Archiv des Autors: Stefan Sommer

Über Stefan Sommer

Jahrgang 1971. Webworker. Wohnt in Nürnberg, arbeitet in Fürth. Kommt aber aus Württemberg. Bloggt ausser hier auch Hinten beim Bier.

Einen Zahn zulegen

Das Duell befindet sich in der fünften Woche, noch neun Wochen liegen vor uns. Da sollte also noch einiges zu holen sein. Am Wochenende wurde wieder gewandert, und zwar auf dem Jakobsweg – allerdings nur im Nürnberger Umland. An zwei Tagen haben wir fast 40 Kilometer zurückgelegt. Interessanterweise geht mit dem anschließenden Muskelkater erst mal wieder eine leichte Gewichtzunahme einher, und das trotz eines gewaltigen Kaloriendefizits. Bin gespannt, wie sich das in den nächsten Tagen entwickelt.

Kalorienzählen, Radfahren, Wandern

Auch wenn es nicht ganz so zügig vorangeht wie erwünscht, sind die Abnehmerfolge bei mit derzeit doch im Rahmen. Das „Aufschreiben“ beziehungsweise Protokollieren meiner aufgenommenen Kalorien klappt wieder ganz gut, wie in den Jahren zuvor. Ich verwende hierfür die Lebensmitteldatenbank FDDB zusammen mit der Tagebuch-App „FDDB Extender Pro“ (falls ich das noch nicht erwähnt haben sollte). Vor allem die „Listen“-Funktion macht es ganz einfach, den Kaloriengehalt selbst gekochter Gerichte mit mehr als einer Portion  auszurechnen.  Soviel also zur einen „Front“ , der Ernährung. Auf der anderen Seite schaffe ich es derzeit aber auch wieder ganz gut das Konto (beziehungsweise das Kaloriendefizit) durch mehr Bewegung noch etwas zu vergrößern. Zum einen weil ich jetzt seit zwei Wochen wieder mit dem Rad zur Arbeit fahre, zum anderen haben meine Frau und ich an den letzten Wochenenden drei schöne Winterwanderungen im Fränkischen unternommen. 

Mit Anlauf klappt es

Ok, der Rückschlag der ersten Duellwoche war motivierend genug, die Sache jetzt wieder etwas ernster angehen zu lassen. Diese Woche habe ich wieder das Kalorienzählen angefangen und versucht, ein tägliches Defizit von 500 – 1000 kcal zu „fahren“. Auf Alkohol verzichte ich werktags, am Wochenende muss es natürlich auch nicht unbedingt sein. Gestern habe ich mir bei travel & trek ein paar warme Klamotten fürs Radfahren gekauft. Das soll nämlich am Montag wieder los gehen, nachdem ich dieses Jahr, wie bereits erwähnt, bisher nur mit der U-Bahn zur Arbeit nach Fürth gefahren bin. Immerhin konnte ich so jeden Tag zumeist mein Schritt- als auch mein Stockwerkziel (nach den Vorgaben von Garmin) erreichen, weil ich meist eine U-Bahn-Haltestelle früher ausgestiegen und durch die Stadt gelaufen bin.

Noch motivierender als das schlechte Ergebnis der letzten Woche war jedenfalls das Wiegeergebnis heute morgen: fast zwei Kilo weniger als letzte Woche (da hatte ich allerdings am Vorabend tatsächlich zwei Bier getrunken, das scheint echt zuverlässig und rekonstruierbar zu Wassereinlagerungen zu führen) – und immerhin über ein Kilo unter dem Startgewicht. Ich bin wieder im Rennen!

Falsche Richtung!!!Einself!

