Mimimimi

Och Menno! Mehrere Wochen Stillstand, dann letzte Woche einen kleinen Satz nach unten und nun schon wieder nix bei rum gekommen. Irgendwo ist da doch der Wurm drin. Kalorienzählen: bringt nix, Sport: bringt zusätzliche Kilos durch Heißhungerattacken, alle Leckerlies ignorieren: bringt nur Frust. Wenn das so weitergeht, werde ich mich von einen Treppchenplatz in diesem Duell wohl verabschieden können.

Wissenschaftliche Studien scheinen meine diesbezügliche Erfahrung der letzten Wochen sogar zu bestätigen: Fettleibige haben kaum Chancen, dauerhaft abzunehmen. Es ist frustrierend…

3 Gedanken zu „Mimimimi

  1. Stefan Sommer

    Die von Dir verlinkte Studie ist mehr als irreführend. Denn da wurden schlicht nur die Entwicklung des Gewichts/BMI von Leuten untersucht, die zum Arzt gehen. Das bedeutet aber keineswegs, dass diese Leute sich in irgend einer Weise bemüht hätten, abzunehmen… und ja, es ist durchaus mühsam, also von alleine nimmt man nicht ab.

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  2. rehwald Beitragsautor

    Es stimmt, dass nicht wirklich eine Patientengruppe aktiv angeleitet und überwacht wurde wie intensiv sie daran gearbeitet haben, sondern „nur“ sämtliche Patientendaten anonymisiert ausgewertet wurden. Hierbei wird aber nur auf Datensätze zurückgegriffen, die a) keine (Magenverkleinerungs-, Magenband-,…)OP hinter sich haben und b) im Bemessungszeitraum mehr als 3 BMI Messungen beim Arzt haben machen lassen. Bei diesem Personenkreis wird unterstellt, dass die Mehrheit an einer Gewichtsreduktion stärker interessiert sei/daran arbeitet als es jemand mit hohem BMI, aber kaum ärztlicher Kontrolle desselben (von Normalgewichtigen mal ganz abgesehen).

    Pure Statistik eben. Zumindest wird zugegeben, dass es da Schwachstellen im Studiendesign gibt, zumal die Messungen beim Arzt nahelegen, dass die Menge der Untersuchten krankhafter sein könnten als es der Bevölkerungsquerschnitt ist (was sich in den Einzelfällen wiederum auf den BMI auswirken könnte).

    Was es aber zeigt, dass die BMI-Werte sich statistisch signifikant auch in den Fällen wieder auf den Ursprungswert bewegen, in denen vorher eine deutliche Gewichtsreduktion gegeben hat. Die große Masse der Bevölkerung wird ihr Gewicht eben nicht auf Dauer signifikant reduzieren und dies dann halten können.

    Natürlich kann man das schaffen, aber es ist schwer und es bleibt schwer, selbst wenn man abgenommen hat (kenne ich da aus eigener Erfahrung zur Genüge). Und die Studie besagt im Grunde nur, dass die meisten es auf Dauer eben auch mit Sport, Diäten und anderen Maßnahmen nicht schaffen. Natürlich ist nicht ganz klar, ob nicht ein Magenbandhersteller die Studie gesponsert hat um ihr Produkt als das erfolgversprechendere erscheinen zu lassen

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