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78k und die langfristige Motivation

Das zeigte heute morgen meine Waage an: 78,2kg. So wenig hatte ich wohl seit einigen Jahren nicht mehr. Hab damit also völliges Normalgewicht und kein Grund zum Jammern, ich will aber immer noch Körperfett abbauen.

Ich will mal ein wenig beschreiben, wie ich die letzten Monate ein paar Kilo verlor ohne zu hungern und ohne Qual:
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uHufü im Schaubild

Ganz so knackig kurz wie Mario „uHu“ Thiel kann ich das nicht, aber unterHundertnfzig ist ja auch schon ganz passabel, wenn man bedent wo ich angefangen habe.

Nebenbei habe ich mich an ein altes Programm aus meiner Schulzeit erinnert: Gnuplot. Damit lassen sich wunderschöne Kurven zeichnen – warum nicht auch ein Diagramm das meine Abnehmbemühungen (und Erfolge) darstellt? Ist zwar mit Kanonen auf Spatzen geschossen, aber hey: Wenigstens ist die Kanone umsonst :)

Hier kann man wunderschön auch das letzte Wochenende in Bochum/Oberhausen/Köln erkennen: 1 x Autobahnraststätte, 1 x Schnell-Imbiss-Lasagne, 1 x Subway, 1 x Pizzaria (23:30 Uhr) und 1 x Peters Brauhaus – Dazu 3 x Frühstück mit Lachs, Frühlingsrollen und anderen Leckereien (am ersten Morgen gab’s tatsächlich Kroketten zum Frühstück – Ich musste an Robert denken und habe eine gegessen :)

Gewichtskurve Stefan Waidele

Wie ihr seht, habe ich also innerhalb von etwas mehr als drei Wochen über fünf Kilo abgenommen. Und das alles ohne dabei Hunger zu leiden, nur indem ich bewusster esse und manche Sachen weglasse von denen ich auch schon vor ein Paar Jahren wußte, dass sie dick machen.

Für diejenigen, die es interessiert: Das Diagramm wird mit folgendem Aufruf erzeugt: „gnuplot weight.plot“, wobei in weight.plot folgende Anweisungen stehen:



set xdata time
set timefmt "%d.%m.%y"
set yrange [145:155]
set timefmt "%d.%m.%y %H:%M"

set terminal png giant size 400,200 transparent
set output "stwaidele-zoom.png"
plot 'stwaidele.txt' using 1:3 with lines notitle

set xdata time
set timefmt "%d.%m.%y"
set xrange ["01.05.2007":"31.05.2007"]
set yrange [0:157]
#set format x "%d.%m"
set format x ""
set format y ""
set timefmt "%d.%m.%y %H:%M"

set terminal png giant size 180,180 transparent
set output "stwaidele.png"
plot 'stwaidele.txt' using 1:3 with lines notitle


Die Daten erwartet das Script in folgendem Format, und erzeugt auch noch die nebenstehende Grafik, die eher etwas für die langfristige Entwicklung sein sollte.

Gewichtskurve Stefan Waidele



12.05.2007 17:30 155.0
15.05.2007 18:30 153.7
19.05.2007 18:30 152.9
21.05.2007 20:10 153.0
23.05.2007 17:30 152.6
25.05.2007 16:00 152.1
28.05.2007 16:00 151.8
29.05.2007 17:30 152.4
30.05.2007 17:30 150.0
03.06.2007 11:30 151.1
05.06.2007 16:30 149.6


Hallo Welt,

ich bin Tom, bin 40 39 Jahre alt und Softwareentwickler.
Ich werde ,ab heute, hier in diesem Blog meine Erfolge im Kampf gegen das Fett der Welt kundgeben.
Mit dem Beruf des Programmierers/Softwareentwicklers verbindet ja der eine oder andere viel Arbeit, wenig Bewegung und als Leibspeise Cola und Pizza. Dies traf auch für mich zu, bis vor einem Monat.
Da habe ich mich spontan zur Teilnahme an einem Kurs „Ernährung und Bewegung“ entschlossen. Naja, ganz spontan war es dann doch nicht, schleppe ich doch schon seit Jahren zuviele Kilos , eine total falsche Ernährung sowie ein ständig schlechtes Gewissen mit mir rum.

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Und noch ein Schwergewicht

Guten Tag! Hier meldet sich ein weiteres Schwergewicht. Mein Name ist Stefan (eigentlich Stefan Sommer, aber in der Blogosphäre nenne ich mich der Übersichtlichkeit halber Stefan Ramone), ich wohne in Ludwigsburg, blogge privat und arbeite als Online Producer bei einer Design Agentur in Stuttgart.

