Archiv des Autors: rehwald

Auf in den Endspurt

So spielt das Leben. Eben noch frustriert über stagnierende Zahlen, geht es plötzlich ein ganzes Stück abwärts mit dem Gewicht. Und das trotz ausgiebigem Schlemmen am Grill am letzten Wochenende. Vielleicht war die Hitze der letzten Tage mit rund 35°C die Ursache. Wenn ja, will ich hoffen, dass es noch eine Weile so heiß bleibt.

Nichts desto Trotz ist hiermit die letzte Woche des Geocacher-Duells angebrochen. Ich bin gespannt was das letzte Wiegen für Ergebnisse bringen wird. Auch hoffe ich, dass die noch fehlenden Zwischen- und Endergebnisse der Mitstreiter noch vervollständigt werden.

Ich frag mich allerdings was ich machen soll, wenn der Wettbewerb vorüber ist. So ohne Ansporn wird es noch ein ganzes Ende schwieriger mit der Reduktion des eigenen Umfangs.

Das Leben ist ein Ar…

Wisst ihr was gemein ist? Sich morgens auf der Waage über den tollen Fortschritt freuen [hui!], dann beim Eintragen der Ergebnisse in der Tabelle festzustellen, dass der schärfste Konkurrent doch wieder 0,9kg Vorsprung hat [gnarf] und dann, nach Feierabend auf der Waage festzustellen, dass das Gewicht, trotz reichlich trinken und Mittagspause, über den Tag um ein ganzes weiteres Kilo gesunken ist [arrrgh].

Und das Schlimme dabei: es ist nicht das erste mal, dass das so oder zumindest fast so gelaufen ist :-) .

Gewichtsreduktion für Hartgesottene

“Abnehmen um jeden Preis!”, “Die Kilos müssen runter!”, “Quäl dich!”. So oder so ähnlich kann man mein doch relativ stark reduziertes Gewicht am letzten Wochenende begründen. Aus Sicherheitsgründen zeige ich hier mal kein Bild, wer es trotzdem sehen will: TwitPic. Dazu kam eine, der derzeitigen Hitze geschuldeten Appetitlosigkeit in den letzten Tagen….

Mal schauen was davon beim  nächsten Wiegen am Mittwoch noch übrig ist ;-).

Stagnation und Frustration

So langsam scheint das Ende der Fahnenstange erreicht zu sein. Derzeit bewegt sich auf der Waage fast nichts mehr. Der Gürtel hält zwar mittlerweile nicht mehr was er verspricht, aber die Waage meint, es wäre alles beim alten. eigentlich hatte ich auf ein wesentlich niedrigeres Ergebnis gehofft, zumal sich die Nahrungsaufnahme eher weiter verringert hat. Vielleicht sollte ich ein Ernährungstagebuch beginnen. Oder so was machen: tweet what you eat. Hat jemand Erfahrung mit solch Hilfsmitteln? Dann gerne in die Kommentare.

In der Zwischenzeit habe ich auch endlich mein neues Rad bekommen und bin nun fast täglich damit unterwegs. Da ich auch bei der Aktion “mit dem Rad zur Arbeit” mitmachen will, fahre ich seit letzter Woche mit dem Rad von der Arbeit nach Hause (die Hin-Tour wird, mangels Duschen im Büro, abgekürzt). Bei dem Wetter fallen einem die 25km recht leicht. Allerdings haben sich die Zeiten noch nicht so recht eingependelt. Zwischen 1:14h und 2h ist alles dabei. Ok die 2h sind eher die Ausnahme, denn ich habe nicht jeden Tag meine Kleinste auf dem Nachläufer dabei. Und da sie noch etwas unruhig auf dem Rad ist, fahre ich mit ihr hinten dran eh lieber etwas langsamer.

Sch… auf Wochenenden…

Arrg, ich hasse Montage. Da sagt einem die Waage unmissverständlich, was man am Wochenende falsch gemacht hat. Z.B. ein (oder zwei) Steak vom Grill zu verputzen. Prompt zeigt die Waage wieder 1,5kg mehr an als noch am Freitag. Da half auch nicht die Arbeit im Garten.

