Woche 2 – Hormone!

1,1 kg weniger als letzte Woche. Das überrascht mich und ich freue mich, dass ich es hier dokumentieren kann, dann kann ich nachlesen, dass es auch „überraschende“ Schwankungen nach unten gibt.
Der Blick in die Glaskugel: Das müsste immer noch Wasser sein, das ich zyklusbedingt die letzten Tage eingelagert hatte. Das Kaloriendefizit der letzten Woche war nicht so hoch, dass es den Gewichtverlust in Fett erklären würde.

Eigentlich neige ich ja zum Stress-Essen, weil ich Essen als Belohnung von Kindesbeinen an schön eingeübt habe. Hausaufgaben fertig? Dann gehen wir zum Bäcker und holen uns ein „Süßes Stückle“ (Plunderstück/Teilchen). Aber die letzte Woche ist es mir tatsächlich zweimal passiert, dass ich stressbedingt kein Mittagessen hatte bzw. sehr improvisieren musste: Letzten Freitag lieferte der Inder einfach nicht und um 15:00 Uhr haben wir beschlossen, er kommt nicht mehr (schöne Fastenphase!) und vorgestern habe ich die Öffnungszeit der Kantine verpasst und war froh, dass ich mir am Süßigkeitenautomat zwei Schokoriegel herauslassen konnte und an der Kaffeebar noch einen großen Cappuccino (ich mag sonst eher Kaffee mit Milch („rehbraun“) und nicht Milch mit Kaffeegeschmack aber: Milch macht satt!) und einen Eiweißriegel gekauft habe. Zurück am Arbeitsplatz fiel mir dann wieder ein, dass ich für solche Fälle ein Instant-Bircher-Müsli im Schrank habe. Somit kam einer der Schokoriegel in die Notfalldose (Notfall war dann gestern…) und ich auf ein Mittagessen mit 694 kcal. Wenn es abends eine glücklichmachende Minestrone gibt, dann passt das auch.
Ein weiterer Eisberg, den es zu umschiffen galt, war das Wochenende, an dem in der Verwandtschaft mit italienischem Büffet Geburtstag gefeiert wurde. Dafür gab es am nächsten Tag „etwas Leichtes“ zum Abendessen – nämlich „nur“ Salat ;-)

Käsesalat

Bergkäse-Walnuss-Trauben-Salat mit Olivenöl-Dressing

Beim Laufen (in den letzten 7 Tagen 29,1 km, dabei 2.183 kcal verbraucht) habe ich einen Podcast meiner Krankenkasse gehört, in dem es um Essstörungen ging. Ein Indikator sei Kalorienzählen. Ja, das mache ich. Warum ich das für mich persönlich in Ordnung finde, das ist ein Thema für einen neuen Blogeintrag. 

 

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