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Neue Runde, neues Glück

Aus dem Montagsduell möchte ich mich hiermit herzlichst verabschieden. Ok,  nach 2 Wochen kann man ja noch nicht wirklich von einem Ausstieg sprechen. Zumal es auch kein wirklicher Ausstieg ist, sondern eher so etwas wie eine Verlagerung. Lange Rede kurzer Unsinn: statt im Montagsduell bin ich nun im Mittwochsduell am… ähm… duellieren.

Der Stefan hatte dazu angeregt ein Geocacher-Duell auszutragen. Also in einem Extra Abnehmduell sollen Geocacher gegeneinander antreten (Geocacher „duellieren“ sich eh laufend und gerne wenn es um ihre Fund-Statistik geht). Heute Morgen war also das erste Wiegen im Mittwochsduell. und um ehrlich zu sein, wäre ich noch im Montagsduell, hätte ich einen herben Rückschlag zu verkraften gehabt. immerhin gab es gestern Abend ein umfangreiches Geburtstagsbuffet mit reichlich Leckereien zu verputzen. Da waren die Augen wieder größer als der Hunger und die Bauchdecke zum Abschluss straff gespannt. Die Quittung hatte ich dann heute morgen auf der Waage. Zwei Kilo mehr als noch am Montag. Autsch! Das wird hart, denn die nächsten Tage bringen weitere Geburtstagsbuffets mit sich. Ich hoffe mal, dass es da nur Kaffee und Kuchen geben wird. Da kann ich mit Leichtigkeit widerstehen (ich mag keinen Kuchen).

Um aber nicht nur durch Regelung der Nahrungszufuhr an meinem Gewicht zu arbeiten, ist auch der Wille zu mehr Bewegung da. Leider bin ich im Augenblick ein wenig gebremst in meinem Elan. Ich habe es letzten Samstag fertig bekommen mein geliebtes Rad auf den letzten Metern einer kleinen 50km-Runde komplett zu zerlegen. Diesmal entgültig. Das Hinterrad ist mit meinem Nutzungsprofil wohl nicht klar gekommen. Der Fahrradhändler ist der Meinung, dass dies eventuell auch an der nicht ganz durchschnittlichen Belastung gelegen haben könnte (ich kann mir gar nicht vorstellen, was er damit meinte ;-) ). Auf jeden Fall muss nun ein neues Rad her, welches allerdings etwas stabiler ausfallen soll. Das bisherige zu reparieren und aufrüsten ist auf Grund der Rahmengeometrie schwierig und nichts dauerhaftes. Ich werde weiter berichten…

Neue Waffe

Wenn ich mit dem Rad unterwegs bin, so mache ich das mit einem Mountainbike i.d.R. über Wald- und Wiesenwege und abgelegene Straßen. Dabei natürlich nicht wirklich hohe Durchschnitts-Geschwindigkeiten zusammen (ich fahre derzeit etwa 22-24 km/h bei einer Tour von 60-70km).

Hab mir daher jetzt mal ein Rennrad ausgeliehen (mit der Option es abzukaufen oder bei Nichtgefallen einfach zurückzugeben), da das vielleicht noch mehr Spaß macht aufgrund der höheren Geschwindigkeit und man letztendlich wohl noch weiter herum kommt, auch wenn das Fahren auf ausschließlich Asphalt sicherlich nicht so schön ist wie durch Wälder und über Wiesen. Die erhöhte Gefahr durch Autos, LKWs usw. ist bestimmt auch nicht zu unterschätzen.
Storck Bike

Da es aber wahrscheinlich morgen regnet, kann ich es wohl erst zum Wochenende testen; ich werde berichten wie es gefällt, vielleicht kann ich dann noch weitere Leute zum (Renn-)Radfahren motivieren ;)

Untrainierte vs. trainierte

Heute am Sonntag stand mal wieder eine Fahrradtour an.
Ein Novum irgendwie, denn wir haben es heute endlich mal geschafft zu viert zu fahren.
Lange Rede kurzer Sinn, wir wollten auf die Burg Frankenstein fahren, d.h. erstmal ca. 25km dorthin, und dann nochmal 3km nach oben.
Im April bin ich kläglich gescheitert :).
Nunja, da wir uns erstmal verfranst haben, waren es schonmal 30km bis zur Burg und dann kam die Steigung.
Aber nicht wie meinem ersten Versuch über die Strasse, sondern durch den Wald, also noch eine Spur härter wegen der Bodenbeschaffenheit.
Irgendwann hab ichs geschafft und war dann auch oben, und dann gabs erstmal ne Stärkung.
Den Rückweg sind wir dann nur die Landstrasse gefahren, und dann hat sich doch ein wenig die Spreu vom Weizen getrennt.
Ich mache ja Recht viel Sport, einer der anderen spielt regelmässig Tischtennis, und die zwei anderen sind (leider) sportlich im Moment eher nicht so aktiv, kommt aber auch vom Job her.
Ich konnte jedenfalls auf dem Rückweg noch gut Tempo fahren, die anderen drei haben sich dann doch ziemlich gequält, und auch als ich daheim ankam sah ich irgendwie frischer aus :).

