Archiv für den Monat: April 2011

Und Aus.

Das Duell ist also vorbei. Das große Schlemmen kann wieder beginnen (naja, nicht wirklich). Nach der langen Hängepartie habe ich letzt Woche meine Ernährung komplett auf den Kopf gestellt und weitestgehend auf Kohlenhydrate verzichtet. gelegentlich noch zum Frühstück mit den Kindern ein Brot und vor dem Sport einen Müsliriegel zum Speicher auffüllen. Ansonsten nur Obst, Gemüse und ein wenig Fleisch (ganz wenig) und den ein oder anderen Joghurt oder Quark. Und was soll ich sagen: das hat bestens funktioniert. Ich glaube das werde ich noch ein wenig so weitertreiben bis ich mein Zielgewicht erreicht habe. Bis dahin werde ich also weiterhin versuchen mit Kohlenhydraten vorsichtig zu sein und diese nur gezielt einzusetzen (z.B. vor dem Training oder morgens zum Frühstück um die Speicher in den Muskeln aufzufüllen). Das Ergebnis des Duells kann sich dank dieses Sprints zum Schluss wirklich sehen lassen. Nicht so viel wie “damals” im ersten Duell, aber immerhin eine stolze Menge.

Zur Verdeutlichung noch ein mal die aktuelle Grafik:

PS: zum Zeitpunkt des Artikelschreibens war der Gewinner noch nicht zu ermitteln, da noch 2 Kandidaten mit ihren Abschlusswerten fehlten.

Endspurt

Das zieht sich. Die 5.Woche in Folge ohne ein echtes Ergebnis. Und das so kurz vor Ende des Duells. Dieses mal werde ich wohl letzter werden. Die Schmach sitzt tief und nagt hartnäckig an mir. Alle Versuche mit dem Anteil an Nahrung zu experimentieren schlugen fehl. Viel, wenig, besonders hoher Anteil an Gemüse, nichts führte zu einer Veränderung. Meist pendelte das Gewicht um gerade mal 100-200g.

Pünktlich zum Endspurt aber noch ein Experiment: Kohlenhydrate weitgehend vom Speiseplan verbannen. Und die ersten Erfolge sind bereits zu verzeichnen. Die 90er-Hürde scheint (endlich) geknackt zu sein. Und auch, wenn ich dieses Duell nicht mehr gewinnen kann, heißt es nun auf zu neuen Ufern*!

* das Ziel ist nach wie vor ein BMI von 25, alles darunter wird aber zu stark zu Lasten von Muskulatur gehen, daher werde ich in naher Zukunft eher auf den Körperfettanteil achten, als auf das absolute Gewicht.

Und dann?

Jetzt ist es also fast vorbei. Nur ein paar Tage noch, und das Duell ist zu Ende. So weit, so gut: Die Pfunde purzelten mal mehr, mal weniger stark. So wenig wie möglich essen,. Oder trinken. Möglichst wenig Kalorien, kein Fett (igitt!), und Zucker schon gar nicht! Am Ende werden wir alle gute 10-12  Kilo weniger auf den Rippen haben. Aber was dann? Was passiert nach Karfreitag? Kann ich mich dann wieder mit Schokolade vollstopfen, mit Cola, Pommes, Schnitzel und Rahmsoße? Klar kann ich. Allerdings wird sich dann das Gewicht in ein paar Tagen wieder da einfinden, wo ich im Januar angefangen habe. Kennen wir alle: Das gefürchtete Jojo. Aber ein bisschen mehr als in den letzten Wochen möchte ich mir schon wieder gönnen. Aber wann ist dieses bisschen mehr denn nun wieder „zu viel“? Oder zu wenig? Das heraus zu finden, ist wahrscheinlich die wirkliche Herausforderung beim Abnehmen. Naja, zu wenig ist ja nicht so schlimm. Ein paar Kilo Fett sind ja immer noch da.

