Yolo

Ich bin schweigsam und gleichgewichtig. Irgendwie schreib ich nur Gejammer hier… aber ich merke ja schon selbst, Prio hat das Abnehmen gerade nicht. Zahn-OP zweiter Teil war, das Implantat ist drin. Eine Beziehung oder ein Versuch derer ist (mal wieder…) in die Binsen gegangen. Die Teenies finden alles wichtiger als Schule. Und im Büro steppt der Bär. Ist halt so. Ich kann wohl lange warten auf genügend Muße. Jeden Tag 10k Schritte schaffe ich aber (bis auf gerade wegen darf nicht), ich merke Veränderungen am Körper, nicht auf der Waage. Apropos Waage:

Nie mehr Gewichtsprobleme 😄👍🏻 #upskaputt #runtergefallen #nodiet #putzenistgefährlich

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Endlich geht’s mit mir abwärts ;)

Dass man sich echt freuen kann, wenn es abwärts geht… gemeint ist natürlich das Gewicht – knapp ein Kilo seit letzter Woche, gewogen auf der Waage der Freundin. Muss jetzt mal beide testen, welche eigentlich mehr anzeigt, denn jetzt sind beide hier bei mir ;))))))

Aber tatsächlich war ich diese Woche seit Montag auch komplett konsequent mit #lowcarb, dass ich gestern erst um 16.02 Uhr ein Bier leer hatte, dürfte jetzt ned sooo schlimm sein ;)

Bier mit Currywurst - beendetes Mal beim Spaziergang um 16.02 Uhr ;)

Bier mit Currywurst – beendetes Mal beim Spaziergang um 16.02 Uhr ;)

Bin aber auch zweimal heimgelaufen ab Bad Cannstatt und – da #lowcarb – hatte keinen Alkohol am Abend. Gar keinen.

Dafür sündige ich heute und morgen. Heute hab ich mir das aber auch verdient nach dem Umzug (also „ihren“ zu mir und einen großen Schrank zu ihren Eltern). Also gibt es jetzt ein Bier, Pizza mit doppelt Käse ist bestellt und Wein gönne ich mir nachher auch. Und morgen – naja. Barcamp Ruhr. Wer von euch es kennt, der/die weiss, es ist auch ein Freßcamp, da die Küche im Unperfekthaus von morgens bis abends offen ist… Und dazu will ich auch noch mit dem Dagger abends Burger essen gehen ;)

Es gibt schlechtes Wetter…

Wenn man sich ein neues Rennrad kauft (mein erster Straßenrenner überhaupt) und es dann regnet und stürmt wie im Herbst, kann man den Spruch „es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung“ nur ironisch aussprechen. Und so war meine erste kleine Ausfahrt vor mehr als einer Woche trotz hoher Ambitionen bisher auch meine letzte.  Aber auch wenn bis zum Ende des Osterduells nicht mehr viele Ausfahrten dazu kommen sollten, freue ich mich auf einen hoffentlich schönen Radelsommer.

Fuhrpark erweitert – heute erste kleine Ausfahrt

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Ok, große Überraschung: Täglich Rad fahren und auf die Kalorien achten bewirkt einen Sprung nach unten. Sagte Captain Obvious. Und meine Waage stimmt dem zu ;).

Ach, und dieses Lifesum auch (am Tag davor):

Der Anfang vom Ende …

Nur 700 Gramm weniger als in der Vorwoche? Nein -sehe ich anders – wieder weniger Gewicht und das trotz der Teilnahme am Kongress mit seiner Rundumversorgung. Mittagessen, Kuchen und Canapés in den Pausen, abends warmes Buffet und zugehörige Getränke, üppiges Frühstückangebot und dann wieder von vorne. Das ganze drei Tage lang. Die Selbstdisziplin hat nicht komplett durchgehalten, aber es reichte offensichtlich für den Erhalt des Abwärtstrends.

Wird nicht einfacher werden: Unter anderem eine Einladung zur großen Geburtstagssause zum 50. am Wochenende und ein weiterer Außentermin in der kommenden Woche. Im Endspurt für die letzten vier Wochen will ich aber unbedingt unter die Hundert kommen. Also weiter zusammengerissen und konsequent bleiben!

Stark anfangen und stark nachlassen, das kann ich gut

Letzte Woche fiel ja das Wiegen aus – dafür gab es eine Menge Bier und Co. auf der ITB. Heute Morgen dann mal wieder auf die Waage – was ich da sah, hat mir jetzt nicht so dolle gefallen. Egal, es ist wie es ist und natürlich auch weiter dokumentiert.

