Tu es oder tue es nicht – es gibt kein Versuchen.

Das ist angeblich ein Zitat von Meister Yoda, sagt das Internet.  Dafür scheint es mir zwar grammatisch merkwürdig korrekt zu sein, aber gut. Es soll mein Motto für die nächsten Wochen sein.

Meine Eckdaten: 44 Jahre alt, 1,80 Meter groß und beim Einwiegen 82,2 kg schwer. Ich habe das diesmal nicht als Teilnahmebedingung gelesen, aber mit 82,2 kg bin ich mit einem BMI von 25,2 rechnerisch auf jeden Fall übergewichtig. Zumindest ohne Alterskorrektur.

Was will ich dann hier? Ich habe 2015 mein Maximalgewicht von ca. 100 kg erreicht gehabt und habe gemeinsam mit Stefan 2015 und 2016 fast 30 kg abgenommen gehabt. Dabei habe ich festgestellt, dass mein Wohnfühlgewicht irgendwo zwischen 70 und 75 kg. liegt – und da will ich wieder hin. Konkurrenz habt ihr von mir also nicht zu befürchten!

Wie einige von euch schon geschrieben haben: Abnehmen ist im Vergleich zum Gewicht halten ein Kinderspiel. Für letzteres habe ich noch kein gutes Konzept gefunden, was man sehen kann, wenn man sich meine Gewichtskurve, die eher eine Gewichtssäge ist anschauen würde.  Das reiche ich mal nach.

Gut funktioniert hat für mich zum Abnehmen Kalorienzählen. Die erste Abnahme lief komplett ohne Sport zusätzlich zur Alltagsbewegung, die ein Leben ohne eigenes Auto so mit sich bringt. 

Seit ich mich 2016 beim örtlichen Sportverein bei einem Lauftreff angeschlossen habe, der mich mit der Anfängergruppe in 12 Wochen von “couch to 10k” brachte, laufe ich leidenschaftlich gerne. Zuerst lag der Fokus auf zusätzlichen Bewegungskalorien, später dann lange Läufe für ausgiebiges Podcast-Hören, im Moment versuche ich auf 10km schneller zu werden mit Trainingseinheiten von meiner Sportuhr. Aber ich merke das schon sehr deutlich, dass ich im Vergleich zu leichteren Tagen mit dem Gewicht von einer Palette Milch im Tetrapack durch den Stadtpark jogge. 

Heute ist lauftechnisch Ruhetag, dafür “verdiene” ich mir das Abendessen, dadurch, dass die 15 km entfernt wohnenden Freunde per Rad besucht werden. Das Wetter ist perfekt dafür!

Auf nach unten!

Vier Jahre ist das letzte Duell schon her? Das kommt einem gar nicht so vor. Meine Eckdaten: 1,80 m, Jahrgang 62, Startwert 114,7 kg, Ziel: UHU* (mindestens), danach soll es noch mal runter. Knapp vor der 60-Jahr-Grenze ist das notwendig.

Als Methode benutze ich das 16:8-Intervallfasten mit dem Spruch: Kein Brei nach drei, keine Rüben vor sieben – also Esszeit-Fenster morgens/mittags zwischen 7 und 15 Uhr. Plus noch andere Dinge, auf die ich im Laufe der Zeit noch eingehe. Es muss ja noch was zum Bloggen bleiben. Ich wünsche uns allen viel Erfolg!

*unter 100, Abnehmprofis wissen das.

Startnotiz

Hallo zusammen,

bei mir ist es ja auch schon eine gewisse Zeit her seit dem letzten Duell, aber auch ein paar Kilo. :-) Für einen längeren Text habe ich grad nicht so viel Zeit, deshalb nur ein kurzes Hallo und gutes Gelingen.

Ich starte mit 125,2 Kilo in die Challenge. Beim ersten Mal waren es noch 156! Ich habe also und es hat sich auch etwas getan. Das Rad ist immernoch treuer Begleiter und zwei mal die Woche Fitnesstudio ist gesetzt. Leider ist mit schwimmen erstmal Schluss bei 16 Grad Wasser.

Vielleicht hole ich aber der Challenge wegen meinen Swimmsuit aus dem Schrank, wenns nötig wird. ;-) Naja und Naschen weglassen wäre ein Plan.