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Ok, ich habe nicht wirklich viel für den Abnehmerfolg getan. Weil ich mich nach einer Erkältung noch angeschlagen fühlte, bin ich in den letzten zwei Wochen mit der U-Bahn zur Arbeit gefahren, statt mit dem Rad. Auch das Kalorienzählen habe ich noch nicht wirklich wieder aufgenommen – und die eine oder andere bewusste „Sünde“ (im Sinne von: das passt jetzt wahrscheinlich nicht mehr ins Kalorienbudget) habe ich auch begangen. Unter anderem gab es letztes Wochenende Kuchen und Alkohol. Insofern ist die leichte Zunahme seit dem Start keine Überraschung. Ich sollte mich also nächste Woche dringend wieder aufs Rad wagen, auch wenn es bitterkalt ist draußen – sonst wird das nix bis Karfreitag.

2016 = 2017? Ich hoffe, nicht!

Das Jahr 2017 fängt gewichtstechnisch bei mir in einem ähnlichen Bereich an wie das Jahr 2016. Im Lauf des Jahres ging die Abnahme zwar mal mehr mal weniger voran, im November konnte ich immerhin sogar die 100kg-Marke kurzfristig knacken. Dann kam der Wanderurlaub auf La Gomera – und vor allem der adventliche Dezember, in dem ich mich ganz bewusst gegen das Kalorienzählen – und auch ein wenig für die Völlerei) entschieden habe . Dass ich in der Zeit hier noch bei einem Duell mitgemacht habe, habe ich mehr oder weniger ignoriert. Ergebnis: der Erfolg des letzten Jahres hat sich wegnivelliert. Doch für mich ist das jetzt um so mehr Anreiz, wieder mit dem gewohnten EInsatz und dem Wissen und der Erfahrung aus den letzten beiden Jahren, einen weiteren Anlauf in Richtung Idealgewicht zu wagen. Das erneute Duellieren in dieser Runde sorgt dieses Mal hoffentlich auch wieder für zusätzlichen Ansporn.

Doch bitte erinnert mich daran, dass ich bei einem Duell über die Weihnachtszeit nicht mehr teilnehmen möchte…

Ist das Duell für mich gelaufen?

Ehrlich gesagt hatte ich ja schon zu Beginn Zweifel, ob ein Duell in der Weihnachtszeit von Erfolg gekrönt sein könnte. Und nach den zwei Wochen Urlaub stehen die Chancen, den Wettbewerb – wie anfangs noch postuliert – im Normalgewicht zu beenden, schlechter denn je. Beim heutigen Wiegen lag mein Gewicht sogar krasse 2.6 kg über dem Startgewicht, die Differenz zur Führungsriege beträgt damit etwa 6 Prozentpunkte. Auch wenn es dank der Ernährung in den letzten Tagen inklusive Alkohol und kohlenhydrat-reicher Speisen ein hoher Wasseranteil sein dürfte: diese Differenz in den verbleibenden vier Wochen wett zu machen, erscheint mir denkbar unrealistisch.

Saludos de La Gomera

dsc_2171Viele Grüße aus Agulo  der Perle von La Gomera. Heute haben wir nach fünf Wandertagen einen Ruhetag an der Nordküste eingelegt, bevor es am Samstag und Sonntag mit Übernachtung in einer Bergfinca zu unserem „Relax“-Ziel Valle Gran Rey weitergeht. Das Essen ist gut und reichlich, aber wir verbrennen dank vieler Aufstiege auch einiges an Kalorien. Eine Waage habe ich noch nicht entdeckt, es bleibt diesbezüglich also nich eine weitere Woche spannend.

Minimal unter Einstiegsgewicht – Wanderurlaub kann kommen

Immerhin, die Grenze zum Einstiegsgewicht habe ich wieder einmal nach unten überquert, wenn auch nur minimal. Die nächsten beiden Wochen wird es von mir kein neues Gewicht geben, aber dafür danach die spannende Frage, wie sich zwei Wochen Trekking und Relaxen auf La Gomera auf das Gewicht auswirken. Ich hoffe, ich habe zwischendurch einmal WiFi, damit ich hier nicht wegen Nicht-Bloggens aus der Wertung fliege…

Unverändert

Gerade scheine ich nicht viel abzunehmen. Gut, es war wieder ein sehr verführungsreiches Wochenende mit einer Einladung zum Mittagessen und „Kaffeetrinken“ (also Kuchenessen). Außerdem merke ich, wie das nasskalte Wetter der letzten Tage – und die plötzlich früher eintretende Dunkelheit nach der Zeitumstellung (ich bin kein Fan davon) – bei mir für einen gesteigerten Appetit sorgen.  Und zwar vor allem auf herzhaftes – kennt Ihr das auch?

