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Neue Waffe

Wenn ich mit dem Rad unterwegs bin, so mache ich das mit einem Mountainbike i.d.R. über Wald- und Wiesenwege und abgelegene Straßen. Dabei natürlich nicht wirklich hohe Durchschnitts-Geschwindigkeiten zusammen (ich fahre derzeit etwa 22-24 km/h bei einer Tour von 60-70km).

Hab mir daher jetzt mal ein Rennrad ausgeliehen (mit der Option es abzukaufen oder bei Nichtgefallen einfach zurückzugeben), da das vielleicht noch mehr Spaß macht aufgrund der höheren Geschwindigkeit und man letztendlich wohl noch weiter herum kommt, auch wenn das Fahren auf ausschließlich Asphalt sicherlich nicht so schön ist wie durch Wälder und über Wiesen. Die erhöhte Gefahr durch Autos, LKWs usw. ist bestimmt auch nicht zu unterschätzen.
Storck Bike

Da es aber wahrscheinlich morgen regnet, kann ich es wohl erst zum Wochenende testen; ich werde berichten wie es gefällt, vielleicht kann ich dann noch weitere Leute zum (Renn-)Radfahren motivieren ;)

Radtouren

Passend zur Urlaubszeit stelle ich im Folgenden ein paar Tipps für Radtouren vor, die meisten sind sogar ohne Doping zu schaffen.

Radtouren zum Download

Der Getränkehersteller Bonaqa bietet für 4 deutsche Großstädte Radtouren zum Download als PDF-Dateien an, Direktlinks: Hamburg, Berlin, Frankfurt, München.

Bikemap.de

Bikemap.de ist ein deutscher Webservice, bei dem User Radtouren selbst erfassen und von anderen eingestellte Radtouren bewerten können. Das ganze läuft unter Einbindung der Kartendaten von Google Maps. Bei der Tourensuche sind mehrere Kriterien möglich, so etwa die Steigerungsart (flach, hügelig, steil) und die Straßenbeschaffenheit (Asphalt, unbefestigter Weg, Schotter).

Für die österreichischen RadlerInnen bzw. UrlauberInnen gibt’s übrigens unter Bikemap.at die österreichischen Touren.

ADFC-Tourenportal

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club betreibt die Webseite ADFC-Tourenportal, wo es wie bei Bikemap.de Radtouren gibt, allerdings muss man hier für jede Tour bezahlen, so kostet etwa eine Tour mit 130km Länge 2,62€. Die Karte ist hier bei weitem nicht so schön zu bedienen wie bei der Google-Einbindung von Bikemap, außerdem gab es bei meinen Tests massive Performance-Probleme.

Völlerei

Am Mittwoch hab ich mich noch gefreut das ich knapp an den uhuz vorbei geschrammt bin, die Woche ging aber ziemlich bescheiden weiter.
Am Mittwoch abend haben wir einen Freund verabschiedet der aus Island zu Besuch war. Es gab einige Cocktails sowie Apfelwein Ebbelwoi, süssgespritzt mit Limo.
Am Donnerstag hatte ich viel unfreiwillige Bewegung, wir hatten nämlich Wasser im Keller.
Bei sowas hat man natürlich viel weniger im Sinn als zu kochen, also haben wir uns was geholt. Lecker Cheeseburger mit Pommes zum Mittagessen, und zum Frühstück, für die Kraft, gabs schon ein Frikadellen- und ein Leberkäsebrötchen.
Freitag dann ging es abends auf ein Fest.
Da gabs natürlich auchmal eine Currywurst mit Pommes und diverse alkoholhaltige Kaltgetränke.
Zum Abschluss, weil ich noch ca. 30 Minuten Fussweg vor mir hatte, gabs noch einen Döner (gegen 3:30 Uhr).
Samstag gab es selbtgemachte Pizza zum Mittagessen, und am Nachmittag noch Kuchen weil mein Dad aus dem Urlaub gekommen ist, abends gabs dann noch ein paar Cracker.

Das rumgelumpe rächte sich heute morgen: 113,3 Kilo!
War zu erwarten irgendwie :(
Nunja, zur Selbstgeisselung hab ich mich heute auch 45km mit dem Rad durch den Wald gequält.

