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Kettler Golf P eco

Seit Monaten habe ich diesen Artikel fast fertig herumliegen, aber er wird einfach nicht ganz rund. Bevor ich ihn endgültig auf Pointenlos verklappen muss, stelle ich ihn jetzt eben hier mit einigen verbleibenden scharfen Kanten online:


 

Über 1000 1400 „km“ bin ich inzwischen mit dem neuen Heimtrainer gefahren, da wird es mal Zeit, dass ich ausführlicher darüber schreibe.

Elektronik und Bremse

Am neuen Trimmrad ist alles moderner: statt früher einer einzeiligen Flüssigkristallanzeige, die zwischen den Werten umschaltet, gibt es jetzt ein schönes großes Display, das sogar in drei Farben beleuchtet ist (darauf komme ich später noch zurück).
Die Bremse funktioniert jetzt mit Magneten (Wirbelstrombremse) statt Bremsbändern, und die Bremsstufen sind elektronisch gesteuert. Das ermöglicht ein automatisches pulsgesteuertes Training, was ich vor dem Kauf für eine ganz tolle Idee hielt, mit dem ich aber ganz schlecht zurechtkomme.
Das liegt möglicherweise aber auch daran, dass ich mit den vorgeschlagenen Pulszonen nicht richtig harmoniere. Irgendjemand hat nämlich mal festgelegt, dass der Maximalpuls ungefähr bei 220-Alter liegen soll (bei mir also im Moment 180 179), und dass der Puls sich bei sportlicher Betätigung auf etwas 65% (Fettverbrennung) bis 75% (Ausdauertraining) davon einpendeln soll.

Pulsdiagramm

Pulsdiagramm aus der Bedienungsanleitung

Aber irgendwie geht das bei mir nicht. Mein Puls pendelt typischerweise um etwa 85% des Maximalpulses — wenn ich etwas in Schwung gekommen bin. Das wiederum dauert so ungefähr 10 Minuten. Wenn ich diese 85% wiederum als Zielzone einstelle, dreht das Rad den Widerstand so schnell nach oben, dass ich nicht mehr weitertreten kann, und wenn ich 75% einstelle, dann senkt das Rad den Widerstand 10 Minuten nach Trainingsbeginn so ab, dass ich fast ins leere trete.

Pulsmessung

Stattdessen benutze ich jetzt die vorgegebenen Trainingseinheiten mit simulierten Geländeprofilen. Das ist eine tolle Funktion. Die permanente Pulsmessung ist aber auch dabei als Überwachungsfunktion eine große Hilfe, denn sie schützt durch nerviges Piepsen vor völliger Überbelastung. Außerdem wechselt die Beleuchtung der Anzeige von Blau (Puls zu niedrig) über Grün (im vorgegebenen Bereich) zu Rot (Puls zu hoch).

119=blau, 156=grün, 165=rot

Für die Messung hat das Gerät fest angebrachte Handpulssensoren, die sich an beliebigen Stellen auf dem Lenker anbringen lassen. Was die Messung angeht funktionieren die erstaunlich gut, sie sind aber unglaublich unbequem, wenn ich sie länger als 10 Minuten ununterbrochen anfasse.
Deshalb habe ich schon nach kurzer Zeit einen Brustgurt von Polar gekauft — mit Funkempfänger, der in die Klinkenbuchse gesteckt wird. Den Anschluss gibt es offensichtlich schon seit Jahrzehnten bei Kettler, und war auch am alten Trimmrad schon vorhanden. Das hätte mit dem Puls aber sowieso nichts anderes gemacht als ihn anzuzeigen (irgendwo in einer Schublade liegt wahrscheinlich auch noch der alte Pulssensor, ein Ohrclip mit Kabel, noch viel unbequemer zu tragen als die Handpulssensoren).

