Diätmüll

Von 127,8 auf 128,2: Das lief nicht gut. Weshalb nicht? Dienstag wurde ich nicht satt und bestellte mir eine Pizza. Eine! Immerhin. Aber der 321-Wiegetag ist am Mittwoch und dann sieht das freilich nicht gut aus.

Wenn man sich fünf Mahlzeiten pro Tag liefern lässt ist einer der Gedanken: „Oh Gott, der Müll! 😱“. Selbst nach einer Lieferung vom Italiener oder „Asiaten“ steht man von einem Trümmerberg aus Plastik, Plastikschaum, Aluminium, Pappe, Holz, irgendwelchen Papier-Alu-Mischungen und natürlich dem versifften Pizzakarton, der NICHT in den Papiermüll darf. Wie ist das nun bei mir?

Ich habe eine Woche lang den Müll der sechs Tage gesammelt, für die ich Essen vor die Tür gestellt bekomme. Das Ergebnis:

  • 340g Plastikverpackungen
  • 430g Papierverpackungen
  • 340g Papiertüten
  • Kein Restmüll

Die meisten Mahlzeiten kommen in einer Zellulose-Mischung mit dünner Plastikschicht, die man abziehen und dann getrennt zum Wertstoffmüll geben kann:

Zero Waste sieht anders aus, aber es könnte durchaus schlimmer sein: 38Kg Verpackungsabfälle aus Kunststoff erzeugt ein Deutscher pro Jahr (2019), bei mir sind es 17,7Kg.

Es kommt allerdings noch mein Selbstversorgungssonntag hinzu, der im Wesentlichen aus Brötchen, Käse, Saft, Kartoffeln und Quark bestand. Alles freilich verpackt, gerne auch mehrfach. Das Ergebnis:

  • 135g Plastik
  • 85g Papier
  • 10g Restmüll

Damit bin ich immerhin 13Kg unter dem Durchschnitt.

Dieser Beitrag wurde am von unter Abnehmduell veröffentlicht.

Über Truhe

Jahrgang 1977 und Senior System Integrator aus Berlin. Mag Star Trek, die vier Star Wars-Filme, Doctor Who, Jessica Jones und Biere, die Karamellmalz mit tropisch-duftenden Hopfenarten kombinieren. Ansonsten wohnhaft auf taptoplay.de, auf seinem Fahrrad oder in schummrigen Berliner Trinkhallen.

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