Dafür dann aber auch gleich das gute Wetter und den freien Freitag genutzt, um eine schöne „Runde“ (die ich nicht vollendet habe zur RUNDE) vom Killesberg über Wartberg, Rosensteinpark und Schlossgarten zu mir zu spazieren.

Kopfhörer und Podcast (Awesome People Podcast, Daily Geek Talk und OMR Podcast) auf den Ohren. Sollte öfter als nur einmal die Woche nicht ins Büro gehen.

Doch zurück zum Gewicht – mehr oder minder stehe ich unverändert zum Beginn des Duells, wenige Gramm mehr und die können durchaus unter natürliche Schwankung fallen. War leider auch alles andere als konsequent, was #Lowcarb anbelangt.

Und das, obwohl ich ja weiss, dass Lowcarb für mich sehr gut funktioniert, wenn ich konsequent bin.

Und sonst?

ITB war großartig, ein neuer Job wird zumindest denkbar, bei einer Agentur oder bei einem Versicherer. Und privat kommt es immer weiter voran, Küche ist mittlerweile auch im Prinzip fertig, das Arbeitszimmer schon lange, jetzt steht das Wohnzimmer und der Flur auf der Agenda.

 

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Ich kurve weiter knapp unterhalb meines Startgewichts hin und her. Aber es geht langsam voran: Täglich Fahrrad und das Kalorienlimit wird auch wieder weniger häufig gerissen. Ansonsten gibt es nicht viel mehr zu verkünden ;).

Normalgewicht? Nicht wirklich…

Laut meines Ernährungstagebuchs gelte ich mittlerweile schon als normalgewichtig:

Dabei liegt ja eigentlich der BMI-Bereich für Normalgewicht für Männer zwischen 20 und 25. Interessanterweise habe ich das „Normalgewicht“ bei FDDB mehr oder weniger unabhängig vom Körperfett-Abbau dadurch erreicht, dass ich älter wurde, denn FDDB und andere Quellen passen den Normalgewichtsbereich ans Alter an. Auf welcher Basis das geschieht, ist mir nicht ganz klar. Mir erscheint das eher wie Wohlfühl-Zahlendreherei, oder aber das Missverstehen von Statistiken. Es spricht nichts dafür, dass im Alter ein höherer BMI gesünder wäre,  eher sieht es so aus als ob da einfach die Durchschnittswerte der Bevölkerung abgebildet werden. Auch die WHO unterscheidet übrigens nicht nach Alter.  Und spricht außerdem bereits ab 25.0 von Übergewicht („pre-obesity“) – der Normalgewichtsbereich endet bei 24.9.

Zum Thema BMI-Anpassung nach oben hat die Autorin @erzaehlmirnix in ihrem Blog zum Buch „Fettlogik überwinden“ übrigens auch Studien untersucht und schon einiges geschrieben. Wenn sich die Sterblichkeit bei höheren BMI-Werten ändere, könne das etwa auch an Verbesserungen in der Medizin liegen (zum Beispiel ist die Chance, einen Herzinfarkt zu überleben gestiegen, was aber nicht bedeutet, dass man plötzlich trotz gleich bleibendem BMI ein niedrigeres Infarktrisiko hätte).

Naja, für unser Duell gilt noch immer der BMI-Wert von über 25 als Einstiegskriterium, und da müsste ich selbst unter Verwendung des „neuen BMI“ (Rechner hier) noch vier bis fünf Kilo abnehmen. Vielleicht schaffe ich das ja wenigstens vor dem nächsten Duell.

Eine harte Konkurrenz!

Das Abnehmduell bis Ostern scheint bereits jetzt schon richtig spannend zu werden. Zur Halbzeit des Duells liegen an der Spitze zwei Kontrahenten nur einige Zehntel Prozentpunkte auseinander, und bei Platz drei (da liege ich gerade) und Platz vier verhält es sich sogar noch knapper. Ich würde mal sagen, es ist noch alles offen.

Bei mir läuft es im Gegensatz zum Jahresbeginn derzeit mit dem Abnehmen richtig gut, an manchen Tagen schaffe ich locker ein Defizit von mehr als 1.500 kcal, was sich auch auf der Waage entsprechend widerspiegelt. Die Nachwehen der Zahn-OP von vorletzter Woche konnte ich ohne Komplikationen weitestgehend hinter mir gelassen, so dass ich mich auch dem Sport wieder etwas mehr zuwenden kann. Hierfür habe ich mir letzte Woche übrigens ein Rennrad bestellt, um die länger werdenden Tage noch besser ausnutzen zu können.