Mechanik

Das neue Gerät ist sehr leise, im Vergleich zu seinem Vorgänger praktisch unhörbar (wobei der am Ende auch ziemlich kaputt war, so dass dieser Vergleich eventuell unfair ist). Das lauteste Geräusch während des Trainings war anfangs das Klappern der Schnürsenkel an den Pedalen. Nach einigen Monaten hat sich allerdings ein leises quietschen eingeschlichen, das aber immer nach ein paar Minuten Fahrt wieder verschwindet. Trotzdem muss ich unbedingt mal in die Bedienungsanleitungen gucken, ob da nicht eigentlich irgendwas regelmäßig zu schmieren wäre.

Sonst so

Dann ist da noch das „eco“ im Namen: es steht für die etwas teurere Ausführung mit einem Generator für die Stromversorgung der Elektronik, Anzeige und Bremse. Es hätte sich für mich aber auch albern angefühlt, ein Gerät, bei dem ich die ganze Zeit wie wild strample, zusätzlich noch mit Strom aus einem Steckernetzteil zu versorgen.

Und zum Schluss noch: wegen der elektronischen Bremskraftverstellung ist auch das Einstellrad für die Bremse weggefallen. Deshalb fehlte mir gleich zu Beginn die gewohnte Ablage für meinen iPod, und ich musste mir so eine Armmanschettenhülle besorgen. An sowas denkt man ja auch vorher nicht.

Fazit

Insgesamt kann ich den Kettler Golf P eco weiterempfehlen.

Von fitbit zu Misfit und wieder zurück

Nach etwas weniger als zwei Jahren hatte das fitbit flex den Geist aufgegeben: es funktionierte zwar noch, ging aber nach ein paar Stunden bis einem Tag einfach aus. Schloss ich es dann für wenige Sekunden ans Ladegerät an, lief es wieder ein paar Stunden und dann ging es wieder aus, und dann … Das ganze war völlig unabhängig vom Ladezustand des Akkus. Der fitbit-Support, der bei meinem ersten Problem so toll geholfen hatte, hat sich zu diesem Problem überhaupt nicht richtig zurückgemeldet sondern nur nach ein paar Tagen das Ticket geschlossen (WTF?), drum landete das fitbit in der Schublade.

Stattdessen benutzte ich meine Uhr. Die Pebble Time enthält nämlich auch einen Beschleunigungssensor und bringt zwar von sich aus kein Aktivitätstracking mit, erlaubt es aber Drittanbietern, das als App zu implementieren, die dann auf der Uhr läuft.

Mit der geliehenen Pebble hatte ich schonmal ein paar Tage getestet, ob die Uhr mit der Misfit-App nicht diese Funktion komplett übernehmen könnte. Doch während die Schlaferfassung auch damit schon toll funktionierte, fiel die Schritterkennung leider auf Tippen rein, was an Arbeitstagen „interessante“ Laufstrecken erzeugte. Entweder mit der Pebble Time oder mit einer neueren Version von Misfit war das Problem aber inzwischen verschwunden, und so ließ ich meine Schritte ab August von einem Programm zählen, das auf meiner Uhr lief. Das hatte durchaus seine Vorteile, denn die Uhr hat natürlich ein Vollständiges Display, auf dem die aktuelle Tagesleistung jederzeit angezeigt werden kann und zusätzlich auch noch einige Statistiken.

Aktivität Aktivität (Woche) Schlaf Schlaf (Woche)

Aber es hatte auch so seine Probleme.

Die fitbit-App für iOS ist zum Beispiel viel hübscher als die von Misfit, zeigt nützlichere Aufbereitungen der Daten und lässt sich viel einfacher mit anderen Diensten verbinden (dafür unterstützt die misfit-App Apples zentrale „Health“-Datenbank, was fitbit bisher nicht tut).

Das wäre aber alles nur halb so schlimm gewesen, hätte es nicht auch regelmäßig Synchronisationsprobleme gegeben. Auch wenn die Uhr Bewegung und Schlaf ordentlich aufgezeichnet hatte, schafften es die Daten manchmal einfach nicht zu misfit und auf das Telefon.

