Archiv des Autors: Detri

Ende einer Messreihe

Beim Karfreitagsduell hat ja Herr Rehwald den „Jungspunden“ im Abnehmgeschäft gezeigt, wo der Frosch die Locken hat. Chapeau, Herr Rehwald! Dem Sieg meinerseits waren leider ein Morgen-, ein Abendbuffet sowie viele viele Cocktails im Weg…
Nachdem mich mein Urlaub kurzfristig über die magische 100 katapultierte, pendelte mein Gewicht in den folgenden Wochen um die ersehnten 99 Kilo – Ziel erreicht, alles gut.
Es begab sich jedoch eines verschlafenen Morgens, dass ich mit meinem Zeh volle Lotte gegen meine Waage dengelte, worauf sie, nicht faul, ihrerseits gegen den Unterschrank dengelte und die Glasplatte krachend in tausend Scherben zerbrach.Ups
*seufz* da ist sie hin, meine schöne, über drei Monate andauernde Messreihe. Immerhin war es Sicherheitsglas, so blieben die Füße ganz. Inzwischen habe ich die Gelegenheit ergriffen und bei Lidl ein sprechendes (!) Wäägchen für nur 14.95 Euronen erworben. Auf ein Neues…

Grüße von der Spree
Detri

Der Dicke von Mallorca

Ich hätte es wissen müssen. Ein Mallorca-Urlaub in der Schlussphase des Abnehmduells – das kann nicht gutgehen. Am Tagesprogramm liegt es nicht. Vorgestern fünf Stunden durch einen Canyon (http://coord.info/GCPD5E), gestern eine Höhle und einem Gipfel und heute noch „flugs“ einen 1.000er (http://coord.info/GCWE63) – soweit, so sportiv.

Doch was nutzt das allres, wenn  im Hotel morgens und abends ein leckeres Buffet wartet? (Und heute abend war der Koch wieder in Hochform…)

Da in unserer Absteige alles in das Buffet und nichts in die Einrichtung gesteckt wurde, gibt es im ganzen Haus keine Waage. Für das Freitagswiegen habe ich eine öffentliche Waage („Spaß“ ein Euro) aufgetan. Soweit ich dieses spanische Präzisionsinstrument ablesen konnte (Spanier sind kleine Leute) wiege ich wieder 101 abzüglich Latschen. Hoffentlich ist das Teil so präzise wie es aussieht…

Am kommenden Freitag gibt es die Endabrechnung, dann wieder auf der gewohnten Waage aus Berlin.

Soweit aus Peguera

Detri

 

Forschung aktuell

An die Schwankungen meiner „Präzisionswaage“ habe ich mich ja schon gewöhnt. Sie pendelt gerne mal um ein Kilo, bevor sie sich mit sich selbst auf einen Wert einigt – bei einem Vertreter der knapp 100er-Klasse beträgt die Abweichung also bis ein Prozent. Nicht schön, aber akzeptabel (das Ding hat 20 Euronen gekostet… ;-))

Als Wanderer zwischen Westfalen und Berlin benutze ich allerdings auch eine zweite Waage. Irgendwann fiel mir auf, dass ich in Westfalen immer leichter zu sein scheine. Bin ich einem physikalischen Phänomen auf der Spur? Ist der Gravitationskoeffizient in Westfalen kleiner? Oder taugen die Waagen einfach nix?

Um das Geheimnis zu lüften, habe ich ein umfangreiches, einmaliges und ehrgeiziges Forschungsprojekt gestartet (den Antrag bei der DFG auf Einrichtung eines Sonderforschungsbereiches muß ich noch einreichen …).

Die Waage aus Berlin wurde zu diesem Zweck unter Einhaltung strengster wissenschaftlicher Standards nach Westfalen verbracht. Vor Ort wurde eine aufwendigen Messreihe durchgeführt. Das Ergebnis: Die westfälische Waage zeigt einfach zwei Kilo weniger an.

Schlußfolgerung: Wer schnell Gewicht verlieren möchte, sollte sich eine westfälischen Waage kommen lassen. Wissenschaft kann so nützlich sein ;-)

Soweit von der Stever

Detri

 

Huhu Uhu!

