Archiv der Kategorie: Abnehmduell

Post, die das Abnehmduell betreffen

Wieder unter 160

Workouts Pro WocheAm Freitag war ich endlich wieder mal unter 160 kg. Ich würde es ja gern auf die fleißige Steigerung der “Workouts” (die in Wirklichkeit Mittagsspaziergänge sind) schieben und als Trendwende feiern, aber dafür ist der Gewichtsverlust einfach noch zu gering. Das liegt locker noch im Bereich der üblichen Schwankungen.

Trotzdem eine bessere Zahl als letzte Woche:

159,8 kg

105,3

Während meine Mitstreiter motiviert und erfolgreich in die zweite Woche gingen war das bei mir anders. Ich bin aber nicht unzufrieden: Mit 105,3 Kilo blieb das Gewicht konstant. Ich war nämlich vom Sonntag bis Mittwoch beruflich in Dortmund (2x Zugsnacks, 3x Abends Essen gehen, 3x Mittags Kantinenessen und Montag und Dienstag auch noch etliche Biere in Dortmunds Craft Beer-Läden trinken) und darauf folgte gleich in Berlin ein Firmenevent mit Essen und Cocktails. Und danach noch einmal Cocktails in einem weiteren Laden, weil die im ersten so miserabel waren.

Vermutlich hat mich hier meine vegetarische Ernährung gerettet: Im Kantinenessen blieb es bei Gemüsehaufen mit Salat, in Restaurants bei Tomaten-Pfannengerichten und die Brezel als Zugsnack haut gewichtstechnisch auch nicht gleich so krass rein.

Es geht allerdings gleich weiter mit Essen gehen und einer Geburtstagsfeier, sodass ich erst ab Sonntag wieder komplett in die Spur kommen werden.

Nicht nur was, sondern auch wieviel

Die Woche lief echt prima. Trotz Cuba Libre am Samstag, etwas Philadelphia-Torte und später dann Bier, Kartoffelsalat und Würstchen am Sonntag, Gyros mit Pommes gestern Abend kann ich auf ein stolzes Ergebnis von fast zwei Kilo weniger zurückblicken. Liegt halt auch   daran, was man sonst tagsüber isst und trinkt. Und wenn das dann wirklich nicht viel ist, … voilà. So kann es doch gerne weiter gehen!

Also ich weiss ja auch nicht…

Die Woche sah gut aus. Bis Mittwoch. Morgens noch echt top, 85,9 kg  angekratzt.. Doch dann hat mich wohl der Abend mit lecker Essen und diversen Long Island Ice Tea böse erwischt. Happy Hour mit netten Menschen ist einfach böse. BÖSE!

Und auch gestern konnte ich das irgendwie nicht ausgleichen und so bin ich fast wieder auf Anfang. Und ob heute 7 Stunden im Zug und das Tourismuscamp am Wochenende (ja, das heißt dauernd Essen gehen) dann dem Gewicht zuträglich sein werden? Mit Jever als Getränkesponsor?

Reden wir besser nich darüber…

Vorsatz geschafft

Seit dem 1.1. versuche ich, seit einer Woche schaffe ich es, täglich 10k Schritte zu gehen. Das ist bei Bürojob und dann viel Haushalt gar nicht so leicht, ich kann leider nicht mal eben 2 Stunden täglich Sport treiben. Manchmal halt dann beim Zähneputzen oder telefonieren auf und ab laufen… ich freu mich auch sehr, dass das endlich wieder leidlich schmerzfrei geht. Heute war es toll draußen, und Zeit war auch für eine Runde. Das genieße ich sehr, ein Stück Lebensqualität.

Warum?

Warum ist ein Interrogativadverb – auch Frageadverb genannt. Es ist eine Unterart der Wortart „Adverb“, die einen Fragesatz einleitet und nach solchen Typen von Information fragt, die durch Adverbien ausgedrückt werden können: Ursache, Art und Weise, Zweck. Sagt das allwissende Internet. Genauer: Wikipedia.

Aber warum nun (wieder einmal) also dieser ganze Aufwand, diese Quälerei mit dem Abnehmen. Okay, sieht nicht gut aus im Spiegel. Ist nicht in Mode. Junge Mädchen stehen nicht auf fette Typen. Klar. Aber (auch so ein besonderes Wort der deutschen Sprache): Spiegel man man ignorieren, Mode interessiert mich nicht und unterliegt sowieso einem steten Wandel, und die Zeiten mit den jungen Mädels sind eh lange vorbei.

