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Krank sein hat auch Vorteil

Jaja ich weiß, Krankheiten soll man auskurieren, was ich mal wieder erfolgreich verdrängt habe. Dafür kam die kleine Grippe nachhaltiger zurück. Ab nächster Woche werde ich aber wieder voll da sein und meine Waage meinte es heute morgen zumindest gut mit mir: 118,9 kg standen da auf dem Display. Nach den Fehlschlägen der letzten Wochen war das natürlich ein Lichtblick. Denn bis Karfreitag will ich mindestens 115 vorne stehen haben – und möglichst nicht 115,9999999999 :-D

Fehlstart fast ausgeglichen

Dumm gelaufen, das schoss mir letzte Woche beim Anblick meiner Waage durch den Kopf, denn das Ding behauptete ich wöge mehr als beim Start des laufenden Duells. Leider fehlten mir da die Gegenargumente und so zog ich mich schmollend eine Woche lang von dem Ding zurück, strafte es mit Mißachtung und Ignoranz. Erfolgreich, denn das Kilo das letzte Woche noch aus mir völlig unerklärlichen Dingen dort zuviel angezeigt wurde, war gestern wieder annähernd kompensiert.

Ob ich ihr aber irgendwelche Belohnungshäppchen zukommen lassen werde – darüber werde ich noch mal tiefgründig nachdenken. Nicht, dass das Fräulein Waage übermütig wird und dann wieder zuviel anzeigt.

:-)

Nicht schon wieder!

Und täglich grüßt das Murmeltier – so ähnlich geht es mir gerade. Denn wie beim letzten Mal auch zeigt die Waage in die falsche Richtung. Kein ganzes Kilo zwar, aber auch das ist schon genug. Ich sehe aber eine realistische Chance, langsam den Kurs zu ändern und dann die Pfunde purzeln zu lassen.

Auf ein Neues

Es wäre zu einfach zu sagen, die Feiertage seien Schuld gewesen. Sicher, sie sind mit daran beteiligt dass die Waage inzwischen wieder einen Wert zeigt, der drei Kilo über dem liegt den ich vor Weihnachten hatte. Aber auch Streß und mangelnde Selbstdisziplin taten das ihrige dazu, dass ich mittlerweile wieder hart an meiner persönlichen Schallgrenze kratze. Das geht mal gar nicht und so ist es das erklärte Ziel, zu Karfreitag 5 Kilo runter zu haben, gegen mehr wehre ich mich auch nicht, aber ich man soll sich ja Ziele stecken, die auch erreichbar sind :-)

In diesem Sinne freue ich mich auf das diesjährige Karfreitagsduell.

Ziel verfehlt

Auch wenn das Duell noch nicht beendet ist – das gesteckte Ziel für mich ist mit legalen Mitteln nicht mehr zu erreichen. Das ist mir allerdings bereits in den letzten zwei Wochen klar geworden. Das Ding mit der Ernährungsumstellung ist aus vielfachen Gründen gescheitert. Was nicht bedeutet, dass ich es gänzlich von meiner Liste mit zu erreichenden Zielen streiche. Allerdings werde ich das Thema etwas nach hinten schieben und schauen, dass ich vorübergehend auf Nahrungsmittelersatz zurück greife um mich aus einer für mich gesundheitlich nicht ganz unproblematischen Lage zu befreien. Und zwar in einem überschaubaren Zeitraum.

War das Duell jetzt für die Katz? Nein, absolut nicht und ich freue mich, dass es wieder eines gegeben hat. Denn es hat mich animiert mir Gedanken zu machen, zu beobachten, zu dokumentieren. Um Zahlen in schwarz auf weiß zu haben, Tendenzen zu sehen. Es vor Augen zu haben, dass da etwas nicht funktioniert. Das ist ja etwas, was man immer gern verdrängt. Jednefalls habe ich ein Ziel wo ich zunächst mit „Fremdunterstützung“ möglichst schnell hin will, um dann von dort mit der Ernährungsumstellung weiter zu machen.

