (dauert meist mehr als 1/2h). Dabei breitet sich eine angenehme Schärfe im Mund aus die die Zunge für eine ganze Weile betäubt. Genau dies sorgt dann dafür, dass es bei dem einen Herzchen bleibt. Ich hab mal nachgerechnet: 1 Herzchen hat ca 14 kcal. und ist damit eigentlich eine gute Alternative zu Schokolade und anderen Leckereien.

Mittlerweile habe ich mir ein paar Tüten Nachschub mitbringen lassen (die erste ist nach 1 1/2 Monaten erst zu 1/3 leer, aber die halten sich ja). Welche Taktiken habt ihr um solchen Heißhunger auf Süßes auszutricksen? PS: ich bin ganz froh, dass dieser Laden nicht bei mir vor der Tür liegt :-) .

Die Kerze an beiden Seiten anzünden

Der Blick auf die Waage und in die vergangene Woche zurück zeigt ein  deutliches Ergebnis: Alles beim Alten! Mein Energiehaushalt war also stabil.

Es wird ja empfohlen das “Abnehmen” wie eine Kerze zu betrachten. Diese verbrennt dann schneller “das Fett”, wenn man sie an beiden Seiten anzündet:

Die A-Seite der Kerze: Die Nahrungsaufname muß kontrolliert werden um zu erkennen, was man so zu sich nimmt. Sind es die lange sättigenden nicht dickmachenden Sachen oder die fettigen, süssen schnellen Glücklichmacher?

Die B-Seite der Kerze: B wie Bewegung. Wenn man den Körper mehr bewegt, dann wird mehr verbrannt und man nimmt ab.

Eigentlich ist das also ganz einfach. DerKörper-Motor muß im Laufe der Woche mehr verbrennen, als man durch den Mund als Brennstoff zuführt. Was hindert uns? Die Gewohnheiten.

Bei mir hat das in der letzten Woche mit dem Abnehmen daher nicht geklappt:

zu A) Am Tag vor dem Termin mit der Waage wurde noch ein Lahmacun 60 min. vor dem normalen Mittagessen verdrückt. Dann feierte ein Dienstagscacher noch in der Nacht seinen 1000. Cache. Also: Kuchen und Leckereien. Konnte ja nichts werden auf der Waage.

zu B) Nur am Dienstag zum Cachen gewesen (Nacht-Multi, 4 Std., 5km, ordentliche Steigung). Dann nur noch am Wochenende Tennis gespielt. Das ist aber meine normale wöchentliche Bewegung.

Ziel für die Woche mit dem enthaltenen Pfingst-Wochenende: A) Bei den Mahlzeiten mit einer Portion auskommen.  B) Noch die eine oder andere sportliche Aktivität mit einbinden.

Das Wetter wird gut … Auf geht´s!

Was tun

Es tut sich nicht viel bei meinem Gewicht, was daran liegt, dass ich selbst auch nicht viel tue, um abzunehmen. Abgesehen von einem 5-km-Spaziergang pro Woche. Laut Dr. Gunter Frank (Amazon Partnerlink) sollte ich 3 km am Tag zusätzlich zu Fuß gehen, was zeitlich keine leichte Übung ist. Ausserdem diskutiere ich mit meiner Frau, was der bessere Weg ist, um Gewicht zu verlieren, Ernährungsumstellung oder mehr Bewegung. Sie bewertet den Bewegungsaspekt deutlich niedriger als ich, wobei wir uns einig sind, dass unsere Ernährung verbesserungswürdig ist. Klar ist auch, dass eine Ernährungsumstellung nachhaltig sein muss, einer zeitlich begrenzte Diät folgt erfahrungsgemäß tatsächlich der berüchtigte Jojo-Effekt. Also, packen wirs an…

Im minus, wieso auch immer

So, nachdem ich letzte Woche mich noch ein wenig über einen zu hohen Wert auf der Waage gewundert habe, ist nun das Gegenteil der Fall. 1kg weniger als letzte Woche, und das trotz einer Woche die komplett das Gegenteil erwarten läßt.

