Archiv der Kategorie: Humor

Ich bin dann mal schlank…

…oder zumindest werde ich das!

Beim Late-Night Zapping bin ich vor zwei oder drei Wochen hängengeblieben als Pierre M. Krause den Ernährungscoach Patric Heizmann interviewte, und dieser mit einigen populären Ernährungsirrtümern aufräumte. Klar, Herr Heizmann geht neue Wege und bietet seine Ernährungsberatung im Format der Comedy-Show an. Aber es gibt auch ein ganz normales Buch, dass man gemütlich am Café-Tisch mit einer Latte-Macchiato und einem Stück Sahnetorte lesen kann… :)

Nun gut, ganz normal ist das Buch nicht. Denn die üblichen „Fachbegriffe“ wie Fett, Kohlenhydrate, Eiweiß und Balaststoffe werden so gut wie möglich umgangen, und das für eine ausgewogene Ernährung wichtige Wissen wird konsequent im Bild der Stadt bzw. mit Brennstoffen erklärt („So lange Papier da ist, brauchen keine Briquetts verbrannt werden…“). Das kommt einem manchmal zwar so vor als wäre man im Kindergarten, aber man kann sich die Sachverhalte eben dadurch auch richtig gut einprägen.

Durch die ersten Kapitel bin ich schon durch, und das gelernte hat auch schon erste Auswirkungen auf meine Mahlzeiten.

Dann werden wir doch mal sehen, ob wir noch eine Chance im Jahresduell haben!

„Abnehmen“ durch Haare Schneiden

Diese Woche war ich bei Nadine Ertinger zum Haare schneiden. So das Übliche – viel ist bei mir ja nicht zu machen. Im Nachhinein habe ich mich gefragt, wie viel Gewicht ich beim Haare schneiden eigentlich „verloren“ habe.

Dazu sind müssen drei Fragen beantwortet werden: 1. Wie viele Haare hat man auf dem Kopf? 2. Wie viel ist von denen abgeschnitten worden? 3. Wie viel wiegt ein Haar pro cm? Bei allen Fragen reichen schon ungefähre Angaben, halt so eine typische Abschätzung. (Man hatte natürlich auch die weggeschnippelten Haare auf eine Waage legen können. Aber das wäre ja uncool und geht im Nachhinein auch schwer.)

Frage 1: Wie viele Haare hat man auf dem Kopf? Das lässt sich mittels Wikipedia leicht beantworten: Zwischen 100.000 und 150.000 Haare. Ich nehme mal großzügig die 150.000 Haare an.

Frage 2: Wie viel ist von denen abgeschnitten worden? Dieses Mal war ich wegen Krankheit und Urlaub (von meiner Friseurin, nicht von mir) ziemlich lang am Stück nicht dort. Sagen wir mal einfach 3,5 cm im Durchschnitt. So viel war es natürlich nicht, aber für eine Abschätzung reicht uns die „passender 10er Potenz“. (Der Wert wird klar, wenn ihr die nächste Frage lest, die da wäre…)

Frage 3: Wie viel wiegt ein Haar pro cm? Die Frage ist gar nicht so einfach zu klären. Ich habe diverse Versuche unternommen, einen geeigneten Wert in zuverlässigen Quellen zu finden. Schließlich habe ich auf Twitter gefragt und den Preis für die beste Antwort bekommt @BobGrillen für diesen Tweet. Darin verweist er auf einen wissenschaftlichen Artikel, der für ein 3,5 mm langes Haar ein Gewicht von 7,3 µg angibt.

Rechnung Jetzt ist auch klar, warum ich „zufällig“ 3,5 cm (oder eben 35 mm) als Haarlänge angenommen habe. Dann kommen wir nämlich auf 73 µg pro Haar. Das sind 0,000073 Gramm. Multipliziert mit 150.000 Haaren kommen wir dann auf etwa 11 Gramm Gesamtgewicht. Und das obwohl ich eher großzügige Wert angenommen habe was Haarmenge und -länge anging. Um eine Veränderung von etwas 100 g auf der Waage zu sehen, müsstet ihr euch schon etwa 30 cm Haar abschneiden lassen. Oder stolze 1,5 m um auf 500 g zu kommen….

Auf das Gewicht beim morgentlichen Wiegen hat der Friseurbesuch also keinen Einfluss.

Das Internet ist ein Produkt des Kapitalismus

Hätte ich heute morgen direkt nach dem Aufstehen geahnt, was da so auf mich zukommt, dann hätte ich mir locker die Sit-Ups und das Springseilspringen sparen können.

Die @weltonline war heute morgen so frei der twitterwelt einen Hinweis auf ihren Artikel „Jauch und Schirrmacher scheitern am Internet“ zu geben. Der Autor, Jens Steffenhagen, bringt hier nochmal gut auf den Punkt, was wir gestern so zu sehen bekommen haben. Immerhin – die Einschaltquoten bei Beckmann sollten dank twitter wohl in die Höhe gegangen sein. Man konnte die Sendung auch gut in der timeline verfolgen.

