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Mein Chili sin Carne

Gestern Abend war es wieder so weit: ich habe einen großen Topf den vegetarischen Bohneneintopfs zubereitet, den ich hier bereits einige Male erwähnt hatte – und heute möchte ich das Rezept dafür endlich einmal mit euch teilen. 

(Die Abnehmerfolge halten sich diese Woche in Grenzen, die letzten Tage bewegte sich das Kaloriendefizit eher im Bereich von 500 als bei den angestrebten 1000).

  
Ein Hinweis zum Rezept: die Zubereitung ist bei mir nicht jedes Mal zu 100% gleich, ich wiege die Zutaten immer ab (oder entnehme sie den Angaben auf der Packung) und ändere meine „Liste“ in FDDB jeweils entsprechend ab. Somit sind die Zahlen hier immer als „Ungefähr-Werte“ zu verstehen – und selbstverständlich sei es allen unbenommen, die Mengen zu verändern, Dinge wegzulassen oder zu ergänzen. Was ich auch immer wieder variiere: getrocknete Bohnen und Bohnen aus der Dose – Rote (Kidney), schwarze, weisse. In Kombination sieht solch eine bunte Dosenmischung auch noch ganz appetitlich aus. Sogar grüne Bohnen (z.B. tiefgekühlte) machen sich gut in dieser Melange.

Das A und O bei einem guten Chili waren ja schon immer die Gewürze. Auch hier kann natürlich je nach Geschmack oder Vorrat geändert werden. Am wichtigsten finde ich jedoch, dass eine ordentliche Portion Cumin (Kreuzkümmel) drin ist – und dass Paprika und Chilipulver nicht fehlen dürfen, versteht sich ja von selbst. Ein Hinweis zur Schärfe: das Gericht basiert auf einem aus den USA importierten Hausrezept für Chili con Carne, dort werden 3 EL Chilipulver hineingegeben. Doch selbst mit 1 EL war es den meisten deutschen Mit-Essenden bereits zu scharf. Also seid lieber vorsichtig, wenn ihr damit auch andere verköstigen wollt. Und man kann ja gerne auch noch mit Tabasco oder anderen Saucen nachschärfen. Aber ganz ohne Schärfe hat es einfach den Namen „Chili“ nicht verdient.

Das Rezept ist im Großen und Ganzen vegan, ich habe jedoch immer gerne bereits vorhandene Fleisch- statt Gemüsebrühwürze verwendet.

So, nun ist der Einleitungstext fast so lange, wie man es mittlerweile von Rezepten im Internet gewohnt ist (ich hätte eigentlich noch die Geschichte dieses beliebten Tex-Mex-Gerichts und seines Ursprungs aufschreiben müssen), also kann es tatsächlich mit dem eigentlichen Rezept losgehen.

Chili sin Carne (8 Portionen)

Hinweis am Anfang: falls ihr getrocknete Bohnen verwendet, sollten diese mindestens 8 Stunden vorher eingeweicht werden und benötigen auch lange zum Kochen. Die Packung hilft euch da normalerweise weiter.

Gewürzmischung

2 TL Cumin
2 TL Paprika Edelsüß
1 TL Cayenne-Pfeffer (mehr oder weniger, je nach Schärfegeschmack der Mit-Essenden)
1/4 TL Piment
1/4 TL Zimt
1/4 TL Curcuma
1/4 TL Koriander
1/4 TL Kardamom

Weitere Zutaten

3 große Zwiebeln (gehackt)
2-6 Knoblauchzehen (gehackt)
150 g Veggie-Hack (von dm) – nach Packungsangaben vorbereiten
(oder 200g Soja-Granulat)
60 g Tomatenmark
1-2 große rote Paprika (klein gewürfelt)
ca. 1/2 l Gemüsebrühe
1 Dose gehackte Tomaten
1 Flasche Passata
1 EL getrockneter Oregano
2 Lorbeerblätter
1 EL  brauner Zucker oder Rübensirup o.ä.
1-2 TL Instant-Kaffee-Pulver
2 EL Kakao (optional)
Salz
Pfeffer
Balsamicoessig

Bohnen – Beispiel:

250g getrocknete schwarze Bohnen, eingeweicht und gekocht.
250g getrocknete Kidneybohnen, eingeweicht und gekocht.
1 Dose weiße Bohnen (250g Abtropfgewicht)
1 Glas Mais ( 230g Abtropfgewicht)

Zum Abschmecken

60 ml Limetten(saft)
1/2 Bund Koriandergrün
250 g Nachochips gesalzen

Zubereitung

Die getrockneten und mittlerweile eingeweichten Bohnen nach Packungsanweisung kochen (ca 60 Minuten).