Abwärts

Es geht abwärts! Momentan setzt sich der Trend der beiden letzen Woche fort und die Kurve zeigt nach unten. So soll das sein und das bestätigt auch meine Tageskurve die ich für mich selbst mitplotte. Die geht zwar auch mal wieder leicht hoch, je nach Tag, aber in der Summe geht es doch abwärts. Wobei ich für morgen ein plus erwarte, denn ich war gerade bei einem „Herrenabend“ und da gab es dann doch wieder mehr zu Naschen als ich es zur Zeit sonst tue. Aber gut, auch darüber werde ich hinweg kommen und übermorgen sieht das wieder anders aus.

Da ich aber grundsätzlich jemand bin, der abends am Rechner sitzend gerne mal was nascht, habe ich mir Wurzeln, Gurken und Tomaten gekauft, die man gerne einwerfen kann. Insbesondere zu den Wurzeln genehmige ich mir dann einen Dip aus verfeinertem fettarmen Frühlingsquark. Sehr lecker und lange nicht so kalorienfeindlich wie Chips. :-)

Vorsicht, Kurven!

Ihr kennt doch sicher im Straßenverkehr das Verkehrszeichen 105-20, oder etwa nicht? Wenn ich mir den Graphen für mein Gewicht an schaue, dann weckt das sehr konträre Gefühle in mir. Der Motorradfahrer sagt „wie geil, mehr davon“, der sich mit zuviel Gewicht herumplagende Mensch sagt “ so ein Sch…“. Nichts gegen Kurven, auf dem Motorrad kann ich davon nicht genug bekommen, aber in Sachen Gewichtsabnahme ist das irgendwie frustrierend. Und wenn ich mir überlege, wie ich damals erfolgreich gegen die Pfunde gekämpft habe, dann frage ich mich, wieso funktioniert das dieses Mal nicht. Aber mal schauen, ich bin da noch immer „vorsichtig“ optimistisch dass das langsam was wird. Auch wenn ich vermutlich zum Saisonanfang nicht das gewünschte Gewicht erreichen werde und ggf. außerplanmäßig doch noch eine neue Motorradhose kaufen muss. Die war zum Saisonende schon eng und ich habe jetzt leider deutlich mehr drauf als im Herbst. Aber noch ist die Chance da. Wie heißt es so schön: abgerechnet wird zum Schluss.

Neuer Kurs

Ob es sich um einen „turnaround“ handelt, das wird sich nächsten Montag zeigen. Für diese Woche kann ich jedoch vermelden, dass die Kurve wieder nach unten zeigt.

Was für mich wichtig ist, dass ich von der Nascherei weg komme bzw. das übliche Süß- und Salzzeug durch etwas gesünderes ersetze. Für dem kleinen Happen am Tag habe ich jetzt immer ein paar Äpfel in der Nähe. Da ist zwar auch Zucker drin, aber ich behaupte mal so ein Apfel ist alle mal besser als so ein Schokoriegel „wenns mal wieder länger dauert“.

Für Abends habe ich dann mal was in Sachen Tomaten, Gurken oder auch Mohrrüben da gehabt. Und ich bin sicher, da gibt es sicher auch noch einfache Rezepte für einen kalorienarmen aber leckeren Dip. Muss mich da mal auf die Suche machen und Herrn Google befragen.

Fehlstart

Dieses Duell startet für mich mit einem klassischen Fehlstart. Statt weniger steht mehr auf der Waage als vor einer Woche. Skepsis ist angebracht, ob ich dieses Duell für mich entscheiden kann. Aber das ist zweitrangig. Ich sehe die kommenden Wochen eher als Zeit der Veränderung. Insbesondere was meine Ernährung angeht. Die letzten Monate sind geprägt von Stressfutterei und das hat sich im Kopf ziemlich fest gesetzt. Abseits des Duells wiege ich mich täglich und die Kurve zeigt mir, dass ich mich immer im gleichen Gewichtsbereich bewege, mal ein paar Gramm mehr, mal ein paar weniger.

