Archiv des Autors: Truhe

Über Truhe

Jahrgang 1977 und Senior System Integrator aus Berlin. Mag Star Trek, die vier Star Wars-Filme, Doctor Who, Jessica Jones und Biere, die Karamellmalz mit tropisch-duftenden Hopfenarten kombinieren. Ansonsten wohnhaft auf taptoplay.de, auf seinem Fahrrad oder in schummrigen Berliner Trinkhallen.

Mehr als drei Kilo zugenommen

Es ist offensichtlich: Mit mehr als drei Kilo Zunahme war dieses Duell für mich ein Desaster. Obwohl es ganz gut begann. Danach gewöhnte ich mir ein üppiges Abendmahl an. Üppig und unnötig. Mein Desaster ist also vollkommen selbstverschuldet. Hinzu kommen noch die Peaks durch den Congress und Silvester – die bei entsprechender Disziplin in den Vorwochen nahezu egal gewesen wären.

Wie ich immer sage: Mein Kampf wird am Abend gewonnen. Jetzt stehe ich nicht nur vor der Herausforderung, dass ich mir ein dummes Abendessen antrainiert habe, sondern auch vor einer Gewöhnung des Magens an dessen Umfang: Ich habe mehr Hunger und esse mehr als sonst. Außerdem bin ich nahezu jeden Abend in die “dann ist es heute eben egal und morgen mache ich es wieder richtig”-Falle getappt, wozu es sicher ein eigenes Kapitel im Fettlogik-Buch gibt.

Gänzlich unabhängig vom nächsten Duell: Das muss ich fixen. Im ersten Schritt, indem ich mir ein Set aus Abendessen baue, die den Kalorien entsprechen, die ich Abends zur Verfügung habe und wieder zuverlässig protokolliere, was ich alles esse und trinke. Denn im Grunde ist es einfach: Kalorienlimit festlegen und daran halten.

103,9

103,9. Weniger als beim letzten Wiegetag. Weniger als beim Start. Mehr als beim Ende des Duells im letzten Jahr. Ich erspare euch das übliche Gemaule mit dem “zu großen” Abendessen und ändere mein Ziel darauf, wenigstens unter dem Wert vom letzten Duell anzukommen :).

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Ich könnte mich ja jetzt rausreden mit einer Geburtstagsfeier, dem Wet Hop Festival, Essen gehen mit Freunden usw. Aber letztlich schluckt der Körper solche Ausnahmen ja bereitwillig, wenn das nicht täglich passiert. Was dagegen täglich passiert sind total perfekte und gesunde Frühstücke und Mittagessen und ein völlig übertriebenes und überflüssiges “Abendmahl”. Sprich: Ich habe mir da eine sehr schlechte abendliche Gewohnheit antrainiert, die ich jetzt mit viel Willenskraft wieder abtrainieren muss.

103,6

Mein zweithöchstes Gewicht in diesem Duell und das nach einem Tag mit 65 Kilometer Fahrrad fahren. Wie konnte ich es dazu kommen? Um 20:45 nach Hause kommen und drei Brötchen (anstelle eines Apfels) essen, sowie 1,5 Liter trinken sind sicherlich eine Erklärung für diesen Tages-Peak. Und jetzt werde ich mich mal eine Woche lang strikt an mein Limit halten!

102,7

Bilder, die die letzte Wochen gut zusammen fassen:

  1. Cheese Berlin

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2. Trinken bei der Brewdog-Eröffnung

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3. Trinken bei Stone

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4. Winterreifen

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4. Schoki

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6. Viel Fahrrad

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7. Geiler Herbst

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8. Zu viel Abendessen, zu viel Süßkram, zu viele Kartons mit nicht passenden Schuhen, die sich auf Arbeit türmen, stark schmerzende Knie (erwähnte ich schon nicht passende Schuhe), Drecksnachbarn, die immer trampeln – bis nach Mitternacht, Schlafstörungen und generell Unzufriedenheit, obwohl ich über so viele Dinge froh und glücklich sein könnte. Bin ich aber nicht, bzw. nur kurz. So bin ich eigentlich sonst nicht drauf :(.

Und mein Gewicht? 102,7. Leichte Abnahme. Immerhin :D. Und Platz zwei damit.

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Was ich mache: Morgens Obst, Mittags Salat und Tofu, Abends… Tja… eigentlich wären da noch etwa 300 Kalorien übrig, aber es werden dann doch zu häufig 1-3 Brötchen mit Käse.

102,8

Mein nachträgliches Posting zum Wiegetag vor sechs Tagen: 102,8. Das ist immerhin besser als die Tage zuvor. Es bleibt aber dabei: Ich fühle mich momentan schlecht. Etliche externe Sachen klappen nicht. Zuletzt so etwas simples wie ein Schuhkauf. Jetzt stehe ich vor 150€ teuren Winterschuhen, die nicht zu meinen Pedalen passen, wodurch mit meine Knöchel und Knie weg tun. Meine ganzen anderen privaten Todos liegen auch brach und insgesamt komme ich mir gerade ziemlich freudlos vor. Rad fahren wird auch immer schwerer, da die Temperaturen fallen und ich mit Radbekleidung ähnlich viel Glück habe wie mit Schuhen.

