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Banane

Tja, wiegen vergessen. Aber nachdem ich ne Weile viel unterwegs war und immer noch mit nem zehntel-geprellten Knie rumlaufe, bin ich schon froh, wenn ich jeden tag 20 Minuten (statt 30 oder 40) Minuten aufm Trimmrad bin. Das Gewicht dürfte sich zwar irgendwo bei 110 eingependelt haben aber jetzt geht es erstmal nach Amsterdam ab Donnerstag nacht. Mal sehen ;) Dieses Duell ist eh durch und ich denk mir ein paar Sachen aus fürs nächste Duell ;)

Schon wieder Platz zwei (oder schlechter?)

Zuerst einmal: Glückwunsch an Hubert! Ich lehne mich mal mutig aus dem Fenster und behaupte, dass ihm keiner mehr den Sieg im aktuellen Abnehmduell, welches Ende Juli begann und heute mit dem letzten Wiegetag seinen Abschluss findet, nehmen kann. Gut gemacht, Hubert!

Mein persönliches Ergebnis blieb leider ein wenig hinter meinen Erwartungen zurück. Die 100-kg-Marke konnte ich am Wiegetermin nun doch nicht mehr knacken, auch wenn ich sie letzte Woche schon einmal auf der Waage gesehen habe (99,9 kg, um genau zu sein). Woran es lag lässt sich nicht eindeutig sagen, da war zum einen das lange Wochenende mit Ausgeh-Terminen, Alkohol und Besuchen der Kirchweih in Fürth, welche in den nächsten beiden Wochen sowas wie ein Kantinenersatz für mich darstellt. Zum Anderen begleitet mich bis heute noch ein leichter Muskelkater von zwei Lauftrainings, die ich an diesem Wochenende gemacht habe, so dass es sich bei dem Kilo mehr im Vergleich zur Vorwoche wohl eher um die altbekannten Wassereinlagerungen als um Fettaufbau handeln dürfte.

Unterm Strich gehe ich etwa 2 kg leichter aus diesem Duell. Insgesamt also eine positive Bilanz, auch wenn sich derzeit immer wieder zeigt, dass die letzten Kilo deutlich schwieriger loszuwerden sind als die ersten dreißig. Ob es immerhin wieder zu Platz zwei reicht, wird sich  zeigen, noch sind nicht alle Ergebnisse eingetragen.

Trotz Münchenbesuch weiter auf Erfolgskurs

OK, die 100 kg-Marke will einfach nicht rechtzeitig zum wöchentlichen Wiegetermin fallen. Ich sehe es ein. Ist aber auch kein Wunder, denn auch wenn ich in den letzten Tagen wieder ein ordentliches Kaloriendefizit erreichen konnte, hat wohl das vergangene Wochenende seine Spuren hinterlassen. Am Samstag hatten wir nach einer Segway-Tour um den Rothsee alle unglaublichen Appetit auf eine Curry-Wurst (mit Pommes), und am Abend ging es noch auf einen Abstecher zum Griechen, wo ich mir als Dessert auch noch eine Portion Galaktoboureko mit meiner Frau teilte.
Sonntags stand dann ein Verwandtschaftsbesuch in München an Das war auch nicht gerade ein kalorienarmer Ausflug, zwar ohne Abstecher zur allgegenwärtigen Wiesn, aber mit ausgiebigem Frühstück, Eisdielen-Besuch und leckerer Lasagne zum Abendessen. Und für die Rückfahrt im ICE haben wir uns noch eine Flasche Augustiner Edelstoff gegönnt.
Nächste Woche also steht das letzte Wiegen dieses Duells an. Heute habe ich mit 100,1 kg ganz knapp an der “magischen” Hunderter-Marke gekratzt. Ein persönlicher Erfolg wäre es also, das Duell als “UHU” zu beenden, auch wenn der Gesamtsieg noch in Reichweite scheint…

Die Verführung Dritter!

Die Versuchung lauert überall! Und man muss so auf der Hut sein!

Eine Kollegin meinte diese Woche irgendwann nachmittags zu mir: “Ich mag jetzt ein Stück Kuchen. Möchten Sie auch eins!” Und bevor ich über meine Antwort überhaupt nachdenken konnte, hörte ich mich schon “oh ja, gerne!” sagen.

Die Gefahr lauert überall! Also, schön aufpassen da draußen!

 

LG Bernd

Wandern auf La Gomera

lagomera

Wir haben Urlaub gebucht. Trekking & Relaxen auf La Gomera, das habe ich schon in einem früheren Post erwähnt. Wie man auf dem Satellitenbild deutlich erkennen kann, ist La Gomera eine sehr gebirgige Insel. Da wäre es doch von Vorteil, wenn man von Haus aus weniger Gewicht den Berg hochtragen müsste, und die Knie danken einem das auch beim wieder runter tragen.

Mein Ziel ist es, bis zu diesem Urlaub noch ein paar Kilo Fett zuhause zu lassen. Weiterhin mit dem Plan “Calories In < Calories Out”. Um einerseits das Gebirgswandern zu trainieren, aber natürlich auch, um ein paar Kalorien mehr zu verbrennen, waren wir vor ein paar Wochen mal wieder in der Fränkischen Schweiz unterwegs, denn auch dort gibt es einen “Gebirgsweg” und vor allen Schöne Aussichten. Die nächste Trainingstour ist für Mitte Oktober geplant, da wollen wir in den bayrischen Wald, eine “Zwölftausender-Tour” – beziehungsweise “zwölf-Tausender-Tour” zu machen: die Kaitersberg-Arber-Hochtour ist eine Tour über 12 Tausender-Gipfel. Die Tour soll recht anstengend sein, aber hey, darum geht es doch letztendlich. Vom auf-dem-Sofa-sitzen nimmt man nicht ab.

