Startwoche verpennt :D

Das fängt gut an: Ich habe die Startwoche verpennt. Und damit ich heute einen guten (also hohen) Startwert habe habe ich gestern noch einmal extra viel gegessen, was mir jetzt nichts bringt :D. Also starte ich mit 108,5 Kg aus der letzten Woche und dem Ziel, deutlich unter die 105 zu kommen, am liebsten unter die 102. We will see!

Eine besondere Methodik habe ich dabei nicht. Rad fahren, etwas schwimmen und Kalorien zählen (Lifesum nehme ich dafür) haben auch früher gereicht, sofern ich nicht nur Kalorien zähle, sondern mich auch an das selbst gewählte Limit von 1.800 Kalorien halte.

Allerdings gibt es eine neue Regel: Wenn ich nicht Rad fahre, dann gehe ich schwimmen. Das bedeutet, dass jeder Tag ohne Fahrrad extra Zeit kostet und extra teuer wird (12€ für ÖPNV und Schwimmen).

Ich wähle den Donnerstag

Mit unseren leicht geänderten Regeln ist es in der Startwoche klug, alle Messungen abzuwarten und dann die höchste auszuwählen. Das war bei mir der Donnerstag:

157,5 kg

Wie an der Grafik leicht zu erkennen ist, war die Schwankungsbreite aber ohnehin nicht so groß (an die neuen Grafiken muss ich mich erst wieder gewöhnen, denn Nokia hat Withings übernommen, und seitdem sieht alles komisch aus).

Auf ein lustiges Duell!

Bin dann auch wieder dabei – und mit hohem Startgewicht

Letzter möglicher Tag der Woche komme ich nun abends tatsächlich auf die Waage – und liege wieder über 90 kg :(

Eine Woche war ich in Österreich, habe alleine dreimal Kässpätzle in der Zeit gegessen. Hätten wir nicht wenigstens auch drei mittelgroße Bergtouren gemacht, ich will nicht wissen, wie böse das Startgewicht dann aussähe.

Doch jetzt heißt es: Heute noch sündigen, eben eine Pizza, jetzt ein Choco Porter – und morgen beim Stuttgarter Bloggerstammtisch dann wohl gleich weiter sündigen. Aber dann. DANN greif ich an…

Plan ist übrigens, jeden Donnerstagmorgen zu wiegen. Kein Raussuchen des günstigsten Tages auf der Waage…

Von nun an gings bergab

Seit Mitte letzten Jahres habe ich insgesamt 15 kg abnehmen können, davon 10 im letzten halben Jahr – heute hatte ich zum ersten Mal 100,0 kg auf der Waage stehen.

Wie habe ich das geschafft? Die älteren Leser dieses Blogs werden sich vielleicht erinnern, aber hier nochmal in Kurzform: es waren zwei Methoden, die ich konsequent durchgezogen habe.

  • 3plus1: Ich esse jeden vierten Tag nichts, sondern trinke nur kalorienarme Getränke (Wasser, Cola Zero, Kaffee). In der Fachwelt heißt das „Intervallfasten“. Ich selbst benutze das F-Wort nicht.
  • Don’t break the chain: ich bewege mich jeden Tag so viel, dass alle drei Kreise auf der AppleWatch gefüllt werden. Dafür muss man mindestens eine halbe Stunde stramm spazieren gehen.

Diese beiden Methoden werde ich beibehalten, wobei ich vom wechselnden „Plus-1“-Tag auf zwei feste pro Woche gehe (Dienstag und Samstag). Mal sehen, wie sich das entwickelt, denn andere hier auf dem Blog hatten auch ihre Methoden und waren sogar erfolgreicher im Wettbewerb.

Mich interessieren nicht die Tausende von Artikeln und Büchern, ob das gesund ist. Für mich persönlich gilt: ich fühle mich sauwohl und leistungsfähiger. Und es ist für mich ein guter Ansporn, weiter zu machen und die nächste Hürde zu nehmen – Sieger im Sommerduell!

