5-Jahres-Tief

So, ich probier nochmal eine Grafik zu publizieren.

Das sind die Jahrestief- und -höchstgewichte aus 2010 bis 2015, also seit dieses Bog läuft.

An sich wollte ich mal ALLE Daten aus den Jahren aggregiern (was von zweifelhaftem Wert ist), aber man sieht hier einiges sehr schön.

1) Ging es 2011 und 2013 mal ein bisschen runter, aber ansonsten immer straff hoch.
2) Hatte ich letztes Jahr mit 116+ mein Höchstgewicht.

Zudem war ich letzes Jahr 50 geworden und da wird man sich bewusst dass jetzt, wie der Südbadener sagt „‚d Axt am Bomm“ ist. Auf Französisch: Jetzt – oder nie.

Irgendwann diesen Winter machte mich jemand auf die 5:2 Diät aufmerksam und obwohl ich es mir nicht an Silvester vorgenommen hatte saß ich zunächst zweimal oder dreimal wöchentlich und aktuell fast täglich 30 min auf dem Trimmrad (nachdem mir ein Physiotherapeut sagte, dass ich bei 30 min Training keinen Pausentag einlegen muss…)

Dann las ich das 5:2-Buch ‚The Fast Diet‘ und es schoien mir seit langem das erste zu sein, was machbar war – davor hatte ich mal „Pfundskur“ gemacht – noch ohne Bewegungspunkte und durch den Ersatz Schololade -> Gummibären auch schon einges wettgemacht, so 5-10 Kilo. Das war ca 1996. danach kam alles wieder drauf, weil ich, pardon, brot fraß um satt zu werden, was man damals noch empfahl und später als Irrweg erkannte. Das hatte auch mein vertrauen zu Diäten ziemlich erschüttert. Zudem fanden sich für viele Dinge, die ich so aß, keine Fettaugen-Angaben.

Das 5:2-Konzept hat mich überzeugt, weil es
a) hohe Machbareit und flexiblität hat
b) es außer an den Diättagen keine Regeln gibt
c) es x anere gewudheitsfaktren wie die von Krebs oder alzheimer günstig beeinflusst
d) weil man außer dem Buch und vielleicht Rezepten nichts braucht.

Die Holperer bei 5:2 und was ich punktuell abwandle oder wo ich ‚cheate‘ (offenbar ohne größere Konsequenzen), das erzähl ich ein ander Mal.

Und das mit dem Trimmradfahren hat funktioniert, weil es jetzt wieder vor dem Fernseher steht (in einem der kleinsten Räume unserer Wohnung: Gäste- und Fernsehzimmer, da ist unser einziges TV-Gerät) und ich dabei aufgenommene Actionfilme gucken kann.

Ein bisschen hat da auch das Lifelogging funktioniert, weil ich über den Polar Pulsmesser & Polar beat sehen konnte, wie effizient ich im Fettverbrennungspuls bin.
Grade holpert die Technik und ich bin mir nicht mal sicher, ob ich, wenn ich das aktuelle Bewegungsprogramm so beibehalte, noch ein Logging brauche. Notfalls reicht ein Papier-Jahres-Kalender, an dem ich mir Bewegungssmileys reinmale.
Und das Trimmrad regelnt ohnehin ab, wenn ich über 110 gehe, d.h. an sich muss ich die Echte verteilung‘ nicht loggen. wenn ich mal zu sehr im Light-bereich bin, dann geht s mir vielleicht grad nicht so super und ich muss mich dann auch nicht quälen.

Jetzt, wo sicht so viel los sit, schaffe ich manchmal eine Stunde Bewegung vor 11 Uhr:
Zu Fuß zum Bäcker und zurück, 12-18 Minuten
30-35 Min Trimmrad (Puls 95-105)
15 Min Rad zum See und zurück (also 2* 7+ min)
20-25 min Schwimmen

Und das alles nicht im ‚Schweißmodus‘ sondern einfach so, dass man sich bewegt hat.

Tja, so siehts aus.

2 Gedanken zu „5-Jahres-Tief

  1. Stefan Sommer

    Ich habe eine (suggestive) Frage zum „Fettverbrennungspuls“ – wählst Du diesen Bereich, weil Du meinst, damit mehr Fett zu verbrennen als in einem höheren Pulsbereich, oder einfach weil Du in diesem Bereich länger trainieren kannst?

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    1. Oliver Gassner Beitragsautor

      Ersterers. Idr trianiere ich nicht länger als 40 min, 30 ist ’soll‘ heute waren es wegen ’schon warm‘ und ‚wenig Ziet‘ 20, aber dafgür geh ich jett schimmen ;)

      Antworten

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