Technikprobleme

Es tut mir leid, aber ich kann mich offenbar nur am Desktop in dieses Blog einloggen. Und damit schwindet auch die Motivation des Bloggens. Wenn ich denn schon mal hier bin, dann würde ich auch gern Fotos bloggen, aber die sind am Handy. Und von dort aus synct die Foto-App nur mit viel Geduld. Also denke ich am Ende nicht ans Bloggen hier. Blöd. Aber mei.

Mir scheint, es ist eh niemand wirklich mit Elan dabei?
Ich habe die letzten zwei Wochen mal Disziplin walten lassen und siehe da, ich kann tatsächlich abnehmen. Aber ich fürchte, seit meinem letzen Wiegetag lässt die Motivation wieder nach. Ich hoffe auf eine gute Neujahrsmotivation, in der endlich mal ein Ende in Sicht ist.

Geboostert bin ich jetzt wenigstens auch. Das ist meine 12. Impfung in 13 Monaten gewesen. 6 noch, dann sollte alles geimpft sein, was ich als Immunsupprimierte mit Arthritis nach neuester Empfehlung so brauche. Und dann hoffe ich, dass mein Körper so ab Jahresmitte endlich mal wieder zur Ruhe kommt und das Abnehmen auch ernsthaft funktioniert. Einstweilen schoss mein Blutdruck so hoch, dass ich sogar noch eine zweite Tablette nehmen muss. Tja, beißt sich alles. Fett, keine Bewegung, Stoffwechsel, zunehmendes Alter etc. pp. – Dieses 2021 war richtig blöd in diesem Bezug.

2020 hatte ich sogar schon mal die 7 vorn, da war ich aber erst 49. Jetzt, mit 51 ist irgendwie gefühlt der Schalter da, „Du bist alt“, und der muss dringend wieder weg.

UHUZw oder: Die Pandemie(gewichtszunahme) ist noch nicht vorbei.

119,7 Kilo, halleluja.
Vor der Pandemie waren es 117, irgendwas.
Wie?
An sich ist es simpel: Man kann allerlei ‚böse Dinge‘ essen, aber lässt dafür das Abendessen weg.
Selbst Rotwein am Abend geht (deutlich unter 1/4).
Sogar ’notfalls‘ ne Hand Nüsse als Betthupferl.
Aber halt kein „ganzes Abendessen“.
Simple as that.

Ja, gut, Mittags achte ich auch eher auf genug Eiweiß und als ‚Sättigungsbeilage‘ dienen 1-2 kleine Nussportionen, weiß nicht, so 2-3 EL pro Portion. einfach mit dem Essen warmgemacht. Nudeln und so ersetzt man durch Linsen. Frühstück besteht aus Müsli mit Skyr und Studentenfutter (idR das mit Cranberries aus dem netto) extra gemahlene Leinsamen (‚deutsches Chia‘ wg. Omega 3.

Fett ist besser als Kohlehydrate und essen am Abend mit KH etc. kann man schon mal, sollte es aber nicht 3* die Woche machen.

Klar kann man von obigem abweichen, aber das ‚kostet‘, so 1 Cheat Day / Woche geht; ggf 2. Wenn man natürlich ‚Pizza zu Abend mit „Weißbrot zum Frühstück“ kombiniert. Tja.

Bei obigem ‚Erfolg‘ ist durchaus zu beachten, dass ich tagsüber jenseits der beschriebnen „gesunden“ Mahlzeiten durchaus ’sündige.
D.h. mit etwas mehr Leidensfähigkeit wäre da einiges mehr drin,a ber solange es so bliebt, also 4 Kilo in ca 2 Monaten (bei Rückschlägen, Fressfesten etc.), sind ja nicht übel.

Die Pizza-Diät

Scherz. Natürlich nimmt man nicht ab, wenn man
– das Abendessen nicht auslässt
– und es durch ne Pizza ersetzt
– und das binnen einer Woche 3 Mal

Gekostet hat das etwa zwei Kilo, natürlich nicht nur von drei Pizzen…

Indirekt zeigt das natürlich, dass die andere Methode funktioniert bzw zu Gewichtsabnahme führt. Also dann, Endspurt.. noch 5 Wochen etwa…

