Archiv des Autors: dentaku

Über dentaku

Softwareentwickler, Blogger, Systemadministrator. Wohnt im Netz und in Stuttgart.

Kein Sieg im Karfreitagsduell

Das Karfreitagsduell habe ich nicht gewonnen. Das kann ich sagen, obwohl ich am Karfreitag gar nicht mehr bei meiner Waage war.

157,1 kg

Aber um den Sieg noch davonzutragen hätte ich von Dienstag bis Freitag noch 15 kg abnehmen müssen. Ohne sich Gliedmaßen abzuschneiden wäre das kaum möglich gewesen. Trotzdem: immerhin habe ich ein bisschen was abgenommen und starte guten Mutes ins nächste Abnehmduell. Es gibt doch bald ein neues Duell, oder?

Inzwischen Frohe Ostern Euch allen!

Es schwingt, aber es schwingt in die richtige Richtung

Mein Gewicht schwingt auf und ab, aber wenigstens ist die Hauptrichtung im Moment abwärts. Und das geht (leider) nicht mit Sport, weil mein Knie immernoch rumzickt. Wahrscheinlich muss ich damit doch nochmal zum Arzt gehen. Ok, ein wenig mehr komme ich durch den neuen Hund ja schon zum Gehen.

mehr Schritte

Dafür habe ich es in den letzten zwei  Wochen geschafft, mich etwas mehr beim Essen zusammenzureißen.

Das Ergebnis am Freitag:

156,5 kg

Wie man die Fastenzeit nicht beginnt …

… ist mit einem Firmenevent.

Ausgerechnet am Aschermittwoch waren wir mit der Abteilung in Klausur. Und nach Stundenlangen Vorträgen war das Abendprogramm der Veranstaltung ein Rittermahl auf Burg Steinsberg. Da gab es echt leckere Sachen in etwas rustikaler „ritterlicher“ Aufmachung; viele Gerichte kamen z.B. auf Platten und in Schüsseln zum selbst aufegeben, und auch die Getränke wurden in Steingutkrügen serviert.

Das Mahl wurde die ganze Zeit begleitet von einem Gaukler (hat ein wenig jongliert und Zaubertricks vorgeführt) und einem Zeremonienmeister, der auch auf sehr vielen verschiedenen mittelalterlichen Instrumenten gespielt und dazu ziemlich gut gesungen hat. Ich zeig hier mal die Speisenfolge:

Brot mit Quark vun vil gut Wyrtzkreytern, hier zu sehen zusammen mit der sprachlich an-ge-mittelalterlichten Speisekarte.

Speisekarte und Brot

Ziegenfrischkäse im Blätterteig und knackige Salate aus dem Burggarten

Ziegendrischkäse und Salat

Sud vun Lauch serviert im Brottopf

Lauchsuppe im Brottopf

Ganze Enten in der Schenke tranchiert mit Gemüse und Semmelknödel

Ente, Gemüse und Semmelknödel

Strudel aus Epfeln mit eyner Salse vun fremdlendisch Vanille

Apfelstrudel

Und von der Käsevariation konnte ich dann schon nichts mehr essen.

So eine Veranstaltung kann ich weiterempfehlen, aber sie hat zu einem kurzen Ausschlag nach oben auf meiner Waage geführt.

Voltarenwochen

Runkeeper schimpft mit mir

Eigentlich war das mit den Mittagsspaziergängen recht gut losgegangen: die Mittagspause war endlich sinnvoll genutzt, die Unterbrechungen taten mir gut, ich war nach dem Spaziergang am Nachmittag konzentrierter als ohne, und ich bekam endlich etwas mehr Bewegung.

Es hat sogar Spaß gemacht. Und die zwei mal, die ich auf Eis beziehungsweise nassem Laub ausgerutscht und jeweils auf das gleiche Knie gefallen war, waren die Schmerzen ein paar Stunden später wieder verschwunden gewesen…
weniger Bewegung durch Aua

Dann aber hab ich’s übertrieben: vorletzte Woche am Freitag war ich etwas eher mit der Arbeit fertig, und das Wetter war fast schon frühlingshaft. Darum bin ich einfach mal vom Büro nach hause gelaufen. Das sind etwas über 9 km, für die ich knapp unter 2 Stunden brauchte, und danach ging es mir gar nicht mehr gut: das angeschlagene Knie schmerzte jetzt dauerhaft, vor allem beim Treppensteigen.