In der Zwischenzeit können wir die Gewürzmischung vorbereiten, da diese beim Anbraten hinzugefügt werden. Auch der „Fleischersatz“ kann nun in der Regel schon vorbereitet werden.

Die Zwiebeln hacken und in Olivenöl anbraten. Danach das vorbereitete Veggiehack oder die Sojaschnetzel hinzufügen und ein paar Minuten mit anbraten.
Nun die Gewürzmischung dazugeben und ebenfalls ein wenig anbraten. Als nächstes die gehackten Knoblauchehen und das Tomatenmark ebenso.
Ggf. mit etwas Brühe ablöschen, Tomaten und Passata und die restlichen Zutaten bis zu den Bohnen je nach Geschmack hinzufügen. Mindestens eine halbe Stunde köcheln lassen. Eventuell Brühe nachgießen.

Zuletzt die Bohnen und den Mais hinzugeben  – selbst eingeweichte Bohnen könnt ihr gerne auch schon früher hinzufügen, Bohnen aus der Dose oder aus dem Glas  müssen nur noch erwärmt werden. Auch hier kann die Konsitenz des Gerichts noch mit Brühe nachjustiert werden.

Zum Schluß mit Limettensaft abschmecken (oder mit Limettenspalten servieren), je nach Geschmack mit Koriandergrün garnieren und mit je einem Schälchen (ca. 30g) Nachochips servieren.

Ich teile nach dem Kochen die Portionen normalerweise gleich auf, zwei Portioen essen meine Frau und ich in der Regel sofort, die anderen werden je nach Bedarf in Zweierportionen in Vorratsbehältnisse aufgeteilt – oder auch in Gefriertüten eingefroren, nachdem sie abgekühlt sind.

Viel Spaß beim Nachkochen und variieren! Das Gericht ist sehr flexibel und ihr könnt auch gerne von einer Zutat (z.B. Zwiebeln oder Paprika) mehr verwenden oder manche natürlich auch ganz weg lassen.

Lasst mich doch wissen, was ihr davon haltet! So sieht dieses Rezept übrigens in FDDB aus, was allerdings nur zu Berechnung der Kalorien dient.  Diese Zubereitung enthält übrigens pro Portion 36g Protein!

Hier stehe ich am Anfang des neuen Duells 2024

Wir schreiben das Jahr 2024. Zweitausendvierundzwanzig! Den Beginn meiner letzten (aktuellen?) „Weight Loss Journey“ würde ich 2015 sehen. Im Gegensatz zu einigen Teilnehmern habe ich aktuell nämlich nicht mein Maximalgewicht, das hatte ich zu Beginn jenes damaligen, langen Sommerduells – und dieses habe ich seither zum Glück nicht noch einmal gerissen. Interessanterweise pendelt es momentan sogar eher im Bereich des Abschlussgewichts vom damaligen Duell. Dazwischen: Pandemie mit anfänglichen Abnehmerfolgen (das völlig weggebrochene “soziale Essen” erleichterte das Kalorien-Tracking und half dabei, nicht über die Stränge zu schlagen, außerdem habe ich mich nich dem Brotbacken als neuem Hobby gewidmet), Wanderurlaube, aber halt auch einige Advents-Zeiten, in denen mein Gewicht immer nur die falsche Richtung zu kennen scheint.

Darstellung eines Gewichtsverlaufs über neun Jahre

Nun aber ein Neustart! Der etwas abgedroschene Spruch „jedem Anfang wohnt ein Zauber inne“ ist mittlerweile sogar wissenschaftlich belegt (siehe z.B. Shownotes zu diesem Podcast), und so gilt es, diesen Neustart-Effekt auszunutzen. Letztes Jahr habe ich ganz gute Erfolge damit erzielt, meine Fitness mit regelmäßigem Radfahren wieder etwas zu verbessern, allerdings habe ich damit erst im Mai begonnen (neues Fahrrad) – damit starte ich also dieses Jahr deutlich früher.  Außerdem habe ich mir eine Freeletics-Mitgliedschaft gegönnt, für mehr Kraft und Beweglichkeit. Für Kalorienoutput ist also trotz Home-Office-Dasein gesorgt – bleibt noch der Kalorieninput. Hier werde ich mich auf das bewährte Tracken der zugenommenen Kalorien via FDDB verlassen. Geplant ist auch, wieder mehr Meal-Prep zu machen, Rezepte teile ich dann gerne wieder.

Wie wäre es mal mit Gemüsesuppe?