103,3

Ja, auch bei mir läuft es nicht rund. Die Gründe sind bekannt: Sinnlose Völlerei am Abend. Es ist die bekannte Falle: Teils lief der Tag nicht gut und Abends kommt dann leckeres Essen als Kompensation. Oder der Tag lief gut und Abends gibt es ein Belohnungsessen. Dabei ist es viel sinnvoller, Abends nichts zu essen. Immerhin: Da etliche andere in diesem Duell auch nicht gut sind befinde ich mich mit leichter Abnahme bezogen auf der Startgewicht auf Platz 3. Ich arbeite also weiter daran, dauerhaft unter die 100 zu kommen. Momentan bin ich davon 3,4 Kilo entfernt ;).

102,7

Etwas mehr als beim letzten Mal. Das war abzusehen: Ich hänge immer noch in meiner Falle fest, Abends zu viel und zu ungesund zu essen, obwohl ich weiß, dass das doof ist und ich danach sogar schlechter schlafe als wenn ich gar nichts essen würde. Aber auf der positiven Seite: Ich habe endlich bei einer Radtour die 100Km gerissen. Es ging nach Beelitz zum Baumkronenpfad und wieder zurück. Genauer gesagt: 101Km. Mit neuer Radkleidung ertrank ich auch nicht im eigenen Schweiß, wie das sonst bei normaler Baumwollkleidung war. Jetzt werde ich langsam die Streckenlängen erhöhen.

truhe_2016-oct-23

 

 

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Knapp 3 Kilo Abnahme in der ersten Woche? Abnahme? Naja, wenn man sich einmal vor und einmal nach der morgendlichen “Entleerung” wiegt und noch ein ordentlicher Flüssigkeitsunterschied dank Radtour hinzu kommt wird der Unterschied erklärbar. Aber das Duell läuft ja bis Januar und da kann noch viel passieren, wenn ich alleine an den Chaos Communication Congress und Silvester in der letzten Dezemberwoche als Endgegner denke :).

Es geht weiter: Winterduell

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Da wir alle noch nicht am Ziel sind geht es die nächsten drei Monate direkt weiter im Winterduell. “Einwiegen” und somit Startpunkt ist der nächste Mittwoch. Das Gewicht wird dann wöchentlich am Mittwoch eingetragen. Wie immer wird fleißig über die Freuden und Leiden gebloggt und der Sieger am Ende von allen Teilnehmern belohnt.

Wer teilnehmen möchte meldet sich bitte über unsere Mailingliste oder hier in den Kommentaren!

Teamfahrt haut rein

Von Freitag bis Sonntag mit der Firma an der Ostsee und dann am Dienstag vor dem Wiegetag Abends noch etwas Schweres essen. Das Ergebnis: Ich wiege mehr als beim Start des Duells. Aber immerhin: Die katastrophalen 105 Kilo vom Montag sind wieder weg. Das Duell läuft noch zwei Wochen und es ist sehr offensichtlich, dass ich diesmal nicht gewinnen werde ;).

Vor einem Dreivierteljahr hatte ich mich über meine Abnahme gefreut und vor allem darüber, dass es so leicht geht: Etwas Sport und an das wöchentliche Kalorienlimit halten. Das ist einfach.

Man muss es nur machen.

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-0,5 Kg

Beruflich in Salzburg. Schlechtes Essen an Flughäfen. Craft Beer in Salzburg. Dennoch 0,5 Kilo verloren. Es bleibt aber wie gewohnt: Ich verliere meinen Kampf täglich am Abend und bin enttäuscht über mich selber. Denn an das tägliche Kalorienlimit zu halten ist eigentlich ganz einfach, das hatte ich im letzten Herbst gesehen. Momentan tappe ich allerdings regelmäßig in die “dann mache ich es halt morgen richtig, heute aber…”-Falle.

Urlaubssteigung?

Von Dienstag bis Samstag fuhr ich mit dem Fahrrad durch Tschechien: Kurze Touren mit 50-60 Kilometern pro Tag und teils sehr merklichen Steigungen von Prag nach Bad Schandau. Neben dem Hotelfrühstück gab es Abends meist Pizza und aus unerfindlichen Gründen befand sich fast immer in Hotelnähe eine Craft Beer-Trinkhalle. Den Sonntag nutzte ich, um mich wieder auf mein normales Essen zu konvertieren und Di und Mi war dann wieder roh-vegan, high-carb (mit einer Ausnahme: Tofu) angesagt.

Das Gewicht sagt am Sonntag: 101. Ok. Gut. Am Wiegetag sagt das Gewicht aber 103,2 und ich bin wieder in meine übliche Falle getappt nicht genau aufzuschreiben, was ich esse und bei manchen Dingen dann einfach zu übertreiben. Jetzt kommt der Endspurt und ich muss in vier Wochen nicht nur aufholen, was ich seit dem Start zugelegt habe, sondern auch, was die anderen verloren habe – alles in dem Wissen, dass die Waage vor wenigen Wochen schon einmal vorne eine 97 stehen hatte.

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