Endlich! Die 100 ist geknackt. Mit gemessenen 99,5 bin ich nach über einem Jahrzent mal wieder „zweistellig“.

Jabbadabbadu – endich UHU! Egal wie das Freitagsduell letztendlich ausgeht – gewonnen habe ich jetzt schon :-) 

Das mußte gefeiert werden. Zur Belohnung gab es im Büro erstmal Schleckerkram… ;-)

 

Soweit von der Spree

Detri

 

Die 100 fest im Blick

Abnehmen hui – Bloggerei pfui. Höchste Zeit für einen aktuellen Zwischenstand.

Das Etappenziel ist nahe – noch 700g trennen mich vor der magischen 100 :-)

Nach einem Durchhänger in den Wochen 7 und 8 ging die Anzeige in Woche 9 wieder deutlich nach unten. Die erfolglosen Gurken habe ich inzwischen durch Eisbergsalat ersetzt – allein das Volumen scheint eine genügend überzeugende Illusion von Sättigung zu erzeugen. Erstaunlicherweise ist die einzige Auswirkung bis jetzt, dass ich meinen Gürtel ein Loch enger schnallen mußte. Die Finale Herausforderung kommt allerdings noch. Nächste Woche geht es zum Geocacher-Happening nach Mallorca – irgendwie ist da an jedem Abend ein Event. Hat jemand einen Tipp für kalorienarme Cocktails?

Soweit von der Spree

Detri

 

Lecker Brot

Brot kann man natürlich kaufen. Oder selbst machen. Seit ca. zwei Jahren bin ich meine eigene Backstube. Über das Rezept bin ich eher zufällig gestoßen. Es handelt sich um ein „Minutenbrot“. Das Original ist wohl inzwischen in den ewigen Jagdgründen des Internets verschollen, zumindest finde ich es nicht mehr.  Am nächsten kommt ihm wohl dieses: http://www.rezeptwiese.de/rezepte/4301-5minutenbrot Der Vorteil: Man weiß was drinn ist (jede menge Vollkorn), es ist frisch und hält sich auch ohne Konservierungsstoffe eine Woche.Lecker

Für den „kleinen Hunger“ backe ich die 600g Variante in einer kleinen Kastenform, wenn Besuch kommt auch gerne die Kilo-Variante (es lebe der Dreisatz). Gibt handgewogene 2,3 Kilo Brot. Mit der Zeit habe ich kräftig am Rezept improvisiert, hier der Stand der Forschung:

Detris Minutenbrotvariation

Zutaten für eine Kastenform (hand- vermessen ca. 30cm Oberkante – dürfte die klassische 24er sein)

600 g   Weizen – oder Dinkelvollkornmehl
600 ml Wasser, lauwarmes
1 Pck.  (Trocken-) Hefe
1 TL    Zucker
2 TL    Salz
300 g   Saaten (auf die Menge kommt es an – ich benutze immer was gerade da ist):
z.B. je  50 g     Hafer,  Hirse , Leinsamen, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Sesam
Auch Buchweizen und Nüsse sind geeignet

Zubereitung

Die Kerne in trockener Pfanne langsam ca. 1 Stunde rösten. Nicht zu starke Hitze verwenden, sonst hüpft der Sesam aus der Pfanne. Das kann schon mehrere Tage vorher vorbereitet werden.

Originalanleitung Wasser, Hefe, Zucker und Salz mischen. Mehl und danach die Kerne zugeben.
Variante Detri: Ich mische erst alle trockenen Zutaten und ergänze dann das Wasser. Geht gut.

In eine gefettete Form füllen, in den kalten Ofen – unterste Schiene – stellen. Bei 225 Grad 1 Stunde backen.  

Soweit aus der Spree-Bäckerei

Detri

Stress statt Viren

Während die Konkurrenz im Karfreitags-Geocacher-Abnehmduell von Viren geplagt wird und dabei unfreiwillig die Pfunde purzeln, hat sich mein freundlicher Arbeitgeber nicht Lumpen lassen und unterstützt mich auf besondere Art: Mit Arbeit, Arbeit und noch mehr Arbeit. Und wenn der Kopf raucht (ich hatte schon immer diesen Bürojob ;-)), dann beschränken sich Mahlzeiten auf das Nötigste. Nicht schön, aber auch ’ne Methode.

