Just in diesem Moment belohne ich mich mit einem Stückchen Schokolade, dass ich von der Kollegin spendiert bekommen habe. Denn, ich habe in der vergangenen Woche einiges wettgemacht und mich nach einem harten Kampf auf den vorläufig zweiten Platz des Abnehmduells gefastet. Ok, gefastet ist der falsche Ausdruck, denn etwas gegessen habe ich durchaus. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Abnehmduell
Grml, Grml, Grml…
Es ist zum aus der Haut fahren. Im Augenblick klappt gar nix. Strenges Kalorien zählen haut nicht hin. Locker flockig einfach nur ne Schippe weniger als sonst futtern klappt nicht. Das gekonnte Ignorieren aller übermäßig süßen Verlockungen haut nicht hin und selbst ein verschärftes Sportprogramm haben bisher nicht zum Ziel geführt. Egal mit welcher Taktik ich es bisher in diesem Duell probierte – die ersten Tage ging das Gewicht jedes mal runter und dann um so gezielter wieder hoch. Yoyo ick hör dir trappsen…
Kurz zusammengefasst: “Och Menno…”
Woche 6 bis 9: Alles zurück auf Neustart?
Vier Wochen Aussetzen beim Abnehmduell muss man sich schon mal leisten können. Das war zwar nicht geplant, kam aber so. Beim Foodbloggercamp in Reutlingen, dem fast einwöchigen Besuch in Berlin mit neun Currywurst-Verkostungen, mehrere Tweetups und einigen anderen Events, wanderten viele kulinarische Köstlichkeiten in mein Schleckgöschle. Und ja, es war herrlich und nein ich bereue nichts. Doch eines vielleicht, denn der Sport kam absolut zu kurz. Weiterlesen
Nullsummenspiel
Tja, da war sie. Die Null. Nix zugenommen, aber eben auch nix abgenommen. nach einer schwachen Runde und beim letzten Wiegen sogar einer Zunahme ist meine Bilanz damit derzeit als verheerend zu bezeichnen. Immer fleißig Kalorien gezählt und zumindest rein rechnerisch ein Defizit von knapp 1500 Kilokalorien (pro Tag) gehalten, stieg die Zahl auf der Waage trotz (oder vielleicht gerade genau deswegen?) unaufhörlich nach oben. Um mal wieder etwas kleinere Zahlen zu sehen zu bekommen, waren dann schon Tage mit nur 20% und weniger Deckung des rein rechnerischen Tagesbedarfs notwendig. Gebracht haben diese Tage aber auf Dauer trotzdem nichts. Im Gegenteil, fühlte ich mich regelmäßig etwas schlapp. Also nicht K.O. im eigentlichen Sinne, aber ich war früher Müde, schlief gar einfach auf der Couch am frühen Abend ein, verpennte die ein oder andere Trainingseinheit oder kürzte diese einfach ab, weil es nicht mehr ging.
Damit ist das Experiment Kalorienzählen wohl erstmal gestorben. Zuviel Druck, zu wenig Energie zu viel schlechte Ergebnisse. Also wieder zurück zum alten FDH.
Unter Hundertvierzig
Das vergangene Wochenende war besser. Wie vorgenommen war ich an den Abenden disziplinierter — besonders am Sonntagabend, denn da hatte mich die gerade umgehende Infektion voll erwischt und war auch auf den Magen geschlagen. Montag verbrachte ich nahezu bewegungslos auf dem Sofa, und auch den Rest der Woche ging es nur langsam wieder bergauf. Sport musste ich so zwar dem Husten und der pfeifenden Lunge opfern, dafür bin ich in unserem Duell wieder auf dem vorgegebenen Kurs:

Unter 140 kg war ich jedenfalls zuletzt rund um meine Hochzeit.