Wusste ich natürlich auch schon vorher: Wirklich abnehmen kann man nicht durch eine mehr oder weniger lange Aktion. Dauerhafte Gewichtsreduzierung erreicht man nur durch eine Umstellung seiner Essgewohnheiten. Die Kunst ist wohl, dabei das ausgewogene Maß an Sündigem zu finden, bei dem die Waage nicht gleich wieder einen Schreikrampf bekommt. Oder eben nach einer Fressattacke wieder eine Kurzdiät zu halten. Und das dürfte wiederum individuell höchst unterschiedlich sein. Also, werde ich mich dann in einer mal als Künstler in eigener Sache betätigen! Wahrscheinlich werde ich also auch weiterhin jeden Morgen auf die Waage steigen. Nur zur Kontrolle – natürlich. Und ich wünsche allen meinen Mitstreitern eine glückliche Hand beim Finden ihres Folge-Speiseplans!

Finales Wiegen

Nachdem ich ein paar Tage unterwegs war und die Wiegung in Warendorf nicht ganz realistisch war, habe ich heute morgen mein finales Gewicht gemessen. Die Waage zeigt dabei 79,3 kg, also scheine ich UA (Unter Achtzig) nun sicher erreicht zu haben. Den Gewichtsverlust habe ich anteilig bis Montag auf 0,5 kg gesetzt. Insgesamt habe ich damit knapp 7 kg in 3 Monaten abgenommen. Und das nur dank des Schalters im Kopf.

Der Dicke von Mallorca

Ich hätte es wissen müssen. Ein Mallorca-Urlaub in der Schlussphase des Abnehmduells – das kann nicht gutgehen. Am Tagesprogramm liegt es nicht. Vorgestern fünf Stunden durch einen Canyon (http://coord.info/GCPD5E), gestern eine Höhle und einem Gipfel und heute noch “flugs” einen 1.000er (http://coord.info/GCWE63) – soweit, so sportiv.

Doch was nutzt das allres, wenn  im Hotel morgens und abends ein leckeres Buffet wartet? (Und heute abend war der Koch wieder in Hochform…)

Da in unserer Absteige alles in das Buffet und nichts in die Einrichtung gesteckt wurde, gibt es im ganzen Haus keine Waage. Für das Freitagswiegen habe ich eine öffentliche Waage (“Spaß” ein Euro) aufgetan. Soweit ich dieses spanische Präzisionsinstrument ablesen konnte (Spanier sind kleine Leute) wiege ich wieder 101 abzüglich Latschen. Hoffentlich ist das Teil so präzise wie es aussieht…

Am kommenden Freitag gibt es die Endabrechnung, dann wieder auf der gewohnten Waage aus Berlin.

Soweit aus Peguera

Detri

 

Forschung aktuell

An die Schwankungen meiner “Präzisionswaage” habe ich mich ja schon gewöhnt. Sie pendelt gerne mal um ein Kilo, bevor sie sich mit sich selbst auf einen Wert einigt – bei einem Vertreter der knapp 100er-Klasse beträgt die Abweichung also bis ein Prozent. Nicht schön, aber akzeptabel (das Ding hat 20 Euronen gekostet… ;-))

Als Wanderer zwischen Westfalen und Berlin benutze ich allerdings auch eine zweite Waage. Irgendwann fiel mir auf, dass ich in Westfalen immer leichter zu sein scheine. Bin ich einem physikalischen Phänomen auf der Spur? Ist der Gravitationskoeffizient in Westfalen kleiner? Oder taugen die Waagen einfach nix?

Um das Geheimnis zu lüften, habe ich ein umfangreiches, einmaliges und ehrgeiziges Forschungsprojekt gestartet (den Antrag bei der DFG auf Einrichtung eines Sonderforschungsbereiches muß ich noch einreichen …).

Die Waage aus Berlin wurde zu diesem Zweck unter Einhaltung strengster wissenschaftlicher Standards nach Westfalen verbracht. Vor Ort wurde eine aufwendigen Messreihe durchgeführt. Das Ergebnis: Die westfälische Waage zeigt einfach zwei Kilo weniger an.