Direkt zum Rezept
Ein „Geheimnis“ erfolgreicher Abnehmer ist ja, immer wieder die gleichen Dinge zu essen. Was sich für mich außerdem als hilfreich erwiesen hat, war das “Meal Prepping”, auf Deutsch “vorkochen”. So weiss man schon, was am nächsten Tag auf dem Speiseplan steht und gerät nicht in Versuchung, sich eine Pizza oder einen Döner zu kaufen. Für Meal Prepping bieten sich natürlich Rezepte an, die man in großen Mengen kochen kann – wie zum Beispiel Eintöpfe oder Suppen. Gestern habe ich ein in diesem Haushalt sehr beliebtes Suppen-Rezept einmal leicht abgewandelt, wobei dies fast schon zum Konzept dieses Rezeptes gehört: es nennt sich „glücklich machende schnelle Minestrone“, stammt aus dem Kochbuch „Cook clever mit Jamie“ (Oliver). Das Praktische an diesem Rezept: man kann so gut wie jede Kombination aus frischem Gemüse, Konserven oder Tiefkühl-Gemüse dafür verwenden, was eben die Vorratskammer so her gibt. Wobei ich ehrlich gesagt einige Zutaten extra für dieses Gericht kaufe. Noch ein Vorteil: da sowohl Bohnen als auch Erbsen rein kommen, kann man damit auch noch was für den Proteinhaushalt machen. Im Originalrezept des olivenölaffirmativen Jamie Oliver werden noch knusprige Ciabatta-Croutons zubereitet, die lasse ich aber immer weg. So bleibt die Portion meist deutlich unter 400 kcal.

Wie es sich für Rezeptblogs gehört habe ich jetzt ja einen relativ langen Einleitungstext geschrieben, doch nun zum Rezept:

Zutaten

Teil 1

  • 2 Zwiebeln
  • 1 kg Mischung aus Möhren, Knollensellerie und Butternut-Kürbis (hier habe ich gestern statt Kürbis Blumenkohl verwendet, auch sehr lecker)
  • Olivenöl (natürlich)

Teil 2:

  • Gemüsebrühwürfel
  • 1 Dose Pizzatomaten (400g)
  • 1 Dose Borlotti-Bohnen (auch 400g)

Teil 3:

  • 200 g Pasta (gemischt, gut für Resteverwertung)
  • 200 g Blattspinat (TK)
  • 100g Erbsen (TK)
  • (100g dicke Bohnen (TK)) – ich nehme hier statt dessen immer ein ganzes 215g-Glas dicke Bohnen

Zubereitung

Zuerst werden die Zutaten aus Teil 1 in etwa 1 cm große Stücke geschnitten und dann für ca. 10 Minuten im Olivenöl bei mittlerer Hitze gegart (gelegentlich umrühren)

Dann (Teil 2) krümelt man den Gemüsebrühwürfel (natürlich geht auch Pulver) dazu und gibt 2l kochendes Wasser, die Tomaten und die Bohnen mit Flüssigkeit hinzu. Aufkochen und 20 Minuten köcheln lassen.

Zum Schluss die Pasta (Spaghetti und andere langen Nudeln in Stücke brechen) sowie die weiteren Zutaten aus Teil 3 hinzufügen und weitere 10 Minuten köcheln.

Guten Appetit!

Bei FDDB findet ihr meine Liste für dieses Rezept. Hier trage ich über die FDDB App (Play Store|App Store) bei jeder Zubereitung ggf. abweichende Mengen ein und erhalte so die passende Kalorienmenge pro Portion

Sorgenschokolade und neues Lieblingsrezept

Diese Woche ist eigentlich recht gut gelaufen. OK… der Sport ist ein bisschen zu kurz gekommen und am Sonntag habe ich mich im Phantasialand ausschließlich von Mini-Schitzeln, Zuckerwatte und – für die Kinder – mitgenommenen Süssigkeiten ernährt. Trotzdem hätte ich ohne Abnehmwunsch sicher noch einiges mehr gefuttert. Darum – Daumen hoch.

Ach ja, dann war da noch der Schokoladenfressflash. Kennt ihr das? Wenn es mir schlecht geht, ich nicht schlafen kann und das Gedankenkarussell ausschließlich Worst-Case-Szenarien hervorbringt, brauche ich Schokolade. Sorgenschokolade halt (eine enge Freundin der Belohnungsschokolade übrigens). Heimlich bin ich in die Küche geschlichen und habe ganz leisssseeee die Verpackung der TinTans geöffnet. Eigentlich wollte ich nur eins oder zwei essen… dann ist es aber doch eine 3/4 Packung geworden. Hihi. Immerhin hat es geholfen. Ich bin sofort eingeschlafen.

