Abnehmen ist zu einfach, halten ist das Problem!

Drei Duelle habe ich nun schon hinter mir. Alle sind zu meiner vollsten Zufriedenheit gelaufen. Ein Erfolg auf ganzer Linie war jedoch eigentlich nur das erste Duell im April bis Juni 2010:

Dieses Duell war der Anfang. Der Anfang des persönlichen Totalumbaus. Bis zum Start des zweiten Duells, fast ein Jahr später, im Januar 2011 waren es ca. 30kg Verlustmasse. Das Duell habe ich dann nur dank eines fulminanten Endspurts  ganz überraschend doch noch für mich entscheiden können (wobei der nominelle Gewichtsverlust gar nicht so groß war). Der sich dann noch ein paar Wochen bis nach dem Duell verlängerte und die Gewichtskurve weiter nach unten trieb.

Nach diesem Duell fing ich mit dem Laufen an und die Kilos hielten sich nach einer Eingewöhnungsphase dann auf einem konstanten niedrigem Level noch ein ganzes Stückchen unter dem Endstand des zweiten Duells. Nach dem Halbmarathon im Oktober 2011 war dann Erholung und Verletzungen auskurieren angesagt. Und überhaupt, es war ja Winter und regnerisch und kalt! Also fiel eine Laufeinheit nach der anderen immer wieder und immer öfter aus. Die Folgen haben mich dann zur Zusage zum dritten Duell bewogen.

Auch dieses Duell war ganz in meinem Sinne und bescherte mir einen konstanten Abwärtstrend, der allerdings nur das wieder wett machen konnte, was der Winter mir aufgebrummt hat. Die letzten Wochen waren dabei die härtesten, da ich in der Zeit nahezu gar keinen Sport mehr trieb und mich statt dessen lieber bei meiner Tochter im Krankenhaus aufhielt, die tüchtig futtern sollte und natürlich nicht den Papa mit knurrendem Magen daneben sitzen lassen wollte. Und so wurde ich eben mit Nutellabrötchen und Pudding und Süßkram den die Verwandschaft anschleppte fleißig gemästet (wobei ich, ehrlich gesagt, außerhalb des Krankenhauses recht wenig Appetit aufbringen konnte). Das es trotzdem einen Abwärtstrend zu verzeichnen gibt, ist wohl eher den allgemeinen Sorgen um den kleinen Zwerg, als der mangelnden Versorgung mit Nährstoffen zuzuschreiben.

Aber ich denke, dass dies wohl mein letztes Duell war, denn in der Zeit in der das Gewicht mit aller Gewalt und mangelnder Trainingszeit heruntergedrückt werden musste, ist der erzielte Erfolg nicht unbedingt dem gesenkten Körperfettanteil zuzuschreiben. Stattdessen wurde viel Muskulatur verstoffwechselt, was ich nun wieder mühsam aufbaue. Immerhin steht im Oktober ja noch ein kleiner „Leistungstest“ an, den ich unbedingt meistern möchte.

PS: Wettschulden sind Ehrenschulden (an die eigene Nase fasse sich, wer angesprochen sich fühlt).

2 Gedanken zu „Abnehmen ist zu einfach, halten ist das Problem!

  1. Heiko

    Das sieht schon mal gut aus! Abnehmen ist eine recht schwierige Sache: ich selber schaffe es nicht und deshalb finde ich dich sehr mutig. Ich wünsche dir noch viel Erfolg und freue mich auf deine nächsten Berichte, denn ich finde deine Erfahrungen ausgesprochen interessant.

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  2. Daniel

    Ja da kann ich ein Lied von singen. Immer schnell runter mit den Pfunden aber wenn man dann wieder aus der Diät kommt dann gehts wieder rauf. Ich halte es jetzt so das ich maximal 1 kg pro Woche abnehme, dann bleibt der Jojo fast aus. Nachteil: Es dauert…

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