Woche 5 bis 7 – Auffrischimpfung und Blogunlust

Was hat die Auffrischimpfung (mRNA nach Johnson&Johnson) mit meinem Gewicht zu tun? So genau weiß ich das auch nicht. Aber ich kann zumindest wieder ein paar Essgewohnheiten identifizieren:
– Ich verwechsele insbesondere kurz vor Feierabend Müdigkeit mit Hunger.
– Ich will mich belohnen, weil ich so brav z.B. Impfen war.
– Die Angst, Besuch könnte bei mir aus Höflichkeit am reich gedeckten Tisch verhungern, deshalb gehe ich mit gutem Beispiel voran und nehme von allem Nachschlag.
Zumindest scheint sich aber der Verzicht auf Alkohol mit der (Impf-)Schonwoche ohne Sport aufzuheben, faktisch war ich auf meinem Zick-Zack-Kurst wieder etwa zu meinem Gewicht von Woche 2. Nach ein paar Tagen Urlaub mit ausführlichen Besuchen bei Freunden, kann ich aber für Woche 7 ein Gewicht leicht über dem Einwiegen verzeichnen. Das war aber keine Überraschung sondern ein deutlicher – nicht getrackter  – Kalorienüberschuss.  Und das macht nicht soooo viel Spaß davon zu berichten.

Von daher für die kommende Woche: Back on track!

Fun Fact: ich habe mich inspirieren lassen, mal wieder Alltagsbewegungen zu integrieren. Also den Wäschekorb schön auf den Boden und nicht auf dem Wäscheständer abstellen und für jedes einzelne Kleidungsstück eine Kniebeuge machen. Auch für jede Socke – Kleinvieh macht auch Mist und so. Stellt sich heraus: seit zwei Tagen Muskelkater vom Feinsten. :-D

Stuttgart Hauptbahnhof

Die einzige sportliche Betätigung in Woche 7.

 

Sünden und Stagnation

Naja, die 120 zu unterschreiten wird wohl nicht zu einfach, ein paar Stellschrauben müssen offenbar noch. ein bisschen hab ich auch gesündigt, also teilweise 3 Mahlzeiten am Tag statt 2 + Nachmittags-Mini-Snack. aber im Prinzip weiß ich, was funktioniert also: LOS ;)

Auf dem Weg nach UHUZW

Okok, es klingt langsam nach schlechter Fantasy, aber ich hatte ewig nicht mehr unter 120, jedenfalls nicht während er Pandemie. Ich hab bisher rund 2 Kilo und rund 2% abgeworfen.
Bisher ohne relevante Sportmengen.
Wenn ich jetzt sagen müsste, was es war, würd ich sagen – Nüsse.

ABER.
Nicht so, wie ich sie bisher meist gegessen habe. 400 gr. Nusstopf auf und hau weg. ZUsätzlich zu anderen Mahlzeiten sondern:

* Nüsse im Müsli (Ich mag die Cranberry-Nüsse von Netto.)
* Nüsse (Salziger Nussmix auch von Netto) im ‚Low Carb Lunch‘ (Linsen als „Nudelreisersatz“, an sich ess ich nahezu auch nur ‚Eiweißnudeln‘, also die, bei der die KH durch Kichererbsen, Linsen oder Erbsen ersetzt sind. Da Linsen keinen Eigengeschmack per se haben, wird man sie so wenig satt wie Kartoffeln, Reis oder Nudeln.
* Insgesamt bin ich nicht engstirnig, d.h. Schokolade oder Fleischkäsweck gehen auch.
* ABER bei der ganzen Aktion bleibt das Abendessen weg oder wird einfach durch ’50 gr. Nüsse pur_‘ ersetzt.
* D.h. ein Tag kann durchaus mal bestehen aus ‚2 böse Snacks‘ und 1 Hand voll Nüsse und gut ist. Das sind dann immer noch massiv unter den Grundlastkalorien.

Dazwischen liegen durchaus auch Unterwegstage mit ’normalem Essen‘, das haut dann nicht So übel rein.

Auch wenn ich aktuell nicht massiv auf der Gewinnerstraße hier bin, bin ich mit dem aktuellen Ergebnis SEHR zufrieden.
Photo by Sandi Benedicta on Unsplash

Woche 4 – Stillstand

gedeckter Tisch

Eine Woche, in der ich überhaupt keine Kalorien gezählt habe. Was waren die Herausforderungen? Ein Wellnesswochenende im Schwarzwald mit guter Verpflegung, eine Dienstreise, viel Arbeit. Immerhin war an der Snack-Front die Versuchung nicht sehr hoch. Außerdem war viel Sport – im Durchschnitt 582 Aktiv-kcal pro Tag: In den letzten sieben Tagen bin ich 35,3 km gelaufen (2.660 Gesamt-kcal) und 11 km gewandert (851 Gesamt-kcal). Plus mit dem Rad zur Arbeit etc. An der Bewegung liegt es nicht, sondern an den Dingen auf dem Teller.
Auf in die nächste herbstliche Woche!