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Wenig Neues von mir: Das Pendel schwingt erneut leicht in die andere Richtung und ich bin wieder unter dem Startgewicht. Lifesum stellt für März bislang eine durchschnittliche tägliche Kalorienaufnahme von 2561 fest, was also 561 über dem liegt, was mein selbst gewähltes Limit wäre.

Wie man die Fastenzeit nicht beginnt …

… ist mit einem Firmenevent.

Ausgerechnet am Aschermittwoch waren wir mit der Abteilung in Klausur. Und nach Stundenlangen Vorträgen war das Abendprogramm der Veranstaltung ein Rittermahl auf Burg Steinsberg. Da gab es echt leckere Sachen in etwas rustikaler „ritterlicher“ Aufmachung; viele Gerichte kamen z.B. auf Platten und in Schüsseln zum selbst aufegeben, und auch die Getränke wurden in Steingutkrügen serviert.

Das Mahl wurde die ganze Zeit begleitet von einem Gaukler (hat ein wenig jongliert und Zaubertricks vorgeführt) und einem Zeremonienmeister, der auch auf sehr vielen verschiedenen mittelalterlichen Instrumenten gespielt und dazu ziemlich gut gesungen hat. Ich zeig hier mal die Speisenfolge:

Brot mit Quark vun vil gut Wyrtzkreytern, hier zu sehen zusammen mit der sprachlich an-ge-mittelalterlichten Speisekarte.

Speisekarte und Brot

Ziegenfrischkäse im Blätterteig und knackige Salate aus dem Burggarten

Ziegendrischkäse und Salat

Sud vun Lauch serviert im Brottopf

Lauchsuppe im Brottopf

Ganze Enten in der Schenke tranchiert mit Gemüse und Semmelknödel

Ente, Gemüse und Semmelknödel

Strudel aus Epfeln mit eyner Salse vun fremdlendisch Vanille

Apfelstrudel

Und von der Käsevariation konnte ich dann schon nichts mehr essen.

So eine Veranstaltung kann ich weiterempfehlen, aber sie hat zu einem kurzen Ausschlag nach oben auf meiner Waage geführt.

Pause

Naja, Kuchen am Samstag, Sahnetorte am Sonntag. Schnitzel mit Pommes am Montag, Dienstag eine Flasche Cola, Mittwoch Mäckes mit Spezi. Da kann man ja schon fast froh sein, dass es nur 800 Gramm mehr wurden. Aber so ungefähr zur Halbzeit durfte ich mir dann auch mal eine pause gönnen. Zwar wird es in den kommenden Wochen wegen mehrerer „Außentermine“ mit Geschäftsessen nicht einfacher, aber ab nächsten Freitag wird wieder angegriffen. Das zweistellige Gewicht wäre schon fast mehr, als ich zu Beginn erwartet habe!

Jeden. verdammten. Tag.

Mit 105 gewogenen Kilos heute früh (-6,2 seit Start) bin ich auf einem guten Weg nach unten, auch wenn die 3+1-Methode immer noch mentale Stärke verlangt. Egal, mehr als die Hälfte der Zeit ist um, und es gilt „eine Schippe drauf zu legen“ – mit der #dontbreakthechain-Methode.

Genauere Infos findet man bei meinem Kollegen Volker Weber – der benutzt nur seine Apple Watch und hat als Ziel, jeden Tag die drei Bewegungsziele (600 Kalorien Bewegung, 30 Minuten sportliche Betätigung, 12 x Aufstehen) zu erreichen. Ohne Ausnahme. Damit die Kette der guten Taten nicht abreist. In einem seiner Postings ist sogar ein Video, warum es gut ist, sich jeden Tag mindestens 30 Minuten zu bewegen.

Die Bewegung ist dabei kein Joggen, kein Radfahren, kein Fitnessstudio, sondern einfaches Gehen. Jawohl. Es ist die natürlichste Bewegung, steckt uns im Blut und erfordert keine Mühe außer dem Erheben aus dem Stuhl und dem Verlassen des Hauses.

Und „keine Zeit“ ist eine billige Ausrede. Ich erreiche mein Ziel, indem ich Wege, die ich sonst mit dem Auto erledigte, zu Fuß gehe. Oder indem ich mein Auto von der Stelle wo ich hin muss, weiter weg parke, so dass ich mindestens 15 Minuten laufen muss, um zum Ziel zu gelangen.