Schlußfolgerung: Wer schnell Gewicht verlieren möchte, sollte sich eine westfälischen Waage kommen lassen. Wissenschaft kann so nützlich sein ;-)

Soweit von der Stever

Detri

 

Ähm ja…

Heute morgen wollte ich mich für das finale Wiegen auf die Waage hier bei einer Freundin stellen. Nun ja, 19,3 kg dürften selbst bei meinen guten Abnehmerfolgen der letzten Wochen “etwas” unrealistisch sein. Daher werde ich mein finales Ergebnis leider erst in ein paar Tagen messen und bekannt geben können…

Schwellenangst

irgendwie hakelt es derzeit gewaltig. Ein ständiges Pendeln kurz vor 90. Wenig essen: keine Änderung. Viel trinken: egal. Gar nix essen: Magengrummeln, sonst nix. Ganz viel essen: Gewicht stürzt auf 90,2 aber nicht weiter… Irgendwie laufen alle Versuche die 9 ganz vorne beim Gewicht loszuwerden ins Leere. So wird das nix mit der Bikini-Figur.

Und dann meinte mein Trainer auch noch letzte Woche beim Trainergespräch beim Messen und Wiegen auch noch, dass da nicht mehr so viel weniger werden sollte, schließlich soll ja noch Fitness und auch Muskelmasse aufgebaut werden.  Zumindest eine erfreuliche Nachricht  war zu vermerken: der KfA ist mittlerweile bei 20.5% angelangt (gestartet war ich mal vor langer Zeit bei > 40%).

Vielleicht sollte ich mir mal eine Sportart suchen, bei der man sich auch Ziele stecken kann (und damit innerlichen Druck aufbauen). Dann müsste ich nicht immer nur zum Gerätetraining. Laufen wäre schön, fällt aber wohl flach, so oft wie ich alleine im letzten Jahr Entzündungen in Sprunggelenken oder der Knochenhaut hatte. Am besten wäre aber etwas für Einzelkämpfer, ohne viel Ausrüstung oder an bestimmte örtliche Gegebenheiten gebunden zu sein und wo man mal ne Stunde zwischendurch trainieren kann. Alternativ kann mir ja vielleicht ein mitlesender Sportarzt mal erklären warum ich so häufig Entzündungen haben könnte und vor allem was man dagegen machen kann (dann kann ich meine Laufschuhe wieder auspacken). Packt die Tipps einfach in die Kommentare…

Huch? Schon vorbei?

Huch? Oder war letze woche schon rum und ich hab vergessen einzutragen? Jedenfalls hab ich diese Woche einen Tiefststand, wenn ich auch das Schlusslicht bilde und Jan Theofel den Sieg davon trägt.

Aber nach dem Duell ist ja beanntlich vor dem Duell ;)


Alle Chatrts:

Abnehmduell I 2011 Jan – März 321blog.de – Montagsduell.

Huhu Uhu!

Endlich! Die 100 ist geknackt. Mit gemessenen 99,5 bin ich nach über einem Jahrzent mal wieder “zweistellig”.

Jabbadabbadu – endich UHU! Egal wie das Freitagsduell letztendlich ausgeht – gewonnen habe ich jetzt schon :-) 

Das mußte gefeiert werden. Zur Belohnung gab es im Büro erstmal Schleckerkram… ;-)

 

Soweit von der Spree

Detri

 

Implosionsgefahr?!

Nach dem relativen Stillstand der vergangenen Wochen war ich mir schon vor ein paar Tagen sicher, dass es diesmal mit dem Gewicht nach unten gehen würde. Aber dass es gleich zweieinhalb Kilo sein würden, hätte ich nun nicht gedacht. Das könnte man schon als Degression beschreiben (gesteuerte Abnahme der Einspeisung), fast schon als beginnende Implosion. Was habe ich diesmal anders gemacht als in den Wochen zuvor?  So ganz sicher bin ich mir nicht. Natürlich, als erstes der positive Zuspruch meiner Mitstreiter zum Durchzuhalten. Vielen Dank dafür! Natürlich, so schnell gebe ich nicht auf. Da war auch ein Stück Kuchen beim Geburtstag am Samstag. Und ein, zwei Bierchen.  Das Grillen am Abend. Die restlichen Würstchen am Sonntag. Okay, Kohlsuppe am Montag und Salat am Dienstag. Aber das hatte ich in den vorherigen Wochen auch immer schon so gemacht!? Tja, die Reaktionen meines Körpers werden mir wohl auch weiterhin so manches Rätsel aufgeben. Wie zum Beispiel „Werde ich am Karfreitag eine 90 vor dem Komma haben?“ „Warum habe ich diesmal so viel abgenommen und die Wochen davor so wenig?“ Und vor allem:  „Kann ein Mensch auch implodieren?“  Die Antwort? Wie sagt der Kaiser? „Schau‘ mer mal!“