Und außerdem? Radfahren, Rudern und Gehen. Neben meinen abendlichen “Flughafenrunden” habe ich einige Radtouren mit meinem Chef und Freunden gemacht.

Und diese Woche bin ich – um es einmal zu testen – die knapp acht Kilometer von der Arbeit nach Hause auch einmal zu Fuß gegangen. Das hat auch ganz gut funktioniert – und das tägliche Schrittziel erreicht man so locker.  Und obwohl ich die Strecke ja schon auswendig kenne, hat es Spaß gemacht und war nicht mal irgendwie langweilig, es ist ja immer was los an den Pegnitz-Wiesen. Dennoch denke ich nächstes  mal hoffentlich an den Kopfhörer um mal einen Podcast oder Hörbuch zu lauschen.

Grrrr…. ein Plateau, doch wieseau?

Einhundert Gramm mehr als letzten Mittwoch. Trotz eines Kaloriendefizits von 8500 kcal letzte Woche. Sicher, das Kalorien zählen hat immer eine gewisse Unschärfe, vor allem, was die verbrauchten Kalorien aus Bewegung betrifft. Die verschiedenen Plattformen (zum Beispiel FDDB vs. Garmin Connect) weichen hier teilweise ganz schön voneinander ab. Aber bei so einem Defizit sollte sich eine gewisse Unschärfe eigentlich ausgleichen. Dennoch wog ich geringfügig mehr als letzte Woche. Was könnten die Ursachen sein?

Nun, zum einen sorgen bei mir die heißen Tage gerne für Wassereinlagerungen, zum anderen mache ich in letzter Zeit auch ein wenig Muskeltraining, in Form von Liegestützen und dem Bestreben, endlich mal einen Klimmzug (und dann auch mal mehrere) hinzubekommen. Wenn ich mir mein Ernährungstagebuch aber so anschaue, komme ich einigermaßen auf die von Sportmedizinern empfohlenen 1,6 – 2 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht, hier kann ich also nicht viel nachjustieren. Vielleicht sind es dann einfach die wachsenden Muskeln, die mich schwer halten.

Andererseits habe ich es auch schon öfter beobachtet, dass sich die Veränderung auf der Waage sprunghaft abzeichnet, also nicht jeden Tag ein paar Gramm verschwinden, sondern dass erst lange nix passiert und dann von einem Tag auf den anderen ein, zwei Kilo Unterschied auftauchen. Das muss natürlich nicht am Wiegetag des Abnehmduells erfolgen. Also heisst es Geduld haben und abwarten :-)

Die “Anstrengungen” lohnen sich

Letzte Woche habe ich es geschafft jeden Tag durchschnittlich mindestens 800 kcal weniger zu essen als ich verbraucht habe. Da waren dann zwar auch Tage mit Restaurantbesuchen und ein riesiger Dönerteller (allerdings ohne Pommes) mit dabei. Auf der anderen Seite aber zum normalen Bewegungspensum auch eine schöne Radtour am Abend und ein langer Spaziergang am Sonntag.

Auf der Waage hat sich das dann zum Glück auch mal wieder bemerkbar gemacht und selbst hier im Duell habe ich für diese Woche die Führung übernommen, wie es sich gerade abzeichnet – noch haben nicht alle Teilnehmer ihre Ergebnisse eingetragen.

Warum ich die “Anstrengungen” im Titel dieses Blogs in Anführungszeichen gesetzt habe? Nun, das anstrengendste ist ja in der Tat das konsequente Protokollieren der aufgenommenen Nahrungsmittel. Der “Verzicht” auf Bier, Chips und Pommes ist da ja eigentlich eine Kleinigkeit dagegen. Und das Protokoll führen wird immer einfacher, je mehr Routine sich dabei einstellt.

Wenn es gut läuft sollte ich in zwei oder drei Wochen endlich mal wieder ein “UHu” sein! Und im November wollen wir neun Tage wandern auf La Gomera – bis dahin sollte theoretisch das Wunschgewicht (ganz knapp) erreichbar sein. Und beim Wandern macht sich ja jedes Kilo bemerkbar, wie auch beim Radfahren, da merke ich das ja schon seit langem.

Urlaub in Holland: Das machen die doch extra!

Ich wusste zwar, dass der Urlaub mitten im Duell liegt, aber ein Urlaub in Holland ist ejne zusätzliche Belastung.

 

Als ob die geahnt hätten, dass ich mich in einem Abnehmduell befinde, haben die Niederländer keine Möglichkeit versäumt, mir kalorienreiche Nahrung anzubieten. Allen Vesuchungen bin ich aufrecht entgegen getreten, aber einigen wenigen auch erlegen. Somit muss ich wohl akzeptieren, nichts abgenommen zu haben.

 

Am besten fahre ich im nächsten Urlaub auf irgendeine einsame Insel. Unbewohht! Nur mit Überlebensausrüstung! Wenigstens keine Holländer! :-)

 

LG Bernd