Hülsenfrüchte!

Für die meisten dürfte es eine Binsenweisheit sein, aber wer kalorienbewusst abnehmen möchte, sollte seinen Proteinhaushalt ein wenig im Blick behalten. Das dient einerseits der Sättigung und sorgt außerdem dafür, dass man statt Muskelmasse auch Fett abbaut. Eine Zutat mit der dies ganz gut gelingt sind Hülsenfrüchte jeder Art, von Linsen über Bohnen, bis hin zu Kichererbsen (sofern man aus letzteren kein Hummus zubereitet, denn so lecker das auch sein mag, eine kalorienarme Variante habe ich davon noch nicht schmackhaft hinbekommen – Hummus ohne Tahini und Olivenöl?).

Schon mein letztes hier vorgestelltes Rezept enthält dank Erbsen und zweierlei Sorten Bohnen fast 20g Eiweiß pro Portion. Das ist schon  mal nicht schlecht, aber noch optimierbar. Bei einem weiteren Klassiker in dieser „Diätküche“, der Weißkrautsuppe mit Linseneinlage, kam ich bei der letzten Zubereitung – vor allem dank der Linsen – sogar auf 23g Protein/Portion. Ich verzichte übrigens darauf, das Chefkoch-Rezept hier wiederzugeben, da ich eigentlich auch meist nicht stark davon abweiche. Außer, dass bei mir fast immer noch 2-3 grüne Paprikaschoten hineinkommen und das ganze sehr, sehr herzhaft gewürzt wird, mit Paprika (gerne auch scharf), Koriander, Kreuzkümmel und, falls vorhanden, Rauchsalz.  Die Suppe ähnelt außerdem einer anderen, die man für die sogenannte Kohlsuppendiät zubereitet, doch darauf möchte ich hier nicht weiter eingehen.

Ein weiterer Herbst-/Winterklassiker und Wohlfühlgericht bei uns zuhause ist eine Variante dieses veganen Sheperd’s Pies, in dem neben der Linsen auch noch Räuchertofu eine maßgebliche Rolle für den Proteingehalt spielt. Er funktioniert übrigens auch ohne die Pekannüsse und statt der Süßkartoffeln auch mit normalem Kartoffelbrei. Das Rezept ist nun aber alles andere als ein Blitzgericht, wie ich gestern Abend wieder einmal bemerkte, es fand den Weg in unseren Haushalt übrigens über ein veganes Weihnachtsmenü. Aber da ein Pie gut und gerne sechs Portionen ergibt, kann man es im Zwei-Personen-Haushalt im Rahmen des Meal-Prep durchaus auch in die Alltagsküche integrieren. Meine angedeutete Abwandlung des obigen Rezeptes stelle ich euch dann in einem meiner nächsten Blogposts detaillierter vor.  Gestern ergab eine Portion davon immerhin 27,7g Protein bei 511 kcal.

Woche 3 – Endgegner Kuchen

81,9 kg – das sind schon wieder 2,6 kg mehr als letzte Woche und 1,5 kg mehr als Woche 2. Quasi Ausgangsgewicht. 

Das Wochenende war Besuch da, das heißt Essengehen, Kuchenbacken, ausgiebiges Frühstück servieren, den guten Wein aufmachen.  Außerdem bin ich beruflich fast schon wieder im Vor-Corona-Modus und auch wieder auf Dienstreisen. Und Menschen haben Geburtstag oder verlassen das Team. Das heißt, mein Endgegner „soziales Essen“ und „Kuchen“ ist zurück. 

Käse- und Schokokuchen

Wegen Unschätzbarkeit des auswärtigen Essens habe ich nicht gezählt, aber ich bin relativ sicher, dass ich in der letzten Woche nicht knapp 20.000 Kalorien zusätzlich zum Tagesbedarf zu mir genommen habe. Aber ein Defizit war es sicher auch nicht :-) 

Nun gut – es bleibt nichts anderes übrig, als wieder in den Tritt zu kommen und zu schauen, dass nicht jeder Tag essenstechnisch ein Feiertag ist. (Und das mit einem Hotelaufenthalt am Wochenende mit 3/4 Pension – hahahaha!)