Also viel Spaß uns allen.

OLaf

Wer nicht kämpft, hat schon verloren

Viereinhalb Jahre sind seit meiner letzten Teilnahme an einer Abnehm-Challenge hier im Rahmen dieses Blogs vergangen. Wegen der mehrfachen zweiten Plätze habe ich das Duellieren ja erst einmal sein gelassen und fand mich eigentlich das Gewichtsmanagement betreffend auf einem recht guten Weg. Wie es meinem Körpergewicht seither tatsächlich ergangen ist, zeigt sehr „schön“ dieses Diagramm.

Die „magische“ 100-kg-Marke habe ich in diesem Zeitraum mehrfach gerissen. Mein Ziel ist es zwar, dauerhaft unter dieser Grenze zu bleiben, doch wie man schön am Kurvenverlauf nachvollziehen kann, habe ich dieses Ziel mal mehr und mal weniger ernsthaft verfolgt. Eckdaten waren hier immer mal wieder die Zeit vor Weihnachten, da ging das Gewicht recht ungezügelt nach oben, und dann die Zeit bis Ostern, die sich ja klassisch für gewisse Fastenaktionen, zum Beispiel dem Verzicht auf Alkohol, anbietet.

Auch wenn in den sozialen Medien viele Menschen zu Beginn der Pandemie klagten, sie würden jetzt zuhause sitzen und an Gewicht zunehmen, mir fiel das Abnehmen in den ersten Monaten des Jahres 2020 eher leicht. Ein wichtiger Grund hierfür war der weitgehende Wegfall von sozialem Essen und Trinken. Doch auch dieser Zustand hielt sich nicht ewig. Die Erkenntnis: das Abnehmen ist weitaus weniger schwierig als das Halten des Gewichts.

Stefan auf dem Goldsteig 2021 und 2020Die Gewichtszunahme vor unserem diesjährigen Wanderurlaub hatte neben dem unangenehmen Effekt, mehr Kilos die Berge hochschleppen zu müssen auch noch den Nachteil, dass ich mich zuvor fast komplett neu einkleiden durfte, weil kaum noch etwas von den vorhandenen Wanderklamotten komfortabel gepasst hätte.

Es gibt eine dauerhafte Veränderung in meinem Leben im Vergleich zum letzten Duell: ich pendle dank des Arbeitens von Zuhause nicht mehr mit dem Rad zur Arbeit – doch dass dies keine „Entschuldigung“ sein kann, zeigte ja der Pandemiefrühling 2020. Damals ging ich noch regelmäßig Laufen, doch dazu konnte ich mich seit meiner CoVid-19-Impfung im April und anderer gesundheitlicher Unpässlichkeiten nicht so richtig aufraffen. Ich habe vor, das zu ändern und auch schon die Schlecht-Wetter-Reifen für mein Fahrrad aufgezogen. Außerdem besuche ich seit einigen Wochen einen „Functional Training“-Kurs, der trotz des manchmal erheblichen Muskelkaters sehr viel Spaß macht.

Die Abnehm-Challenge hier soll ja 12 Wochen dauern. Werde ich es schaffen, in dieser Zeit 12 Kilo abzunehmen? Das klingt zwar anstrengend – letztendlich bedarf es einem durchschnittlichen Kaloriendefizit von 1000 kcal pro Tag – aber auch nach einer wirklich lohnenden Herausforderung!

Nun  habe ich zwar keinen BodyChief zur Verfügung wie Mitbewerber Truhe ihn vorgestellt hat, habe mir in den letzten Jahren aber auch eine recht stolze Sammlung an „kalorienbilanzfreundlichen“ Rezepten zugelegt, bin also durchaus ein Diätkoch für meine Frau und mich. Und so habe ich geplant, euch vielleicht auch mal das eine oder andere Gericht aus meiner Sammlung hier vorzustellen.

 

Es geht lo-hos!

So, hiermit ein kombiniertes ‘ich lege los’ und ‘ein neues Duell’ Post.
Die Regularien:

Duell auf %-Verlust Körpergewicht

d.h. wer im Duelzeitraum am meisten % seines Ausgansgewichts abwirft, gewinnt, bei Gleichstand entscheiden Blogparameter.