Zu guter Letzt noch ein tolles Rezept für euch – ich habe es diese Woche neu entdeckt und es ist einfach KÖSTLICH. Neben kalorienarm ist es auch noch Low Carb, vegetarisch und sogar vegan. Also für jeden was – vorausgesetzt man mag Auberginen und Kürbis und morgenländische Gewürze :-)

Aubergineneintopf

Zutaten

  •  200 g Erbsen, gelb, geschält, halbiert
  •  500 g Kürbis   
  •  1 Stück Chilischote/n, rot (für nicht so scharf grün)   
  •  1000 ml Gemüsebrühe   
  •   2 Stück Aubergine/n   
  •  3 TL Pflanzenöl   
  •  1 Stück (klein) Zwiebel/n   
  •  2 Zehe(n) Knoblauch   
  •  1 TL Garam Masala   
  •  1/2 TL Kreuzkümmel/Cumin, gemahlen   
  •  2 TL Senfkörner, schwarz   
  •  1/4 TL Nelken, gemahlen   
  •  1/2 TL Kurkuma   
  •  1 Prise(n) Jodsalz   
  •  1 Prise(n) Pfeffer   
  •  1 Bund Koriander, klein, frisch   

Zubereitung

  • Gelbe Erbsen in einen Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken. Zum Kochen bringen und ca. 10 Minuten garen. Abgießen, mit kaltem Wasser abspülen und zurück in den Topf geben. Kürbis (ggfs.) schälen, in Stücke schneiden und dazugeben. Chilischote waschen, halbieren, entkernen, klein schneiden und mit Brühe dazugeben. Zum Kochen bringen, ca. 30 Minuten garen und leicht abkühlen lassen.
  • Währenddessen die Auberginen waschen und würfeln. 2 TL Öl in einer großen Schmorpfanne erhitzen und Auberginen darin ca. 4–5 Minuten anbraten. Herausnehmen und beiseitestellen.
  • Zwiebel schälen und in feine Ringe schneiden. Restliches Öl in die Pfanne geben und Zwiebeln darin ca. 3–4 Minuten anbraten. Knoblauch pressen und mit Gewürzen, 1 Prise Salz und Auberginen in die Pfanne geben. Abgedeckt unter gelegentlichem Rühren ca. 20 Minuten garen. 50 ml Wasser dazugießen und weitere ca. 10 Minuten garen.
  • Die Hälfte der Erbsen-Kürbis-Mischung mit einem Schlitzlöffel in die Schmorpfanne geben. Restliche Erbsen-Kürbis-Brühe pürieren und in die Pfanne geben. Gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und garen, bis die Masse eingedickt ist. Koriander waschen, trocken schütteln, klein schneiden und unterrühren. Lecker!

Ran an die guten Vorsätze!

Ich bitte um Handzeichen:

  • Wer von euch hat dieses Jahr “ich möchte abnehmen” oder “ich möchte gesünder leben” als Vorsätze gefasst?
  • Und wer arbeitet noch an seinen Zielen für 2015 und wird so etwas in der Art aufnehmen?
  • Und wer von euch hat es bleiben lassen, weil es “sowieso wieder nicht klappt”?

Dann habe ich heute einen kleinen Tipp für euch! Nämlich den Besuch des dritten BleibGesundCamps am 7./8. Februar 2015 in an der Volkshochschule Esslingen.

Logo des BleibGesundCamps
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laufend abnehmen

Auf  dem Laufen-total-Blog gibt es eine, zum jährlich wiederkehrenden “Guter-Vorsatz”-Ritual, Zusammenfassung, was denn der ideale Weg zum Abnehmen ist (ich zitiere hier einfach mal ganz frech den Heiko):

  • Statt den Aufzug im Büro oder in Einkaufsmärkten doch lieber die Treppe nutzen.
  • Kleine Erledigungen nicht mit dem Auto, sondern per Fahrrad oder zu Fuß bestreiten.
  • In der Arbeitspause mal eine kleine Runde spazieren oder mit dem Rad fahren.
  • Den Weg zur und von der Arbeit mit dem Fahrrad oder zu Fuß antreten.
  • Mit den eigenen Kindern oder Enkeln aktiv spielen [..].
  • Statt des Kuchens macht es am Nachmittag auch ein Apfel oder ein leckerer Obstsalat.