Welche Tipps habt ihr, um die Situation „Bitte bedienen Sie sich am reichhaltigen Kuchenbüffet!“ zu meistern? Eine Notlüge wie „Glutenunverträglichkeit“ will ich mir nicht ans Bein binden und „Bei Kuchen kann ich mich nicht beherrschen und kann schlecht bei einem Stück bleiben.“ erscheint mir zu passiv-agressiv.

Ansonsten: Wegen einer ausgelassenen Laufeinheit in den letzten 7 Tagen 23 km gelaufen und dabei 1.686 Kalorien verbrannt. 

 

 

Technik

Es ist eher ein bisschen nervig, dass ich über die mobile Ansicht hier nicht mehr reinkomme. Aber gut, dann eben an den Mac gewechselt. Diese Woche habe ich eine Abnahme zu verzeichnen, die ein zufälliges Tal in einer Berg-und-Talfahrt war. Ich habe Arthritis, und Wetterwechsel bekommen mir gar nicht. Wassereinlagerungen, Steifheit in den Gelenken… wie eine alte Frau. Und mit 50 gehört man wohl schon zu den alten Frauen. Whatever. Der Wechsel von plus 25 auf plus 5 packt mich am Kragen. An Laufen ist irgendwie gar nicht mehr zu denken, an Gehen so ein bisschen. Um so wichtiger wäre Gewichtsreduktion, aber ich krieg gerade den Einstieg nicht. Wilde Zeiten beruflich (nicht mengenmäßig, sondern umstrukturierungsmäßig) schlagen mir aufs Gemüt, und da bin ich eher der in-mich-Reinfresser, leider auch ganz im Wortsinn. Hoffentlich klärt sich bald, wo ich ab Januar dann orgtechnisch hänge, stehe oder sitze. Obendrein habe ich heute einen ganzen Berg Gemüse entsorgen müssen. Mir schwant, dass wir einen neuen Kühlschrank brauchen, irgendwas stimmt da nicht mit. Irgendwie tut sich immer eine neue Baustelle auf, wenn die alte so einigermaßen unter Dach und Fach ist. Konzentration auf mich und meine Gesundheit am Arsch. Nun denn, ich bin nicht der Typ fürs Jammern: also selbigen zusammenkneifen und durchziehen. Abgerechnet wird am Ende!

Baby-Steps

Ja, hm, mit dem Sport klappt es nicht so ganz, aber das weniger essen haut ganz gut hin.
Auch ein 80. Geburtstag in Oberbayern (am nächsten Vormittag Weißwurstfrühstück) hat dank ‚less carb‘ Strategie nicht zur Katastrophe geführt. Auch das ‚on the road Fressen‘ konnte ich einigermaßen eindämmen. D.h. so 2 Kilo hab ich schon weg. Und es sind noch Stellschrauben übrig.

So soll es sein.

Woche 2 – Hormone!

1,1 kg weniger als letzte Woche. Das überrascht mich und ich freue mich, dass ich es hier dokumentieren kann, dann kann ich nachlesen, dass es auch „überraschende“ Schwankungen nach unten gibt.
Der Blick in die Glaskugel: Das müsste immer noch Wasser sein, das ich zyklusbedingt die letzten Tage eingelagert hatte. Das Kaloriendefizit der letzten Woche war nicht so hoch, dass es den Gewichtverlust in Fett erklären würde.

Eigentlich neige ich ja zum Stress-Essen, weil ich Essen als Belohnung von Kindesbeinen an schön eingeübt habe. Hausaufgaben fertig? Dann gehen wir zum Bäcker und holen uns ein „Süßes Stückle“ (Plunderstück/Teilchen). Aber die letzte Woche ist es mir tatsächlich zweimal passiert, dass ich stressbedingt kein Mittagessen hatte bzw. sehr improvisieren musste: Letzten Freitag lieferte der Inder einfach nicht und um 15:00 Uhr haben wir beschlossen, er kommt nicht mehr (schöne Fastenphase!) und vorgestern habe ich die Öffnungszeit der Kantine verpasst und war froh, dass ich mir am Süßigkeitenautomat zwei Schokoriegel herauslassen konnte und an der Kaffeebar noch einen großen Cappuccino (ich mag sonst eher Kaffee mit Milch („rehbraun“) und nicht Milch mit Kaffeegeschmack aber: Milch macht satt!) und einen Eiweißriegel gekauft habe. Zurück am Arbeitsplatz fiel mir dann wieder ein, dass ich für solche Fälle ein Instant-Bircher-Müsli im Schrank habe. Somit kam einer der Schokoriegel in die Notfalldose (Notfall war dann gestern…) und ich auf ein Mittagessen mit 694 kcal. Wenn es abends eine glücklichmachende Minestrone gibt, dann passt das auch.
Ein weiterer Eisberg, den es zu umschiffen galt, war das Wochenende, an dem in der Verwandtschaft mit italienischem Büffet Geburtstag gefeiert wurde. Dafür gab es am nächsten Tag „etwas Leichtes“ zum Abendessen – nämlich „nur“ Salat ;-)