Auf ein Neues

Das mit dem Fasten haut nicht mehr so hin – der Stress war zu groß. Nachdem sich jetzt einige Dinge (eigentlich nahezu nichts Spezifisches, einfach … argh …) einrenken ist wohl wieder mehr Luft für Sport und wenig genug Stress für etwas vernünftigeres Essen.
Manchmal ist es aber auch seltsam: man tut nix Böses und ist auf 117, dann isst man ordentlich und es sind 144, nochwas.
Will sagen: alles außer langfristigen Trends ist sowieso Mist.
Ob ich ‚echte‘ 600 kCal-Tage hinkrige: Scwher zu sagen, eher nicht,a bers elbst wenn es 1000 sind oder Tage, an denen ich so viel verbrenne, dass nur noch „Grundumsatz minus x“ übrig bliebt, ist ja auch nicht übel.
Auch meine ‚Toolkombination‘ hat sich geändert.
Ich benutze die Free-Version von Fitnesspal und einen „Garmin Vivosmart HR“-Tracker. Ggf berichte ich da dann noch mal separat.
Startgewicht 115.3 – immerhin 1.5 Kilo unter Maximalgewicht.

Sommerduell 2017

Hallo, wir sind die, die zusammen abnehmen. Das funktioniert zwar nicht unbedingt besser, aber es macht mehr Spaß.

Darum rufe ich hiermit zum Abnehm-Sommerduell 2017 des 321 Blog! auf. Wir haben ein wenig am Regelwerk rumgedreht, insbesondere haben wir uns darauf geeinigt, keinen festen Wiegetag in der Woche mehr festzulegen. Ihr könnt Euch also entweder jeden Tag wiegen und die Messung aussuchen, die Euch in der Woche am besten gefallen hat, oder Euch selbst einen Wochentag festlegen.

Also, für alle, die mitmachen wollen:

  • Das Startgewicht wird in der Kalenderwoche 26 (das ist nächste Woche), das Endgewicht für die Wertung wird in der Kalenderwoche 38 (Herbstanfang, Bundestagswahl) ermittelt. Das sind insgesamt 13 Messungen.
  • Gewonnen hat, wer den höchsten Prozentsatz vom Startgewicht abnimmt. Einsatz sind von jeder/m Teilnehmer/in 10 € (z.B. als Amazon-Gutschein).
  • Mitmachen kann nur, wer (beim Start) auch wirklich übergewichtig ist, also einen BMI größer als 25 hat (im Wissen, dass der BMI kein wirklich guter Indikator ist).
  • Es sind in der Zeit mindestens 6 Blogposts hier im 321 Blog zu verfassen (das kann, muss aber nicht zwingend, über den Fortschritt des Duells sein).
  • Dabei soll der Abstand zwischen zwei Posts nicht mehr als 14 Tage sein (vordatieren ist erlaubt, zurückdatieren nicht — eine Blog-Aufholjagd in der letzten Woche ist also nicht erlaubt).
  • Verlinkung und Begleitung im eigenen Blog oder anderen Sozialen Netzen ist erwünscht aber nicht Voraussetzung.

Wer mitmachen möchte, kann sich hier in den Kommentaren oder bei mir per Mail melden.

Kein Sieg im Karfreitagsduell

Das Karfreitagsduell habe ich nicht gewonnen. Das kann ich sagen, obwohl ich am Karfreitag gar nicht mehr bei meiner Waage war.

157,1 kg

Aber um den Sieg noch davonzutragen hätte ich von Dienstag bis Freitag noch 15 kg abnehmen müssen. Ohne sich Gliedmaßen abzuschneiden wäre das kaum möglich gewesen. Trotzdem: immerhin habe ich ein bisschen was abgenommen und starte guten Mutes ins nächste Abnehmduell. Es gibt doch bald ein neues Duell, oder?

Inzwischen Frohe Ostern Euch allen!

Gewinner!

Vielen Dank für die Glückwünsche – gratuliere aber selbst zum Erreichen einer Gewichtsklasse, von der ich auch weiterhin nur träumen kann! Außerdem vielen Dank für den großen, spannenden Wettkampf gerade zum Ende hin, denn ab der 11. Woche wurde ich doch etwas leichtsinnig ob des großen Vorsprungs. Das hätte sich zum Ende fast gerächt! Denn bis dahin hatte ich „lediglich“ meine Essgewohnheiten umgestellt und recht konsequent auf Zuckerwasser à la Cola, Spezi usw. sowie Süßigkeiten und Knabberkram verzichtet. In den letzten drei Wochen habe ich das ganze ob der plötzlich doch noch gefährdeten Führung wieder ernster genommen und Diät gehalten: Insgesamt einfach weniger gegessen (konsequent nur eine Portion und kein Nachschlag), dafür den Hunger einfach ignoriert und mehr Sport gemacht.