Zusammengefasst also: Hintern hoch kriegen und nicht so viel süßen Kram in sich reinschaufeln. Das wird übrigens meine Methode beim Karfreitags-Abnehmduell sein um da wieder zu so etwas wie einer Form zu kommen. Und vielleicht ist da ja auch was für den ein oder anderen Leser hier dabei…

Küchenparty

Ja, ich gönne mir sehr gerne irgendwelche Leckereien und das durchaus auch während eines Abnehmduells. Allerdings sollte man sich nicht von ein paar geposteten Bildern täuschen lassen, denn es ist durchaus möglich abzunehmen, obwohl man sich etwas gönnt. Klar, das dauert dann alles viel länger, aber dafür bleibt der Heißhunger aus. Hinzu kommt, dass viele kalorienreduziert zubereitete Speisen auf einem Bild oftmals gar nicht kalorienarm aussehen und noch weniger deutet der Name darauf hin. Weiterlesen

Ideen für schlaue Ernährung

Im letzten Beitrag habe ich ja schon befürchtet, dass mein Gewicht wieder nach oben geht. Trotzdem habe ich noch auf eine 97,x gehofft, aber nach dem Wochenende war es natürlich schwer und so muss ich mit der 98 Leben. Während ich in meinem Blog für das #boff3 auf die Sünden vom Wochenende eingegangen bin, versuche ich hier als Anregung mal ein paar positive Anregungen zu geben, was man gegen die Kilos machen kann.

Insgesamt wird ja immer wieder LowCarb als Ernährungsmethode zum Abnehmen empfohlen. Ich selber habe mich noch nicht an irgendwelche Extremformen versucht, kann jedoch sagen, das ich den Verzicht auf Kohlenhydrate am Abend für sinnvoll halte. Das ganze habe ich in den Wochen nicht dauerhaft gemacht, aber immerhin 2-4 mal die Woche haben geholfen, einige Kilos zu verlieren. Nun gehöre ich insgesamt nicht zu den Gemüsefreunden und habe festgestellt, dass übermäßiger Verzicht sich schnell in Heißhunger umwandeln kann.

Dieses mal kann ich jedoch sagen, dass ich das Gefühl habe, dass ich wenig verzichte. Insbesondere da wir angefangen recht häufig 2 Beilagen ohne Kohlenhydrate zum Fisch/Fleisch zu kochen. Gemüse  als normale Beilage und dann ein Mus aus anderen Gemüsesorten. Hier kann man sehr kreativ sein. Ausprobiert haben wir verschiedene Sorten wie Brokkoli, Aubergine, Steckrübe und verschiedene Mischformen ausprobiert. Das ganze führte für mich dazu, dass ich meinen Körper die Kohlenhydrate vorgegauckelt habe und nach dem Essen zufrieden war.

Dazu kamen verschiede reichhaltige Suppen wie eine Bouillabaisse und gelegentliche ein sehr schönes Stück Fleisch von Beisser mit einem Salat. Der Unterschied zu den letzten Abnehmphasen ist für mich die Reichhaltigkeit der gesunden Speisen. Da ich eigentlich sehr wenig Gemüse esse, gab es sonst meistens nur Salat mit Fleisch oder Fisch und dies konnte ich mir als langfristige Möglichkeit nur schwer vorstellen. Die aktuelle Variante klappt da besser und vielleicht schaffe ich es ja, das ganze noch viel länger als nur zum Abnehmduell durchzuziehen.

Gesucht: echte Schwergewichte

Hier wird ja eigentlich fast ausnahmslos über die Änderung der eigenen Kleidergröße nach unten geschrieben. Doch bin ich mir sicher, dass dort draußen, vor den Bildschirmen, auch viele mitlesen, die für sich selbst eher geringe Chancen sehen um da was zu ändern. Je höher der eigene BMI, desto höher meist auch der eigene Schutzwall, den man um sich gezogen hat (ich hatte einst selbst eine Mauer um mich, die wohl jedem Hochsicherheitstrakt zur Ehre gereichen würde). Doch ihr seit nicht Alleine. Da draußen gibt es mehr von euch als ihr denkt. Menschen, die um den Teufelskreis wissen in dem sie stecken, aber im eigenen kleinen Käfig sitzen und sich mit niemanden austauschen können oder es sich zumindest nicht trauen. Dabei ist die Anonymität die einem das Internet bietet ideal dafür geeignet sich mit anderen, die das gleiche Problem haben auszutauschen und an seinen Problemchen und Problemen zu arbeiten.

Gelegentlich traut sich dann ein Leidensgenosse dann doch sich einigermaßen laut zu äußern und so einer ist der Mario Maaske, er würde sich gerne mit Anderen über die Probleme und Erlebnisse austauschen, die ein BMI von mehr als 40 so mit sich bringt. Der Aufruf soll aber nicht nur den besonders großen Menschen selbst gelten, sondern jedem, der in seinem Umfeld selbst so jemanden wiederfindet und sich dazu austauschen möchte.

