Archiv der Kategorie: Abnehmduell

Post, die das Abnehmduell betreffen

Stagnation

hat mehrere Bedeutungen in der deutschen Sprache: In Richtung „Stillstand“ könnte man das als Verharren, Bewegungslosigkeit, Einhalt, Anhalt, Stopp, Stockung, Pause, Knacks  bezeichnen.

Weniger negativ vorbelastet ist es im Sinne von „Unterbrechung“ als Intervall, Behinderung, Abstand, Beeinträchtigung, Einschnitt, Störung, Zäsur, Ablenkung, Hindernis oder auch Halbzeit zu beschreiben.

Ich habe in Bezug auf meine beabsichtigten Gewichtsverluste noch das Wort „Nullschrumpfung“ erdacht. Vor drei oder vier Wochen habe ich ja noch vollmundig den Angriff erklärt. Nach drei Wochen Verharren vor der imaginären 95-Kilo-Barriere muss ich nun wohl kleinere Brötchen backen. Wie man auch bei meinen Mitstreitern sieht, sind die großen Sprünge gar nicht mehr zu erwarten. Wenn ich mir die Tabellen im Sheet aber weiter ansehe, habe ich doch aber von allen das meiste Fett am Leib. Da muss doch also noch mehr weg zu bekommen sein als die bisherigen 7 Kilo. Also ist das jetzt genau die Frage: Ist das nun eine dreiwöchige Pause, Halbzeit, Störung  oder doch schon der Einhalt, der Stopp oder gar der Knacks? Oder anders: Sagt im Moment nur der Mund, dass ich noch weiter runter will oder will das auch der Kopf? Will ich mir die bisherigen Ergebnisse schön reden oder kann ich doch nochmal ein paar Kilo abwerfen? Ich denke, es ist Zeit für mich für eine Entscheidung – im Kopf!

Weiter gehts

Nachdem ich in den letzten Wochen ziemlich auf dem Gewicht stehen geblieben bin, hat sich doch beim Zwischenwiegen gestern ein kleines Lächeln auf meine Lippen gezaubert.

Gestern abend hat sich schon abgezeichnet, dass heute mal ein Erfolg zu verbuchen ist.

Und??

Schwupps.

Darauf erst mal ne Banane

Schönes Wochenende liebe Mitfettverbrenner

Uwe

Das Hosenproblem

Das ich gerade ziemlich stetig abnehme ist ja ganz schön. (Letzte Woche die scheinbare Stagnation war ein ausgefallener Wiege-Termin, da ich bei Freunden war.) Passend dazu hat die Waage heute morgen sogar noch nach dem Frühstück unter 80 kg angezeigt. Da freue ich mich echt drüber.

Nur habe ich jetzt ein Problem. So langsam passt mir keine einzige Hose mehr. Wenn ich Anfang der Woche noch sage, “wenigstens die passt noch” dann rutscht sie Ende der Woche auch schon. Und noch etwas später kann ich sie dann ausziehen ohne sie öffnen zu müssen. Da muss ich mir langsam was einfallen lassen. Denn noch engere Hosen als die, die ich gerade an habe besitze ich glaube ich nicht… Vielleicht muss ich mal meine Tante besuchen und sie fragen, ob sie die bestehenden enger nähen kann. ;-)

Nullnummer

Der Versuch mit hochgelegten Füßen auf der Couch abzunehmen kann als gescheitert angesehen werden. Die Rahmenbedingungen dafür sind entweder unangenehm oder nicht zielführend. Mit 40° Fieber klappt das ganz gut. Da ist der Appetit am Boden und alles was kann, verlässt das fiebernde Schiff auf dem kürzesten Weg (darf sich jeder selbst ausmalen wie das gemeint ist). Die Pfunde purzeln zwar nur so dahin, man kann es aber irgendwie nicht so richtig genießen. Die zweite Versuchsanordnung war zumindest etwas angenehmer. Die schmerzhafte Entzündung im Sprunggelenk ließ sich einigermaßen auf der Couch liegend und fernsehguckend aushalten. Allerdings fördert dieses faulenzen eine Diskrepanz zwischen Energiezufuhr (man hat ja Zeit zum futtern) und dem Energieverbrauch (aber der Doktor hat gesagt ich soll faul sein). Die Folge davon ist nun, dass die letzte Woche mit 0,0 Verlust beendet wurde. Da wird der ein oder andere sagen “hey, zumindest nicht zugenommen”, aber leider gibt es zwischen Aktion und Reaktion einen kleinen Zeitversatz, so dass ich beim zwischenwiegen doch schon wieder im positiven Bereich angelangt bin. Das hat mich dann so geschockt, dass ich gestern, nach vier Wochen Abstinenz, endlich wieder mal beim Sport war. Noch nicht wieder voll belastbar, aber zumindest besser als auf der Couch…

UHUN stablisiert sich.