Was zur Hölle war denn da los?

Da ging mein Gewicht aber ganz schön hoch in der letzten Woche. Was soll ich sagen – das Essen war schuld.

nonsiooh

Am Feiertag hatten wir Familienbesuch, der allerlei Leckereien mitbrachte, aber auch die fränkische Küche konnten wir unserem Gast nicht ganz vorenthalten – so kam eins zum anderen, ein, zwei Bierchen und ein, zwei Gläser Wein taten ihr übriges. Zu einem kräftigen Kalorienüberschuss kam also sicher auch noch einiges an kurzfristiger Wassereinlagerung, wovon schon wieder über ein Kilo weg ist. Bin gespannt, wo ich nächste Woche liege.

Immer diese Wochenenden…

Am Wochenende waren wir auf einer Geburtstagsfeier, dort wurde natürlich lecker gegessen und auch was getrunken. Drumrum, wir hatten eine längere Anreise und sind bei meinen Eltern untergekommen, kamen Essen und Trinken auch nicht gerade zu kurz. Ich merke gerade schon deutlich, wie solche Wochenenden die größten Hindernisse beim Abnehmen sind. Am Sonntag ging es immerhin mal wieder in den Wald zum Laufen. Ergebnis auf der Waage, immerhin nicht mehr als in der Vorwoche, sondern sogar leicht darunter.

Unter der Woche ist das Einhalten eines Kaloriendefizits für mich eigentlich kein großes Problem, und mir wurde neulich bewusst, dass das Radfahren zur Arbeit neben der Bewegung auch noch einen anderen Riesenvorteil mit sich bringt. Als ich früher mit der Bahn zur Arbeit gefahren bin, führte mein Weg an so mancher kulinarischer Versuchung vorbei (eigentlich eher aus der Junk-Food-Kategorie, wie man es aus Bahnhöfen ja so kennt) und dort wurde ich vor allem am Abend gerne einmal schwach. Wenn dann noch eine längere Wartezeit auf einen Anschlusszug dazu kam, war der hochkalorische Zusatzsnack eigentlich fast schon vorprogrammiert.

Natürlich könnte man auch Methoden entwickeln, um so etwas zu vermeiden, aber bei mir funktioniert es deutlich besser, wenn solche Versuchungen erst gar nicht entstehen. Deshalb bin ich sehr dankbar für die derzeitige Situation.

Endlich UHu!

Auf der Waage habe ich die 99,x ja in den Vorwochen schon einige male gesehen, aber beim Abschlusswiegen des letzten Duells wollte sich einfach keine Zweistelligkeit einstellen, selbst bis zum Einstieg in das neue Duell hat es nicht gereicht, aber heute morgen endlich: eine halbwegs stabile 99,6! So darf es gerne weitergehen. Schließlich möchte ich bis zum Wanderurlaub Ende November noch ein paar Kilo Übergewicht zu Hause lassen, damit ich diese nicht die Berge von La Gomera hinaufschleppen muss.

Mein letztes Duell vor dem Normalgewicht?

Eine Voraussetzung, um an einem Abnehmduell mit den „Schwergewichten der Blogosphäre“ teilzunehmen ist es ja, dass man auch tatsächlich übergewichtig ist (zumindest wurde diese bei einem der früheren Duelle einmal festgelegt). Das jetzt beginnende Duell sol bis Anfang nächsten Jahres gehen, mit einem Abschlusswiegen am 4. Januar 2017 – also in zwölf Wochen. In dieser Zeit etwa 10 Kilo abzunehmen ist theoretisch möglich, wenn auch ehrgeizig, vor allem in der Rückschau auf meine letzten Teilnahmen hier. Dabei bewegte sich meine Abnahme eher im „niedrigen einstelligen Bereich“.