Also, einfach mal beim Schweinehundkiller vorbeischauen und vielleicht die Antwort zu den Fragen erhalten, die man schon immer hatte, sich aber nie zu fragen traute.

Chinesische Faltenhunde – oder die Folgen erfolgreicher Gewichtsreduktion

Abnehmen, Gewicht reduzieren, Fitness aufbauen, Schlank werden… all das ist Ziel dieses Blogs (und vor allem seiner Teilnehmer). Aber einige werden mit Sicherheit auch weitere, eher optische Ziele im Auge haben. Und sei es der Auftritt in Bikini oder Badehose am Baggersee oder Ostseestrand im August.

Faltenwurf

Faltenwurf (CC-BY jremsikjr)

Doch wenn man von einem sehr gut gepolsterten Startplatz diese Ziele anzusteuern versucht, wird man neben den vielen Erfolgserlebnissen auch das ein oder andere neue Problem dazu bekommen.

Ein Problem, dass mich derzeit etwas quält, ist dass ich nicht nur aus meinen Klamotten heraus gewachsen bin (immerhin zwei Xe weniger), sondern anscheinend auch aus meiner eigenen Haut. FrüherTM war nicht nur alles besser, sondern auch gut “unterfüttert”. Falten waren da eigentlich nie ein Problem. Doch jetzt, wo der Dämmstoff (ja, ich habe nun auch ganz schnell kalte Finger und Füße und friere überhaupt viel schneller) fehlt, zeigen sich die Alterungserscheinungen langsam aber sicher an allen möglichen (und unmöglichen) Körperstellen. Besonders schlimm  ist es jedoch am Bauch und Oberkörper (Oberarme und Oberschenkel gehen grad noch so…).

Der Faltenwurf ist aus meiner Sicht nicht nur unschöner als der vorher vor mir her geschobene Bauch (und der war schon… Naja…), sondern sie werfen auch mittlerweile Probleme auf, denen auch mit viel Pflege (Cremen, trocken halten,…) langsam aber sicher nicht mehr beizukommen sind. Spätestens nach dem Training sind sämtliche Pflegemaßnahmen wieder hinfällig und es fängt an unerträglich zu werden (wer sich vom Begriff “sich einen Wolf laufen” eine Vorstellung machen kann, kennt das). Die Konsequenz das Training sein zu lassen will ich aber nicht ziehen.

Ehrlich gesagt, hätte ich bei Beginn dieses “Totalumbaus” meiner Selbst, nie geglaubt, dass mich so etwas dann doch so quälen könnte. Ich dürfte mit diesem Problem aber mit Sicherheit nicht alleine sein. Also sagt doch bitte: wie geht ihr mit diesem (Luxus-)”Problem” um?

Die Kerze an beiden Seiten anzünden

Der Blick auf die Waage und in die vergangene Woche zurück zeigt ein  deutliches Ergebnis: Alles beim Alten! Mein Energiehaushalt war also stabil.

Es wird ja empfohlen das “Abnehmen” wie eine Kerze zu betrachten. Diese verbrennt dann schneller “das Fett”, wenn man sie an beiden Seiten anzündet:

Die A-Seite der Kerze: Die Nahrungsaufname muß kontrolliert werden um zu erkennen, was man so zu sich nimmt. Sind es die lange sättigenden nicht dickmachenden Sachen oder die fettigen, süssen schnellen Glücklichmacher?

Die B-Seite der Kerze: B wie Bewegung. Wenn man den Körper mehr bewegt, dann wird mehr verbrannt und man nimmt ab.

Eigentlich ist das also ganz einfach. DerKörper-Motor muß im Laufe der Woche mehr verbrennen, als man durch den Mund als Brennstoff zuführt. Was hindert uns? Die Gewohnheiten.

Bei mir hat das in der letzten Woche mit dem Abnehmen daher nicht geklappt:

zu A) Am Tag vor dem Termin mit der Waage wurde noch ein Lahmacun 60 min. vor dem normalen Mittagessen verdrückt. Dann feierte ein Dienstagscacher noch in der Nacht seinen 1000. Cache. Also: Kuchen und Leckereien. Konnte ja nichts werden auf der Waage.

zu B) Nur am Dienstag zum Cachen gewesen (Nacht-Multi, 4 Std., 5km, ordentliche Steigung). Dann nur noch am Wochenende Tennis gespielt. Das ist aber meine normale wöchentliche Bewegung.

Ziel für die Woche mit dem enthaltenen Pfingst-Wochenende: A) Bei den Mahlzeiten mit einer Portion auskommen.  B) Noch die eine oder andere sportliche Aktivität mit einbinden.

