Archiv der Kategorie: Abnehmduell

Post, die das Abnehmduell betreffen

Stresssymptome

Stress. Der Auslöser schlechthin für Übergewicht. Und davon habe ich derzeit genügend. 14-Stundentage sind eher die Regel als die Ausnahme in den letzten zwei Wochen. Das schlimme ist, dass darunter die Ernährung leidet. Irgendwie fehlt mir in solchen Situationen dann die Zeit ein frisches Mammut zu jagen Zutaten für einen leckeren Salat, Geflügelauflauf oder eine Gemüsepfanne zu besorgen und um dann nicht irgendwelchen Müll in mich reinzustopfen, wird dann eben eine Mahlzeit ganz ausgelassen. Bleiben noch ein schnelles, kurzes Frühstück am Morgen (lecker Toast) und zum Mittag meine Stullenbox als feste Ankerpunkte in der Nahrungskette.  Abends dann nur noch von der Arbeit direkt nach Hause, Socken aus und ab ins Bett. Dann komme ich auch nicht auf blöde Gedanken, wie z.B. die Schokovorräte der Kinder zu plündern.

Ja, ich weiß, so richtig Gesund ist das nicht, aber was soll man machen. Die Waage dankt es mir zumindest mit leicht fallenden Werten. Problem ist dann das Wochenende. Quasi ein 48-Stunden-Refeed-Marathon. Nur leider ist direkt im Anschluss am Montag Wiege-Tag. Da kommen die ganzen Kuchenstücke, der Sonntagsbraten, ausgedehnte Früchstücksorgien direkt mit auf die Waage.

Auch wenn ich also nicht auf dem zunehmenden Ast bin, muss ich dringendst etwas ändern, bevor sich irgendwelche ernsthaften Mangelerscheinungen zeigen. Skorbut zum Beispiel. Zumindest leide ich nicht unter Kaffeeentzug, denn den gibt es reichlich (und der hat zum Glück keine Kalorien!)

 

Uhufu?

Die 150kg-Marke durchbrochen (also von oben, also eigentlich eingebrochen oder so), aber nicht durch Sport wie eigentlich vorgesehen sondern durch Krank. Seufz…

Im Abnehmduell dadurch jetzt im Mittelfeld gelandet.

Zahlenspielereien

So, es ist Montag und heute wird gewogen. Ich habe ja daheim nur diese einfache Waage. Ein bisschen Glas, ein bisschen Plaste Kunststoff und große Ziffern im kleinen unbeleuchtetem Display. Kann ja nicht jeder so ein Technikmonster sein Eigen nennen (ich gebs ja zu, da spricht der blanke und pure Neid :-)). Aber heute war mal wieder Lügendetektortag (aka Trainierbesprechung inkl. wiegen) im Sportstudio. Und dort steht so eine ganz tolle Waage, die einem ganz viele (meist unangenehme) Dinge über einen verraten kann.

Ich bin also Übergewichtig, habe aber einen ganz normalen KFA von 20,6%, liege mit einem Flüssiganteil von 57,irgendwas % in der Norm und habe 3,6kg Knochenmasse (schade, ist wohl doch nix mit “sind alles nur schwere Knochen”). Mathematisch gesehen wären wir nun also bei knapp 82% oder knapp 74kg. Jetzt beginnen aber die mathematischen Wunder; denn angeblich habe ich eine Muskelmasse von 69kg!  Sind wir nun bei 143kg oder auch 158% vom Gesamtgewicht…  Vielleicht erklärt das auch die kalkulierte Zahl von 3450 Kilokalorien die ich jeden Tag in mich reinstopfen zu mir nehmen soll.

Ein Wert der vollkommen jeder meßtechnischen Grundlage zu entbehren scheint, dürfte der Viszeralfettanteil sein. Auf einer “fein” abgestuften Skala von 1-59 gibt es genau 2 Klassifizierungen: 1-12 bedeutet angeblich “alles ok” und alles darüber so viel wie “nimm endlich ab!” “Vorsicht! Erhöhte Gesundheitsgefährdung.” Ich würde mal eher sagen, dass der Wert dann doch für die Katz ist und eher dem alten Hühnerknochen- oder Teebeutel-Lesen entspricht.

Zu den Werten bekam ich dann auch nur jeweils ein “ja, ist ganz okay” oder bei der Muskelmasse ein “naja, geht grad noch so” zu hören (im Anbetracht der ganzen Muskelmänner dort sind meine bescheidenen 69kg geballte Muskelkraft dann doch eher als gering zu bezeichnen).

Hätte ich im Vorfeld genug getrunken, wären aber wahrscheinlich eh ganz andere Werte bei raus gekommen :-) .