Lücke im Lebenslauf

Ich bin zum Beispiel eben nicht, wie es auf diesen Bildern scheint, am Montag um 18:00 ins Koma gefallen und habe mich 23 Stunden lang nicht bewegt.

So konnte es nicht weitergehen, und deshalb habe ich mir jetzt wieder ein Fitbit flex organisiert (den Tracker meiner Frau, die den sowieso nur herumliegen lässt) und überlege sogar, auf ein aktuelleres Modell mit Herzfrequenzaufzeichnung zu wechseln.

Vom Abenteuer, ein „XXL-Fahrrad“ zu kaufen

Wie ich bereits berichtete, fahre ich täglich mit dem Rad zur Arbeit. Mittlerweile ist mein Wunsch konkreter geworden, zusätzlich zum Pedelec mit „eingebautem Rückenwind“ auch wieder ein normales Fahrrad zu nutzen, zumal ich nicht nur den Weg zur Arbeit, sondern auch die meisten anderen Alltagswege mittlerweile mit dem Rad zurücklege.. Doch schon beim Kauf des Pedelecs vor vier Jahren hat es einiger Anstrengungen bedurft, das passende Gefährt zu bekommen. Da ich bereits damals deutlich über 100 kg wog, war das Ziel, ein Fahrrad mit einem zulässigen Systemgewicht von über 130 kg zu finden, was sehr selten ist. Das Systemgewicht bezieht das Gewicht des Rads, des Fahrers und des Gepäcks mit ein. Fahrräder, deren Systemgewicht überschritten wird, krachen zwar nicht sofort zusammen, aber auf die Haltbarkeit der Bauteile wirkt sich die Überlastung dennoch negativ aus. Man bremst ja auch keinen voll beladenen LKW mit den Bremsen eines VW Käfers oder eines 2CV.

Beim Kauf meines Pedelecs hatte ich per Internet-Recherche schnell ein geeignetes Gerät identifiziert, doch ein solches dann auch tatsächlich zu erwerben glich einer kleineren Odyssee. Ein lokaler Fahrradhändler, Markenvertreter und „Pedelec-Experte“ rief mich, trotz Zusicherung, nie zurück. Nachdem ich einige Geschäfte abgeklappert hatte wurde ich schließlich in Tübingen fündig, doch auch dort musste das Rad erst bestellt werden. Am Tag der Abholung unternahm ich dann auch gleich mal eine – für meine damaligen Verhältnisse -längere Tour von Tübingen nach Herrenberg, um dort in die S-Bahn einzusteigen.

Für den Kauf des „normalen“ Rads entschied ich mich wieder für den lokalen Fachhandel und gegen eine Bestellung im Internet. Vor der Bestellung hat der Händler mit Hilfe eines Gerätes, das an einen verstellbaren Hometrainer erinnerte, die für mich passende Rahmengröße ermittelt, was vermutlich präziser funktioniert als die Messung der Schrittlänge und das Ablesen der passenden Größe in einer Tabelle. Diese oder kommende Woche soll mein neues Rad geliefert werden, ich bin schon „schwer“ gespannt, wie ich die tägliche Strecke damit bewältige – und werde Euch natürlich im Rahmen des Abnehmduells davon berichten.

Mein Geburtstagsgeschenk ist da

Das hat doch einige Zeit gedauert. Nachdem ich nämlich mein neues Trimmrad bestellt hatte, kam umgehend eine Mail:

Sehr geehrter Herr Renger,

vielen Dank für Ihre Bestellung und Ihr Interesse an unseren Produkten.

Der von Ihnen bestellte Artikel

– Kettler Heimtrainer Golf P ECO

ist leider kurzfristig ausverkauft und voraussichtlich erst in KW 41/42 wieder lieferbar.

Wir setzen alles daran, die bestellte Ware schnellstmöglich zu liefern und
bitten für die unerwartete Lieferverzögerung um Verständnis.

