Forschung aktuell

An die Schwankungen meiner „Präzisionswaage“ habe ich mich ja schon gewöhnt. Sie pendelt gerne mal um ein Kilo, bevor sie sich mit sich selbst auf einen Wert einigt – bei einem Vertreter der knapp 100er-Klasse beträgt die Abweichung also bis ein Prozent. Nicht schön, aber akzeptabel (das Ding hat 20 Euronen gekostet… ;-))

Als Wanderer zwischen Westfalen und Berlin benutze ich allerdings auch eine zweite Waage. Irgendwann fiel mir auf, dass ich in Westfalen immer leichter zu sein scheine. Bin ich einem physikalischen Phänomen auf der Spur? Ist der Gravitationskoeffizient in Westfalen kleiner? Oder taugen die Waagen einfach nix?

Um das Geheimnis zu lüften, habe ich ein umfangreiches, einmaliges und ehrgeiziges Forschungsprojekt gestartet (den Antrag bei der DFG auf Einrichtung eines Sonderforschungsbereiches muß ich noch einreichen …).

Die Waage aus Berlin wurde zu diesem Zweck unter Einhaltung strengster wissenschaftlicher Standards nach Westfalen verbracht. Vor Ort wurde eine aufwendigen Messreihe durchgeführt. Das Ergebnis: Die westfälische Waage zeigt einfach zwei Kilo weniger an.

Schlußfolgerung: Wer schnell Gewicht verlieren möchte, sollte sich eine westfälischen Waage kommen lassen. Wissenschaft kann so nützlich sein ;-)

Soweit von der Stever

Detri

 

4 Gedanken zu „Forschung aktuell

  1. Jan Theofel

    Ich empfehle die Warendorfer Waagen. Gemäß meinem letzten Beitrag haben die nicht nur -2kg sondern etwa -60kg. (Ok, je nach Ausgangsgewicht ist das dann vielleicht doch etwas viel…)

    Antworten

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