Ergo muss hier was passieren. Aber eine Umstellung von heute auf morgen – das ist definitiv nicht meins. Deshalb wird es ein Gewinn sein, wenn am Ende des Duells die Kurve kontinuierlich abwärts zeigt. Ich bin da sehr gespannt zu wann ich die Kehrwende schaffe.

Neue Chance

Es ist schon länger her, da hatte ich bereits einmal an einem Duell teilgenommen. Genauer war es das Duell April-Juli 2010, das ich sogar für mich entscheiden konnte. Damals stieg ich mit 110,9 Kilo aus dem Ring, was einem Verlust von über 4% gleich kam.

Seither ist viel passiert, insbesondere das letzte halbe Jahr war sehr stressig und irgendwann habe ich auch die Marke von 120 kg übersprungen. Gesundheitlich macht mir das schon zu schaffen, einer der Gründe weshalb ich hier wieder mit mache. Denn gemeinschaftlich nimmt es sich leichter ab. Ziel ist es, die 120er Marke in jedem Fall wieder zu unterschreiten und ich hoffe dass da noch mehr geht. Denn am 1.4. geht die Motorradsaison wieder los und die wollte ich an sich nicht mit dem Kauf einer neuen Hose eröffnen. Daher hoffe ich im Laufe der Zeit an meiner Ernährung etwas umstellen zu können, damit diese wieder gesünder wird und der Pizzadienst nicht mehr soviel an mir verdient.

Vorläufiger Endstand

Die Waage zeigte mir heute morgen einen Wert, der da vor drei Wochen schon hätte stehen sollen, nämlich eine 110 vor dem Komma. Ok, bei genauerem Hinsehen steht hinter dem Komma eine 9, aber trotzdem bin ich nicht ganz unzufrieden. Erst recht wenn ich berücksichtige, dass die letzten beiden Wochen doch insgesamt eher frustig waren und ich leider dazu neige dann das Frustnaschen zu beginnen.

Aber statt Chips und Schokolade habe ich mich dann weitestgehend auf Obst und Gemüse verlegt. Ein wirklicher Ausreisser war das Stück Butterkäse um das ich nicht drumherum kam.

Was bleibt nun aus den letzten Wochen? Geblieben ist zum Glück weniger, genau genommen 5,1 Kilo weniger. Und ich bin gemessen an den Umständen mit Messe, Stress und so weiter mit dem Ergebnis zufrieden. Natürlich kein Punkt sich jetzt auszuruhen. Ob mit oder ohne Duell werde ich auch künftig Montags auf die Waage steigen und Buch führen. Denn dann habe ich zum Jahresende vielleicht wirklich die 100er Marke erreicht. Obwohl, da gibts dann wieder Weihnachten. Findet übrigens wieder am 24. Dezember statt, nicht damit hier wieder jemand sagt, es kam so überraschend ;-)

Wie ich neulich schon schrieb, sollte das Montagsduell fort geführt werden, dann melde ich mich hiermit schon mal an. :-)

Der Nach-Messeschock

Wie ich schon schrieb, der Schock nach der Messe beim Anblick der Waage war nicht von ungefähr. Naja, mehr pauschale Enttäuschung als Schock. Denn klar, ich hatte mir allein durch die Lauferei schon erhofft noch etwas an Gewicht runter zu hauen und statt dessen verschwor sich die Waage gegen mich und zeigte einfach mehr.

Um so beruhigender war es dann am Montag. Auch wenn es lange nicht den Wert zeigte denn ich um diese Zeit hätte haben wollen, die Tendenz ging wieder in die richtige Richtung. Gut, das wusste ich seit etwa Donnerstag vergangener Woche, da habe ich ausnahmsweise eine Kontrollmessung gemacht. Mit den glatten 112 Kilo war ich Montag also wieder versöhnt. Auch wenn das Thema Messe, die davon abgesehen einfach nur oberaffen….ähm geil war, in Sachen Ernährung einen faden Beigeschmack hat. Bewegt habe ich mich wirklich viel, mehr als sonst. Aber durch die nicht mehr wirklich kontrollierte Ernährung hatte sich das wohl erledigt.