Und dann am Ende des angekündigten Zeitraums eine weitere Mail:

Sehr geehrter Herr Renger,

leider verzögert sich die Lieferung des Kettler Heimtrainer Golf P ECO voraussichtlich bis KW 44.

Wir bitten Sie um Verständnis und um etwas Geduld.

Wir werden Ihnen die Ware schnellstmöglich zusenden, sobald diese wieder liefebar ist.

Und dann nochmal:

Sehr geehrter Herr Renger,

vielen Dank für Ihre Bestellung und Ihr Interesse an unseren Produkten.

Der von Ihnen bestellte Artikel
– Kettler Heimtrainer Golf P ECO
ist leider weiterhin ausverkauft und erst ende nächster Woche wieder lieferbar.

Wir setzen alles daran, die bestellte Ware schnellstmöglich zu liefern und
bitten für die unerwartete Lieferverzögerung um Verständnis.

Dann aber letzte Woche:

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

vielen Dank für Ihren Einkauf.

Folgende Artikel sind soeben für Sie fertig gepackt worden:

1x 7663-660 Kettler Heimtrainer Golf P ECO

Die Sendung wird per Spedition versendet.
Der Spediteur setzt sich, sofern nicht anders vereinbart, vor der Lieferung telefonisch mit Ihnen in Verbindung, um einen genauen Lieferzeitpunkt zu vereinbaren.
Die Sendung besteht aus 2 Pakete(n).

Diesen Montag schließlich rief die Spedition an, um ein Zeitfenster zu vereinbaren. Mittwoch zwischen 10:00 und 14:00 sollte die Lieferung ankommen, der Fahrer würde sich eine halbe Stunde vorher melden. Das klappte natürlich nicht, und er rief erst am, als er fast vor der Tür stand. Obwohl ich 20 Minuten später vor der Tür stand, hatte er dann schon abgeladen und war wieder weg. Susanne hatte die Lieferung angenommen, und der Fahrer war wenigstens so freundlich gewesen, sie noch in den Hausflur zu stellen statt draußen im Regen stehen zu lassen, denn eigentlich liefert die Spedition nur „bis zur Bordsteinkante“.

Nachdem die zwei Pakete (von denen eins wie erwartet ziemlich groß und 60 kg schwer war, das andere winzig und federleicht) in die Wohnung gebracht waren, machte ich mich an den Zusammenbau. Doch halt! Neben einem Schraubenzieher sah die Anleitung auch die Verwendung eines Drehmomentschlüssels vor. Nachdem ich den noch besorgt hatte, ging der Rest relativ leicht von der Hand, und nach etwa einer weiteren Stunde war alles zusammengebaut.

Vorher-Nachher-Bilder:

Kettler Golf 2000 Kettler Golf P eco

Das neue Trimmrad ist etwas größer aber durch die dunkle Farbe gleichzeitig unauffälliger als das alte — und es sieht insgesamt schicker aus.

Jetzt bin ich auf den ersten Trainingseinsatz nachher gespannt.

Ach ja, im kleinen Paket waren übrigens keine Trimmradteile, auch nicht Rechnung oder Lieferschein sondern nur zwei Zalando-Gutscheine, ein Proteinriegel und ein T-Shirt des Sportgeschäfts in Größe S(!).

Sportgerätüberbelastung

Sport mache ich drinnen und abends mit meinem Ergometer (eigentlich handelt es sich überhaupt nicht um ein Ergometer sondern nur um ein Trimmrad, denn Ergometer darf es sich nur nennen, wenn die Leistungsstufen geeicht sind), einem Kettler Golf 2000 aus der Zeit als 2000 noch nach Zukunft klang.