Vom Verlieren

Mein 1. FCK möchte nicht verlieren (hat‘s gestern aber trotzdem). Gold, Diamanten, Geldscheine, Freunde oder seinen Verstand möchte niemand gerne verlieren. Seine Stimme verliert man ungern – nur warum geben wir sie dann manchmal ab? Auch Haustür- oder Autoschlüssel will keiner verlieren. Verlieren ist negativ besetzt, sagt man. Ich hab in der letzten Woche mich selbst – oder genauer: von mir selbst – verloren. Und weil man so ungerne verliert, war‘s auch gar nicht viel: 100 Gramm. Ist das jetzt gut oder schlecht? Negativ oder doch positiv besetzt?
Gibt es etwas Wertvolleres zu verlieren als sich selbst? Schließlich habe ich mich (=mein Gewicht) mal teuer bezahlt. Wieviel Geld muss man für 100 Gramm Körpergewicht verlieren? Im Laden, im Restaurant, beim Bäcker, im Eiscafé. Nun, bei mir stehen diese Woche 100 Gramm Verlust auf der Waage. Viel mehr als 100 Gramm Verlust war aber wohl nach dieser Woche auch nicht zu erwarten: „Geschäftsessen“ am Dienstag, hungrig Einkaufen am Freitag, Boßeln am Samstag, Kaffee und Kuchen mit guten Freunden am Sonntag. Dazu das Frostwetter mit zu wenig Bewegung – vom Samstag mal abgesehen. Da bin ich also ganz froh, dass ich überhaupt noch was loswerden konnte.
Diese und die kommenden acht Wochen wird es sicherlich wieder besser laufen, denn seit heute darf ich mal wieder meinen Chef vertreten. Hab ich erwähnt, dass ich meinen Chef ungerne verliere? Weil ich neben seinem Job meinen Eigenen auch noch machen darf. Also: Stress ist garantiert. Bedeutet auch: Ich werde weiter verlieren – Gewicht! Und bald bin ich dann auch wieder mal im zweistelligen Bereich!

Stressfrei abnehmen – ein Märchen?

Mein Rückblick auf die vergangene Woche? War doch eigentlich ganz locker. Gar nicht groß angestrengt, einfach nur keine Süßigkeiten und kein Mittagessen (wie seit über 10 Jahren) und schon schwinden die Kilos. Nicht übermäßig viel, aber stetig. Und da ich davon ja noch reichlich habe, kann’s auch so weitergehen.
Wenn ich aber noch mal genauer zurück schaue, ist es dann doch nicht ganz so locker. Beim Bowlen neulich doch kein Wasser bestellt, sondern ein Spezi. Morgens gibt’s trotzdem Nuss-Nougat-Creme, auch wenn ich die zweite Stulle mit Honig oder Marmelade esse. Und am Samstag habe ich halt schon mal eine Packung Cookies eingeatmet, und in der Woche davor eine Tüte Chips. Light natürlich ;-) . Naja, ich bin kein geborener Asket (logisch, sonst wär ich ja nicht beim Abnehm-Duell), sondern ein genießender Mensch. Und so muss man sich auch mal was gönnen dürfen. Einschließlich der dann sofort einsetzenden Reue. Also doch nicht so locker und stressfrei, wie man in es im Rückblick dann gerne auch mal verklärt.

Da warn se wieder…

Die erste Woche verlief ja mehr als Erfolgreich. Damals™ schrieb ich ja noch “Stark angefangen…” mit der leisen Vorahnung, dass das Wochen-Ergebnis sich wohl eher nicht bis zum Ende des Duells so weiter fortsetzen lassen wird (Schade eigentlich :-) ). Denn die Zahl auf der Waage war ja dem ersten Anlauf zu verdanken. Da ist man Motiviert, da geht ne Menge überflüssiges Zeugs mit drauf, der Körper wird mal so richtig “durchgespült” (nach dem Motto: “alles raus, was keine Miete zahlt”). Vor allem Dinnerskipping  war da der Schlüssel zum Ergebnis. Nun hat sich der Körper aber eingespielt (schneller als gedacht…) und die Kurve pendelt sich auf einem leicht degressiven Niveau ein. Außerdem ist nach dem Sport am Abend der Hunger größer als der Wille nix zu essen. Vor allem wenn es Tags über eh nur ne Stulle und ein bisschen rohes Gemüse gab. So wurde das Skipping in der letzten Woche wieder komplett gestrichen. Und so warn se wieder da, die Pfunde. Oder zumindest eines davon :-| .