Mittlerweile schaff ich es über die Woche man grad so das Wochenendsündigen wieder etwas auszugleichen. Aber ich kann mich doch nicht die ganze Woche lang nur von einer Stulle (mit kalorienarmen Putenbrustaufschnitt) und ner Schale Müsli täglich ernähren. Steigerung wäre ja nur noch Nulldiät. Ich seh schon meine “Mitbewerber” mit fliegenden Fahnen an mir vorbeiziehen. Das einzig Positive bisher ist, dass mein Gürtel mittlerweile auf dem letzten Loch pfeift (dann werde ich wohl wieder auf den mit der verstellbaren Schnalle umsteigen müssen, oder ein zusätzliches Loch stanzen…). Vielleicht sollte man statt sich aufs Gewicht zu beziehen auf den Bauchumfang ausweichen?

Mein Bewegungsanteil ist leider nicht gestiegen in den letzten Wochen. Zu Hause steht viel Arbeit an und mein Fahrradfritze bekommt derzeit leider auch nix ran. Rahmen sind derzeit nicht zu bekommen… Komponenten sind nicht alle gewünschten verfügbar… Ich werd wohl doch wieder auf ein Serienrad (mit leichten Modifikationen) zurückgreifen. Allerdings sind die Schwerlasträder derzeit auch nicht leicht zu bekommen…

Jetzt könnte ja der ein oder andere Meinen: “geh doch schwimmen oder laufen…”. Jaja, schwimmen. Mit dem Schweriner See direkt vor der Tür ist das ja theoretisch ganz toll, aber 10° Wassertemperatur?! Schwimmhalle ist die nächste 25km weit weg und vor 8Uhr abends komme ich da eh nicht hin (ist mir persönlich viel zu spät). Laufen hab ich 2 mal angefangen und musste beide male nach 2 Wochen wieder aufhören, weil ich dank einer äußerst schmerzhaften und lang anhaltenden Knochenhautentzündung an beiden Schienbeinen kaum noch gerade gehen konnte. Mir bleibt als Alltagssport nur das Rad. Wenn ich denn endlich wieder eines hätte…

Naschattacke

Naschen und abnehmen ist für viele ja ein rotes Tuch und eigentlich unvereinbar (mal von den “kleinen Sünden” abgesehen). Also wird sich gequält und wenn der Appetit auf was Süßes zuschlägt wird dies quälend ignoriert oder versucht mit einer Ersatzbefriedigung zu stillen. Oder wie handhabt ihr solche Situationen?

Ich hab mir für diesen Zweck ein paar Großpackungen Fruchtgummiherzen besorgt (mitbringen lassen). Vor ein paar Wochen waren wir im Urlaub im schönen Baden-Würtemberg, in der nähe von Stuttgart. Dort führten uns auch seltsame Umstände in die Nähe des einzigen deutschen Bonbonmusseum in Vaihingen an der Enz. Strategisch günstig gelegen über einem Werksverkauf für Bonbons und Gummitiere bleibt einem nicht viel übrig auch durch diese Regalreihen zu streifen. Mit zwei kleinen Krabben im Schlepptau geht man auch nicht mit leeren Händen aus der Halle (über die vielen Gratispröbchen, Geschmacksmuster und Bonbonspender decken wir einfach mal das Mäntelchen des Schweigens). Für mich gab es dabei ein kleines Tütchen mit “feurigen Herzen”.

Mittlerweile sind diese meine abendliche Nasch-Einheit. Also nur wenn ich mal was zu naschen brauche. Ein Herzchen wird ganz langsam gelutscht (dauert meist mehr als 1/2h). Dabei breitet sich eine angenehme Schärfe im Mund aus die die Zunge für eine ganze Weile betäubt. Genau dies sorgt dann dafür, dass es bei dem einen Herzchen bleibt. Ich hab mal nachgerechnet: 1 Herzchen hat ca 14 kcal. und ist damit eigentlich eine gute Alternative zu Schokolade und anderen Leckereien.