Doch zurück zum Artikel. Und was hat das ganze nun mit Kapitalismus zu tun? Das erfahren wir direkt im ersten Leserkommentar:

24.11.2009, 08:02 Uhr „PolitikBasis sagt:
Das Internet ist ein Produkt des Kapitalismus, und der ist ja bekanntlich unangreifbar und so werden wir uns damit arrangieren müssen, denn dort ist Geld zu verdienen, Arbeitsplätze zu schaffen, und Wachstum zu generieren. Den Markt in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf.“

erster Kommentar zu "Jauch und Schirrmacher scheitern am Internet"

erster Kommentar zu "Jauch und Schirrmacher scheitern am Internet"

Als mein Augenmerk nun heute morgen auf diesen Kommentar unter dem Artikel fiel mußte ich spontan so laut und viel lachen, dass ich – zumindest  kalorienmäßig – mir das Training hätte sicher sparen können.

Vielen Dank, @weltonline und natürlich an „PolitikBasis“, für den hervorragend unterhaltsamen Tagesauftakt!

Die Geister, die ich rief…

..hier zum Beispiel. Wie hätte ich den ahnen können, dass natürlich auch die lieben Kollegen den Blog lesen. Offenbar wurde schon geplant, den Kaffee zukünftig etwas stärker zu dosieren, damit der neue Zuckeranteil (sic!) nicht auffällt. Da vertraut man mal dem Web seine geheimsten Gedanken ganz persönlich an und dann posaunt es das gleich wieder gegenüber dem nächstbesten geneigten und äußerst gern gesehenen Leser aus.

Vom „Wettrüsten“ gibt es aber dennoch Neues. Heute Mittag habe ich dann mal die Zeit genutzt um wieder einmal 1.000m zu schwimmen. Diesmal allerding in der nahe gelegenden Schwimmhalle „Festland“, die u.a. mit Stundenpreisen nebst eigener Tiefgarage lockt. Leider ist die Tiefgarage nicht wirklich im Preis enthalten, so dass ich mir beim nächsten mal überlege doch die 1,5km zu Fuß vom Office aus zu gehen. Vielleicht zumindest. Also nur natürlich wenn es nicht regnet ;)

Die Schwimmhalle an sich habe ich nun auch nicht näher inspiziert, finde aber auch so schon den Eintrittspreis recht hoch – das gleicht auch der Apfel nicht aus, den es am Ausgang gab. Immerhin gibt es ein Außenbecken und ein Innenbecken mit den passenden Maßen zum trainieren. Die Unmengen an Kindern, die zu dieser Zeit das Bad bevölkern, halten sich überwiegend zwischen Erlebnisbad und Pommesbude auf. Ich konnte also ungehindert meine Bahnen ziehen. Diesmal nicht ganz so schnell, aber immerhin.

Interessant ist übrigens auch eine von mir fast vergessene Bedrohung Verführung: Die Snackbox wurde im Laufe der Woche wieder mit den allerfeinsten Köstlichkeiten aufgefüllt. Zugegeben, zu normalen Tageszeiten ist es nicht ganz so schlimm auf den ein oder anderen Schokoladenriegel zu verzichten. Nachts durcharbeiten wird aber jetzt wohl erstmal nicht mehr möglich sein. Ihr kennt das doch sicher auch -Nachts, alleine im Office, schwieriges Problem zu lösen und dann – ganz plötzlich huscht die Snackbox mit Schokoriegeln an einem vorbei. Ich zumindest kann die dann ja nicht einfach so ziehen lassen :-)

Normalerweise hat mich die Snackbox auch immer dann unterstützt, wenn es um lange Wartezeiten ging. Beispielsweise in der schier endlos lange dauernden Zeit zwischen der Bestellung und dem Anliefern der Pizza stand mir die Snackbox immer mit einer Kleinigkeit zur Seite. Danke, Volker, dass Du nochmal erwähnt hast, dass dieses Ding wieder gefüllt ist und was da alles drin ist; auch wenn es irgendwo ja meine eigene Schuld ist – die Geister rief ich ja nun mal selbst.

Weapons of mass construction

Wenn man nun also im realen Leben (ja, genau, das ist da, wo der Pizzabote herkommt) auch zusammen arbeitet und gern auch am Wochenende seine Zeit gemeinsam im Büro verbringt, dann geht man auch schonmal gemeinsam Einkaufen.So jedenfalls machen das Volker und ich gelegentlich. Die Supermärkte sind ohnehin in direkter Nachbarschaft zu unserem Büro gelegen und es wird auch immer wieder irgendetwas für das Büro benötigt.

