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Über Truhe

Gamer (PS5, Quest 3, Switch, Wii), Fahrradmensch, mault (zu) gerne, mag Metal, beruflich Senior System Integrator, handwerklich unbegabt, Whovian, Orvie, Trekkie (and still VERY upset about the destruction of Star Trek Litverse), Swiftie

Wrap up

Letzte Woche, letztes Mal einwiegen, Zeit, ein Fazit zu ziehen:

  • Startgewicht: 99 Kg
  • Endgewicht: 94,8Kg (-4,2Kg)
  • Niedrigstes Gewicht im Duell: 93,9 Kg

Damit bin ich noch nicht am Ziel (was kombinatorisch bei Größe L, Größe 36, 103cm Bauchumfang oder unter 92Kg liegt), nähere mich aber weiterhin merklich.

Größere Essensausfälle gab es kaum, aber immer mal wieder hier mehr Nüsse, da mehr Getreideflocken oder mit Freunden essen gehen. Alles nicht dramatisch, denn es läuft ja.

Auch der Sport klappt wieder besser. Ich teste momentan, halbtags im Homeoffice zu sein und halbtags im Büro und scheine so Fitnessstudio und 20Km Fahrrad gut und stressfrei in den Tag integriert zu bekommen.

Status

Okay, das mit dem Bloggen klappt nicht so gut. Aber vielleicht mit dem Rest? Geht so. Ich habe nicht, wie andere, ständige Kontrollverluste mit Essen und sehr ungesundem Essen, bei mir ist es eher noch ein Jogurt hier, dort noch ein paar Sojaflocken snacken. Alles nicht schlimm, aber könnte besser sein 😃. Das Ergebnis ist aber, dass ich mittlerweile eine 93 auf der Waage sehe und mein Ziel ist 92,2, damit ich sagen kann, dass ich 40Kg abgenommen habe. Das Ziel ist sichtbar nahe.

Was weiterhin noch schwächelt ist leider der Sport. Ich sollte mich da der #rausgefahren-Bewegung anschließen. Also täglich 15 Minuten Fahrrad fahren (neben dem Fitnessstudio). Denn das bleibt ja dann nie bei den 15 Minuten.

Außerdem war ich neulich in der Lage, ein Ein-Jahres-Vergleichsfoto zu erstellen:

 

Intrinsische Motivation

Ich war unaufmerksam und habe mein Gepäck letztens irgendwo vergessen. Weder die Bahn, noch der Supermarkt, konnten es bislang finden. Es ist also weg und damit weite Teile meiner Kleidung. Das erzeugt ein recht interessantes Problem: Alle meine Lieblingsshirts sind weg und nicht nachkaufbar (da limitiertes Merch). Sie waren allerdings mittlerweile auch fast zu groß geworden. Bei meinen anderen Merch-T-Shirts befinde ich mich zwischen zwei Größen: Etwas zu groß (und jetzt weg) und ein klein wenig zu klein, um bequem zu sein. Diese kann ich aber nicht so einfach nachbestellen, weil sie 1,5 Monate Lieferzeit haben und bis zur Ankunft definitiv zu groß wären. Die Folge ist also: Ich muss stringenter abnehmen, um 4-6cm zu verlieren, damit die Größe L, die ich bereits hier rumliegen habe, mir perfekt passt, idealerweise bis Ende April, auch ok wäre 18.05. Tja.

Herzlich willkommen, liebe intrinsische Motivation.

Ansonsten läuft alles ok. Heute gab es als erste Ausnahme von Plan ein paar Walnüsse, ansonsten ziehe ich den Essensplan durch: Brot mit Tempeh, Kräutern und Zwiebeln und Ajvar, Jogurt mit Körnern und Flocken, abends Gemüse und Fake-Fleisch oder Tofu und über den Tag verteilt Äpfel und Beeren und etwas Snack-Gemüse wie Tomaten, Möhren oder Kohlrabi.

Urlaubseindrücke

Letzte Woche hatte ich “Resturlaub” und den verbrachte ich zur Hälfte in Berlin, zur anderen Hälfte in Hamburg. Wenn ich nicht arbeiten muss, dann ist Bewegung kein Problem: 12.000 Schritte durch den Britzer Garten in Berlin, ein Tag im Hansapark, gefolgt mit 40Km Critical Mass-Radeln in Hamburg und insgesamt 22.000 Schritten, eine Nacht getanzt auf der Taylor & Harry Night usw.

Essenstechnisch habe ich mein übliches Hotel mit veganem Frühstück verwendet, dies dann aber zügig durch eigenes Frühstück ersetzt, denn das Zimmer hatte sowohl Kühlschrank als auch Kapsel-Kaffeemaschine. So konnte ich besser kontrollieren, was ich esse. Die diversen mitgebrachten Snacks wie Knabber-Kichererbsen (Rossman) oder Nexus-Riegel (Amazon) blieben weitgehend unangetastet, weil ich mich gut mit Obst, Sojajogurt, der Edeka-Salattheke und Brot/Brotaufstrich vom dm versorgen konnte.

