Archiv der Kategorie: Abnehmduell

Post, die das Abnehmduell betreffen

Voltarenwochen

Runkeeper schimpft mit mir

Eigentlich war das mit den Mittagsspaziergängen recht gut losgegangen: die Mittagspause war endlich sinnvoll genutzt, die Unterbrechungen taten mir gut, ich war nach dem Spaziergang am Nachmittag konzentrierter als ohne, und ich bekam endlich etwas mehr Bewegung.

Es hat sogar Spaß gemacht. Und die zwei mal, die ich auf Eis beziehungsweise nassem Laub ausgerutscht und jeweils auf das gleiche Knie gefallen war, waren die Schmerzen ein paar Stunden später wieder verschwunden gewesen…
weniger Bewegung durch Aua

Dann aber hab ich’s übertrieben: vorletzte Woche am Freitag war ich etwas eher mit der Arbeit fertig, und das Wetter war fast schon frühlingshaft. Darum bin ich einfach mal vom Büro nach hause gelaufen. Das sind etwas über 9 km, für die ich knapp unter 2 Stunden brauchte, und danach ging es mir gar nicht mehr gut: das angeschlagene Knie schmerzte jetzt dauerhaft, vor allem beim Treppensteigen.

Ich ruhte mich das Wochenende aus und nahm mir vor, die Mittagsspaziergänge langsamer anzugehen. Montag und Dienstag der letzten Woche ging ich noch jeweils eine kleine Runde, aber dann war es aus: mehr als Humpeln war nicht mehr drin. Schon die beiden kurzen Wege zur/von der S-Bahn taten höllisch weh, und jedes Aufstehen von Stuhl oder Sofa war eine Qual.

Diese ganze Woche habe ich mich so wenig wie möglich bewegt und mein Knie regelmäßig mit Schmerzsalbe behandelt. Jetzt geht es langsam wieder, und vielleicht kann ich im laufe der nächsten Woche die Mittagsspaziergänge wieder aufnehmen.

Verdopfte Nafe

Tja, mit der Gefundheit läuft daf bei mir ja gerade nicht fo rund. Nach der Mandelempfündung nun alfo ne dicke Erkältung und alf Fugabe etwaf Huften. Nafe verftopft. Der Appetit blieb aber normal. Trotfdem bin ich mit dem Ergebnif auf der Waage fehr fufrieden: Weitere 1,5 Kilo weniger, fo daff ich fo langfam die 100-Kilo-Marke inf Vifier nehmen kann!
Montag dann alfo wieder fur Arbeit (einfliefflich Dienftreife am Donnerftag) und in einer Woche dann hoffentlich mal wieder Fport und Fauna.
An meine MitftreiterInnen: Bleibt dran, bleibt eifern – fo lange ist es doch auch nicht mehr!

New Yorker Burger in der Hamburgerei Zwei in München

Wo kommt denn der Peak auf einmal her?

Mit einem Schlag stehe ich wieder am Anfang. Behauptet zumindest die Waage. Nur so recht nachvollziehen kann ich es nicht. Klar, das Digital Media Camp in München (#dmcmuc) kann Spuren hinterlassen haben. Und der Burger

New Yorker Burger in der Hamburgerei Zwei in München

New Yorker Burger in der Hamburgerei Zwei in München

in der Hamburgerei zwei in München und das dortige Chili

Chili in der Hamburgerei zwei München

Chili in der Hamburgerei zwei München

vielleicht auch. Doch die Woche seitdem war jetzt nicht irgendwie mit besonders viel Essen oder so geprägt. Weniger als in einer normalen Woche bin ich auch nicht gelaufen.

Es bleibt mir unerklärlich… Mal beobachten.. Heute kommt bei mir ja die neue Küche – die will eigentlich auch eingeweiht werden…

Von Mandeln und Pasta

Mandeln sind ja eigentlich eine ganze leckere Angelegenheit. Zum Beispiel geröstete Mandeln vom Rummel. Möglichst noch warm. Und meist unverschämt teuer. Kann meine Frau praktischerweise auch selber machen. Mandelsplitter auf Torte. Oder Marzipan – aus Mandeln hergestellt. Nicht so lecker, dafür umso schmerzhafter ist dagegen eine Mandelentzündung. Auch nicht süß, sondern eher bitter. Mit Fieberschüben zum Abend hin. Zum Glück aber nur in einer leichten Variante. Und total arbeitgeberfreundlich. Begann Freitagnachmittag, und gestern Abend (Sonntag) war ich im Grunde durch. So dass ich heute wieder brav zur Arbeit gehen konnte. Zu meinem Beitrag für die letzte Woche komme ich daher auch leider erst jetzt. Mit dem Ergebnis der letzten Woche bin ich ganz zufrieden. Wäre aber auch mehr (oder besser: weniger) drin gewesen. Doch am Donnerstagabend gab es Spaghetti Bolognese (eigentlich korrekt: Spaghetto – Gruß vom „Känguru“), und die kann zumindest ich mir eigentlich auch gleich direkt auf die Hüfte schmieren. Aber nur wegen der Diät oder des Duells höre ich nun auch nicht auf zu leben und zumindest ab und zu auch mal etwas zu genießen. Und das Gesamtergebnis kann sich ja immer noch sehen lassen.