(siehe auch: Uhufu)
Krank sein hat auch Vorteil
Jaja ich weiß, Krankheiten soll man auskurieren, was ich mal wieder erfolgreich verdrängt habe. Dafür kam die kleine Grippe nachhaltiger zurück. Ab nächster Woche werde ich aber wieder voll da sein und meine Waage meinte es heute morgen zumindest gut mit mir: 118,9 kg standen da auf dem Display. Nach den Fehlschlägen der letzten Wochen war das natürlich ein Lichtblick. Denn bis Karfreitag will ich mindestens 115 vorne stehen haben – und möglichst nicht 115,9999999999 :-D
Woche 5: Fastenbrechen galore
Wie bereits letzte Woche angekündigt, gehörte das Wochenende mit dem Bonner Foodcamp, einem spontanen #schnitzelBN mit anschließendem Whisky-Tasting und noch weiteren Fressattacken eher nicht in die Kategorie Maß halten. Da ich bereits vorab wusste, auf was ich mich da während dem Abnehmduell eingelassen habe, stand ich am Montagmorgen bewusst nicht auf die Waage und sah auch von einer Körpervermessung ab. Dafür legte ich zwei weiße Tage ein und begnügte mich während der gestrigen #pl0gbarKN mit einer veganen Currywurst. Ok, die drei Weißbiere möchte ich nicht verschweigen, aber ich blieb immer noch unter meiner selbstgesetzten Kaloriengrenze. Weiterlesen
Es ist zum Haareraufen…
“Alles läuft super. Total. Und vollkommen nebenbei. Muss mich auch üüü-bbber-hauubt nich einschränken…” Pffft. Schön wärs…
Die letzten beiden Wochen waren schon hart. Pünktlich zum freitäglichen Wiegetermin noch so etwas wie einen Verlust hinzuzaubern nagte schon teilweise erheblich an der Substanz. So konnte an den letzten Freitagen noch jeweils ein leichter Fortschritt vermerkt werden. Wenn ich mich jedoch am folgenden Montag wieder auf die Waage stellte, war das eine herbe Enttäuschung, ähnlich wie hier, denn die Waage zeigt plötzlich wieder Startgewicht an. Da hilft auch keine zusätzliche Sparsamkeit bei den Kalorien mehr und das forcierte Sportprogramm seltsamerweise auch nicht. Derzeit habe ich wohl das gefürchtete “Plateau” erreicht. Ärgerlich dabei nur, dass das jetzt schon bei knapp 3 Kilo einsetzt. In früheren Duellen habe ich vor dem Plateau auch schon mal 10 Kilo geschafft. Bin mal auf das Wiegen morgen früh gespannt…
Woche 4: Faul und gefräßig.
In der vierten Woche Abnehmduell war ich faul, denn seit letztem Freitag, war ich nur zweimal beim Sport. Aber damit kann ich leben, denn wenigstens war ich sportlich aktiv. Gegessen hab ich auch wieder reichlich, was mich aber nicht davon abhielt, einen weiteren kleinen Erfolg zu verzeichnen.
Bei der Whiskyverkostung am Samstag gab es z.B. leckeren Wildschweinbraten mit Bratkartoffeln, sowie hausgemachte Apfelküchle mit Vanilleeis, am Mittwoch lecker Bratwürste mit Bratkartoffeln und gestern Abend gar Wurstsalat all you can eat. Und auch ansonsten habe ich mein Kalorienziel fast täglich überschritten. Zwar nicht viel, aber trotzdem. Allerdings blieb ich alle Tage unter meinem Grundbedarf und das ist ja wohl die Hauptsache. Weiterlesen
Schon wieder Freitag
Zahlenfetischismus
BMI, Gewicht, Körperfettanteil, Muskelmasse, Kilokalorien, Ballaststoffanteil, Fettgewicht, … Ja diese Zahlen immer. Antrieb und Qual zugleich. Alles was messbar ist, muss gemessen werden. Da wird eisern darauf geachtet die Zahlen in Bereichen zu halten die der “Norm” entsprechen und am Ende war dann doch alles für die Katz, weil sich nun mal nicht alles nach den Zahlen richtet. So habe ich mir vor 2 Wochen die App von fatsecret aufs Handy geladen und seit dem streng darauf geachtet was ich da eigentlich alles in mich reinschaufel. Immer schön mit Waage und Stück-Angaben. Ist bei selbst gekochten Sachen allerdings nicht ganz einfach.

Tagesübersicht
Da kommen über einen Tag hinweg doch schon so einige Posten zusammen. Vor allem, wenn man wirklich jede Kleinigkeit direkt mit vermerkt. Denn gerade diese “Kleinigkeiten” sind es ja, die die Kilos bilden. So ein Stückchen Schoki hier, eine Wallnuß da, zwischendurch noch ein paar Doppelkekse… Hab ich alles gestrichen. Denn jeder Haps hat gleich zur Folge in die Liste eingetragen werden zu wollen. Und am Ende eines Tages sieht das dann schon nicht mehr so nach “nur ne Kleinigkeit” aus, sondern schon eher nach ordentlich “Gesündigt”. Da überlegt man es sich dann schon vorher, ob dieses oder jenes jetzt wirklich sein muss. Und meistens muss es eben nicht.
Gut, gebracht hat es mir nicht so viel. In der letzten Woche kam ich gerade mal auf 100g Verlust, was jenseits sämtlicher Messtoleranzen liegt und eigentlich auch nur dem wirklich extrem sparsamen Tag vor dem Wiegen zuzumessen ist.

2 Wochen-Übersicht
Allerdings ist es mit diesen Zahlen vor Augen noch viel enttäuschender nicht wirklich mehr Verluste erreicht zu haben. Man sollte meinen, dass bei einem Tagesmittelwert von 3063 kcal an Bedarf und 1550 aufgenommener Kilokalorien, etwas mehr Verlust festzustellen ist, als die paar Gramm. Starke Verluste bei den Tagesaktuellen Messungen sind nur direkt nach dem Sport (und am Morgen danach) feststellbar. Ein Tag ohne Sport nivelliert das allerdings auch ohne große Kalorienzufuhr locker wieder aus.