Selbst auf die sehr guten Pommes im Hansapark habe ich verzichtet und stattdessen dort ein Gemüsecurry mit Soja-Geschnetzeltem gekauft.

Das Ergebnis nach zehn Tagen ohne Kalorien zählen: Weniger Gewicht 😬.

Druck hilft

Vermutlich fliege ich einfach irgendwann raus, weil ich den Blog-Post trotz Kalendereintrag vergesse 😆. Die letzten Wochen liefen besser. Meine Ernährungsberatung hat sich mein Debakel angeschaut und die Zügel etwas straffer angezogen. Ich sende nun wieder Essensfotos hin. Das führt dazu, dass ich weniger esse und es klappt selbst im Urlaub gut: -1,5 Kg.

Plateau ist nicht schlecht, aber auch nicht gut

Ich hänge seit Dezember in einem Gewichtsbereich um die 98Kg fest. Das ist nervend, weil ich gerne unter 90 kommen möchte, aber vollständig selbstverschuldet. Denn Anfang Dezember bin ich von der Komplettbetreuung meiner Ernährungsberatung in die Nachbetreuung gerutscht. Somit fehlt das tägliche Controlling. Es schleichen sich einige frühere schlechte Angewohnheiten hinein, z.B. statt 20g Nüsse zu essen sind es 150g – die gesamte Packung. Das Positive dabei: Ich nehme nicht zu. Das Negative: Ich nehme nicht ab. Die kommende Aufgabe ist folglich, wieder den Druck aufzubauen, mich wie vor fünf Monaten zu verhalten. Denn auch wenn das Snacken von Nüssen oder Rumhocken auf der Couch in dem jeweiligen Moment durchaus angenehm ist, es bringt nicht voran und sorgt auch nicht dafür, dass ich mich längerfristig gut fühle.

Die Sache mit dem Sport

Alltagsaktivität war die letzten Wochen nur etwas wenig

So schallt es mir entgegen, wenn ich meinen Wochenbericht abliefere. “Alltagsbewegung” meint meine mindestens 8.000 Schritte unterzubringen. Hatte ich früher täglich 20Km Fahrrad drin, so sind die seit Home Office deutlich geschrumpft und ich kämpfe immer noch damit, “zwischendurch”, z.B. in der Mittagspause, draußen unterwegs zu sein. Im Herbst klappte es abends bei Sonnenuntergang und entspannten 18 Grad gut, zu den verschneiten Wintertagen mittags, manchmal bin ich auch mit Beleuchtung abends im Dunklen durch den Wald gegangen. Konsistenz sieht aber anders aus.

Immerhin habe ich beim Fitnessstudio einen Workaround gefunden: Anstelle fester Tage mit einem umfangreichen Programm von 10 Stationen gehe ich nahezu täglich hin und mache nur 3-4 Stationen. Auf die Woche gerechnet ist das Training identisch zu drei langen Trainingstagen, aber da ich täglich nur wenig Zeit im Studio verbrauche passt es viel besser in die Morgenroutine hinein.

Die Abnahme findet aktuell dennoch nur langsam statt. Ich befinde mich seit zwei Monaten auf einem Plateau 🤷🏻. Mal schauen, was passiert, wenn jetzt mehr Fahrrad hinzu kommt.

Zum hier immer wieder angesprochenen Salatthema: Mein gestriges Essen. Man sieht: Ich bin ein Volumenesser.

Soziales Essen

Auf unserer Mailing-List konnte man im Vorfeld der aktuellen Challenge gut einige bekannte Schwierigkeiten verfolgen: Social Eating oder Social Drinking. Themen, die auch immer wieder bei meiner Ernährungsberatung hoch kamen. Es ist eine fiese Kombination aus sozialem Druck (man weicht von der Norm ab), dem Festhalten an lieb gewonnen Gewohnheiten, dem daraus gewonnenen, gewohnten Komfort und der Angst, den sozialen Kontakt zu verlieren. Dabei steht man immer vor einer Wahl, sich selber etwas Gutes zu tun, indem man weiterhin an den gesundheitlichen Zielen arbeitet oder dem Komfort nachzugeben. Es ist wie das Stück Schokolade oder Feierabendbier, um sich nach einem Erfolg “etwas Gutes zu tun”, “mal etwas zu gönnen”, dabei macht man aber das Gegenteil: Man gibt sich etwas Schlechtes.