Meine Eltern hatten das Gerät in den 90ern des letzten Jahrhunderts (!) gekauft, dann aber kaum verwendet. So um das Jahr 2002 herum muss es dann in meinen Besitz übergegangen sein — nur um dann da auch erstmal rumzustehen. Die einzige sportliche Betätigung, die damit in unregelmäßigen Abständen betrieben wurde, war, es herumzutragen (das Ding ist nämlich sauschwer).

Vor dreieinhalb Jahren aber habe ich dann angefangen, es ernsthaft zu fahren … dann wieder nicht mehr und beim zweiten Versuch ein Jahr später bin ich dann dabeigeblieben. Seitdem hat das arme Ding 4500 „km“ auf dem Buckel den Pedalen dazubekommen, und damit habe ich offensichtlich das Bremsband kaputtgefahren. Statt gleichmäßig und rund zu laufen macht es jetzt unangenehme Schleifgeräusche, und der Tretwiderstand verhält sich komplett erratisch.

Aber ich hatte ja gerade Geburtstag, und da habe ich mir als Geburtstagsgeschenk einen Ersatz gewünscht. Nach einiger Recherche habe ich mich für ein Kettler Golf P ECO entschieden und es am Donnerstag bestellt. Ich bin schon sehr gespannt.

Du hast doch so ein Fitbit. Wie ist denn das so?

Seit meinem Geburtstag im September laufe ich jetzt mit einem fitbit Flex rum. Auf Antwort auf einen Fitnesstracker-Vergleich hatte ich mal versprochen, meine Erfahrungen damit aufzuschreiben. Das passt doch eigentlich ganz gut in dieses Blog.

Hardware

Es handelt sich um einen ausgefeilten Schrittzähler, der auf einem 3-Achsen-Beschleunigungssensor basiert, wie er auch in vielen Smartphones zu finden ist. Da er am Arm getragen wird, kann er auch nachts am Körper bleiben und bietet dann eine Schlafaufzeichnung. Genau genommen handelt es sich (im Gegensatz zu den Konkurrenten Nike Fuelband und Jawbone UP) aber nicht wirklich um ein Trackingarmband sondern um ein Armband mit Tracker drin:

fitbit flex und sein Armband

Das Silikonarmband ist austauschbar (zwei Größen werden mitgeliefert). Der eigentliche Tracker ist hingegen winzig und hat keine sichtbaren Bedienelemente. Die wenigen direkten Befehle werden per Klopfzeichen gegeben (das ist klug, denn die erkennt der ohnehin aktive Bewegungssensor, und so mussten weder Knöpfe oder Tasten angebracht werden). Die Kommunikation mit dem Träger / der Trägerin erfolg durch 5 weiße Leuchtdioden und einen Vibrationsalarm (sehr praktisch, der erinnert mich täglich an mein Sportprogramm).

Die aufgezeichneten Daten werden per Bluetooth 4.0 Low Energy an Smartphone-App oder das Synchronisationsprogramm (für Windows oder Mac OS) übertragen. Ein entsprechender USB-Empfänger liegt mit in der Packung. Unterstützung für mobile Synchronisation haben alle iOS-Geräte mit Bluetooth 4.0. Bei Android sieht es leider etwas löchriger aus, weil erst Android 4.3 einen einheitlichen API-Zugriff auf Bluetooth 4.0 bietet. Deshalb waren längere Zeit nur bestimmte Samsung-Geräte unterstützt, das hat sich aber inzwischen geändert.

Software

Die ausgewerteten Daten können auf sogenannten Dashboards betrachtet werden. Je eins in der App und eins auf der Webseite lassen sich nach eigenen Wünschen anordnen.

fitbit App fitbit Web-Dashboard

Neben den offensichtlichen Werten (Anzahl Schritte, Strecke) gibt es hier auch ein Ernährungstagebuch, einen darauf gestützten Vergleich der aufgenommenen und verbrannten Kalorien, eine Erfassung der getrunkenen Flüssigkeitsmenge, und sogar Puls, Blutdruck und Blutzucker. Außerdem kann ein Gewichtsziel festgelegt werden. Die fitbit-Webseite braucht sich hinter spezialisierten Portalen wie MyFitnessPal nicht zu verstecken.