Manti - Hackfleisch gefüllte Maultaschen nach türkischer Art mit Knoblauchjoghurtsauce und Butter

Etwas aufwärts ging es –

doch das ist nicht schlimm. Dafür, dass ich eigentlich die ganze Woche über gesündigt habe, ist das Ergebnis (weniger als 1 kg plus) durchaus im Rahmen. Kaum ein Abend war wirklich #lowcarb, die NicNacs haben sehr gelockt, das Bier und der Wein auch. Und dann war da noch der Abend im Taverna Yol, über das ich gleich auch noch was schreiben möchte…

Manti - Hackfleisch gefüllte Maultaschen nach türkischer Art mit Knoblauchjoghurtsauce und Butter

Manti – Hackfleisch gefüllte Maultaschen nach türkischer Art mit Knoblauchjoghurtsauce und Butter

Und das war sehr lecker…

Das kommende Wochenende lockt mit dem #dmcmuc – und für heute Abend sind Burger geplant. Du siehst, das Wochenende wird sehr kontraproduktiv, was das Gewicht anbelangt…

Und meinen großen Spaziergang muss ich heute wohl auch ausfallen lassen, da zwischen 10.30 und 12 Uhr irgendwann Minol kommen will zum Zähler ablesen und Brandschutzmelder prüfen..

1 kg zunehmen durch 1 kg abnehmen

In der letzten Woche bin ich an jedem Werktag fleißig spazieren gegangen.

MontagDienstag

MittwochDonnerstag

Dabei habe ich langsam und stetig abgenommen, so dass ich gestern ungefähr 1 kg mehr gewogen habe als am Freitag davor. Huh? Wie ging das denn? Tja, das Problem sind die Wochenenden (keine ganz neue Erkenntnis). Wie an der Kurve links in meiner Messung leicht zu sehen ist, ging das Gewicht am Wochenende mehr rauf als in der anschließenden Woche wieder runter.

160,9 kg

Daran muss ich was machen.

Zeitverzögert

600 Gramm. Weniger. Das ist in Ordnung. Aber nicht unbedingt das, was ich mir so vorgestellt hatte. Bin natürlich selbst schuld. Das Wochenende lief nicht so richtig rund. Aber lecker war es natürlich. Freitagabend ein Croque Doppel-Schinken. Am Samstag als Ausgleich dann quasi den ganzen Tag bei klirrender Kälte spazieren gegangen. So ein Hobby-Ding. Doch bringt natürlich nur wenig, wenn man abends das Vakuum im Magen mit lecker Manta-Platte Schranke auffüllt. Und die Kokosmakronen am Sonntag waren selbstredend total kalorienreduziert. Damit stand dann am Montag neben mir ein Plus von fast einem Kilo auf der Waage.

Habe dabei übrigens festgestellt, dass sich Sünden bei mir erst zwei Tage später auf das Gewicht auswirken. Da bedeutet, ich kann schon Gründonnerstag ohne Auswirkungen auf das Abschlusswiegen endlich wieder richtig reinhauen ;-).

WOW – es geht echt abwärts mit mir

Also eigentlich mit dem Gewicht – und das ist gut so. Endlich wieder eine magische Marke erreicht, 85,x. Trotz des Tourismuscamps am vergangenen Wochenende, wo wir kulinarisch echt verwöhnt wurden und ich auch dem einen oder anderen Bier nicht abgeneigt war..

Doch diese Woche war ich sehr, sehr konsequent mit #lowcarb. Und das dankt dann doch die Waage. Jetzt müsste ich nur konsequent bleiben…

Wieder unter 160

Workouts Pro WocheAm Freitag war ich endlich wieder mal unter 160 kg. Ich würde es ja gern auf die fleißige Steigerung der „Workouts“ (die in Wirklichkeit Mittagsspaziergänge sind) schieben und als Trendwende feiern, aber dafür ist der Gewichtsverlust einfach noch zu gering. Das liegt locker noch im Bereich der üblichen Schwankungen.

Trotzdem eine bessere Zahl als letzte Woche:

159,8 kg

Mühsam

Leider schlägt sich auf der Waage nicht nieder, wie gut ich mich derzeit fühle. Aber noch sind die Messen nicht gelesen.

105,3

Während meine Mitstreiter motiviert und erfolgreich in die zweite Woche gingen war das bei mir anders. Ich bin aber nicht unzufrieden: Mit 105,3 Kilo blieb das Gewicht konstant. Ich war nämlich vom Sonntag bis Mittwoch beruflich in Dortmund (2x Zugsnacks, 3x Abends Essen gehen, 3x Mittags Kantinenessen und Montag und Dienstag auch noch etliche Biere in Dortmunds Craft Beer-Läden trinken) und darauf folgte gleich in Berlin ein Firmenevent mit Essen und Cocktails. Und danach noch einmal Cocktails in einem weiteren Laden, weil die im ersten so miserabel waren.

