Stresssymptome

Stress. Der Auslöser schlechthin für Übergewicht. Und davon habe ich derzeit genügend. 14-Stundentage sind eher die Regel als die Ausnahme in den letzten zwei Wochen. Das schlimme ist, dass darunter die Ernährung leidet. Irgendwie fehlt mir in solchen Situationen dann die Zeit ein frisches Mammut zu jagen Zutaten für einen leckeren Salat, Geflügelauflauf oder eine Gemüsepfanne zu besorgen und um dann nicht irgendwelchen Müll in mich reinzustopfen, wird dann eben eine Mahlzeit ganz ausgelassen. Bleiben noch ein schnelles, kurzes Frühstück am Morgen (lecker Toast) und zum Mittag meine Stullenbox als feste Ankerpunkte in der Nahrungskette.  Abends dann nur noch von der Arbeit direkt nach Hause, Socken aus und ab ins Bett. Dann komme ich auch nicht auf blöde Gedanken, wie z.B. die Schokovorräte der Kinder zu plündern.

Ja, ich weiß, so richtig Gesund ist das nicht, aber was soll man machen. Die Waage dankt es mir zumindest mit leicht fallenden Werten. Problem ist dann das Wochenende. Quasi ein 48-Stunden-Refeed-Marathon. Nur leider ist direkt im Anschluss am Montag Wiege-Tag. Da kommen die ganzen Kuchenstücke, der Sonntagsbraten, ausgedehnte Früchstücksorgien direkt mit auf die Waage.

Auch wenn ich also nicht auf dem zunehmenden Ast bin, muss ich dringendst etwas ändern, bevor sich irgendwelche ernsthaften Mangelerscheinungen zeigen. Skorbut zum Beispiel. Zumindest leide ich nicht unter Kaffeeentzug, denn den gibt es reichlich (und der hat zum Glück keine Kalorien!)

 

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