Das bestätigt doch das eigene Tun :)

Radtouren

Passend zur Urlaubszeit stelle ich im Folgenden ein paar Tipps für Radtouren vor, die meisten sind sogar ohne Doping zu schaffen.

Radtouren zum Download

Der Getränkehersteller Bonaqa bietet für 4 deutsche Großstädte Radtouren zum Download als PDF-Dateien an, Direktlinks: Hamburg, Berlin, Frankfurt, München.

Bikemap.de

Bikemap.de ist ein deutscher Webservice, bei dem User Radtouren selbst erfassen und von anderen eingestellte Radtouren bewerten können. Das ganze läuft unter Einbindung der Kartendaten von Google Maps. Bei der Tourensuche sind mehrere Kriterien möglich, so etwa die Steigerungsart (flach, hügelig, steil) und die Straßenbeschaffenheit (Asphalt, unbefestigter Weg, Schotter).

Für die österreichischen RadlerInnen bzw. UrlauberInnen gibt’s übrigens unter Bikemap.at die österreichischen Touren.

ADFC-Tourenportal

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club betreibt die Webseite ADFC-Tourenportal, wo es wie bei Bikemap.de Radtouren gibt, allerdings muss man hier für jede Tour bezahlen, so kostet etwa eine Tour mit 130km Länge 2,62€. Die Karte ist hier bei weitem nicht so schön zu bedienen wie bei der Google-Einbindung von Bikemap, außerdem gab es bei meinen Tests massive Performance-Probleme.

Selbstgeisselung

Nach einem sehr feucht-fröhlichen Vatertag, dem daraus resultierenden Sportausfall am Freitag, und dem 65. Geburtstag meines Vaters musste heute was passieren.
B-E-W-E-G-U-N-G!
Radfahren, was sonst :) .
60km sollten es mindestens werden, bei einem Durchschnitt von 25-26km/h.
Aber, war leider nix.
Aus dem 60km wurden nur 57km, ich hatte keinen Bock noch einige Kilometer hier durch unseren Ort zu fahren.
Tja und der Durchschnitt lag auch nur bei 24km/h. Dieser wurde durch den Flughafen Frankfurt und eine, ich sag mal Crossstrecke, gedrückt.
Nachher gehts noch auf eine Konfirmation, wo ich mich einfach mal zurückhalten muss.
Denn was ich am Vatertag alles gefressen verputzt hab…da dürfte ich eigentlich eine Woche lang nur Rohkost futtern.

Ab ins Grüne

Eigentlich hatte der Wetterbericht heute schöneres Wetter vorhergesagt, aber egal, man ist ja nicht aus Zucker.
Heute bin ich mal eine andere als die normale Wochenendstrecke gefahren.
Da die ganzen Orte den meisten eh nichts sagen mach ichs ganz grob:
Es ging um den Frankfurter Flughafen herum und dann noch etwa in der Umgebung.
Am Ende standen 54km auf dem Tacho mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 24km/h.

Aus Spass an der Freude hab ich mich danach mal auf die Waage gestellt und hatte glatte 2 Kilo weniger, das macht Mut fürs grillen heute abend :) .

Mitgehangen – Mitgefangen

Gestern Abend gab es ein ganzes Blech mit selbstgemachter Pizza. Auf den trockenen Teig, der dabei im Ofen sehr gut aufging, legten wir jeweils eine Schicht Tomaten, Basilikum, Pfeffer, Salz, Zwiebeln, Thunfisch, Mais, Ananasstücke und Gouda. Für 8 Minuten bei 200°C steckten wir das Blech in den Umluftofen und schauten zu, wie der Käse gemächlich zerfloss. Dazu passte ein Kölsch und die wohltuende Erholungsphase des Abends. Was interessierte mich da noch die Kalorienzahl…

Das hatten wir uns auch nach dem vierten Tag Moutainbiking, diesmal 40 Kilometer Strecke mit mehr Gegenwind als je zuvor wirklich verdient. Ich lege ja derzeit auch nicht die Priorität auf das reine Abnehmen, sondern den Konditionsaufbau. Und wenn ich bedenke, dass wir zwei Touren mit jeweils 30 Kilometer an windstillen Tagen hingelegt hatten und zwischendurch noch eine 15er Strecke fuhren, bevor es gestern am 1. Mai auf die 40er Strecke ging, dann bin ich recht stolz drauf, dass ich durchgehalten hatte und schlafen konnte wie ein Baby. ;)

Bauchweg und Muskelaufbau

Meine Ernährung hat sich seit einigen Tagen im Vergleich zu vorher sehr geändert. Ich nutze die Möglichkeit zwei Mahlzeiten am Tag zu essen. Natürlich bin ich in Punkto Ernährungswissenschaften nur ein Laie, jedoch ist das Eis zwischendurch, die Schokolade oder das Knabberzeugs aus dem Alltag verschwunden. An die Stelle tritt ein suboptimiertes Essen, was aus purem Muskelfleisch besteht – die Grillsaison ist bekanntlich eröffnet, und alle paar Tage gönne ich mir die Muskeln eines anderen Wesens. Oder Reis, Nudeln und Kartoffeln mit Gemüse und diversen Kreationen der Kochkunst versüßen mir den Tag. Anstatt mir einen Riegel reinzuschieben schiebe ich lieber den Riegel davor.