Vermutlich hat mich hier meine vegetarische Ernährung gerettet: Im Kantinenessen blieb es bei Gemüsehaufen mit Salat, in Restaurants bei Tomaten-Pfannengerichten und die Brezel als Zugsnack haut gewichtstechnisch auch nicht gleich so krass rein.

Es geht allerdings gleich weiter mit Essen gehen und einer Geburtstagsfeier, sodass ich erst ab Sonntag wieder komplett in die Spur kommen werden.

Nicht nur was, sondern auch wieviel

Die Woche lief echt prima. Trotz Cuba Libre am Samstag, etwas Philadelphia-Torte und später dann Bier, Kartoffelsalat und Würstchen am Sonntag, Gyros mit Pommes gestern Abend kann ich auf ein stolzes Ergebnis von fast zwei Kilo weniger zurückblicken. Liegt halt auch   daran, was man sonst tagsüber isst und trinkt. Und wenn das dann wirklich nicht viel ist, … voilà. So kann es doch gerne weiter gehen!

Also ich weiss ja auch nicht…

Die Woche sah gut aus. Bis Mittwoch. Morgens noch echt top, 85,9 kg  angekratzt.. Doch dann hat mich wohl der Abend mit lecker Essen und diversen Long Island Ice Tea böse erwischt. Happy Hour mit netten Menschen ist einfach böse. BÖSE!

Und auch gestern konnte ich das irgendwie nicht ausgleichen und so bin ich fast wieder auf Anfang. Und ob heute 7 Stunden im Zug und das Tourismuscamp am Wochenende (ja, das heißt dauernd Essen gehen) dann dem Gewicht zuträglich sein werden? Mit Jever als Getränkesponsor?

Reden wir besser nich darüber…

Vorsatz geschafft

Seit dem 1.1. versuche ich, seit einer Woche schaffe ich es, täglich 10k Schritte zu gehen. Das ist bei Bürojob und dann viel Haushalt gar nicht so leicht, ich kann leider nicht mal eben 2 Stunden täglich Sport treiben. Manchmal halt dann beim Zähneputzen oder telefonieren auf und ab laufen… ich freu mich auch sehr, dass das endlich wieder leidlich schmerzfrei geht. Heute war es toll draußen, und Zeit war auch für eine Runde. Das genieße ich sehr, ein Stück Lebensqualität.

Warum?

Warum ist ein Interrogativadverb – auch Frageadverb genannt. Es ist eine Unterart der Wortart „Adverb“, die einen Fragesatz einleitet und nach solchen Typen von Information fragt, die durch Adverbien ausgedrückt werden können: Ursache, Art und Weise, Zweck. Sagt das allwissende Internet. Genauer: Wikipedia.

Aber warum nun (wieder einmal) also dieser ganze Aufwand, diese Quälerei mit dem Abnehmen. Okay, sieht nicht gut aus im Spiegel. Ist nicht in Mode. Junge Mädchen stehen nicht auf fette Typen. Klar. Aber (auch so ein besonderes Wort der deutschen Sprache): Spiegel man man ignorieren, Mode interessiert mich nicht und unterliegt sowieso einem steten Wandel, und die Zeiten mit den jungen Mädels sind eh lange vorbei.

Jaja, Gesundheit? Ich schleppe dieses Gewicht so oder so ähnlich seit zig Jahren mit mir herum, und bin in den letzten 10 Jahren dreimal drei Tage krank gewesen. Grippe. Die Hochleistungssportler und Halbmodels um mich rum sind da deutlich anfälliger für alles Mögliche an Verletzungen und Krankheiten. Und diese amerikanischen Typen, die mit der Feuerwehr über den Balkon aus dem haus geholt werden müssen, das passiert mir ja nicht. Als wenn die sich irgendwann mal bewusst für ihre Unbeweglichkeit und Abhängigkeit dafür entschieden hätten)

Also: Warum?

Kratzt es vielleicht an meinem Ego, als fettleibig abgestempelt zu sein?

Ist es dann doch nicht so schön, schon bei leichten Steigungen (zu Fuß, Fahrrad, künftig auch mit dem Auto?) außer Atem zu sein? Fahrradfahren wird anstrengender und Pedalics sind doch noch ziemlich teuer.

Will ich auch mit 70 oder 80 Jahren noch so eine n(unnötigen) Berg fett mit mir rumschleppen – und  wann genau ist dann der richtige Zeitpunkt für den Anfang vom Ende des Körperfetts??

Die beiden kaputten Knie freuen sich auch über jedes Gramm weniger (meine Frau übrigens auch, auch wenn sie nicht mehr knackige 25 ist) und das Geld für künstliche Gelenke schiebe ich lieber später oder nie zum Chirurgen rüber.

Und eigentlich ist die Frage nicht „Warum runter mit dem Zeug“ sondern „Warum kam das überhaupt jemals rauf auf die Rippen?“