Aber Spaß macht mir dieses Spiel mit den Zahlen trotzdem. Also geht es nachher auch wieder laufen. Natürlich mit GPS-Puls-Uhr. Der Zahlen wegen :-D . Außerdem ist morgen Wiegetag. Da wird um jedes Gramm gekämpft.
Es geht nicht richtig vorwärts
Wie bei dem einen oder anderen auch stagniert die Abnahme im Moment etwas. Leider bin ich auch noch nicht zu einer griffigen Strategie gekommen. Abends sitze ich im Moment noch lange am Rechner und finde wenig bis keine Zeit zu sportlicher Betätigung. Da muss ich mir mehr vornehmen und auch umsetzen. Die Anschaffung eines Cross-Trainers muss auch erst mal einem neuen Laptop weichen. Zum Glück bessert sich das Wetter, so kann ich doch öfter mal das Fahrrad aktivieren und eine Runde durch unseren schönen Wiligrader Wald drehen.
Wie es aussieht bin ich aber mit dem Problem nicht ganz allein.
Fehlstart fast ausgeglichen
Dumm gelaufen, das schoss mir letzte Woche beim Anblick meiner Waage durch den Kopf, denn das Ding behauptete ich wöge mehr als beim Start des laufenden Duells. Leider fehlten mir da die Gegenargumente und so zog ich mich schmollend eine Woche lang von dem Ding zurück, strafte es mit Mißachtung und Ignoranz. Erfolgreich, denn das Kilo das letzte Woche noch aus mir völlig unerklärlichen Dingen dort zuviel angezeigt wurde, war gestern wieder annähernd kompensiert.
Ob ich ihr aber irgendwelche Belohnungshäppchen zukommen lassen werde – darüber werde ich noch mal tiefgründig nachdenken. Nicht, dass das Fräulein Waage übermütig wird und dann wieder zuviel anzeigt.
:-)
Woche 3: Stillstand beim Gewicht, aber…
Diese Woche hat sich mein Gewicht nicht geändert und wirklich verwundert war ich nach diesen verfressenen sieben Tagen nicht wirklich. Jetzt könnte ich aber auf die 0,3% reduzierten Körperfettanteil verweisen, den meine Waage heute Morgen ausgespuckt hat, mache ich aber nicht. Denn liest man diesen Beitrag und den Kommentar von Thomas, weiß jeder, dass man sich nicht wirklich auf die Körperfettmessung solch einer High-Tech-Waage verlassen sollte. Aber der Reihe nach. Weiterlesen
technische Tücken…
Dieses kleine technische Wunderding, welches die Schwerkraft misst, die jedes Objekt auf die Erde ausübt. Das uns freudestrahlend, oder, was leider viel häufiger vorkommt, leicht betrübt aus dem Badezimmer tapsen lässt. Dieses kleine, flache Ding unterm Badezimmerschrank. Die Waage.
Es gibt ganz unterschiedliche Modelle. Da gibt es die eine Seite der Bandbreite mit Geräten wie sie schon bei der Großmutter standen. Rein mechanisch und meist eher nur für ganz grobe Verhältnis-Vergleiche zu gebrauchen (Kind 1 ist schwerer als Kind 2). Auf der anderen Seite stehen die Hightech-Teile mit Analyse der Muskelmasse, Wasseranteil, Knochenmasse, Verdauungstätigkeit und so weiter. Manche noch mit Internetzugang und automatischer Kühlschrankverriegelung bei Überschreitung bestimmter Werte.
Nun, ich habe so ein Teil mit Analyse aller möglicher Körperwerte. Die erkennt mich automatisch beim drauf treten und hält mir sofort meine “Sünden” des Vortages vor. Neben dem Gewicht ist da als wichtigster Wert der Körperfettanteil zu finden. Eine Zahl die mittels Stromreizen ermittelt wird. Dabei wird ein kleiner Strom über die Fußsohlen, durch den Körper geschickt und der Widerstand im Körper zeigt dann an, wie viel oder wenig Fettanteil dein Körper hat. So weit, so unspektakulär.
Jetzt kommen wir aber zum Kern dieses Beitrags und zum eigentlichen Problem: bei mir schwankt er derzeit zwischen 22,3 und 27%! Beides keine Super Werte, aber sonst wäre ich ja auch nicht beim Abnehmduell dabei. Aber solche Schwankungen sollten selbst mit Messungenauigkeiten nicht mehr zu erklären sein. Wenn diese Werte so starkt abweichen können, sind diese Messungen doch vollkommen Wertfrei. Oder erliege ich da einem grundsätzlichem Irrtum? Was für Erfahrungen habt ihr da gemacht?

