Archiv der Kategorie: Ernährung

Bauchweg und Muskelaufbau

Meine Ernährung hat sich seit einigen Tagen im Vergleich zu vorher sehr geändert. Ich nutze die Möglichkeit zwei Mahlzeiten am Tag zu essen. Natürlich bin ich in Punkto Ernährungswissenschaften nur ein Laie, jedoch ist das Eis zwischendurch, die Schokolade oder das Knabberzeugs aus dem Alltag verschwunden. An die Stelle tritt ein suboptimiertes Essen, was aus purem Muskelfleisch besteht – die Grillsaison ist bekanntlich eröffnet, und alle paar Tage gönne ich mir die Muskeln eines anderen Wesens. Oder Reis, Nudeln und Kartoffeln mit Gemüse und diversen Kreationen der Kochkunst versüßen mir den Tag. Anstatt mir einen Riegel reinzuschieben schiebe ich lieber den Riegel davor.

Das mag zwar alles ein wenig makaber klingen, ist es aber nicht. Seit Freitag fahre ich zusammen mit Katharina extensiv Mountainbike rund um Köln. Am Tag haben wir bisher im Schnitt 30 Kilometer zurückgelegt – bei den heißen Temperaturen schon sehr schweißtreibend. Der dabei schöne Nebeneffekt ist, dass man sich fitter fühlt und eher dazu bereit ist, sich einer erneuten Tortur auf dem Rad hinzugeben. Ich empfehle jedem sich ein anständiges, leichtes, kraftvolles Rad zuzulegen mit dem man keinen schmerzenden Hintern oder eine falsche Sitzhaltung bekommt.

Was will ich mit allem sagen? Mein Gewicht bleibt gleich. Aber das eine Gefühl werde ich nicht los, dass sich meine Pfunde umbauen von Fett in Muskeln. Eine Diät hilft mir persönlich nicht, da ich ausgemergelt oder endlos hungrig bin. Auch die reine Gemüsekost und der gesamte Verzicht auf Genüsse würde meinem Treiben sofort Einhalt gebieten. Für mich ist der Spaß am Essen ungebremst, jedoch ist die gesunde Kombination mit Ausdauersport absolut förderlich. Irgendwie hoffe ich, dass sich der Bauch damit wegtrainieren lässt – und mit zwei statt drei/vier Mahlzeiten am Tag sollte ich meine 20 Kilo verlieren können, wenn ich die Kalorien effektiv verbrennen kann. Was meint ihr?

Frühstück!

Da ich zu dem Teil der Bevölkerung gehöre, die regelmäßige Arbeit schätzt (d.h. hauptächlich angestellt ist) nehme ich mir in die Firma mein Essen mit. Das ist zum einen billiger, als jeden Tag essen zu gehen und zum anderen war ich der Meinung, ich würde auch was für meine Figur tun. Denn: Bis vor kurzem habe ich im Prinzip zwei mal pro Tag warm gegessen: Abends wurde fett gekocht (welch Wortspiel) und was übrig blieb, quasi die letzten fünf Portionen, nahm ich am nächsten Tag als Mittag mit.

Frühstück war und ist eh nicht – hab morgens keinen Hunger.

Mittlerweile bin ich auf belegte Brote, auch als “Stullen” bekannt, umgestiegen – eine zum Frühstück (also so gg. 10:00), zwei zum Mittag (also so gg. 13:00) – und warm gibts in der Woche nur noch jeden zweiten Abend, ansonsten halt Salat etc. Getrunken wird vornehmlich Mineralwasser und 1-2 Tassen Kaffee (mit Milch, ohne Zucker). Bis jetzt scheine ich zumindest nicht mehr zuzunehmen :-)

Wie sieht das bei euch so aus – was nehmt ihr mit auf Arbeit? Nur Obst & Gemüse (ich mag Gemüse eigentlich nur gekocht und Obst in flüssiger Form…)?

Sündigen!

Ja da muss ab und zu auchmal sein, sündigen.
Bevor mich nämlich der Heisshunger befällt geb ich meinen Gelüsten lieber mal nach.
So auch heute.
Für kleinere html/php Gefälligkeiten habe ich von einem Bekannten eine Mahlzeit meiner Wahl ausgegeben bekommen.
Also hab ich mich den Tag über zurückgehalten, weil wenn schon, dann richtig.
Zum Früshstück gab es Müsli mit Joghurt, zum zweiten Frühstück einen Apfel, zum Mittagessen eine Spargelcremesuppe mit Brötchen, später noch 2 Müsliriegel.
Und zum Abendessen gab es dann ein Jägerschnitzel. Mit Pommes!.
Und dazu, klar als Hesse, diverse Apfelwein Ebbelwoi, schön mit Limo (also süssgespritzer).
Und morgen früh auf der Waage werde ich bestimmt 1-2 Kilo mehr haben als heute morgen.
Na und?
Ohne so kleine Sünden würde das alles nicht wirklich Spass machen.
Also lieber mal (so ein bisschen) reingehauen und dann wieder mit Volldampf dem Ziel entgegen.