Kurzes Innehalten

Ich habe gerade meinen Messwert für Montag nachgetragen, der minimal nach oben geschwankt ist. Das liegt aber nur an dem leckeren Essen vom Wochenende. Inzwischen bin ich klar auf einem UA-Kurs (Unter-Achtzig) und schramme von oben an der 79 rum. Ich muss nur mal schauen, wann ich die Schlusswiegung mache, weil ich nächste Woche unterwegs bin.

Die 100 fest im Blick

Abnehmen hui – Bloggerei pfui. Höchste Zeit für einen aktuellen Zwischenstand.

Das Etappenziel ist nahe – noch 700g trennen mich vor der magischen 100 :-)

Nach einem Durchhänger in den Wochen 7 und 8 ging die Anzeige in Woche 9 wieder deutlich nach unten. Die erfolglosen Gurken habe ich inzwischen durch Eisbergsalat ersetzt – allein das Volumen scheint eine genügend überzeugende Illusion von Sättigung zu erzeugen. Erstaunlicherweise ist die einzige Auswirkung bis jetzt, dass ich meinen Gürtel ein Loch enger schnallen mußte. Die Finale Herausforderung kommt allerdings noch. Nächste Woche geht es zum Geocacher-Happening nach Mallorca – irgendwie ist da an jedem Abend ein Event. Hat jemand einen Tipp für kalorienarme Cocktails?

Soweit von der Spree

Detri

 

Das ist sicher nur Varianz

OK, ich war 2 Tage unterwegs und auf Messe und hab mir vom Alkoholfasten an einem Tag einen Karenztag gegönnt ;)Vielleicht war das etwas zu viel auf einmal, zumal an 2 Tagen der Lunch aus Currywurst mit Pommes bestand und ein abend von einem opulenten (aber nahezu kohlehydratfreien) FGisch-Grill-Abendessen ausgefüllt wurde.
Ich geh auch davon aus, dass bei diesem Montagsgewicht noch etwas wochenendballast dabei war und sich das wieder gibt. Ich hatte mal während der Woche sogar 108,5 Kilo statt jetzt 109,6.

Abnehmduell I 2011 Jan – März 321blog.de – Montagsduell.

Stagnation

hat mehrere Bedeutungen in der deutschen Sprache: In Richtung „Stillstand“ könnte man das als Verharren, Bewegungslosigkeit, Einhalt, Anhalt, Stopp, Stockung, Pause, Knacks  bezeichnen.

Weniger negativ vorbelastet ist es im Sinne von „Unterbrechung“ als Intervall, Behinderung, Abstand, Beeinträchtigung, Einschnitt, Störung, Zäsur, Ablenkung, Hindernis oder auch Halbzeit zu beschreiben.

Ich habe in Bezug auf meine beabsichtigten Gewichtsverluste noch das Wort „Nullschrumpfung“ erdacht. Vor drei oder vier Wochen habe ich ja noch vollmundig den Angriff erklärt. Nach drei Wochen Verharren vor der imaginären 95-Kilo-Barriere muss ich nun wohl kleinere Brötchen backen. Wie man auch bei meinen Mitstreitern sieht, sind die großen Sprünge gar nicht mehr zu erwarten. Wenn ich mir die Tabellen im Sheet aber weiter ansehe, habe ich doch aber von allen das meiste Fett am Leib. Da muss doch also noch mehr weg zu bekommen sein als die bisherigen 7 Kilo. Also ist das jetzt genau die Frage: Ist das nun eine dreiwöchige Pause, Halbzeit, Störung  oder doch schon der Einhalt, der Stopp oder gar der Knacks? Oder anders: Sagt im Moment nur der Mund, dass ich noch weiter runter will oder will das auch der Kopf? Will ich mir die bisherigen Ergebnisse schön reden oder kann ich doch nochmal ein paar Kilo abwerfen? Ich denke, es ist Zeit für mich für eine Entscheidung – im Kopf!