Das mag zwar alles ein wenig makaber klingen, ist es aber nicht. Seit Freitag fahre ich zusammen mit Katharina extensiv Mountainbike rund um Köln. Am Tag haben wir bisher im Schnitt 30 Kilometer zurückgelegt – bei den heißen Temperaturen schon sehr schweißtreibend. Der dabei schöne Nebeneffekt ist, dass man sich fitter fühlt und eher dazu bereit ist, sich einer erneuten Tortur auf dem Rad hinzugeben. Ich empfehle jedem sich ein anständiges, leichtes, kraftvolles Rad zuzulegen mit dem man keinen schmerzenden Hintern oder eine falsche Sitzhaltung bekommt.

Was will ich mit allem sagen? Mein Gewicht bleibt gleich. Aber das eine Gefühl werde ich nicht los, dass sich meine Pfunde umbauen von Fett in Muskeln. Eine Diät hilft mir persönlich nicht, da ich ausgemergelt oder endlos hungrig bin. Auch die reine Gemüsekost und der gesamte Verzicht auf Genüsse würde meinem Treiben sofort Einhalt gebieten. Für mich ist der Spaß am Essen ungebremst, jedoch ist die gesunde Kombination mit Ausdauersport absolut förderlich. Irgendwie hoffe ich, dass sich der Bauch damit wegtrainieren lässt – und mit zwei statt drei/vier Mahlzeiten am Tag sollte ich meine 20 Kilo verlieren können, wenn ich die Kalorien effektiv verbrennen kann. Was meint ihr?

Ausfahrt

Fast jeden Samstag vormittag steht bei mir eine Runde radeln auf dem Programm.
So auch heute.
Unter meinem Hintern verrichtet ein Stevens S8 Elite hervorragend seinen Dienst.
Nun zur Tourbeschreibung (auch wenn wohl keiner die Orte kennt):

Los gings in Egelsbach. Von dort aus über Langen nach Dreieich/Buchschlag an den Bahnhof. Dann nach Neu-Isenburg Bahnhof und von dort in den Wald Richtung Frankfurt Louisa.
Dort mache ich eine kleine Schleife und fahre den Weg etwa zur Hälfte wieder zurück um dann Richtung Langener Waldsee abzubiegen.
Von dort aus gehts wieder nach Langen, dann nach Egelsbach an die Waldhütte, noch eine Runde durch unser Neubaugiebiet und dann nach Hause.
Das ist so meine Standardstrecke für das Wochenende.

Statistisches :) : 45km, vMax 40km/h, Fahrtdauer 2 Stunden, Durchschnittsgeschwindigkeit 22km/h

Ich hatte für die Fahrt so ein mobiles GPS Teil von Garmin auf meinen Vorbau geschnallt (sollte für meinen Vater einen Punkt markieren), und will mal probieren ob ich die gespeicherte Route nicht in Google Maps abbilden kann.

Willst Du wirklich?

Fahrradfahren ist im Sommer ein ideales Mittel zum Zweck um Kalorien zu verbrennen und gleichzeitig die Körpermuskulatur aufzubauen. Gestern abend habe ich mir mein neues Mountainbike geholt, das Konto damit schamlos zum Monatsende ausgereizt und mich einer Frage gestellt: Warum habe ich auf einem Rad von 1997 immer noch versucht der erste zu sein?

Mein altes Rad ist noch gut in Schuss, jedoch ist es schwergängig, schaltet nicht mehr in die ersten sieben Gänge und ist wirklich kein Leichtgewicht. Mit der neuen Kiste, die ja schon fast gegen ein kleines Auto in der Innenstadt vom Antritt her abziehen kann, merke ich, dass sich im Radsport der vergangenen Jahre viel getan hat. Perfekte Technik, Fahrspaß und Leichtigkeit – mit der man immer noch das Fett weg bekommen kann.

Mein Ziel ist es daher, nach einer Tasse Kaffee zusammen mit meiner persönlichen „Trainerin“ (meine Freundin) eine Runde durch das sommerliche Köln zu jagen. Auf die entgeisterte Frage „Willst Du wirklich?“ konnte ich ein beherztes „Ja!“ entgegnen. Irgendwie bin ich sehr stolz darauf. Das Ergebnis – na, mal schauen was so läuft…