Sicher, ich bin hier nicht der Star-Abnehmer, aber dennoch ganz zufrieden:
– mein Gewicht ist nicht mehr über 110 geklettert
– mein Gewicht hat sich in letzter Zeit auch brav unter den 109 gehalten, wo es auch hingehört

Zugegeben bin ich etwas frustriert wg. Alkoholverzicht: Ich hatte gedacht, dass das mehr bringt. Wenn das aber andererseits die Erkenntnis bringt, dass ein Wein oder ein Bier gelegentlich nicht ‘Schuld’ sind, dann ist das ja auch was.

Alle Tabellen:

via Abnehmduell I 2011 Jan – März 321blog.de – Montagsduell.

Auswärts-Sieg?!

Jetzt entwickle ich mich auch schon langsam zum „Spätblogger. Tja, vor dieser Woche hatte ich etwas bammel. Ich war drei Tage auf Dienstreise, mit Abendessen im Kreise der Kollegen. Da kann ich es einfach nicht über mich bringen und eine Salatteller bestellen.  Aber was sagt die Waage zu meiner Kapitulation vor dem Gruppenzwang?  Am ersten Abend ging  es zu einem Griechen. Die Grillplatte sollte es schon sein. Aber mit Reis, keine Pommes. Und drei Ducksteiner. War alles prima, sehr mager und kaum Fett. Und das Bier sehr süffig. Na, das ging ja schon mal gut los. Am zweiten Abend stand dann ein Italiener auf dem Programm. Ohje, Nudeln und Käse fallen da so spontan ein. Es wurden Canneloni, die tatsächlich mit Käse überbacken waren. Aber, nebenbei bemerkt, vorzüglich schmeckten. Da ich noch fahren musste, gab erst ein Alster, dann Spezi. Schön und gut. Satt war ich beide mal, geschmeckt hatte es auch. Am drittenTag dann Hühnerfrikassee mit Reis in der Standortküche. Für eine Großküche auch gut gemacht. Aber was meinte die Waage? Am Freitag der spannende Moment: Ja, wieder fast ein Kilo weniger! Na bitte. Jetzt gehe ich nur noch griechisch und italienisch essen! ;-) So kann es doch weiter gehen – am Dienstag steht wieder eine Dienstreise im Kalender, wieder auswärts essen!

Abnehmduell I 2011 Jan – März 321blog.de – Montagsduell

108,7 sind es uns es sieht so aus, als ob Alkoholverzicht und gelegentliches abendliches Low Carb bei max 2h sportlicher oder zumindest zügiger Bewegung die Woche mehr nicht zu erreichen vermögen.

D.h. entweder ich nutze wirklich die Sonnenstunden für etwas fußläufige bewegung oder ich klemme mich im keller auf den Ergometer. En avant.


Alle Charts:

via Abnehmduell I 2011 Jan – März 321blog.de – Montagsduell.

Alles Doof…

Ich hatte hier ja schon erzählt, dass eine gewaltige Grippe mich in diesem Wettbewerb nach Vorne bringen sollte. Hat ja auch mehr oder weniger geklappt. Zumindest in der ersten Woche. Doch die Grippe hielt sich rund 2 1/2 Wochen und irgendwann ist einfach Ende mit Reserven aufzehren. Sport war in dieser Zeit natürlich Tabu. Es ging also nur noch langsam voran. Aber nun ist die Grippe endlich weg und ich kann wieder voller Energie in mein Sportprogramm einsteigen. Dachte ich zumindest.

Am Freitag letzter Woche wollte ich möglichst elegant und stilvoll die Treppe von meinem Büro ins Wochenende nehmen. Ging auch ganz toll und sah bestimmt super aus. Vor allem der eine Teil, bei dem ich die Stufe nicht ganz so erwischt habe wie geplant. Ich bin ein kleines bisschen zu schief aufgekommen, hab dabei einen leicht stechenden Schmerz im Mittelfuß bemerkt, der sich auch noch eine kurze Weile hielt. Im Großen und Ganzen nicht all zu schmerzhaft, aber eben unelegant und zum Glück von den Kollegen unbeobachtet. So stakste ich also zum Parkplatz und hatte die Episode schon wieder nach den ersten 10km auf dem Rad vergessen. Doch gestern morgen wachte ich mit einem hässlichen Dauerschmerz im Mittelfuß auf, der mir jeden schritt zu Qual werden ließ. Interessanterweise kann ich den Fuß problemlos belasten, nur bewegen darf ich ihn nicht.