Nun ist erst einmal Wochenende. Zeit zum durchschnaufen und den Gewichtsverlust zu kompensieren. Zum Beispiel beim Grillen.

Soweit aus dem mit holzkohleduft duchzogenen Westfalen

Detri

 

Ist sie da, ist sie weg

Abnehmduell, Woche 5. Immer noch auf Kurs. Die Geschwindigkeit nimmt zwar ab, aber die Kilos purzeln unvermindert weiter. Über gut 5 Kilo in den ersten 4 Wochen kann ich mich nicht beklagen.

So weit bin ich bisher gekommen, weil ich unter anderem jeglicher Nascherei widerstanden habe. Keine Wuppis, keine Schokolade. Elementarer Bestandteil meiner „No-Schoki-Strategie“ war schlicht, keine zu haben. Meine Wohnung war schokoladenfreie Zone.

Jetzt kam an diesem Wochenende lieber Besuch aus Westfalen. Der muss ja nicht unter meinem Abnehmduell leiden. Also gab es – richtig – Schokolade. Soweit, so unverfänglich. Die Crux dabei: Der Besuch ging wieder, die Schokolade blieb. Ungeöffnet lauerten 100g süße Verführung in meiner Küche. Ganz alleine. Muss ja nicht sein. Vielleicht ein kleines Stück….?

Das Ende vom Lied: Schokolade weg, Detri dick, dafür alle Gefahrenstoffe beseitigt. Und beim nächsten Besuch gibt’s nur Äpfelchen….

Soweit von der Schokospree

Detri

Schuld und Sühne

Man beachte die Paprika Wie weit willst Du gehen? Seit ich zu den diätenden Zeitgenossen gehöre stelle ich mir diese Frage jedes mal, wenn ich an der Auslage des Backshops auf em Weg zur Arbeit vorbeikomme. Die habe ich  im Griff – ich kann inzwischen kaltlächelnd vorbeigehen. Aber was tun, wenn einem das Leben in DIE Rippchen-Braterei in Dortmund Wambel spühlt? Salat bestellen?  Na ja, das Fleisch ist nicht nur schwach – sondern in diesem Fall vor allem da. Und lecker.

Viel hilft viel. Das schlechte Gewissen forderte indes Tribut. Dieser folgte am Tag darauf in Form von zwei Kilo Äpfeln. Quasi als Kompensation. Jetzt sitze ich auf diesem Apfelberg und mümmel jeden Tag an Kernobst. Hoffentlich komme ich bis Karfreitag nicht mehr nach Wambel…

Soweit aus dem Apfelland Berlin

Detri

Goodbye Wuppi

Die erste Woche des Abnehmduells ist  herum.  Phase 1 läuft: Ernärung umstellen. Das bedeutet vor allem, den kleinen Leckereien zu entsagen, die beim Bäcker meiner Wahl allzeit auf mich lauern – all die  geliebten Zimt-Wuppis, Streuseltaler  und ihre vielen süßen Freunde.  Heute werde ich wieder am Bahnhof stehen – und sie werden mich wieder anlächeln. *seufz*

Erkenntnis Nr. 1: Möhren sind keine Wuppis.

Erkenntnis Nr. 2: Gurken machen nicht satt.

Erkenntnis Nr. 3: Fettarmer Käse auf Tiefkühlpizza geht gar nicht.

Ich glaube, beim Thema Ernährung fehlt mir noch das Feintuning…

Soweit aus einem Gurkenglas  an der Spree

Detri

Hallo nochmal

Meinen ersten Beitrag hat’s ja zerissen. Also nochmal in Kurzform:

Seit über drei Jahren pendle ich zwischen Stever und Spree.  Unter der Woche Berlin, Wochenende oft in Westfalen. Das geht an die Substanz. Genauer gesagt, das schafft Substanz. Bei mir schon 110 Kilo davon. Sport? Na ja, wenn Geocaching als Sport gilt… immerhin ist es an der frischen Luft ;-)

Von daher kam das Freitagsduell gerade zum richtigen Zeitpunkt. Ob die angepeilte Zweistelligkeit in 12 Wochen erreichbar ist wird zu beweisen sein. Auf jeden Fall ist das schon einmal ein Anfang.

Soweit von der Spree

Detri