Mittlerweile habe ich mir ein paar Tüten Nachschub mitbringen lassen (die erste ist nach 1 1/2 Monaten erst zu 1/3 leer, aber die halten sich ja). Welche Taktiken habt ihr um solchen Heißhunger auf Süßes auszutricksen? PS: ich bin ganz froh, dass dieser Laden nicht bei mir vor der Tür liegt :-) .

Mal raus gehen…

Am letzten Wochenende war mal wieder Arbeit angesagt. Eine Hausmesse war angesetzt. Im fernen Hannover. Soweit die schlechte Nachricht. Die Gute: es war die Firma meiner holden Gattin und ich hatte frei ;-). Die Veranstaltungen dort haben es immer in sich. Neben der Rundumbespaßung wird auch rundum verpflegt. Fettig und Kallorienhaltig. Da hilft nur Abstand halten. Viel Abstand. Naja geglückt ist es mir nicht vollständig. Die Mittagsbuffetts hab ich an beiden Tagen mitgenommen und mich dabei vorrangig auf das Gemüse gestürzt (leider gab es kein Salatbuffett).

Am Samstag wurde ich dann auch direkt vom Mittagstisch weg von freundlichen Cachern aus der Region abgeholt und wir machten uns auf einen schönen Tag in der näheren Umgebung zu verbringen. Abenteuer für Erwachsene war mal wieder angesagt.

Klettern für Flachlandtiroler

Klettern für Flachlandtiroler

Gleich zu Anfang war der erste Klettereinsatz angesagt. 25m an einer spiindeldürren, kräftig schwankenden Buche waren zu bewältigen. Klingt nicht viel, wer das aber mal gemacht hat weiß wie anstrengend das sein kann. Und es war der erste derartige Einsatz in diesem Jahr. Ich hab das mangelnde Training jedenfalls bemerkt.

und nach unten...

Nach einer Reihe wirklich schöner Caches vor Ort sind wir am späten Abend zum Messegelände zurück und haben dort nach einsetzender Dunkelheit noch ein wenig Spaß auf einigen ehemaligen Expopavillions gehabt. Näheres hierzu verkneife ich mir, da es “gespoilert” wäre. Die betroffenen Caches  sollen ja nicht unnötig kompromittiert werden. Nur so viel: wir sind auch dort zum klettern gewesen. Der Muskelkater dieser Turnreinlagen saß mir noch 3 Tage später in den Knochen. Pünktlich zum Mitternachtsimbiss war ich dann wieder im Hotel (den Imbiss ließ ich aber aus und bediente mich nur bei den Getränken an der Theke).

Sonntag war dann nur ein kleiner 5km-Spaziergang drin, da ich mir dann doch mal ein wenig von der Messe anschauen wollte und nach dem Mittag die Rückfahrt wieder angetreten werden sollte.

Sehenswürdigkeiten der Stadt

Natürlich war auch dieser kleine Rundgang nicht ganz ohne Ziel(e). Auf der Waage hat sich dieses doch recht anstrengende Wochenende leider nicht so widergespiegelt wie erhofft. Die Differenz zur Vorwoche ist stark geschrumpft. Ich hoffe, dass ich bald wieder aufs Rad komme um hier eine größer Kontinuität rein zu bringen. Ich muss nur noch eines haben. Aber kommt Zeit, kommt Rad.

Neue Runde, neues Glück

Aus dem Montagsduell möchte ich mich hiermit herzlichst verabschieden. Ok,  nach 2 Wochen kann man ja noch nicht wirklich von einem Ausstieg sprechen. Zumal es auch kein wirklicher Ausstieg ist, sondern eher so etwas wie eine Verlagerung. Lange Rede kurzer Unsinn: statt im Montagsduell bin ich nun im Mittwochsduell am… ähm… duellieren.