Dieser Schmerz hält nun schon eine Weile an und  morgen werde ich wohl nun erst einmal nen Arzt aufsuchen müssen (wenn es nicht besser wird). Schlimmer ist aber, dass ich so wohl nicht wieder mit dem Rad zur Arbeit fahren kann. zumindest nicht in nächster Zeit.

Update:

So, war heute morgen beim Arzt. Zumindest habe ich es versucht. Bei 3 Allgemeinmedizinern bin ich heute abgeblitzt. Mehr als ne schnelle Notbehandlung (nach vorausgesagten 2-3 Stunden Bandscheibenquälerei auf den unbequemen und in der Anzahl viel zu wenigen, mit ausschließlich steinalten Omis belegten, Stühlen im zugigen Wartezimmer) mit ner Zinksalbe und dem Verweis an den Hausarzt (den ich nicht habe) wollte keiner machen. Keine Nachbehandlung, keine Kontrolluntersuchung mehr im Anschluss. Ich solle mich an den (Zitat:) “für mich zuständigen Arzt” bei mir auf dem Dorf wenden. Das ist ja schlimmer als zu tiefsten “Ost-Zeiten”. Freie Arztwahl – My A… Den niedergelassenen Ärzten geht es allen noch viel zu gut.

Endlich Frühling!

Herrlich! Schon am vergangenen Wochenende war  es wunderbares Frühlingswetter. Sonne, 13 Grad Celsius, windstill. Herrlich. Am vergangenen Wochenende war Gartenarbeit angesagt. Also draußen. ;-)  Bewegung, frische Luft. Viel Arbeit, aber zusammen mit der Familie geht sowas fast immer ganz gut von der Hand. In der Woche dann wieder kälter. Aber pünktlich zu diesem Wochenende war der Frühling wieder zurück. Wieder Bewegung, frische Luft bei Sonne und Windstille. Allerdings diesmal anders bewegt: Gestern alleine vier T5er gemacht, während die Familie sich in der Stadt beim Einkaufen vergnügte. Abends bei sternenklarem Himmel und Vollmond ausgiebige Spaziergänge in der näheren Umgebung unternommen – Nachtcacher erschrecken! Hehehe. Heute dann eine tolle Multi-/Tradi-Cache-Runde mit der ganzen Bullenherde. Dabei den Hunger einfach mal vergessen, einfach Spazieren gehen und den Frühling genießen. Jetzt merke ich schon , dass mit der eine oder andere Muskel doch ein wenig Ziehen verursacht. Aber darum geht’s ja auch. So macht das Abnehmen doch Spaß!

Der Schalter im Kopf

… ist bei mir umgelegt. An zwei Dingen kann ich das deutlich merken. Zum einen ist mein Konsum an frischem Obst und Gemüse deutlich gestiegen. Viele Mahlzeiten bestehen inzwischen zu einem großen Teil daraus – also beispielsweise morgens ein Müsli, was fast nur aus frischem Obst besteht. Und Mittags eben nur noch ein Brötchen statt zwei und dafür zwei Äpfel dazu. Zum andern esse ich mengenmäßig weniger. Das ist keine bewusste Entscheidung sondern es ist einfach so “passiert”. Ein paar meiner Freunde gucken schon mal komisch, wenn ich den Nachtisch einfach stehen lasse…

Ein Teil dieses Schalter-Umlegens kommt aus mir selbst heraus. Seit ich für mich angenommen habe, dass die Realität dem Denken und Fühlen folgt und nicht umgekehrt fällt mir das ziemlich einfach. Oder anders ausgedrückt: Die Abnehmerfolge der letzten Wochen waren völlig mühelos und vor allem ohne zusätzliche sportliche Betätigung. (Ok, wenn man mal von diesem Sport absieht… ;-)

Einen Beitrag hat aber auch definitiv das Hörbuch Abnehmen now!* von changenow* geleistet. Es baut auf eben jener Annahme, dass die Realität dem Denken folgt. Mit einer Laufzeit von etwa 80 Minuten hört man sich Sätze wie “Ich weiß immer ganz genau, was mein Körper braucht”, “Ich liebe meinen schlanken und sportlichen Körper”, “Natürlich mach’ ich Sport” oder “Ich bin gesund” an. Das darf ruhig nebenbei oder beim Einschlafen passieren, da die Sätze sich dann leichter im (Unter-)Bewusstsein verankern. Ich habe die MP3 häufiger während des Bloggens oder Autofahrens angehört. Vielleicht probiert ihr es ja auch mal aus? Neben der MP3 hatte ich im Paket auch noch “Ein Tag am Meer” zur Entspannung und “99 Affirmations”. Letzteres funktioniert ähnlich, behandelt aber viel mehr Themen (Gesundheit, Geld, etc.) dafür aber nicht so tief wie Abnehmen now!*.

