Archiv des Autors: Nicole

Über Nicole

Ü40, Single, alleinerziehende Teeniedompteuse, im IT-Qualitätsmanagement tätig, gern draußen oder strickend, noch zu klein für's Gewicht

Wurm drin

Nach wie vor plagt mich die ISG-Blockade. Da werde ich wohl noch ein Weilchen Spaß mit haben, sodass meine Bewegungsmöglichkeiten etwas eingeschränkt sind. Dazu kommt jetzt noch eine Erkältung, und dann ging auch noch meinem alten Auto die Puste aus. Leider neige ich bei Frust dazu, mich mit leckeren Dingen zu trösten. Ich hoffe, mit dem FRÜHLING kommt dann auch mal wieder etwas Schwung in die Sache. Werde jetzt einfach mal üben, das Glas wieder halb voll zu sehen. Immerhin habe ich keinen tödlichen Männerschnupfen, keinen Bandscheibenvorfall und ich werde wohl bald mit einem neuen Auto durch die Gegend düsen. Leider habe ich also nicht abgenommen, aber: Pfingsten ist ja noch lang hin :-D

Genervt…

… bin ich immer noch von meiner Hüfte, dem Nerv oder was auch immer da kaputt ist. Donnerstag erster Physio-Termin, ich hoffe auf Wunderheilung. Bitte Daumen drücken. Ansonsten könnte ich vor lauter Frust gerade kiloweise Süßkram in mich reinstopfen, irgendwie läuft das ganz und gar nicht so, wie ich es mir erhofft habe. So was Doofes. Aber, noch ist das Duell nicht entschieden. Und ich gebe nicht auf.

Leider…

… zu erwarten: Wer sich kaum rühren kann und auf wenig essen pfeift, der nimmt zu. Nun aber ist Physiotherapie ausgemacht, der Frühling kommt bestimmt, und überhaupt, es ist ja noch ein bisschen Zeit. (*heul*)

Guter Start!

Wie letzte Woche ja schon berichtet, bin ich mit einem “Höchstgewicht” angetreten, und das konnte ich dann doch wieder ausmerzen in Woche 1. Da ich über Weihnachten immer wieder um die 84/85 herum schwankte, hoffe ich, dass ich dann doch bis Pfingsten mal eine andere Zahl zu Gesicht bekomme.

Leider meint es die Gesundheit nicht so gut mit mir, oder wie der Orthopäde es sagte: “Man kann auch Flöhe und Läuse haben”. Die ISG-Blockade ist gelöst, allerdings sind die Schmerzen noch da. Sie heißen jetzt aber Lumbago aka Hexenschuss. Ich darf jetzt 6x zur Physiotherapie plus Fango, und wenn es dann nicht besser ist, dann wird wohl doch ein MRT sein müssen, weil dann das Damoklesschwert “Bandscheibenvorfall” klar über mir schwebt. Das sind dann wohl Milben. Oder was auch immer der Herr Orthopäde sich dann als Metapher einfallen lässt ;-)

Ansonsten gebe ich mich irgendwie dem fröhlichen “Friss doch, was Du willst” hin – oder ich lüge Euch einfach vor, dass das hier ein Diät-Eis war und  nicht etwa Karamellstückchen, sondern… äh… Dinkelsprossen…

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Ich… äh…

Freue mich, wieder dabei zu sein! Lustigerweise starte ich mit exakt demselben Startgewicht wie letztes Mal. Nur – letztes Mal war das mein Rekordtiefstand seit Monaten, und dieses Mal ist es ein Ausreißer nach oben. Das stimmt mich dann doch hoffnungsfroh für das Duell, letztes Mal war es nämlich sehr schwer, das noch zu unterbieten.

Über Weihnachten habe ich es mir gutgehen lassen, zudem habe ich mir eine ISG-Blockade eingehandelt. Die ist noch nicht ganz ausgestanden, aber ich kann zumindest wieder gehen und sitzen, nachdem es eingerenkt wurde. Ich mache weiter Sport wie gehabt, versuche mich ein bisschen hier und da zurückzuhalten und glaube fest daran, dass der Frühling mich von selbst genug motivieren wird.

Vermutlich hab ich wieder keine große Chance, aber das schmälert meinen Kampfgeist definitiv nicht.

Finale

Für die letzte Woche kann ich einen Stillstand vermelden (und entsprechend ist mein Ergebnis damit 82,7 kg). Bin ganz froh, dass ich über die Feierlichkeiten ganz gut über die Runden gekommen bin und hoffe, diese schöne Abnahme – für mich ist das wirklich ganz großartig – über die Feiertage hinüber ins neue Jahr mitnehmen kann. Dann wird das große Ziel 7 weiter verfolgt, außerdem möchte ich wieder am Firmenlauf b2run teilnehmen (2015 war’s mir viel zu heiß, davor war ich schon 2x dabei). Ich gratuliere Truhe zum Gewinn und zu dem Biss, mit dem er die Abnahme verfolgt hat!