Ich ruhte mich das Wochenende aus und nahm mir vor, die Mittagsspaziergänge langsamer anzugehen. Montag und Dienstag der letzten Woche ging ich noch jeweils eine kleine Runde, aber dann war es aus: mehr als Humpeln war nicht mehr drin. Schon die beiden kurzen Wege zur/von der S-Bahn taten höllisch weh, und jedes Aufstehen von Stuhl oder Sofa war eine Qual.

Diese ganze Woche habe ich mich so wenig wie möglich bewegt und mein Knie regelmäßig mit Schmerzsalbe behandelt. Jetzt geht es langsam wieder, und vielleicht kann ich im laufe der nächsten Woche die Mittagsspaziergänge wieder aufnehmen.

1 kg zunehmen durch 1 kg abnehmen

In der letzten Woche bin ich an jedem Werktag fleißig spazieren gegangen.

MontagDienstag

MittwochDonnerstag

Dabei habe ich langsam und stetig abgenommen, so dass ich gestern ungefähr 1 kg mehr gewogen habe als am Freitag davor. Huh? Wie ging das denn? Tja, das Problem sind die Wochenenden (keine ganz neue Erkenntnis). Wie an der Kurve links in meiner Messung leicht zu sehen ist, ging das Gewicht am Wochenende mehr rauf als in der anschließenden Woche wieder runter.

160,9 kg

Daran muss ich was machen.

Wieder unter 160

Workouts Pro WocheAm Freitag war ich endlich wieder mal unter 160 kg. Ich würde es ja gern auf die fleißige Steigerung der „Workouts“ (die in Wirklichkeit Mittagsspaziergänge sind) schieben und als Trendwende feiern, aber dafür ist der Gewichtsverlust einfach noch zu gering. Das liegt locker noch im Bereich der üblichen Schwankungen.

Trotzdem eine bessere Zahl als letzte Woche:

159,8 kg

Das Gewicht holt erstmal aus :-/

durchschnittlich 11067 Schritte pro TagAlso eigentlich war mein Plan ja ganz gut: mehr Bewegung durch mittägliche Spaziergänge, und dann sollte ich eigentlich abnehmen. Der erste Teil hat auch geklappt, und das trotz dieser doch recht widrigen Wetterverhältnisse. Leider macht mehr Bewegung aber auch erstmal mehr Hunger, und das habe ich noch nicht ordentlich im Griff: ich habe zu viel und auch nicht gerade die abnehmgünstigsten Sachen gegessen (aber: lecker). Da wird mir nichts helfen können außer Disziplin.

seufz

Der Messwert für diese Woche ist dementsprechend:

161,5 kg

Rückkehr zum 321 Blog!

Im Jahr 2016 hatte ich irgendwie nicht die Nerven für ein Abnehmduell. Das hat mir nicht gut getan, wie auf der Grafik in meinem Jahresrückblick zu sehen ist. Jetzt habe ich den „Salat“ und komme reumütig zurück. Ich starte in das Osterduell mit:

160,9 kg

Damit habe ich erstmals in der Geschichte des 321 Blogs einen BMI von über 50 und müsste eigentlich mehr als die Hälfte meiner Körpermasse abnehmen. Realistisch wäre ich aber mit irgendwas zwischen 10 und 15 kg weniger zufrieden.

Da das ohne Verhaltensänderung nicht gehen wird, habe ich schon diese Woche mal damit angefangen, die Mittagspause für einen Spaziergang zu nutzen (und an Tagen, an denen das nicht geklappt hat, wenigstens auf dem Heimweg einen größeren Umweg zur S-Bahn zu nehmen). Mehr Sachen muss ich mir noch ausdenken.

Kettler Golf P eco

Seit Monaten habe ich diesen Artikel fast fertig herumliegen, aber er wird einfach nicht ganz rund. Bevor ich ihn endgültig auf Pointenlos verklappen muss, stelle ich ihn jetzt eben hier mit einigen verbleibenden scharfen Kanten online:


 

Über 1000 1400 „km“ bin ich inzwischen mit dem neuen Heimtrainer gefahren, da wird es mal Zeit, dass ich ausführlicher darüber schreibe.

Elektronik und Bremse

Am neuen Trimmrad ist alles moderner: statt früher einer einzeiligen Flüssigkristallanzeige, die zwischen den Werten umschaltet, gibt es jetzt ein schönes großes Display, das sogar in drei Farben beleuchtet ist (darauf komme ich später noch zurück).
Die Bremse funktioniert jetzt mit Magneten (Wirbelstrombremse) statt Bremsbändern, und die Bremsstufen sind elektronisch gesteuert. Das ermöglicht ein automatisches pulsgesteuertes Training, was ich vor dem Kauf für eine ganz tolle Idee hielt, mit dem ich aber ganz schlecht zurechtkomme.
Das liegt möglicherweise aber auch daran, dass ich mit den vorgeschlagenen Pulszonen nicht richtig harmoniere. Irgendjemand hat nämlich mal festgelegt, dass der Maximalpuls ungefähr bei 220-Alter liegen soll (bei mir also im Moment 180 179), und dass der Puls sich bei sportlicher Betätigung auf etwas 65% (Fettverbrennung) bis 75% (Ausdauertraining) davon einpendeln soll.