Die Synchronisation mit anderen Fitnessdaten (in meinem Fall ist das z.B. die Withings-WLAN-Waage) klappt manchmal nur über Umwege, die Erfassung sportlicher Aktivität (wenn sie nicht aus Schritten besteht) ebenso.

Um die Motivation zu steigern gibt es Gamification-Ansätze: da gibt es die allseits beliebten Abzeichen:

Gamification

… außerdem den Vergleich mit Freunden (oben auf dem Dashboard zu sehen).

Meine persönliche Benutzung

Die Benutzung des Gesamtsystems macht Spaß, denn alles ist einfach und sieht hübsch aus. Aber was habe ich über mich gelernt?

Erstens: An einem Normalen Arbeitstag komme ich gerade mal auf ungefähr 5000 Schritte. Deshalb haben wir das Bewegungsprogramm am Wochenende verstärkt:

Ziele werden nur am Wochenende erreicht.

Zweitens: Ich schlafe gut (und in der Regel so um die sechs Stunden):

5 Std 52 Min schlafend

Drittens: Es ist möglich, mich mit der Aufgabe des Auffüllens einer Leuchtdiodenkette zu motivieren (die Idee, meiner Frau zu Weihnachten auch ein Exemplar des gleichen Geräts zu schenken war hingegen ein motivationstechnischer Fehler: durch die Wege, die sie zum abwechselnden Hin- und Herbringen der Kinder zu und von Schule und Kindergarten zurücklegt, liegt sie immer uneinholbar vor mir).

Wer sich übrigens auch mit mir messen möchte: hier ist mein fitbit-Profil.

Moves

Ein Tag in Moves.

Um mein Alltagsverhalten mehr zu beobachten (man nennt das wohl heutzutage „Quantified Self„) wollte ich mir schon seit einiger Zeit eins dieser schrittzählenden Armbänder zulegen. Leider sind die alle sowohl teuer als auch irgendwie eingeschränkt und noch dazu in der Regel nicht ohne Verrenkung in Deutschland erhältlich.

Dann stieß ich bei Marcel „UARRR“ Wichmann auf Moves, das diese Funktion (zumindest zum Teil) mit dem iPhone abdeckt. Toll, kein weiteres Gerät rumzutragen. Ich bin immer wieder begeistert davon, was man inzwischen alles auf seinen Taschencomputer abwälzen kann.

Moves zeichnet im Hintergrund mit den Bewegungssensoren und dem GPS-Empfänger Bewegungen auf und versucht dann, sobald das Programm in den Vordergrund geholt wird, daraus ein Bewegungsprofil zu rekonstruieren.

Bisher macht es seine Sache ganz gut.

Der wegen des Hintergrundprozesses ständig eingeschaltete Ortungspfeil ließ mich am Anfang schlimmes für meine Batterieleistung ahnen, der Betrieb des Programms hat aber erstaunlich wenig Einfluss: wenn ich viel Podcasts höre muss ich immernoch jeden Abend aufladen, sonst jeden zweiten.

Ergometerschaden

Diese beiden Pedale sollten eigentlich gleich aussehen:

Pedalriemen abgerissen

 

Wie man sieht, hat aber eins keinen Riemen mehr. Der Riemen ist gerissen, und jetzt lässt sich das Trimmrad nicht mehr so lässig in Socken fahren wie zuvor. Ich überlege gerade noch, wie ich an Ersatz komme (das Gerät hat schließlich etwa 20 Jahre auf dem Buckel und der „Support“ dafür dürfte ausgelaufen sein). Inzwischen fahre ich erstmal mit ein paar älteren Sportschuhen.

Den momentan (vorsichtig formuliert) schleppend laufenden Abnehmverlauf würde ich sehr gern darauf schieben, aber der liegt wohl eher am falschen Essen; die Sportleistung pro Woche hat sich nämlich kaum verändert.