Ich fühle mich schon wirklich wohl in meiner Haut.

* Affiliate-Link. Das bedeutet, dass ich eine Provision erhalte, wenn du eines der Produkte im verlinkten Shop bestellst. Für dich wird das Produkt dadurch nicht teurer aber du leistest einen kleinen Beitrag zu meinem Einkommen.

Leicht abgenommen – Sport hilft

Es hat also doch geklappt. Mit genau 106 bin ich immerhin knapp ein Kilo unter dem Gewicht von letzter Woche. Das ganze schieben ich primär auf etwas Bewegung. Ein langer Spaziergang und zweimal Fitness ist mehr als ich die letzten Wochen gemacht habe. Da ich es nicht geschafft habe meine Ernährung zu verbessern, kann das also nur der Grund sein.

Diese Woche geht es zweimal nach Bispingen und hoffentlich auch noch einmal so zum Sport. Mal schauen wie sich das so auswirkt.

Stress statt Viren

Während die Konkurrenz im Karfreitags-Geocacher-Abnehmduell von Viren geplagt wird und dabei unfreiwillig die Pfunde purzeln, hat sich mein freundlicher Arbeitgeber nicht Lumpen lassen und unterstützt mich auf besondere Art: Mit Arbeit, Arbeit und noch mehr Arbeit. Und wenn der Kopf raucht (ich hatte schon immer diesen Bürojob ;-)), dann beschränken sich Mahlzeiten auf das Nötigste. Nicht schön, aber auch ’ne Methode.

Nun ist erst einmal Wochenende. Zeit zum durchschnaufen und den Gewichtsverlust zu kompensieren. Zum Beispiel beim Grillen.

Soweit aus dem mit holzkohleduft duchzogenen Westfalen

Detri

 

Der Trend geht nach oben?

Tja, da hab ich doch glatt wieder 800 Gramm zugelegt! Bin ich schwach geworden? Ist jetzt alles vorbei? Natürlich nicht! Wie schon in der vergangenen Woche geschrieben, hatte ich durch meine Erkrankung ziemlich hohen Flüssigkeitsverlust. Den habe ich am vergangenen Wochenende ersetzt. Zugegeben: Mit Schwippschwapp. Ich hatte einfach keinen Appetit mehr auf Selter und Apfelschorle, Tee und Kaffee. Dazu gab‘s am Wochenende körperliches Schonprogramm bei regelmäßiger Morgen-, Mittags- und Abendversorgung. Am Dienstag setzte sich der Heißhunger auf ein Snickers durch und gestern Abend nochmal das nicht mehr zu unterdrückende Verlangen nach etwas Schokolade. Aber, liebe Mitstreiter: Diese Phase ist jetzt vorbei! Die letzten sechs Wochen wird nochmal angegriffen! Endspurt! Salat, Fisch, Reis, mageres Fleisch, wenig Mahlzeiten am Tag, keine Süßigkeiten, kein Nutella, wenig Fett, keien Weißbrot. 90 Kilo – ich komme (zumindest in die Nähe)!

Karfreitags-Geocacher-Abnehmduell: Halbzeit

Wie auch immer unser Duell nun wirklich heißen mag; das Freitagsduell hat nun Halbzeit. 6 Wochen sind rum, 6 Wochen stehen noch aus. Die Kandidaten haben alle fleißig ihre Meßergebnisse eingetragen und es wurde auch fleißig geblogt (auch wenn es da noch den ein oder anderen Kandidaten mit Rückstand gibt). Was ich jedoch sagen muss, dass ein Duell gegen Abnehmanfänger hart ist. Sogar sehr hart. Wer einfach seine Ernährung von jetzt auf gleich umstellt, nimmt eben viel schneller und umfänglicher ab, als jemand der das schon fast ein ganzes Jahr macht. Auch ist, im Vergleich mit dem Duell aus dem letzten Jahr, das Feld viel dichter beieinander.

 

Die Parole heißt also: Durchhalten! Die leise Hoffnung, dass die Konkurrenz anfängt zu schwächeln hilft ungemein…