Neulich war es dann mal wieder soweit. Nach meiner Erinnerung kam es dabei zu folgender Szene. Gerade sammelten wir routiniert unsere Einkäufe im Supermarkt zusammen. Da fragte Volker  zwischendurch auch noch, ob ich nicht auch eine TK-Pizza haben wolle. Sehr aufmerksam, dachte ich erfreut, doch das leicht hämische Grinsen dabei kam mir doch seltsam vor. Erst eine gefühlte Ewigkeit später Begriff ich dann den Zusammenhang zu diesem Duell als Volker ergänzte „Wir wollen ja nicht, dass Du am Ende 10 kg abnimmst“.

Klar, ist das nur als Spaß gemeint – wir richten uns ja gern nach der Charta. Dennoch beflügelte die Idee den „Wettkampf“ tatsächlich auszutragen unsere Phantasie. Bis wir auf dem Supermarktparkplatz angekommen waren hatten wir auch schon eine bunte Auswahl an Gemeinheiten zusammen gestellt, die wir uns gegenseitig bereiten könnten. Versetzen des Wasserspenders mit Zucker, Einlegen der zuckerfreien Kaugummis in Puderzucker, Versetzen des Kaffeepulvers oder der Milch mit Zucker, Einspritzen von Zucker oder Honig in Obst, Betrieb einer Duftkerze mit Bratensaft statt Duftöl  usw.

Zum Glück ist es bisher nicht zu einem tatsächlichen Ausbruch dieser Maßnahmen gekommen – wird es auch nicht, da zumindest Volker so vernüftig ist soetwas gar nicht ersts ins Office zu tragen. Außerdem würde ich mich sonst sicher auch nicht mehr ins Büro trauen und das Duell würde dann eher an Kenny vs. Spenny erinnern. Nur eben etwas deutlich subtiler.

Für den verflixt leckeren Kuchen von letzter Woche habe ich mich allerdings noch mit einem ganzen Berg Ferrero Küßchen und Rocher „für alle“ vorsichtshalber revangiert.

Dennoch, weitere „Weapons of mass construction“ werde ich lieber nicht in den Umlauf bringen – es ist ja auch so schon schwer genug. Und nachdem ich gestern Abend (!) beim Schweinbraten nebst Kartoffelpüree und Rotkohl ganz gut zugeschlagen habe, scheint der Wendepunkt der Kurve meiner Gewichtsentwicklung nun auch schon erreicht zu sein..
Für alle Fälle aber, liegen noch ein paar Dosen Red Bull und Milchschnitte im Kühlschrank bereit ;-)

Gewichtszunahme im Advent veranschaulicht

Bin gerade über das Physikblog gestolpert. Und auch wenn wir hier mit Masse und Gewicht zu tun haben, kümmert uns bei 321 die Physik dahinter recht wenig. Denn eine geringere Erdanziehungskraft wäre ja nur ein herumdoktern an den Symptomen. Spätestens seit Arthur C. Clarks 2001 wissen doch selbst sehr erdverbundene Gesellen, dass es auf die Masse ankommt. An den Ursachen statt an den Symptomen zu arbeiten, das ist Biologie und Psychologie.

Trotzdem haben die Kollegen vom Physikblog sehr schön die Gewichtszunahme im Advent veranschaulicht.

Und da sind wir dann auch wieder beim Thema :)

Valentinstag sabotiert Abnehmwilligen!

Das waren noch Zeiten, als am Valentinstag Blumen verschenkt wurden. Aber heutzutage muss man sich je etwas „anderes“ einfallen lassen, und schenkt seinen (weiblichen) Gästen eine Tafel Schokolade.

 Schokolade: Verlangen, Sehnsucht, Verfuehrung, Leidenschaft

Und getreu dem Motto „Verlangen – Sehnsucht – Verfuehrung – Leidenschaft“ ist es dann wirklich schwer, sich nicht der Versuchung hinzugeben und sich durch sämtliche „Gefühlsregungen durchzufressen“… Mist!


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Guten Tag, ich bin ein Rhinozeros.

In 70 Tagen, oder so, ist Weihnachten… 

Guten Tag, ich bin ein Rhinozeros.
Alle schimpfen mich als ein Fettkoloss.
Das ist nicht wahr, das ist gemein,
Das bilden sich die anderen bloss ein.
Unter meinem Panzer bin dünn, ganz dünn.
Fress nur Pflanzen, bin kein wildes Ungetüm.

Und hier die passende Waage dazu. Sie zeigt das Gewicht nicht in Kilogramm und Zahlen an, sondern in den entsprechenden Tierarten:

Tiergewichtswaage

[KInderlied von meinem Sohn #2 rezitiert, von mir aufgezeichnet, Waage gefunden via Stylespion, zu bestellen via Angryretail]