23.9. bis 23.12. Start KW 38/Donnerstag

Einsteig ist bis 23.10. möglich. Mit dem Tagesgewicht als Startgewicht (ein leichter Nachteil)

Initialposting in Woche 1 (also KW 38)
Schlussposting in letzter Woche KW 50

Klar, oder?

Zeitnahes eintragen von Gewichtswerten (+/- 2 Tage jeweils vom Donnerstag)

Wir tragen das in eine kollaborative Googletabelle ein. Die darf gepostet werden (bitte nicht verlinken, da sie global beschreibbar ist …)

Das macht 12 Wochen, ich würde sagen: 2+6 =8 Postings Minimum.
Maximalabstand 2 Wochen.

Auch klar?=
Man kann laso auch durch ‘Nichtbloggen’ ausschieden bzw verlieren.

Einstieg möglich bis 23.10. mit dem ‘dann Startgewicht’. (kleiner Nachteil)

Sieger/in bekommt von den anderen je 10 EUR (ggf. Paypal oder Amazongutschein, im Umschlag o.ä.)

Auch klar?

So, ich starte mit 123 Kilo, meinem persönlichen lebenslangen Höchstgewicht. Es ist also nötig.

Frühstück und Lunch hatten so jeweils max 500 kcal.
Bisschen grummelt der Bauch schon.
Aber das Duell tut schon eine Bremswirkung.

Seit ewig war ich schon vor dem Frühstück kurz auf dem Ergometer ‘5 km’. Und dann war ich noch zu Fuß im Netto, so dass ich heute schon auf 3800+ Schritte komme. MyFitnessPal sagt ich hätte allein ca 300 kcal verstoffwechselt durch Sport. Als Ziel stehen 2700. Rest für heute noch knapp 2000. Idee ist natürlich, da drunter zu bleiben. Kalorien bzw mengen schätze ich lieber immer üppig.

Mal sehen wier es klappt.

Abnehmduell is back – und dringend erforderlich

Moin!

Nachdem das letzte Abnehmduell bereits vier Jahre her ist wird es wieder einmal Zeit! Kurz zu mir:

Von 2013 bis 2016 schaffte ich es, mehr als 29 Kg abzunehmen und kam bei 97Kg an. Die Vorgehensweise war simpel: Kalorien zählen, etwas Schwimmen gehen und mit dem Rad zur Arbeit fahren. Nach Jahren der steten Gewichtszunahme fühlte es sich lachhaft simpel an. Ich konnte nicht einmal verstehen, weshalb ich davor so stark zugenommen hatte, wenn Abnehmen doch so einfach ist: Einfach nur das Kalorienlimit einhalten. Ich war stolz wie Bolle!

Seit 2016 stieg dann das Gewicht wieder. Ich ersetzte das Fitnessstudio mit Schwimmbad durch Rad fahren, zählte weniger genau die Kalorien und setzte mich immer wieder über das Limit hinweg: “Heute ist ein Ausnahmetag, morgen esse ich wieder nach Plan”. Weiterlesen

Endspurt

Mal sehen, ob mein neues Gewicht reicht :-) Abgerechnet wird wohl am Montag. Endlich hab ich bei einem Duell mal wirklich was abgenommen.

Tote Hose?

Irgendwie scheint bei meinen Mitstreitern die Luft raus zu sein? Schade, da bin ich einmal vorne dran und dann macht keiner mehr mit :-( naja, noch ist das Duell nicht fertig. Und so oder so freue ich mich, dass sich endlich etwas bewegt. Ich war wieder laufen, wieder beim Stammtisch und versuche es weiter in Ruhe – so wie ich all die Jahre wollte. Diesmal klappt es endlich. Gegessen habe ich diesmal Beliner Leber, das sah so anders aus, dass ich ein Foto machen musste für Euch:

Oh weia…

Über 90 kg wollte ich ja nicht mehr kommen, doch irgendwie ist es passiert. Auch das kommende Barcamp Stuttgart wird kaum zu einem Gewichtsverlust beitragen – nicht umsonst ist es auch als “Freßcamp” bekannt. Das einzig Gute – einigen von euch wird ja wohl genauso gehen ;)