Wildes herumprobieren mit diversen “Tipps&Tricks” habe ich allerdings auch nicht weiter vor, dass macht nur Probleme und wird am Ende dann meistens doch mit Zuwachs an ungewünschten Stellen gedankt. Da setze ich dann im weiteren Verlauf des Duells lieber auf Altbewährtes. Sport z.B., Selbstdisziplin (“Steck nicht immer gleich alles in den Mund!”), Stressreduzierung und die Ernährungsumstellung (tolles Wort, oder? Da kann man so ziemlich alles hinter verstecken, selbst die Umstellung von Nutella auf Erdnußbutter :-) ) und vor allem Sport. Das mit dem Stress ist zwar nicht ganz so einfach, da leider meist von außen gesteuert. Aber zur Not kann man das Effektiv ausnutzen. Sich so richtig aufregen und die überflüssige Energie dann nicht am Kuchenbuffett, sondern in der Muckibude lassen. Oder Kreativ werden und lustige Sachen für und mit den Kindern machen (kann so richtig entspannend sein, z.B. neue Möbel fürs Kinderzimmer zu bauen).

Hatte ich Sport schon erwähnt? Das wird wohl die “große Keule” im Kampf gegen die Pfunde werden. Nicht nur als Mittel, sondern auch als Zweck dieses Duells. So ist die Motivation gleich doppelt so groß. Große Ziele stecken, diese weit genug in die Zukunft platzieren und dann kontinuierlich darauf hin arbeiten kann schließlich sehr effektiv sein. Wichtig finde ich dabei nur viele kleine Zwischenetappen mit jeweiliger Individualmotivation einzubauen (derzeit füllt sich mein Kalender mit Terminen der Laufwettkämpfe in der näheren Umgebung). So lässt sich das große Ziel dann auch viel realistischer einschätzen und Plan und/oder Ziel entsprechend korrigieren. Ein kleines Ziel, ich hatte es in der letzten Woche bereits erwähnt, ist ja das “Nebenbeiprojekt”. Ich habe nun die ersten Einheiten hinter mir und werde versuchen dran zu bleiben und dann auch vom Ausgang berichten.

In dem Sonne: bis zur nächsten Wiegung…

Verflixter Sonntag

Die Woche lief hervorragend. Auf der Arbeit war’s mal entspannter als sonst. Die Winterreifen sind nach zwei Monaten Warten, Nerven und Gerangel endlich gekommen. Ab Februar gibt’s ne Gehaltserhöhung. Frau und Kinder bei guter Laune. Kein Schnee, kein Eis. Das hört man gerne, wenn man täglich 90 km zur Arbeit fährt – und wieder zurück. Und das Gewicht schrumpft. Samstagmorgen nur 101,8 Kilo. Im Wesentlichen nur, weils keien Süssigkeitne mehr gibt. Alles läuft also gut. Aber der Sonntag stand noch bevor: da hatte meine Tochter Geburtstag und am Sonntagmorgen hatten wir zum Brunchen mit Familie und Freunden eingeladen. Mit Rührei, Schinken, einer leckeren Pilzpfanne, Lachs, Makrele, Brötchen, Käse, Käsekuchen, Muffins, Nudel- und Kartoffelsalat, Kaffee, Bier, Cola, Brause und allem was sonst noch so dazu gehört. War das lecker. Hab mich zwar schon zurückgehalten, aber so ganz hat es dann doch nicht geklappt. Genau ein Kilo mehr als Samstag war‘s bei der Abrechnung heute morgen. Aber immerhin: Im Vergleich zum Vor-Montag noch was abgenommen!

Gewicht gehalten, beim Wiegen geschlampert

Gut, beim gewicht tut sich nichts, allerdings HATTE ich ja grade ein Kilo gutgemacht über Weihnachten. trotz einer Tagung am Wochenende hat sich das Gewicht gehalten, wahrscheinlich dank fleißiger Bewegung – dann guck ich dass ich nach dem Mittagessen auch mal noch ne Runde in der Wintersonne drehe. (Landleben ist super ;) )

Alle Tabellen:

Abnehmduell I 2012 Jan – März 321blog.de – Montagsduell.

Stark angefangen…

um dann ebenso stark nachlassen zu können? Mal sehen. Das wird sich noch herausstellen müssen :-) .

Auf jeden Fall habe ich es geschafft direkt mit der ersten Messung einen kleinen Vorsprung herauszuarbeiten (derzeit fehlen noch zwei Messergebnisse, bin mir da also auch nicht ganz sicher). Auf jeden Fall ist das schon mal ein schöner Start in das Duell. Die Woche habe ich mich nach langer Zeit mal wieder täglich auf die Waage gestellt, was mich in den ersten zwei Tagen (Dienstag und Mittwoch) dann doch überraschte, war, dass ich direkt mal knapp 3,5Kilo in zwei Tagen verloren habe. Ursache war wohl die vollständige Eliminierung sämtlicher Naschereien “am Rande”. Die folgenden Tage pendelte sich das dann aber ein, da sich der Organismus auf die nun erforderlichen gründlichere Energieverwertung einstellte. Auf meiner tagesaktuellen Messkurve war das dann sehr gut zu sehen wie es wirklich auf und ab ging und sich derzeit langsam aber sicher in eine leichte Abwärtskurve einpendelte.