Pulsdiagramm

Pulsdiagramm aus der Bedienungsanleitung

Aber irgendwie geht das bei mir nicht. Mein Puls pendelt typischerweise um etwa 85% des Maximalpulses — wenn ich etwas in Schwung gekommen bin. Das wiederum dauert so ungefähr 10 Minuten. Wenn ich diese 85% wiederum als Zielzone einstelle, dreht das Rad den Widerstand so schnell nach oben, dass ich nicht mehr weitertreten kann, und wenn ich 75% einstelle, dann senkt das Rad den Widerstand 10 Minuten nach Trainingsbeginn so ab, dass ich fast ins leere trete.

Pulsmessung

Stattdessen benutze ich jetzt die vorgegebenen Trainingseinheiten mit simulierten Geländeprofilen. Das ist eine tolle Funktion. Die permanente Pulsmessung ist aber auch dabei als Überwachungsfunktion eine große Hilfe, denn sie schützt durch nerviges Piepsen vor völliger Überbelastung. Außerdem wechselt die Beleuchtung der Anzeige von Blau (Puls zu niedrig) über Grün (im vorgegebenen Bereich) zu Rot (Puls zu hoch).

119=blau, 156=grün, 165=rot

Für die Messung hat das Gerät fest angebrachte Handpulssensoren, die sich an beliebigen Stellen auf dem Lenker anbringen lassen. Was die Messung angeht funktionieren die erstaunlich gut, sie sind aber unglaublich unbequem, wenn ich sie länger als 10 Minuten ununterbrochen anfasse.
Deshalb habe ich schon nach kurzer Zeit einen Brustgurt von Polar gekauft — mit Funkempfänger, der in die Klinkenbuchse gesteckt wird. Den Anschluss gibt es offensichtlich schon seit Jahrzehnten bei Kettler, und war auch am alten Trimmrad schon vorhanden. Das hätte mit dem Puls aber sowieso nichts anderes gemacht als ihn anzuzeigen (irgendwo in einer Schublade liegt wahrscheinlich auch noch der alte Pulssensor, ein Ohrclip mit Kabel, noch viel unbequemer zu tragen als die Handpulssensoren).

Mechanik

Das neue Gerät ist sehr leise, im Vergleich zu seinem Vorgänger praktisch unhörbar (wobei der am Ende auch ziemlich kaputt war, so dass dieser Vergleich eventuell unfair ist). Das lauteste Geräusch während des Trainings war anfangs das Klappern der Schnürsenkel an den Pedalen. Nach einigen Monaten hat sich allerdings ein leises quietschen eingeschlichen, das aber immer nach ein paar Minuten Fahrt wieder verschwindet. Trotzdem muss ich unbedingt mal in die Bedienungsanleitungen gucken, ob da nicht eigentlich irgendwas regelmäßig zu schmieren wäre.

Sonst so

Dann ist da noch das „eco“ im Namen: es steht für die etwas teurere Ausführung mit einem Generator für die Stromversorgung der Elektronik, Anzeige und Bremse. Es hätte sich für mich aber auch albern angefühlt, ein Gerät, bei dem ich die ganze Zeit wie wild strample, zusätzlich noch mit Strom aus einem Steckernetzteil zu versorgen.

Und zum Schluss noch: wegen der elektronischen Bremskraftverstellung ist auch das Einstellrad für die Bremse weggefallen. Deshalb fehlte mir gleich zu Beginn die gewohnte Ablage für meinen iPod, und ich musste mir so eine Armmanschettenhülle besorgen. An sowas denkt man ja auch vorher nicht.

Fazit

Insgesamt kann ich den Kettler Golf P eco weiterempfehlen.

Klappt noch nicht

Eigentlich hätte gestern (und auch letzte Woche schon) der neue Bot an Blogzeit und Wiegetag erinnern sollen, aber der funktioniert noch nicht. Stattdessen habe ich jetzt die „alte“ Erinnerung reaktiviert.

Erinnerungsmail

Ach ja: und abnehmen klappt bisher auch nicht so gut.