Der Stefan hatte dazu angeregt ein Geocacher-Duell auszutragen. Also in einem Extra Abnehmduell sollen Geocacher gegeneinander antreten (Geocacher “duellieren” sich eh laufend und gerne wenn es um ihre Fund-Statistik geht). Heute Morgen war also das erste Wiegen im Mittwochsduell. und um ehrlich zu sein, wäre ich noch im Montagsduell, hätte ich einen herben Rückschlag zu verkraften gehabt. immerhin gab es gestern Abend ein umfangreiches Geburtstagsbuffet mit reichlich Leckereien zu verputzen. Da waren die Augen wieder größer als der Hunger und die Bauchdecke zum Abschluss straff gespannt. Die Quittung hatte ich dann heute morgen auf der Waage. Zwei Kilo mehr als noch am Montag. Autsch! Das wird hart, denn die nächsten Tage bringen weitere Geburtstagsbuffets mit sich. Ich hoffe mal, dass es da nur Kaffee und Kuchen geben wird. Da kann ich mit Leichtigkeit widerstehen (ich mag keinen Kuchen).

Um aber nicht nur durch Regelung der Nahrungszufuhr an meinem Gewicht zu arbeiten, ist auch der Wille zu mehr Bewegung da. Leider bin ich im Augenblick ein wenig gebremst in meinem Elan. Ich habe es letzten Samstag fertig bekommen mein geliebtes Rad auf den letzten Metern einer kleinen 50km-Runde komplett zu zerlegen. Diesmal entgültig. Das Hinterrad ist mit meinem Nutzungsprofil wohl nicht klar gekommen. Der Fahrradhändler ist der Meinung, dass dies eventuell auch an der nicht ganz durchschnittlichen Belastung gelegen haben könnte (ich kann mir gar nicht vorstellen, was er damit meinte ;-) ). Auf jeden Fall muss nun ein neues Rad her, welches allerdings etwas stabiler ausfallen soll. Das bisherige zu reparieren und aufrüsten ist auf Grund der Rahmengeometrie schwierig und nichts dauerhaftes. Ich werde weiter berichten…

Wunschziel: Übergewicht

Ja ich möchte Übergewicht haben. Ich wäre wirklich froh darüber. “Traumziel Übergewicht”. Ja, vielleicht mag das etwas seltsam klingen, aber ich wünschte, ich könnte mich Übergewichtig nennen. Ernsthaft!

Übergewicht hat man, laut medizinischer Definition, wenn man einen BMI zwischen  25 und 30 sein eigen nennt (Frauen schon ab einem BMI von 24). Aber davon bin ich weit entfernt. Leider auf der falschen Seite der Skala. Ein BMI von glatten 37 kann ich verzeichnen*. Adipös würde mein Arzt jetzt sagen. Aber den besuche ich, unter anderem deshalb, schon seit Jahren nicht mehr. Um die magische Schallgrenze von 30 zu erreichen muss ich mein Gewicht aus dem dreistelligen Bereich in den zweistelligen bringen. Auch eine wichtige psychologische Grenze.  Dafür muss ich einen halben Zentner abnehmen. Klingt viel, ist viel, wiegt viel. Das ist (beinahe) so schwer wie ein kleines Bierfass. Das trag ich jeden Tag mit mir rum. Zusätzlich. Unnötig.

Damit muss Schluss sein! Kampf den Pfunden! Nieder mit dem Waschbärbauch!

Um dem ganzen einen Anreiz und Ansporn zu geben, werde ich mich nun am aktuell anlaufenden Montagsduell beteiligen. Potential ist ja reichlich vorhanden. Muss “nur noch” umgesetzt werden. Ernährung total umkrempeln. Irgendwas sinnvolles mit Sport machen. Aufhören mit naschen.

Das wird ein Klacks…

*damit wäre ich ja eigentlich schon disqualifiziert. Eine Teilnahmebedingung lautet immerhin “Übergewicht”.