Jaja, Gesundheit? Ich schleppe dieses Gewicht so oder so ähnlich seit zig Jahren mit mir herum, und bin in den letzten 10 Jahren dreimal drei Tage krank gewesen. Grippe. Die Hochleistungssportler und Halbmodels um mich rum sind da deutlich anfälliger für alles Mögliche an Verletzungen und Krankheiten. Und diese amerikanischen Typen, die mit der Feuerwehr über den Balkon aus dem haus geholt werden müssen, das passiert mir ja nicht. Als wenn die sich irgendwann mal bewusst für ihre Unbeweglichkeit und Abhängigkeit dafür entschieden hätten)

Also: Warum?

Kratzt es vielleicht an meinem Ego, als fettleibig abgestempelt zu sein?

Ist es dann doch nicht so schön, schon bei leichten Steigungen (zu Fuß, Fahrrad, künftig auch mit dem Auto?) außer Atem zu sein? Fahrradfahren wird anstrengender und Pedalics sind doch noch ziemlich teuer.

Will ich auch mit 70 oder 80 Jahren noch so eine n(unnötigen) Berg fett mit mir rumschleppen – und  wann genau ist dann der richtige Zeitpunkt für den Anfang vom Ende des Körperfetts??

Die beiden kaputten Knie freuen sich auch über jedes Gramm weniger (meine Frau übrigens auch, auch wenn sie nicht mehr knackige 25 ist) und das Geld für künstliche Gelenke schiebe ich lieber später oder nie zum Chirurgen rüber.

Und eigentlich ist die Frage nicht „Warum runter mit dem Zeug“ sondern „Warum kam das überhaupt jemals rauf auf die Rippen?“

Gestern Abend gut gefressen…

Und trotzdem ist das Gewicht deutlich unter dem von letzten Freitag. Irgendwie überraschend… aber auch gut. Und heute hab eich endlich mal ausgeschlafen und gönne mir einen reinen Erholungstag. Glaube ich.. Könnte ja eine große Runde laufen. Oder? Ach. Nee. doch zu faul….

Leckeres Schnitzel im Roten Hirsch gestern

Leckeres Schnitzel im Roten Hirsch gestern

Das Gewicht holt erstmal aus :-/

durchschnittlich 11067 Schritte pro TagAlso eigentlich war mein Plan ja ganz gut: mehr Bewegung durch mittägliche Spaziergänge, und dann sollte ich eigentlich abnehmen. Der erste Teil hat auch geklappt, und das trotz dieser doch recht widrigen Wetterverhältnisse. Leider macht mehr Bewegung aber auch erstmal mehr Hunger, und das habe ich noch nicht ordentlich im Griff: ich habe zu viel und auch nicht gerade die abnehmgünstigsten Sachen gegessen (aber: lecker). Da wird mir nichts helfen können außer Disziplin.

seufz

Der Messwert für diese Woche ist dementsprechend:

161,5 kg

105,3

Grob 2 Kilo weniger als letzte Woche. Ein guter Start in das Duell. Viel wichtiger ist mir allerdings das Einhalten das Kalorienlimits:

Ich bin an drei Tagen drüber. Samstag war eingeplant (Bierfestival), der Donnerstag auch (Konzert), aber was war am Mittwoch los? Da habe ich Abends ein klein wenig zu viel gegessen. Und dann macht mein Kopf kurz den Fehler, den er in den letzten Monaten immer gemacht hat: Na dann ist es auch egal (alles essen, was noch da ist).

Das passierte in den letzten Monaten täglich. In dieser einen Woche fühlte es sich dagegen richtig an. Es hat wieder Klick gemacht und es gab nur einen “Spontanausfall”.

Weniger richtig fühlte sich allerdings mein Eisrillenunfall an. Jetzt bin ich leicht geprellt und meine Knie “pieksen” noch etwas. Ich hoffe, letzteres geht bis nächste Woche vorbei und es wird helfen, dass ich erst am Donnerstag wieder Fahrrad fahren werde, da ich bis dahin auf Schulungen bin. Was die Essensplanbarkeit vor eine Herausforderung stellt :).

2017 ist eine Primzahl

Und die kann ich eigentlich nicht leiden. Da 2016 gesundheitlich aber eher nicht so toll lief, setze ich meine Ziele jetzt mal bescheidener, denn statt ab- habe ich leider 5 Kilo zugenommen. Wäre sehr nett, die im Zuge dieses Duells wieder loszuwerden. Ich gehe das aber nicht mit der Brechstange an, weil ich dieses Jo-Jo (wie so manche Mitstreiter…?) nicht möchte. Mein Stoffwechsel läuft nach der ganzen erzwungenen Ruhe sehr langsam. Zurzeit ist mein Plan, den mit 10k Schritten zumindest wieder langsam in Schwung zu bringen. Und eine Baustelle nach der anderen anzugehen. So muss ich u.a. drei Zähne sanieren, einer ist schon fertig, zwei sind in Arbeit. Damit ist am Tag 1 des Duells und 13 des Jahres schon ein ganzes Stück angepackt. Mal sehen, was dann Karfreitag auf dem Zettel steht :-)

Rückkehr zum 321 Blog!