Zehn Kilo würden bedeuten, dass ich nach dem Duell nicht mehr übergewichtig wäre (also ein BMI unterhalb des Prä-Adipositas-Bereichs von 25). Eine Teilnahme beim nächsten Duell wäre dann also nicht mehr drin. Wenn das mal nicht ein gutes Ziel ist, oder?

Schon wieder Platz zwei (oder schlechter?)

Zuerst einmal: Glückwunsch an Hubert! Ich lehne mich mal mutig aus dem Fenster und behaupte, dass ihm keiner mehr den Sieg im aktuellen Abnehmduell, welches Ende Juli begann und heute mit dem letzten Wiegetag seinen Abschluss findet, nehmen kann. Gut gemacht, Hubert!

Mein persönliches Ergebnis blieb leider ein wenig hinter meinen Erwartungen zurück. Die 100-kg-Marke konnte ich am Wiegetermin nun doch nicht mehr knacken, auch wenn ich sie letzte Woche schon einmal auf der Waage gesehen habe (99,9 kg, um genau zu sein). Woran es lag lässt sich nicht eindeutig sagen, da war zum einen das lange Wochenende mit Ausgeh-Terminen, Alkohol und Besuchen der Kirchweih in Fürth, welche in den nächsten beiden Wochen sowas wie ein Kantinenersatz für mich darstellt. Zum Anderen begleitet mich bis heute noch ein leichter Muskelkater von zwei Lauftrainings, die ich an diesem Wochenende gemacht habe, so dass es sich bei dem Kilo mehr im Vergleich zur Vorwoche wohl eher um die altbekannten Wassereinlagerungen als um Fettaufbau handeln dürfte.

Unterm Strich gehe ich etwa 2 kg leichter aus diesem Duell. Insgesamt also eine positive Bilanz, auch wenn sich derzeit immer wieder zeigt, dass die letzten Kilo deutlich schwieriger loszuwerden sind als die ersten dreißig. Ob es immerhin wieder zu Platz zwei reicht, wird sich  zeigen, noch sind nicht alle Ergebnisse eingetragen.

Trotz Münchenbesuch weiter auf Erfolgskurs

OK, die 100 kg-Marke will einfach nicht rechtzeitig zum wöchentlichen Wiegetermin fallen. Ich sehe es ein. Ist aber auch kein Wunder, denn auch wenn ich in den letzten Tagen wieder ein ordentliches Kaloriendefizit erreichen konnte, hat wohl das vergangene Wochenende seine Spuren hinterlassen. Am Samstag hatten wir nach einer Segway-Tour um den Rothsee alle unglaublichen Appetit auf eine Curry-Wurst (mit Pommes), und am Abend ging es noch auf einen Abstecher zum Griechen, wo ich mir als Dessert auch noch eine Portion Galaktoboureko mit meiner Frau teilte.
Sonntags stand dann ein Verwandtschaftsbesuch in München an Das war auch nicht gerade ein kalorienarmer Ausflug, zwar ohne Abstecher zur allgegenwärtigen Wiesn, aber mit ausgiebigem Frühstück, Eisdielen-Besuch und leckerer Lasagne zum Abendessen. Und für die Rückfahrt im ICE haben wir uns noch eine Flasche Augustiner Edelstoff gegönnt.
Nächste Woche also steht das letzte Wiegen dieses Duells an. Heute habe ich mit 100,1 kg ganz knapp an der „magischen“ Hunderter-Marke gekratzt. Ein persönlicher Erfolg wäre es also, das Duell als „UHU“ zu beenden, auch wenn der Gesamtsieg noch in Reichweite scheint…