Das Wetter wird gut … Auf geht´s!

Unverhofft kommt oft.

So heißt es ja landläufig und in diesem Fall sind glücklicherweise nicht die Pfunde gemeint. :-) Vor ein paar Tagen hatte ich in einem Kommentar an hier im Blog erwähnt, dass ich mir ebenfalls das Buch “Ich bin dann mal schlank” von Patric Heizmann bestellt habe – schon allein auf Grund des negativen Kommentares einer Dame, die dort schrieb, dass sei ein Männerbuch: kurz, knapp und auf den Punkt. :-D

Genau das ist es dann auch. Denn sind wir mal ehrlich: Wir haben uns hier versammelt, weil wir uns mit unserer Abnehmerei schwer tun und uns gegenseitig motivieren wollen. Das Thema “Abnehmen” ist also im Grunde ein eher unangenehmes, ein Übel um das wir irgendwie nicht herum kommen. Und dann sollen wir noch Bücher lesen, die wissenschaftliche Abhandlungen in aller Breite darüber erzählen, wie sich irgendwelche Proteine und Enzyme wie auch immer verhalten? Das interessiert genau niemanden. Wir wollen wissen, was wir tun müssen, um unser Ziel zu erreichen. Meiner Meinung nach ist das Buch von Patric Heizmann eine gute Anleitung dazu. Er beschränkt sich auf das Wesentliche und beschreibt das auf eine verständliche und unterhaltende Art und Weise, ohne dass man vorher Biologie studiert haben muss.

Soweit so gut. Ich bin für meinen Teil inzwischen dabei, Stück für Stück die Dinge umzusetzen. Von heute auf morgen klappt das nicht, es ist ein fliessender Prozess und das ist auch gut so. Jetzt saß ich gestern nach einem Fotoshooting mit meinem Bruder vor meinem Rechner uns habe die Bilder gesichtet, da steht der Paketbote vor der Tür und drückt mir ein Päckchen in die Hand. Die Verwirrung war groß, denn bestellt hatte ich nirgends etwas. Der Inhalt entpuppte sich dann als das passende Kochbuch von Patric Heizmann – einfach so :-) Ich habe mich tierisch gefreut, hatte aber noch keine Gelegenheit ganz ausführlich in das Buch zu schauen.

Aber beim ersten schnellen Stöbern ist mir gleich wieder eins aufgefallen: Das Teil ist für Menschen gemacht, die nicht stundenlang in der Küche stehen wollen, wo es auch nicht so irre kompliziert und dennoch lecker sein soll. Für bisherige Küchenmuffel wie mir gibt es z.B. auch eine kleine Küchenkunde über benötigte Hard- und Software inklusive Kräuterkunde. Die Rezepte selbst sind aufgeteilt in die verschiedenen Mahlzeiten des Tages und die bekomme sogar ich hin gezaubert. Achja, Knabberfreunde wie ich kommen auch nicht zu kurz.

Eine keine Falle gibt es aber : Die Mengen sind alle für zwei Portionen angegeben. Ich als Singlehaushalt und bekennender Gerneesser komme da in Versuchung, diese Information einfach zu überlesen. ;-) Wahrscheinlich werde ich mir das im Einzelfall anschauen wie ich damit umgehe. Momentan stehe ich auf dem Standpunkt, lieber aus dem Kochbuch zwei Portionen der gesunden Ernährung vertilgen als das was ich bisher in mich reinstopfe.

So, das mag sich jetzt alles wie ein Werbepost anhören. Fakt ist aber, dass ich mich in den letzten Jahren immer wieder mal mit irgendwelchen Abnehmideen auseinander gesetzt habe, die allesamt gescheitert sind. Ob Nahrungsmitelergänzungen oder -ersatz oder schlaue Bücher, die ich im Buchladen gleich wieder weg gestellt habe, weil sie mir einfach zu kompliziert oder abgehoben also einfach nicht praxisnah erschienen. Das Programm “Heizmann” ist für mich dasjenige, mit dem ich für mich eine reele Chance sehe, meine Ernährung langfristig so umzustellen, dass mir diese Umstellung nicht als Belastung erscheint und auch mal einen Ausrutscher am Wochenende verzeiht. Kurz: es ist eine praktikable Lösung und das ist das, was ich brauche.

Und bevor das untergeht: Danke an dieser Stelle für die schöne Überraschung an der Team vom Patric! :-)

Hähnchen-Zucchini-Paprika-Pfanne

Anstatt nur über mein Gewicht zu schreiben (es geht nach unten, aber langsam), teile ich doch lieber mal schnell ein kleines Kochrezept mit euch, das ich mir am Wochenende mal schnell hab einfallen lassen. Es ist nämlich sehr sättigend, fettarm und in einer Viertelstunde gemacht!