Der Lohn: Die Hundert-Kilo-Grenze geknackt! Das Bild im Spiegel kann man sich inzwischen wieder einigermaßen ansehen ohne Blind zu werden und sich zu schämen. Aber es sind auch immer noch zwei gut gefüllte Wassereimer Übergewicht.

Gewonnen? Ja habe ich! In 13 Wochen über 10 Kilo abgenommen. Seit Jahresbeginn sogar fast 13 Kilo verloren (die sollen mich auch nicht wiederfinden!). Und freue mich sehr darüber! Aber auch alle anderen, die durchgehalten haben, dürfen sich freuen und wieder etwas leichter durchs Leben gehen. Ohne Euch hätte ich eine in dieser Höhe nicht geschafft! Und immerhin haben wir alle gemeinsam die Welt von mehr als 35 Kilo Übergewicht entlastet! Das ist doch ein großartiges Ergebnis!

P.S.: Abnehmen kann ich besser als fotografieren! 😉

Final answer

Schade – und ein wenig verwunderlich: seit der Vorwoche konnte ich auf der Waage trotz aller Bemühungen kein Gramm mehr gutmachen. Spitzenreiter Micha konnte dagegen seinen Vorsprung weiter ausbauen. Und da werden wohl auch keine anderen Überraschungen von den anderen Plätzen kommen. Sein Start-Ziel-Sieg scheint wohl ungefährdet.

Insofern bleibt mir nur, Micha zu diesem tollen Ergebnis – und dem UHu! – ganz herzlich zu gratulieren; es war bis zur letzten Minute ein spannender Wettkampf!

Aber trotz des leichten Wehmuts über den erneuten zweiten Platz (zum wievielten mal eigentlich?) bin ich mit meinem Abnehmerfolg während dieses Duells eigentlich ganz zufrieden. Solide zweistellig vor dem Komma, das sieht schonmal ganz gut aus – auch im Spiegel übrigens ;-). Und auch wenn bis zum Idealgewicht noch immer ein paar Fettpolster verschwinden müssen, wird dies für mich vorerst, idealerweise aber dauerhaft, das letzte Duell gewesen sein. Die Rolle des ewigen Verfolgers darf dann jemand mit mehr Abnehnpotential übernehmen. Viel Erfolg – es lohnt sich!

Zeit für eine Bilanz

Passend zum Ende der Oster-Challenge hat auch WISO ein Update der Umstellungsbemühungen der Protagonisten seiner Sendung von damals ausgestrahlt, die mich von der 3+1-Methode überzeugt hatte. Interessant: der 3+1-Teilnehmer hat nach anfänglichem Erfolg sogar wieder zugenommen und wiegt jetzt nur noch 5 kg weniger als ganz am Anfang. Meine Vermutung: er hat sich nicht durchgehend dran gehalten und – das sagt er ja sogar in dem Beitrag – während der übrigen Tage mehr als normal gegessen. Dann bleibt unter dem Strich nicht viel an Einsparungspotenzial übrig.

Bei mir war die 3+1-Methode ein echter Erfolg. Zwar kann ich wahrscheinlich die beiden Mitbewerber an der Spitze nicht mehr einholen, doch das interessiert mich eigentlich inzwischen gar nicht mehr. Auch komme ich nicht auf den gleichen spektakulären Wert wie der Mann aus der WISO-Sendung (was ja wie man oben sehen kann auch nicht lange vorhielt). Aber ich bin auf dem besten Weg, mein eigentliches Ziel, nämlich zweistellig, zu erreichen.

Alles was es dazu brauchte, war nur Konsequenz. Bis auf einen einzigen Tag mittags habe ich bisher an keinem der „Plus-Eins-Tage“ (wie ich die Fastentage nenne) feste Nahrung zu mir genommen, und getrunken hab ich auch nur Wasser oder Cola Zero sowie einen Kaffee mit Milch. Dabei hatte ich nie ein Hungergefühl – das hat mich am meisten beeindruckt. Außerdem bewege ich mich seit Anfang März – ebenfalls nur mit kurzen Unterbrechungen so viel, dass möglichst täglich alle drei Bewegungsziele meiner Apple-Watch erreicht werden.