Langsam, aber sicher

Ich freue mich, dass ich die unsägliche 84 hier so übersprungen habe – das war ja jahrelang meine Demarkationslinie, darunter ging es “nie”. Und jetzt doch, ich freue mich total, gerade  habe ich eine Jeans an, die jahrelang kniff und ein Oberteil, dass ich  mir mal online gekauft hatte und das nie passte, immer waren die Ärmel zu eng und das Oberteil zu spack und so. Und die Winterjacke, die ich mal zufällig ersteigerte und die mir definitiv zu eng war, darüber. Ich könnte im Kreis grinsen. Dabei sind es ja nicht mal vier Kilo, aber es ist so eine entscheidende Linie. Am liebsten würde ich jetzt auch noch die 8 vorn reißen.

Sport klappt leider jetzt gerade nicht so, das Wetter ist abscheulich und ich bin ein Weichei. Ich habe statt dessen wieder Zumba gemacht und mit den Kindern eine große Runde “Just Dance!” gespielt. Ich hoffe noch auf einen großen Erfolg.

Gratulation an Truhe, das läuft ja wie geschmiert bei Dir :-)

Sport :-)

Ich freue mich, dass ich die Abnahme festigen kann. Und ich freue mich noch mehr, dass ich nun wieder Zeit und auch ganz viel Lust auf Bewegung habe. Neben dem wöchentlichen Zumba bin ich die letzten Wochen jeweils eine große Runde um den Standort meines Arbeitgebers gewalked, habe eine Radtour unternommen und war eine Waldrunde laufen. Dieses Wochenende soll sich ja das Wetter ändern, aber ich hoffe, so plus minus werde ich das weiter hinbekommen können. Wenn auch die Waage nicht so viel zeigt, an meiner Kleidung merke ich eine deutliche Veränderung. Der im Sommer “viel zu eng” gekaufte Pulli von desigual, der mir so gut gefiel, passt jetzt auf einmal und sitzt nicht mal spack. Und die Jeans, die ich vor einigen Jahren schon als “geht echt nicht mehr, zu eng” in den Schrank verbannen musste, passen jetzt wieder richtig gut. Bei aller Traurigkeit hinterlässt das wirklich einen Lichtfleck an Freude in meinem Leben. Der Arztbesuch war auch sehr gut, ich habe einen guten Weg aufgezeigt bekommen, wie ich weiter vorgehen kann, die ersten zwei Wochen konnte ich das schon sehr gut umsetzen. Mehr Selbstvertrauen ist mein Ziel. Und ich bin froh, dass ich mich hier damals mit hab anmelden lassen, das gibt eine gute Portion Motivation dazu.

Das war zu erwarten

900 g mehr als in der Vorwoche – klar, wenn man wieder anfängt zu essen. Dennoch ist eine schöne Abnahme geblieben, und ich freue mich total, trotzdem. Die letzte Woche habe ich meine gesteckten Sportziele erreicht, und dank der Unterstützung einer lieben Freundin werde ich da auch dran bleiben. Heute habe ich den vielversprechenden Arzttermin, der mir hoffentlich einige Erleichterung bringt, da bin ich ganz gespannt. Ich schaue nach den Turbulenzen der letzten Wochen wieder etwas positiver in die Zukunft. Wird schon werden.

Turbulenzen

Eine ereignisreiche Woche liegt hinter mir. Eine Tür ging unvermutet zu, eine andere öffnete sich ebenso unvermutet. Ein Streit beendet etwas, andererseits wird ein alter Streit endlich beigelegt. Ich konnte endlich eine Ärztin finden, die sich um meine gesundheitlichen Probleme kümmern will und wird, ganzheitlich in einer Praxis mit vielen Experten. Ich setze viel Hoffnung da hinein. Essen stand nicht im Fokus, viele Dinge lagen mir im Magen. Die Gewichtsabnahme hängt ursächlich damit zusammen, aber ich konnte immerhin den geplanten Sport machen und mein Ziel, die Kantinenrechnung unter 50 €, habe ich mit 48,90 € auch erreicht.Jedenfalls wiege ich heute so wenig wie seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr. Wäre schön, wenn das so bleibt, noch besser natürlich, wenn es weiter heruntergeht. Es ist Herbst, in meinem Leben stürmt es gewaltig. Vielleicht hat es auch eine reinigende Wirkung.