Angefangen mit überdurchschnittlich viel Arbeit und damit verbunden Literweise!!! Red Bull. Dafür waren die ersten Tage wenigstens vom essen her nicht sehr reichhaltig. Doch dann war Mittwoch Twittnite und das große Fressen begann. Es ging weiter, Donnerstag Hackbraten, Freitag Grillparty beim 13ten Stock und Samstag dann nochmal Hackbraten, Pizza und sonstige Kleinigkeiten… Zwar gab es gestern nicht viel, ich war mir jedoch sicher, das ich diese Woche nicht ohne Nachwirkungen überstehen könnte, es scheint jedoch gut gegangen zu sein.

Und um nicht übermütig zu werden, habe ich gerade sogar auf den Nachschlag bei meinem Standard Mittagstisch-Inder verzichtet. Es geht voran…

Torkeln um die Schnapszahl

Hundertelf sind es wieder. ehrlich gesagt hatte ich nach dem Barcamp Furtwangen schlimmeres vermutet. Waldluft macht hungrig.
Die ‘Reisezone’ hält an: nach nur einer Nacht im eigenen Bett geht es heut Abend nach einem Event im Nachtzug nach Dresden und übermorgen früh dann zurück. Und Morgen Abend ist dann irgendwie Grillen oder so ;)
Mal sehen ob ich vor Ende dieses Duells noch aus der stresszone komme, aber das Barcamp Bodensee Anfang Juni ist ein Meilenstein, der auch noch geschafft sein will.

na bitte, geht doch

ich habs gewusst, ein Wochenende auf dem Motorrad dreht die Kurve wieder in die richtige Richtung. Wobei es so aussieht, als würde sich die 75 zu einem ähnlichen Schwellenwert entwickeln wie vorher die 77 – vorbei gehts nur mit grosser Mühe. Mal sehen ob ich das jetzt halten kann.

112

Wer kennt sie nicht, diese Zahlenkombination. Wurde sie uns doch von Kindesbeinen an beigebracht, dass man damit die Feuerwehr oder Notarzt herbei telefonieren kann. Persönlich habe ich zu dieser Rufnummer aber mittlerweile auch eine Verbindung, gehöre ich doch zum Team von Radio 112. Und so konnte ich mir heute morgen ein leichtes Lächeln nicht verkneifen, als die Waage bei genau 112 Kilo stehen blieb. :-) Zumal das auch bedeutete, wieder einen eindeutigen Trend für mich geschaffen zu haben. Das ich gestern etwas unfreiwillig mit der Feuerwehr zu tun hatte – nun, das steht auf einem anderen Blatt, war auch eher unerfreulich, was allerdings nicht an der Feuerwehr lag. Aber das Liegenbleiben mit einem Motorrad mitten im Elbtunnel macht keinen Spaß. Mal schauen, was heute Abend meine Mechanikerin sagt.

Bis dato hatten Anja und ich jedenfalls ein tolles Motorradwochenende, das Wetter war besser als noch zu Beginn der letzten Woche befürchtet. Stellenweise sehr frisch, aber nur mit wenigen Tropfen Regen sind wir davon gekommen, haben die Elbuferstrasse von Over bis Dömitz unter die Räder genommen, haben Schleswig-Holstein unsicher gemacht und viele schöne Kilometer erlebt. Kilos, um den Bogen wieder zum Gewicht zu spannen, blieben uns erspart. Denn auf Grund der vielen Eindrücke hielt sich auch der Hunger dankenswerterweise in Grenzen und auf schwere Kost haben wir auch bewusst verzichtet. Spaß hat es gemacht und unser Dank gilt Petrus, der sich zwar bis auf gestern mit dem typischen Mai-Wetter sehr zurück gehalten hat, das Wochenende letztlich aber dann doch nicht ins Wasser fallen ließ.

In diese Sinne die aktuellen Charts: :-)