Obwohl, um es mal positiv darzustellen: Ohne Bewegung wäre es noch schlimmer gekommen ;-).

Mir ist mit Schrecken auch aufgefallen, dass bis zum Ende dieser Runde nur noch zweimal Wiegen auf dem Programm steht. Machen wir danach weiter? Neue Runde? Ich möchte dann doch gerne mal unter 100 Kilo landen…. :-)

„Teure“ Messewoche

Tjo, nun liegt sie hinter uns, die Interschutz 2010 in Leipzig. Anstrengend war sie, aber durchaus im positiven Sinne. Was hat sie gebracht? Nun, neben vielen Innovationen im Bereich Rettung, Brand-, Katastrophenschutz und Sicherheit leider auch völlig uninnovative Pfunde. Heute Morgen standen da lockere 113,9 Kilo auf der Waage. Die Enttäuschung ist groß, denn ich habe mir auf der Messe echt die Hacken abgelaufen. Mir stellt sich allerdings die Frage, wo die Pfunde gelandet sind. Denn meinen Gürtel habe ich definitiv nicht wieder weiter stellen müssen und es „zwickt“ auch nirgends.

Ich bin gerade völlig ratlos, denn es passt irgendwie nicht zusammen.

Außer der Reihe

Heute bin ich ausnahmsweise außer der Reihe dran. Montag ist zwar noch zwei Tage hin, aber morgen früh, wenn Ihr alle noch schlaft, werde ich schon auf der Autobahn in Richtung Leipzig unterwegs sein. Die Interschutz ruft, unser Stand soll um 10 fertig sein, so dass wir die Technik aufbauen können. Deshalb habe ich mich bereits heute morgen auf die Waage gestellt, böses ahnend irgendwie  – und angenehm überrascht. 111,2 Kilo sprangen mir von der Anzeige entgegen, womit ich zwar mein Ziel für die Messe versemmelt habe, aber zumindest bin ich in die Reichweite gekommen und die Richtung stimmt wieder.

Ich finde die Idee des Abnehmduells immer noch klasse. Klar könnte ich auch in meinem eigenen Blog über mein Versuche der Pfundevernichtens schreiben. Aber das wäre nicht dasselbe, weil es wieder nur für mich wäre. Und gerade für mich als Single finde ich diese Art sehr schön, so bin ich halt nicht allein auf weiter Flur. Zudem ist auch der nötige Druck da, wirklich regelmäßig auf die Waage zu steigen und sein Gewicht zu kontrollieren. Und dadurch natürlich der Anreiz, sich Gedanken über das zu machen, was man so zu sich nimmt.

So, ich werde jetzt noch die letzten Sachen packen, es muss noch etwas Technik mit und wir lesen uns übernächsten Montag wieder, wenn die Waage hoffentlich und trotz der Messe maximal eine 110 vor dem Komma hat. In dem Zusammenhang würden mich von denjenigen unter Euch, die schon die eine oder andere Messe hinter sich gebracht haben, die Erfahrung interessieren: Gewicht hinterher rauf oder runter?

Aufwärtstrend

Aufwärtstrend – im Allgemeinen etwas, worüber man sich freut,drückt es doch etwas positives aus. Natürlich nicht in diesem Fall. Eine Erklärung habe ich momentan nicht an der Hand, aber heute morgen zeigte die Waage unerbittliche 112,7 kg. Das ist die zweite Woche in Folge die völlig falsche Richtung. Damit ist auch für mich das Ziel geplatzt, zur Messe in der kommenden Woche vor dem Komma zumindest eine 110 stehen zu haben. Gut, die vergangene Woche hatte essenstechnisch auch ein paar ungeplante Einlagen auf dem Programm, die vielleicht mehr rein gehauen haben als gedacht.

Zugegeben, ich bin doch ziemlich enttäuscht. Und im Hinblick auf die Messe weiß ich noch nicht, wie ich die Woche einschätzen soll. In der Woche werde ich vermutlich sehr viel Bewegung haben, wie das mit der Esserei dann klappt steht aber auch in den Sternen. Aber ich hoffe mal, dass das irgendwie klappt.