Vollversagen, neue Vorsätze (ist ja Jahresanfang)

Nicht nur als fleißiger 321-Blogger sondern auch bei der Erreichung irgendeines Gewichts(reduktions)ziels habe ich 2010 völlig versagt. Noch immer weigert sich meine Waage, mir einen Wert anzuzeigen.

Aus naheliegenden Gründen werde ich an keinem der gerade anlaufenden Duelle teilnehmen.

Aber gestern habe ich angefangen, mein Trimmrad1 wieder zu benutzen (erstmal nur 3 Minuten am Stück, heute schon 5 Minuten — aber das soll weiter gesteigert werden). Dadurch hoffe ich, bald irgendwann wenigstens wieder in der 150kg-Klasse anzukommen.

Bitte schimpfen, wenn ich zu lange nichts mehr habe von mir hören lassen.

1) Ich dachte ja, die Anzeige an dem Ding sei kaputt, aber nachdem ich die Bedieneinheit rausgeschraubt hatte, kam ein Batteriefach zum Vorschein. Mit neuen Batterien kann ich plötzlich wieder eine „Geschwindigkeit“ sehen.

der Frühling kommt!

Ich hab heute den halben Tag bei offenem Fenster an meiner Arbeit sitzen können, die Sonne hat zeitweise sogar recht unangenehm auf meinen Monitor geschienen. Es war nicht kalt, die Vögelchen haben einen Höllenlärm veranstaltet und sich doch kaum mit den vielen Kindern messen können. Die kleinen Plagegeister waren nicht zu halten, weder die Vögel noch die Kinder. Endlich befreit von Eis und Schnee und Schal und Handschuhen wird jede kleine Blüte fröhlich begrüsst.
Da fühlt man sich doch gleich richtig gut, und ich hab mir ein neues Fahrrad gekauft. Der Frühling ist da!

Abnehm-Unterstützung von Amazon

Gerade habe ich entdeckt, dass Amazon uns beim Abnehmen unterstützen will. Denn wer sich dort jetzt ein Fitnessgerät zum Abspecken besorgt, kann bei einigen Geräten bis zu 50% sparen. Eine Übersicht der Geräte findet ihr hier.

Aber Obacht: Nur (aktuell) zwei Geräte sind wirklich extrem stark reduziert um das Werbeversprechen einzulösen. Die anderen sind deutlich geringer reduziert oder sogar gar nicht. Vergleichen mit anderen Online-Bezugsquellen lohnt also auf jeden Fall! Aber vielleicht ist ja genau das Gerät dabei, über dessen Anschaffung ihr schon lange nachdenkt und das jetzt der entscheidende Kaufanreiz ist…

Nintendo Wii Fit Plus – langsam komm ich wohl nicht mehr drum herum

Das die Wii ein nettes Spielzeug Werkzeug für das Bestehen des Duells ist, wurde hier ja nun seit mehreren Jahren immer wieder angesprochen. Leider verfüge ich selbst noch über kein solches Gerät, doch das werde ich bald ändern müssen. Nachdem ich letzte Woche von dem neuen Fahrrad „Wii Cyber bike“ berichtete, hat Nintendo nun nochmal nachgelegt und das bekannte Wii Fit Programm um ein „Plus“ erweitert.

Der Funktionsumfang soll nun deutlich erweitert sein – gleich ins Auge fällt mir natürlich die Kalorienzählfunktion, die schön zu dem von Volker vorgestellten „tweet what you eat“ passt. Besonders interessiert mich natürlich, ob es denn nun auch eine Möglichkeit gibt gegen einander im Web anzutreten. Vielleicht gibt es ja sogar soetwas wie eine Wii – Blog Funktion?

Sollte ich diesmal tatsächlich der Versuchung nicht widerstehen können, werde ich meine Testergebnisse hier direkt berichten.