Käsesalat

Bergkäse-Walnuss-Trauben-Salat mit Olivenöl-Dressing

Beim Laufen (in den letzten 7 Tagen 29,1 km, dabei 2.183 kcal verbraucht) habe ich einen Podcast meiner Krankenkasse gehört, in dem es um Essstörungen ging. Ein Indikator sei Kalorienzählen. Ja, das mache ich. Warum ich das für mich persönlich in Ordnung finde, das ist ein Thema für einen neuen Blogeintrag. 

 

Wie wäre es mal mit Gemüsesuppe?

Direkt zum Rezept
Ein „Geheimnis“ erfolgreicher Abnehmer ist ja, immer wieder die gleichen Dinge zu essen. Was sich für mich außerdem als hilfreich erwiesen hat, war das „Meal Prepping“, auf Deutsch „vorkochen“. So weiss man schon, was am nächsten Tag auf dem Speiseplan steht und gerät nicht in Versuchung, sich eine Pizza oder einen Döner zu kaufen. Für Meal Prepping bieten sich natürlich Rezepte an, die man in großen Mengen kochen kann – wie zum Beispiel Eintöpfe oder Suppen. Gestern habe ich ein in diesem Haushalt sehr beliebtes Suppen-Rezept einmal leicht abgewandelt, wobei dies fast schon zum Konzept dieses Rezeptes gehört: es nennt sich „glücklich machende schnelle Minestrone“, stammt aus dem Kochbuch „Cook clever mit Jamie“ (Oliver). Das Praktische an diesem Rezept: man kann so gut wie jede Kombination aus frischem Gemüse, Konserven oder Tiefkühl-Gemüse dafür verwenden, was eben die Vorratskammer so her gibt. Wobei ich ehrlich gesagt einige Zutaten extra für dieses Gericht kaufe. Noch ein Vorteil: da sowohl Bohnen als auch Erbsen rein kommen, kann man damit auch noch was für den Proteinhaushalt machen. Im Originalrezept des olivenölaffirmativen Jamie Oliver werden noch knusprige Ciabatta-Croutons zubereitet, die lasse ich aber immer weg. So bleibt die Portion meist deutlich unter 400 kcal.

Wie es sich für Rezeptblogs gehört habe ich jetzt ja einen relativ langen Einleitungstext geschrieben, doch nun zum Rezept:

Zutaten

Teil 1

  • 2 Zwiebeln
  • 1 kg Mischung aus Möhren, Knollensellerie und Butternut-Kürbis (hier habe ich gestern statt Kürbis Blumenkohl verwendet, auch sehr lecker)
  • Olivenöl (natürlich)

Teil 2:

  • Gemüsebrühwürfel
  • 1 Dose Pizzatomaten (400g)
  • 1 Dose Borlotti-Bohnen (auch 400g)

Teil 3:

  • 200 g Pasta (gemischt, gut für Resteverwertung)
  • 200 g Blattspinat (TK)
  • 100g Erbsen (TK)
  • (100g dicke Bohnen (TK)) – ich nehme hier statt dessen immer ein ganzes 215g-Glas dicke Bohnen

Zubereitung

Zuerst werden die Zutaten aus Teil 1 in etwa 1 cm große Stücke geschnitten und dann für ca. 10 Minuten im Olivenöl bei mittlerer Hitze gegart (gelegentlich umrühren)

Dann (Teil 2) krümelt man den Gemüsebrühwürfel (natürlich geht auch Pulver) dazu und gibt 2l kochendes Wasser, die Tomaten und die Bohnen mit Flüssigkeit hinzu. Aufkochen und 20 Minuten köcheln lassen.

Zum Schluss die Pasta (Spaghetti und andere langen Nudeln in Stücke brechen) sowie die weiteren Zutaten aus Teil 3 hinzufügen und weitere 10 Minuten köcheln.

Guten Appetit!

Bei FDDB findet ihr meine Liste für dieses Rezept. Hier trage ich über die FDDB App (Play Store|App Store) bei jeder Zubereitung ggf. abweichende Mengen ein und erhalte so die passende Kalorienmenge pro Portion