Eine lustige Radtour

Das wars wirklich, irgendwie.
Mein Fitnesstudio hat heute eine Radtour veranstaltet.
Los ging es um 10:30 Uhr, und keiner wusste so recht wo es lang geht.
Eigentlich wusste man gar nix.
Da keine Liste zum eintragen vorhanden war, war auch nicht klar wer alles so mitfährt, wie fit die Leute sind etc pp.

Nunja, wir sind erstmal Richtung Darmstadt los gefahren, das Ziel sollte die Burg Frankenstein sein, etwa 25km von uns entfernt.
Dort angekommen waren noch alle recht fit, also entschlossen wie uns spontan Richtung Felsenmeer zu fahren.
Das war eine, ehrlich gesagt, bescheidene Entscheidung, denn von den restlichen ca. 12km gingen etwa 9 nach oben.
Ich hab zwar relativ gut durchgehalten, aber musste doch 2 mal Pause machen damit meine Lunge zu Ruhe kam.
Wir haben dann in der Nähe vom Felsenmeer eine Pause gemacht, was viel getrunken und den mitgefahrenen Ernährungsberater gelöchert :) .

Tja dann ging es irgendwann wieder Richtung Heimat, und am Ende standen 70km auf dem Tacho bei einer Fahrtzeit von 3 Stunden und 20 Minuten.
Recht lang für so eine Strecke, allerdings musste wir immer mal anhalten bzw langsam machen weil 2 Mitfahrer/innen auf dem Heimweg ziemlich schlapp gemacht hatten.
Und morgen lass ich Spinning ausfallen!

Mitgehangen – Mitgefangen

Gestern Abend gab es ein ganzes Blech mit selbstgemachter Pizza. Auf den trockenen Teig, der dabei im Ofen sehr gut aufging, legten wir jeweils eine Schicht Tomaten, Basilikum, Pfeffer, Salz, Zwiebeln, Thunfisch, Mais, Ananasstücke und Gouda. Für 8 Minuten bei 200°C steckten wir das Blech in den Umluftofen und schauten zu, wie der Käse gemächlich zerfloss. Dazu passte ein Kölsch und die wohltuende Erholungsphase des Abends. Was interessierte mich da noch die Kalorienzahl…

Das hatten wir uns auch nach dem vierten Tag Moutainbiking, diesmal 40 Kilometer Strecke mit mehr Gegenwind als je zuvor wirklich verdient. Ich lege ja derzeit auch nicht die Priorität auf das reine Abnehmen, sondern den Konditionsaufbau. Und wenn ich bedenke, dass wir zwei Touren mit jeweils 30 Kilometer an windstillen Tagen hingelegt hatten und zwischendurch noch eine 15er Strecke fuhren, bevor es gestern am 1. Mai auf die 40er Strecke ging, dann bin ich recht stolz drauf, dass ich durchgehalten hatte und schlafen konnte wie ein Baby. ;)

Willst Du wirklich?

Fahrradfahren ist im Sommer ein ideales Mittel zum Zweck um Kalorien zu verbrennen und gleichzeitig die Körpermuskulatur aufzubauen. Gestern abend habe ich mir mein neues Mountainbike geholt, das Konto damit schamlos zum Monatsende ausgereizt und mich einer Frage gestellt: Warum habe ich auf einem Rad von 1997 immer noch versucht der erste zu sein?

Mein altes Rad ist noch gut in Schuss, jedoch ist es schwergängig, schaltet nicht mehr in die ersten sieben Gänge und ist wirklich kein Leichtgewicht. Mit der neuen Kiste, die ja schon fast gegen ein kleines Auto in der Innenstadt vom Antritt her abziehen kann, merke ich, dass sich im Radsport der vergangenen Jahre viel getan hat. Perfekte Technik, Fahrspaß und Leichtigkeit – mit der man immer noch das Fett weg bekommen kann.

Mein Ziel ist es daher, nach einer Tasse Kaffee zusammen mit meiner persönlichen „Trainerin“ (meine Freundin) eine Runde durch das sommerliche Köln zu jagen. Auf die entgeisterte Frage „Willst Du wirklich?“ konnte ich ein beherztes „Ja!“ entgegnen. Irgendwie bin ich sehr stolz darauf. Das Ergebnis – na, mal schauen was so läuft…