Talsohle

Momentan kämpfe ich doch ein bisschen. Wassereinlagerung, Rheumaschub… der Wechsel im Mondzyklus, mein eigener obendrein… aber aufgeben ist nicht. Ich versuche es weiter mit Sport, seit vier Tagen mache ich Shred. Dazu Laufen und Vibrationsplatte. Kurioser Erfolg: ich musste mein Fitbit-Armband ein Loch enger machen. Ich hoffe, dieses Plateau gibt sich wieder. Shred macht auf jeden Fall ordentlich Muskelkater :-)

In diesem Duell wird das nix mehr

Aber ich stehe gerne für einen Amazon Gutschein als “Spender” zur Verfügung… So oft und lange, wie dieses Mal, war ich selten wieder über 90 kg. Motivation bietet derzeit alleine der Spiegel. Ansonsten denke ich immer an anderes, zu viele andere To-Dos – und ja, die lenken mich vom Abnehmen ab. Doof irgendwie.

Mal sehen, das kommende Wochenende birgt wenigstens etwas Hoffnung, ich bin viel im Zug und dann in einer Ferienwohnung, selbst kochen…

Ein Auf und Ab mit negativer Tendenz

Es ists schon interessant:

Nach meinen 2 Fastentagen (montags und donnerstags) habe ich einen Gewichtsunterschied zum Vortag von 1 bis fast 2 kg. Ok, ja, ich weiß, viel Wasser, nichts gegessen, usw. Aber insgesamt fällt jede Woche ca. 500 g von mir ab. Derzeit bewege ich mich entlang meiner geraden Abnehmlinie von gewollt 63,2 g Tagesabnahme in Richtung 72kg am 30.09.2018; mal drüber, mal drunter.

Heute habe ich seit Beginn meiner Aufzeichnungen am 30.07.2017 84,2 g im Durchschnitt täglich reduziert. Die Trendlinie sagt jedoch, es wird wohl eher auf 76 kg am 30.09.2018 hinauslaufen statt 72 kg wie gewünscht. Wäre aber mehr als ok.

Es macht Spaß sich jeden Tag kurz die Veränderungen anzuschauen. Außerdem habe ich mir Termine gesetzt, an denen Besonderheiten stattfinden. Sei es das Klassenfest meines Sohnes, Silvester, Hochzeitstag usw. An den Tagen möchte ich als Etappenziel meine geplante Gewichtsabnahme erreicht haben. Zu Silvester könnte das eng werden aufgrund der Weihnachtsvöllerei. Aber andererseits: Bis dahin kann es ja sein, dass mich 2-3 kg nicht aus der Bahn werfen, weil ich so im PLUS bin. Warten wir es mal ab.

Um den Gesamtsieg zu erreichen müsste ich wohl 3 Wochen fasten … hab da eigentlich nicht vor. Mit Sport wäre evtl. ach noch etwas möglich…

Ich sag mal so: Am Ende wird ausgewertet … und das Ziel aufzugeben ist nicht!

Gehen Sie weiter, es gibt nix zu sehen

Fast zurück auf dem Startgewicht, fast täglich über die Stränge geschlagen… Aber bald ist das leckere Choco Porter von Maisel & Friends auch wieder alle… Dann gibt’s auch nicht mehr täglich Bier. Zumal es ja auch wieder kühler wird – auch das hilft..

Aber jetzt wird es erst nochmal böse. Weil Österreich heute immer viel und gut essen. Da will ich schon gar nicht nein sagen.

Ach ja- zu den angekündigten Gesprächen – sieht nach 5-Tage Woche künftig aus ab nächsten Jahr…. Ob das dem Gewicht gut tut?

Sommertage

Die letzten Momente des Sommers genießen, die letzten Ferientage. Gestern habe ich die 10.000 Schritte im Skylinepark verbracht, wer genau schaut, findet hier meine Tochter 8-D (die bleiben da stehen! Waaaah!)

Ein paar Treffen mit Freunden, draußen sitzen, häkeln – und statt Pommesschnitzel Sommersalate genießen, das hat diesen August echt gut geklappt :-)

Mein Gewicht ist immer noch bei knapp unter 85 Kilo und ich freue mich total, dass mein Plan 2017 endlich aufgeht. 2015 war ich schon mal dort – aber nur durch belastende private Ereignisse. Jetzt “von selbst”. So kann es weitergehen!