Das sehr große Jojo

Ich nehme ja nun schon seit einiger Zeit am 321Blog teil, mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg. Darum habe ich mir jetzt die Werte der letzten Jahre rausgesucht und mal den Gesamtverlauf aufgezeichnet:

Langzeitbeobachtung

Alles was ich jemals abgenommen habe, habe ich bisher immer auch wieder zugenommen. Da muss ich mich natürlich fragen: bringt das überhaupt was?

Die Antwort sind eigentlich zwei Antworten:

  • Ja, ich kann tatsächlich was abnehmen (und es geht mir dann auch besser).
  • Wenn ich die Ernährung mal umgestellt hat (2013 und der Anfang von 2014), dann muss ich auch dabei bleiben, sonst kriege ich das ganze verlorene Gewicht wieder zurück.

So, nachdem das jetzt geklärt ist, kann das Abnehmduell losgehen.

Da sind wir schon wieder

Über die Feiertage und den Jahreswechsel hatten jetzt alle Teilnehmer/innen wieder genug Zeit, die im letzten Duell verlorenen Kilogramme wieder zu gewinnen (manche haben das ja auch während des Duells schon getan). Darum starten wir in die nächste Runde: es folgt das traditionelle Osterduell — ääähm nein: Ostern liegt dieses Jahr so früh, dass wir stattdessen ein Pfingstduell machen.

Die Regeln:

  • Das Startgewicht ist am 2. Februar (Dienstag), das Endgewicht für die Wertung am 10. Mai zu ermitteln. Das sind insgesamt 16 Messungen.
  • Gewonnen hat, wer den höchsten Prozentsatz vom Startgewicht abnimmt, Einsatz sind von jeder/m Teilnehmer/in 10 € (z.B. als Amazon-Gutschein).
  • Mitmachen kann nur, wer (beim Start) auch wirklich übergewichtig ist, also einen BMI größer als 25 hat (im Wissen, dass der BMI kein wirklich guter Indikator ist).
  • Es sind in der Zeit mindestens 10 Blogposts hier im 321 Blog zu verfassen (das kann, muss aber nicht zwingend, über den Fortschritt des Duells sein).
  • Nicht mehr als 14 Tage ohne Post (vordatieren ist erlaubt, zurückdatieren nicht — eine Blog-Aufholjagd in der letzten Woche ist also nicht möglich).

Am nächsten Diestag starten wir wieder mit Einwiegen, bis dahin kann sich noch nachgemeldet werden. Wer noch mitmachen möchte, melde sich direkt hier in den Kommentaren oder direkt per Mail bei mir.

Die große Abrechnung folgt an Weihnachten

Liebe Mitstreiter/innen, wir haben es wieder hinter uns gebracht. Der Graph hat sich weit aufgespreizt, und das Blog hatte 74 neue Beiträge. Das ist doch schonmal was. Wir werfen einen Blick zurück und einen auf die Regeln:

Ihr bloggt in den folgenden 10 Wochen immer mal wieder über Eure Fortschritte. Mindestens 7 Blogposts sollten zusammenkommen, und die sollten nicht alle im Endspurt geschrieben werden (höchstens 20 Tage Abstand zwischen zwei Blogposts).

Ok, wer hat sich da wie geschlagen?

Truhe: 11 Artikel
Stefan Sommer: 10 Artikel
Oliver Gassner: 10 Artikel
Nicole: 8 Artikel
Martina: 7 Artikel
Gerd-Holger Kolde: 7 Artikel
Hubert Mayer: 6 Artikel
Thomas Renger: 5 Artikel
Jörg Walter: 5 Artikel
Heinz W. Warnemann: 2 Artikel
Thomas Jungbluth: 1 Artikel
(alle anderen: kein Artikel)

Bei den sechs Kandidat/innen mit genügend Artikeln sind auch keine zu großen Lücken zu finden. Werfen wir also einen Blick auf Gewinne und Verluste:

rauf und runter

Von den oben noch qualifizierten Leuten führt Truhe deutlich mit 9,24% Gewichtsverlust (gefolgt von Stefan Sommer mit immer noch beeindruckenden 4,89%).

Truhe hat also gewonnen! Herzlichen Glückwunsch!

Von wegen

Nichts ist mit Trendwende. Der Barcampfluch trifft mich wieder voll, auch wenn unsere Konferenz nicht der reinen Lehre entspricht und sich deshalb auch nicht (mehr) Barcamp nennt, löst das nicht das Problem, ein Wochenende mit viel zu viel gutem Essen und gleichzeitig Hektik und Leuten zum Quatschen auf engstem Raum verbracht zu haben. Die Quittung folgt sofort:

150,7 kg

Naja, irgendjemand muss die Duellgewinne ja auch bezahlen.

(es folgt: Sport)