Social Eating kann man recht gut in den Griff bekommen, denn hierbei steht der soziale Faktor im Vordergrund:

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Was bisher geschah

Das letzte Duell ist lange her: 2021. Mein damaliges Problem ist im verlinkten Blogpost gut sichtbar: Zu viel Essen. Viel zu viel. Essen als Belohnung, Trost, Komfort, für Zufriedenheit. Und durch Corona viel weniger Bewegung als sonst: Mein Zuhause, meine Burg. Die Ergebnisse bis dahin waren katastrophal:

  • 132,2Kg – noch nie wog ich mehr
  • Ende des Jahres, zu Weihnachten, wg. Herzkram ins Krankenhaus
  • Dabei noch erhöhten Blutzucker gefunden

Drei Monate noch, drei Monate schaue ich mir das an und wenn ich mich nicht geändert habe, dann suche ich mir Hilfe. Die drei Monate kamen und gingen. Die Pizza blieb. Der Blutzuckerwert stieg. Die Medikamente kamen.

2023 ging es nicht mehr anders: Ich brauchte Hilfe. Die Lektüre zur Verringerung von erhöhtem Blutzucker bewegt sich zwischen Low/No Carb und High Fat oder Low Fat und High Carb. Für mich ein nicht auflösbarer Widerspruch. Ich holte mir eine Ernährungsberatung.

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Disruption

Aller Anfang ist schwer, in meinem Fall allerdings auch abrupt: Ich esse üblicherweise täglich 2 Essen: Mittags und abends. Die Größen variieren, aber das Mittagessen hat in der Regel 1.200-1.500 Kalorien, was 1.000 Kalorien für den Abend übrig lässt. Und ich verliere den Kampf beständig am Abend. Hier etwas Brot mit Frischkäse, dort ein oder zwei Pizzen, gerne auch ein ganzes Ben & Jerrys Eis, 100g gesnackte Nüsse etc. Der Umstieg auf die BodyChief-Lieferungen bedeutete plötzlich: Wirklich 2.500 Kalorien pro Tag und es sind fünf Mahlzeiten. Was macht man mit so vielen Mahlzeiten? Weiterlesen

Abnehmduell is back – und dringend erforderlich

Moin!

Nachdem das letzte Abnehmduell bereits vier Jahre her ist wird es wieder einmal Zeit! Kurz zu mir:

Von 2013 bis 2016 schaffte ich es, mehr als 29 Kg abzunehmen und kam bei 97Kg an. Die Vorgehensweise war simpel: Kalorien zählen, etwas Schwimmen gehen und mit dem Rad zur Arbeit fahren. Nach Jahren der steten Gewichtszunahme fühlte es sich lachhaft simpel an. Ich konnte nicht einmal verstehen, weshalb ich davor so stark zugenommen hatte, wenn Abnehmen doch so einfach ist: Einfach nur das Kalorienlimit einhalten. Ich war stolz wie Bolle!

Seit 2016 stieg dann das Gewicht wieder. Ich ersetzte das Fitnessstudio mit Schwimmbad durch Rad fahren, zählte weniger genau die Kalorien und setzte mich immer wieder über das Limit hinweg: “Heute ist ein Ausnahmetag, morgen esse ich wieder nach Plan”. Weiterlesen

-1400g

Diese Woche: 107,1-109,9, somit im niedrigsten Gewicht 1,4Kg weniger als letzte Woche! Was mich überrascht. Die 109,9 gab es nämlich gleich am Montag nach einem Ausflug nach Lüneburg. Und die 107,1 nach der Feuerwerkersinfonie, die zwar viele viele Kalorien in Form von Notenergieriegeln und Pizza und Bier bedeutete, aber auch 70Km Fahrrad bis weit nach Mitternacht (inkl. Nachtfahrt auf Grobschotter durch den Wald mit Wildschweintreffen). Anders gesagt: Ich verlor viel Flüssigkeit ;).

+300g

Diese Woche: 107,9-108,5, somit auch im niedrigsten Gewicht 300 Gramm mehr. Meine Versuche, mich an die 1.800 Kalorien zu halten, scheitern weiterhin zu häufig am meist überflüssigen Abendessen, aber immerhin nicht mehr so krass wie in den letzten Monaten. Rad fahren war ich außerdem zu selten – dank mehrerer Kinoabende in der letzten Woche.

Bislang liegen sechs Leute im Duell vor mir, wobei vor allem Sebastian einen ziemlich konstanten Weg nach unten verfolgt. Ich bin beeindruckt :).

-500g

So langsam komme ich ins Rollen, im positiven Sinn: Ich reiße zwar immer noch die 1800 Kalorien häufig und lande bei 2200 Kalorien, das passiert aber meist durch Eiweissnacks und auch mit 2200 Kalorien nehme ich ab.

Die Ergebnisse dieser Woche: 107,6 – 109,6. Im Vergleich zum Mindestgewicht der letzten Woche sind das 500 Gramm weniger!