Fehlstart

Ich hatte es ja schon befürchtet, als sich als Startgewicht ein “Langzeittief” einschlich. Immerhin nur 100g mehr, damit bin ich sehr zufrieden, über die Woche sah das schon ganz anders aus. So geht das aber selbstredend nicht weiter.

Sportpläne: Montags in der Mittagspause Zumba. Sonst möglichst viel mit Rad und zu Fuß bewältigen. Ergometer reparieren und benutzen. Was den “Sport” angeht moderat das Nike Fuelband anpassen. Mit “2000” angefangen, werde ich das nun moderat steigern, ab morgen auf “2200”. Laufen, wenn es sich ergibt. Mein Handicap ist eine Psoriasis Arthritis im rechten Fuß, das geht mal gut, mal weniger gut mit dem Joggen. Gerade eher weniger gut.

Essenspläne: Heute bin ich zum Buffet-Chinesen eingeladen, ansonsten versuche ich mich zu drosseln. Keine Diät, das geht nur nach hinten los. Büro-Essen soll unter 50 Euro bleiben, da bin ich zurzeit bei 27,50 Euro. Läuft.

Nachdem Marion eingestiegen ist, gibt’s also doch ein Damenduell, fein :-) Wir scheinen auch ähnlich “drauf” zu sein. Prima.

Dann mal los

Recht spontan bin ich also zur Quotenfrau im Abnehmduell geworden :-)

Kurz zu mir: Ich bin Nicole, noch 44, Exil-Niedersächsin in Oberbayern und, tja, übergewichtig. Ich wohne mit meinen beiden liebreizenden Kindern sowie Hund und Katz zusammen in einem Reihenhaus der S-Bahn-Gürtelregion um die Metropole und arbeite im Qualitätsmanagement eines Großkonzerns. Mein Blog existiert bereits seit dem letzten Jahrtausend,  arianamania.de wird zukünftig vielleicht ja wieder etwas reger betrieben, wer weiß. Neben Job und Alleinerzieherei stricke ich gern, gut und viel (das kann man sich auch unter strickblog.de anschauen), höre dabei tonnenweise Thriller-Hörbücher, wurschtele im Garten herum und gehe gern ins Museum. In letzter Zeit scheint sich das Im-Stau-Stehen auf der A8 zu einem neuen Hobby zu entwickeln :-)

Als Kind war ich immer dünn und untergewichtig, auch in die Jugend habe ich eine schlanke Figur mitgebracht. Rund um die magische 18 war ich ungefähr 50 Kilo leicht und damit mehr als 30 Kilo dünner als heute. Danach begann der “Aufstieg”. Ich neige in Stresszeiten zu eher planlosem Essen und zur Unbeweglichkeit, und eigentlich kann ich mich seither an kein Jahr erinnern, wo ich dachte: “mir ist aber wirklich total langweilig”. Seit rund 20 Jahren habe ich die 80 überschritten, und 2013 habe ich dann auch die 90 gerissen. Es hat alles Gründe, aber wie heißt es so schön: wer nicht will, findet Gründe…

So konnte es nicht weitergehen. Mein Plan war also damals, 2014 endlich mal keinen Stress mehr zu haben. Einfach mal nichts mehr “müssen”, einfach mal egal jetzt. Dann eben fett, dann eben faul, dann eben… Hauptsache, es kehrt mal Ruhe ein. Vor einem Jahr hatte ich dann also meinen bisherigen Höchststand bei 94 Kilo. Aber auch endlich: Gelassenheit. Das Jahr brachte mir eine optimale Jobsituation, ein wunderbares Mentoring, ich habe eine Beziehung beendet und einen finanziellen Schlussstrich unter ein Ex-Ehethema ziehen können. Niemand ist gestorben, niemand erkrankt. Es gab tatsächlich Momente, wo ich dachte: “was könntest Du jetzt starten?”, das war all die Jahre zuvor nie vorgekommen, ich war ständig im Feuer-Austret-Modus. Das Jahr 2014 war der Wendepunkt.

2015 wurde und ist ein Jahr der Tat, der Umschwünge, der Motivation. Es geht mir so gut wie schon wirklich und wahrhaftig seit 30 Jahren nicht mehr. Ich bin in einem Midlife-High, irgendwie. Ich bin frisch verliebt, ich bekomme viel Lob im Job, die Kinder gedeihen großartig. Dazu passt, dass ich ohne irgendwas dafür zu tun schon fast 8 Kilo auf der Strecke gelassen habe. Mein Ziel ist hier, mit Euch, motiviert noch die letzten Wochen des Jahres anzugehen, um dem Ganzen vielleicht noch eine 7 vorn als Krone aufzusetzen. Der Sieg in der Damenwertung scheint ja schon geritzt zu sein :-)

(schrieb ich: “kurz”? Nun ja.)