Zutaten

Für zwei gute Portionen benötigt man

  • 300g Hähnchenfleisch (Pute tut’s auch!)
  • eine mittelgroße Zucchini
  • eine große Paprika (rot sieht schick aus, Farbe ist aber an sich egal)
  • etwas fettarme Milch
  • etwas Mehl und Wasser
  • als Gewürze: Salz 6 Pfeffer sowie viel Rosmarin, Thymian und Knoblauch
  • Ein ganz bisschen Olivenöl

Zubereitung

Als erstes werden das Fleisch, die Zucchini und die Paprika kleingeschnitten (halt passend für Geschnetzeltes). Währenddessen lässt man die Pfanne schonmal mit einem Schubs Olivenöl heiß werden.

Ist die Pfanne soweit, wird das Fleisch scharf angebraten und mit Pfeffer und Salz gewürzt. Ist es etwa halb durch, kommt das Gemüse dazu und köchelt ein paar Minuten ein.

Sobald das Fleisch soweit gar ist, das Gemüse aber noch etwa Biss hat, gibt man nach Belieben Milch dazu, um eine Soßenbasis zu erhalten. Gewürzt wird mit Rosmarin, Thymian (mit denen muss man nicht sparsam sein!) und Knoblauch (die Menge ist von den geplanten Begegnungen des nächsten Tages abhängig).

Mit in etwas Wasser eingerührtem Mehl dickt man die Soße zu guter letzt an. Ich habe dazu Nudeln gegessen. Reis oder einfach ein wenig frisches Brot schmeckt aber auch gut als Beilage!

Zum Wohl!

Linktipp: Ernährungsquiz im Stern

Beim Stern gibt es ein interessantes Ernährungsquiz. Es werden jeweils zwei verschiede Nahrungsmittel gegenüber gestellt und man soll angeben, welches mehr Kalorien hat. Nach dem Tipp wird dann die Antwort bestätigt oder korrekt angezeigt. Und dabei dann die jeweils passenden Werte angezeigt.

Ernährungsquiz im Stern
Screenshot von stern.de

Leider muss man nach einer falschen Antwort immer von neuem anfangen. Um so erstaunlicher sind die bereits erreichten High-Scores, für die offensichtlich hunderte von Fragen beantwortet wurden. Wenn ihr euer Wissen auch mal testen wollt, geht es hier zum Ernährungsquiz.

via: gumia.de

Tweet What You Eat – eine erste Analyse

So, nachdem ich am Montag nun angefangen habe, mal mit zu tracken, was ich den eigentlich so esse, ist nun bereits ein kleines Tagebuch entstanden:
Unter http://tweetwhatyoueat.com/diary/MultaniFX ist zu sehen was ich so esse und trinke, wenn es Kalorien hat. (Wasser und Tee taucht da nicht auf).

Als Datengrundlage bemühe ich entweder den Aufdruck auf der Packung oder http://www.fettrechner.de/ um einigermaßen nah an dem zu sein, was wohl wirklich an Kalorien im Essen ist. Natürlich ist dies gerade bei selbstgekochten essen recht schwer. So habe ich gestern abend erfahren, das in der Pasta nicht nur Kokosmlich, sondern auch Pesto mit drin war.

Hier ist der Vorteil von TWYE deutlich zu erkennen. Ich kann nachträglich einträge bearbeiten, oder sogar hinzufügen. Dieses ist bei @having leider nicht möglich.

Auch kriege ich bei TWYE gleich zusammengerechnet, wieviel ich den an einem Tag zu mir genommen habe.

Jetzt ist es nicht so, das ich vorhabe wild Kalorien zu zählen, und auf alles verzichte was ungesund ist. Das kann und will ich nicht, und es wäre vor allem nicht nachhaltig. Was aber bereits jetzt passiert: Ich esse bewußt!

Da ich jedesmal wenn ich was esse, oder trinke, es auch erfassen muss, reduziere ich das Naschen zwischen durch. So greife ich zwar auf die von Hans zur Verfügung gestellen Roches zu. Allerdings denke ich auch da drüber nach, wodurch ich jeweils nur 2 Stück pro Tag gegessen habe, während ich sonst vermutlich 4-8 gegessen hätte.

Außerdem gibt es bestimmte Lebensmittel die ich deutlich weniger essen werde. Dieses wird definitv Käse sein. Andere werde ich in den nächsten Wochen noch ermitteln.

Ich bin gespannt, ob und wie mir das “Tagebuch” noch helfen wird. Glaube aber, das es empfehlenswert ist.