Wir werden sehen. Abgerechnet wird am Freitag…

107,7

Ich verkünde hiermit meine Niederlage ;). Mit 107,7 bin ich eine Woche vor Ende des Rennens vor meinem Startgewicht angekommen. Die Ursache ist simpel: Zu viel Essen am Abend. Und mit „zu viel“ meine ich tatsächlich Dinge wie ZWEI Nudelpfannen vom Asiaten oder ZWEI Pizzen vom Italiener. Damit handle ich mir gerade ein waschechtes Problem ein: Mein Fahrrad schluckt 140Kg, was also bedeutet, dass ich nur noch 12Kg aufladen darf. Für Kleidung, Trinken, Essen, Schlafzimmer. Bis Juni muss ich also dringend wenigstens wieder bei 102Kg ankommen, damit meine Reisepläne funktionieren. Und den Top 3 gratuliere ich! Super Leistung :).

Bauch an Bauch

… und da kommen Sie auf die Zielgerade! Vorne liegt noch ganz knapp Micha, der lange Zeit das Feld dominiert hat. Das restliche Feld eher abgeschlagen, einige haben auch schon aufgegeben. Doch geht Micha jetzt zum Schluss das Fett aus? Dürfte eigentlich nicht, denn sein BMI zeigt noch reichlich Luft nach oben! Doch Stefan sitzt ihm im Nacken, ist fast gleichauf mit ihm. Der Spitzenreiter fühlt den Atem im Nacken. Wird es für ihn reichen? Hat Stefan nach dem langen Spurt noch die Kraft durchzuhalten, und an der Kasse an den lauernden Snickers und den heimtückischen Cornettos vorbeizugehen? Kann Micha die goldene Hochzeit im Steakhaus und die Grillparty am Sonntag unbeschadet überstehen? Er darf sich jedenfalls keine Zunahme mehr erlauben, hat seinen Vorsprung fast verspielt! Da, jetzt sieht es so aus, als wäre Stefan vorbei, tatsächlich, Stefan ist einen kleinen Schritt voraus! Doch Micha kontert die Attacke, geht wieder leicht in Führung! Das Publikum springt auf, es hält hier jetzt keinen mehr auf den Sitzen! Hören Sie nur, solch ein Stimmung hier! Wer hätte vor vier Wochen schon geglaubt, dass es hier noch einmal so spannend werden könnte? Spannung pur, das Adrenalin kocht! Beide haben schon eine Hand am Pott. Nur noch wenige Meter – wer wird es schaffen? Stefan, der bereits einen sehr akzeptablen BMI erreicht hat – oder doch Micha, der für den Sieg aber mit Sicherheit die magische 100-Kilo-Schallmauer durchbrechen muss? Gewinner sind sie schon beide, aber wer holt sich den Titel?

Das wird spannend

Heute morgen wog ich mein niedrigstes Gewicht seit mindestens 12 Jahren. Interessanterweise hat sich wieder der „Whoosh“-Effekt eingestellt, den ich in meiner „Abnehm-Karriere“ seit Juni 2015 schon mehrmals beobachten konnte. Nachdem in den letzten Tagen und Wochen trotz erheblichem errechneten Kaloriendefizits die Abnahme eher schleppend von statten ging, war die Veränderung auf der Waage heute sozusagen schlagartig. Und wie immer schwingt der Eindruck mit, dass dafür neben den altbekannten Wassereinlagerungen auch ganz menschliche Dinge wie zum Beispiel die feierliche Verabschiedung des Darminhalts eine Rolle spielen.

Das Kop-an-Kopf-an-Kopf-Rennen bleibt also bis zum Finale spannend. Ob ich meine kurzfristig eingenommene Spitzenposition behaupten kann, ist noch ungewiss, die Konkurrenten haben ihre Werte für diese Woche bei Veröffentlichung dieses Beitrags noch nicht eingetragen. Ich werde mich in der letzten Woche vor Karfreitag jedenfalls nochmal richtig ins Zeug legen und hoffen, dass dieser Trend noch ein paar Tage anhält.

Wieder Erwarten geht es abwärts…

Trotz dass ich letztes Wochenende gut geschlemmt habe im Waldhotel Davos ging es ordentlich mit dem Gewicht runter, fast ein ganzes Kilo. Da zeigt sich, dass konsequent #lowcarb unter der Woche (ok, ok, an einem Tag nicht) und zumindest ein großer Spaziergang doch Sinn ergibt.

Blöd nur, dass es bereits dieses Wochenende zur nächsten Hoteleinladung geht, wenn auch nur für eine Nacht… Mal sehen, wie ich as mit einem großen Spaziergang rund um Baden-Baden ausgleichen kann..