Auf und Ab

Geholfen hat wohl auch die Wiederaufnahme meiner sportlichen Aktivitäten. So wurde die Woche das erste mal seit langer Zeit das Sportstudio wieder zwei mal in einer Woche aufgesucht. Laufen war allerdings nicht so viel drin, da ich mir dort wohl auch direkt ein paar leicht schmerzende Schienbeine zugezogen hatte. Direkt nach 20 Minuten “warmlaufen” auf die Beinpresse war wohl doch keine so gute Idee. So musste der eigentlich im Kalender stehende Neumühler Neujahrslauf am letzten Samstag dann erst einmal ausfallen.

Ich bin mal gespannt wie sich die anderen 12 Wochen noch entwickeln werden…

Übrigens, ein “Nebenbeiprojekt” hab ich da eventuell auch noch in Planung. Da muss ich aber wirklich schauen, ob ich mich genug selbst disziplinieren kann um das durchzustehen :-)

Appnehmen hat begonnen

Heute ist bereits Tag 6 im aktuellen Abnehmduell mit den Schwergewichten der Blogosphere. Die ersten zwei Überraschungen gab es bereits am Montag während des “Einwiegens”.

Nachdem die letzte Wiegeaktion im Sommer 2011 war, hatte ich die Waage erst entstaubt und dann zeigte sie einen Wert von knapp unter 300 an. “Super!”, dachte ich mir, endlich ist das Teil kaputt und ich kann mir eine Withings-Waage mit W-LAN bestellen ;-). Gut, die Angaben waren in Pfund und nicht Kilogramm und von daher hatte die Waage alles richtig gemacht. Nix war es mit einem neuen Geektool. Waage wieder “repariert” und dann erfreulich einen Wert gesehen, den ich nicht wirklich erwartet habe. Ein paar Kilo weniger zwischen Sommer und Weihnachten.

 

Das nächste Ziel ist nun avisiert – Mindestens 5 Prozent weniger bis Ostern. Und weil ich vor drei Jahren schon sehr erfolgreich mit Weight Watchers abgenommen habe, kam der Newsletter am Montag, mit der Ankündigung einer App für iPhone und iPad, gerade richtig. Seither trage ich jede Nahrungsaufnahme direkt in die App ein. Hoffentlich nehme ich dann bis zum nächsten Wiegetag nicht nur virtuell ab ;-).

Einwiegen zum Duell

Neuer Jahr, neues Duell, (neue Waage).

Im letzten Jahr konnte ich die stetige Steigerung endlich mal anhalten, teilweise sogar einen leichten Abwärtstrend einleiten, manchmal sogar Sport treiben (näheres in meinem Jahresrückblick). Jetzt bin ich größenwahnsinnig geworden und wage mich in ein Abnehmduell. Startgewicht ist registriert (ich scheine der schwerste Teilnehmer zu sein), es kann losgehen…

Am Anfang war …

.. die Waage??? Man, was war ich gut. Hatte Neujahr 2011 mein Sixpack unter satten 110 Kilo versteckt. Nicht schlecht bei 181 cm Körperlänge, will man meinen. Zu Beginn des Abnehmduells vor gut einem Jahr war ich dann schon bei 104 und Karfreitag bei unter 95 Kilo, dazwischen stand kurzzeiig sogar mal 3 hinter der 9. War ich damals gut! Dafür darf man sich doch sicherlich auch ein bisschen belohnen oder? Also, so ein z. B. ne Tafel lecker Marabou-Schokolade. King-Size, versteht sich. Oder ein paar M&M’s? Na klar! Currywurst, Pommes, Eiscreme, Schnitzel, Kinderriegel, Nippons, Pizza, Knoppers, Cheeseburger, Snickers, Croque und was das Süßigkeitenregal und dieFastFood-Ketten sonst so hergaben. Ein bisschen viel Belohnung? Neeein, ich war ja richtig gut … gewesen. Bis Oktober war das alles nochakzeptabel, alles noch UHU, das ist schon in Ordnung. Dann ging der Stress bei der Arbeit richtig los. Danach drei Wochen frei zu Hause – über Weihnachten. Ganz üble Kombination. Und schon hat man fast 105 Kilo auf den Rippen. Und ein Abnehmduell „am Hals“!
Ich wünsche allen meinen Mitstreitern einen fast so starken Willen wie ich ihn habe ;-). Lasst die Kilos purzeln!