Oliver Gassner hat mich angesprochen, ob ich hier nicht mitmachen wollte, und das wohl aus gutem Grund: vom einen oder anderen Bloggertreffen in Vaihingen kennt er sowohl meine Vorliebe für Pizza als auch meinen Hofbräuspoiler Brauereitumor Bauchumfang. Oliver hat wohl wie ich erkannt: da muss was getan werden!

Hier meine Eckdaten: ich bin 36 Jahre alt, 190 cm groß und wiege zur Zeit in etwa 110 kg. „In etwa“ deshalb, weil unsere Personenwaage zuhause sehr zickig ist und mir je nach Fußstellung gerne mal bei vier Messungen hintereinander vier verschiedene Werte liefert, welche dann unter Umständen auch Unterschiede von 4 kg oder mehr aufweisen. Eine neue Waage muss her, ich habe vor das auch bald mal zu thematisieren.

Mein Ziel ist klar, es heisst „uHu“! Ich will mein Gewicht unter 100 kg bekommen und auch dort halten. Vor ca. 2 Jahren hatte ich dies – dank Brigitte-Diät – schon einmal fast erreicht, es aber später wegen Nachlässigkeit und anderer Schwierigkeiten schnell wieder deutlich überschritten.

Die „anderen Schwierigkeiten“: ich bin Diabetiker und trage eine Insulinpumpe. Dass Insulin auch als Mastmittel eingesetzt wird, ist ja kein Geheimnis – und so gerät man als insulinpflichtiger Diabetiker leicht in einen Teufelskreis: mehr Gewicht – mehr Insulinbedarf – mehr Insulin – mehr Gewicht und so weiter… Dies ist übrigens ein Grund, weshalb man beim sogenannten alimentären Diabetes Mellitus (die durch Überernährung und Übergewicht entstandene Form) auf die Behandlung mit Insulin nur als letzte Lösung zurückgreifen sollte.

Für mich heisst das also: Gewicht reduzieren, Insulinbedarf reduzieren, weiter Gewicht reduzieren. Und ähnlich wie majoran möchte auch ich dies hauptsächlich über eine gesündere und ausgewogenere Ernährung erreichen, aber auch unbedingt über mehr Bewegung, denn auch auf dieser Baustelle habe ich eindeutig Defizite. Ausser gelegentlichem Geocaching und dem morgendlichen Spaziergang von der Haustür zum Bahnhof (ca 15 Minuten – und abends nochmal) ist da nicht viel.

Einige Strategien verfolge ich in der Tat schon: Rolltreppen und Aufzüge werden wenn möglich links liegen gelassen, es wird die Treppe genommen – „Bruce-Lee-Style!“ Und auch den Trick, eine Haltestelle früher (oder später) aus der Stadtbahn oder dem Bus auszusteigen und die übrige Distanz zu laufen, wende ich das eine oder andere Mal an. Vielleicht noch nicht konsequent genug. Aber prinzipiell bin ich wohl noch auf der Suche nach „meiner“ Sportart, die mir ausreichend Spaß macht, um dabei zu bleiben und die ich auch einigermaßen problemlos in meinen Alltag als pendelnder Angestellter unterbringen kann. Vielleicht bietet die Teilnahme an diesem Blog ja einen Anreiz, hier endlich aktiv(!) zu werden.

Mitgehangen – Mitgefangen

Gestern Abend gab es ein ganzes Blech mit selbstgemachter Pizza. Auf den trockenen Teig, der dabei im Ofen sehr gut aufging, legten wir jeweils eine Schicht Tomaten, Basilikum, Pfeffer, Salz, Zwiebeln, Thunfisch, Mais, Ananasstücke und Gouda. Für 8 Minuten bei 200°C steckten wir das Blech in den Umluftofen und schauten zu, wie der Käse gemächlich zerfloss. Dazu passte ein Kölsch und die wohltuende Erholungsphase des Abends. Was interessierte mich da noch die Kalorienzahl…

Das hatten wir uns auch nach dem vierten Tag Moutainbiking, diesmal 40 Kilometer Strecke mit mehr Gegenwind als je zuvor wirklich verdient. Ich lege ja derzeit auch nicht die Priorität auf das reine Abnehmen, sondern den Konditionsaufbau. Und wenn ich bedenke, dass wir zwei Touren mit jeweils 30 Kilometer an windstillen Tagen hingelegt hatten und zwischendurch noch eine 15er Strecke fuhren, bevor es gestern am 1. Mai auf die 40er Strecke ging, dann bin ich recht stolz drauf, dass ich durchgehalten hatte und schlafen konnte wie ein Baby. ;)