Im Jahr 2016 hatte ich irgendwie nicht die Nerven für ein Abnehmduell. Das hat mir nicht gut getan, wie auf der Grafik in meinem Jahresrückblick zu sehen ist. Jetzt habe ich den “Salat” und komme reumütig zurück. Ich starte in das Osterduell mit:

160,9 kg

Damit habe ich erstmals in der Geschichte des 321 Blogs einen BMI von über 50 und müsste eigentlich mehr als die Hälfte meiner Körpermasse abnehmen. Realistisch wäre ich aber mit irgendwas zwischen 10 und 15 kg weniger zufrieden.

Da das ohne Verhaltensänderung nicht gehen wird, habe ich schon diese Woche mal damit angefangen, die Mittagspause für einen Spaziergang zu nutzen (und an Tagen, an denen das nicht geklappt hat, wenigstens auf dem Heimweg einen größeren Umweg zur S-Bahn zu nehmen). Mehr Sachen muss ich mir noch ausdenken.

Duelle

Okay. Abnehmduell. Wie muss man sich das vorstellen? 10 Leute stehe um ein Telefon und wer als den Anruf entgegennimmt, gewinnt? Nein, völlig falsch. Wir sind in einem, größeren Raum mit Zuhörer und müssen die beste Lügengeschichte erzählen. Wenn das Publikum sie uns abnimmt. Nein, auch voll daneben.

Ich stehe mit staubigen Jeans, Lederweste, Stiefeln, Halstuch und einem Cowboyhut vor dem Spiegel, schaue mir selbst tief in die Augen und versuche schneller abzunehmen als mein Schatten? Hmh. Nee. Aber schon dichter dran Das ist es aber nicht.

Wir durchsuchen Bücher, Internet, Mediatheken, Frauenzeitschriften nach der besten Diät? Schon besser. Aber im Kern wollen wir alle das Gleiche: Gewicht abnehmen, und so kann es am Ende natürlich ein Duell sein bei dem sich (hoffentlich) keiner zu Tode duelliert und bei dem Ende auch alle gewinnen können – nämlich jeder für sich selbst, weil sie oder er am Ende leichter ist als heute.

Meine Vorblogger haben sich ja schon interessante Methoden überlegt, um das Duell zu gewinnen. Ich eher trotz meines adipösen BMI von 33,6 (181 cm mit stolzen und teuer bezahlten 110,2 kg Lebendgewicht) noch nicht. Bzw. so wie immer. Alle Konkurrenten seien gewarnt: Von drei Osterduellen habe ich zwei gewonnen!

107,4

Ein Start mit 107,4. Ein Start mit einer Katastrophe. Die letzten Monate ging es konstant aufwärts. Im letzten Monat sogar um satte fünf Kilo! Schuld habe natürlich ich, indem ich mir konstant ein sinnloses Abendessen gegönnt habe und damit täglich mein Kalorienziel drastisch überschritten habe. Jetzt muss wieder etwas Disziplin ins Spiel kommen. Jeden Abend habe ich 300-400 Kalorien übrig (mehr, wenn ich noch etwas Radfahren einberechne). 300-400. Nicht 2.000 ;). Und mit 300-400 lässt sich durchaus einiges anstellen.

Das Duell beginnt nun allerdings mit einem Cheese Tasting. Also Käse, Wein und Brot. Das ist aber weniger schlimm als man vermuten könnte: 860 Kalorien veranschlage ich dafür. Der Samstag wird allerdings schwieriger: Es gibt ein Bierfestival, dann ein Konzert und dann noch ein Kurzfilmfestival ;). Alles Dinge, die ich einberechnen und später wieder ausgleichen muss.

In diesem Duell gibt es für mich drei Ziele:

  1. Wieder unter den Wert vom Duell Ende 2015 kommen (102,irgendwas Kg)
  2. Unter 100 Kg kommen
  3. Unter 97Kg kommen – diese Zahl stand einmalig im August 2016 auf der Waage.

Los geht’s ins Osterduell

Ok, clever war das taktisch natürlich nicht. Mit geringeren Gewicht als am Ende des letzten Duells zu starten. Aber gut, Ziel ist es ja vor allem, abzunehmen, nicht unbedingt das Duell zu gewinnen (btw: für ein Duell sind wir einige zu viele ;))

Mit 87,3 kg, also einem BMI von knapp über 28 starte ich in dieses Duell, wenn ich mit einem BMI von 27 in diesen zwölf Wochen raus laufe, dann sollte das passen für mich… 26 dann im Sommerduell ;)

Wie ich das vorhabe zu erreichen? Wieder konsequenter #lowcarb. Weniger Alkohol und sobald es nicht mehr so kalt ist, auch wieder öfter ab Cannstatt heim laufen.

Und Du?