Zwischendurch

Wer kennt das nicht: man sitzt auf der Arbeit oder zu Hause und im Magen macht sich ein kleines Hungergefühl breit.
Das Mittag/Abendessen ist aber noch lange hin, also muss ein kleiner Snack her.
Strombergs Erika würde sich sicher ein Stück Käse-Sahne-Torte einverleiben, aber was macht der zum abnehmen motivierte Blogger?

Ich finde ja, es gibt nicht wirklich viele Möglichkeiten, oder ich habe einfach noch nicht mehr entdeckt.
Bei mir gibts oft etwas Obst.
Ein Joghurt würde ja auch gehen, allerdings frühstücke ich fast immer Müsli mit Joghurt, wenn ich da noch Joghurt zwischendurch esse, fühl ich mich schon bald selbst wie eine linksdrehende Joghurtkultur.
Dann gibts ja noch Müsliriegel, auch schön mit Ballaststoffen, aber oft auch verzuckert.
Gerne nehm ich auch mal eine Laugenbrezel, wo ich das meiste vom Salz abkratze, aber das ist ja dann wieder das böse Weizenmehl (oder ist das nur eine urban legend?).

So, jetzt seid ihr dran, was für abnehm-kompatible-Snacks nehmt ihr so zu euch?

Heilfasten nach F.X. Mayr

Hier wird uns das Heilfasten nach F.X. Mayr empfohlen. Nicht nur zum Abnehmen, auch diewegen der Gesundheit.

Meinen letzten Fast-Versuch, der deutlich über 12 Jahre her ist, ein gemeinsamer mit meiner Frau, haben wir gemeinsam schon in der Vorphase angebrochen, da wir am Abend des ersten ‘Reinigungstages’ einen Mordskohldampf hatten. Zudem befürchte ich bei sowas immer den Entwässerungs- und Jojo-Effekt. Also nen Jojo kann ich mir gar nicht leisten bei der Aktion…

Wer hat Erfahrung mit der Mayr oder Buchinger-Kur und berichtet? Danke ;)

(Hey, das geht ja ab hier und wird zum Vollzeitjob ;) )

BMI? Fett? Bewegung?

Ich hab mal ne blöde Frage.

Ich lese immer, dass man bei Sport gar nicht so sehr abnimmt, sich aber das Fett in Muskelmasse verwandelt, die gleich viel wiegt aber weniger Platz in Anspruch nimmt.

D.h. wenn ich ‘Diät’ amche, und Fett spare und so abnehme, danns agt ggf. der BMI was, weil meine Msukelmasse gleich bliebt und nur das fett abnimmt. aber bei der variante, dei ich mir vorstelle: Sport (nicht NUR wegen Fett, sondern auch wegen Knieschmerzen (weg!), Rücken (dazu mal später)).

Spielt da der BMI überhaupt ne Rolle?

(Hab mal nen 2.0-BMI-Rechner in die Linkliste geschubst.)

Noch was: gestern beim walken hörte ich wie immer Podcasts und da meinte einer: 3* die Woche 30 Minuten ‘Bewegung’ reichten schon in Kombi mit fettärmerem Essen. Echt jetzt?

Weight Watchers: extern mitmachen?

Also, folgendes (s.u.) höre ich jetzt schon das zweite Mal, diesmal von Carsten: dass jemand ‘extern’ das WW-Programm macht.

Ich habe in den letzten acht Wochen sieben Kilogramm abgenommen, weil ich mich mehr oder weniger an das Weight Watchers Programm gehalten habe. Allerdings hatte und habe ich keinen Bock wöchentlich zu einem Treffen zu gehen und dafür auch noch zu bezahlen. Es gibt aber von denen einen Einkaufsführer (in 10. Auflage), in dem (fast) alle Lebensmittel, die man im Supermarkt, beim Bäcker, Metzger,… so kaufen kann (sogar nach Marken sortiert), aufgezählt sind. Es wird angegeben wie viele Punkte diese Lebensmittel aus machen (die haben so ein Punktesystem, was darstellt wie viele Punkte man pro Tag verzehren darf). Ist ganz anschaulich und teilweise auch erschreckend.

Dieses Buch gibt es allerdings nicht beim Buchhändler um die Ecke, sondern nur bei diesen Abenden. Bei eBay wird es aber angeboten oder halt jemanden fragen, der zu diesen Veranstaltungen geht. Kostet €15, bei eBay aber bis zum Doppelten. Musst dann halt noch heraus finden, wie viele Punkte Du täglich zu Dir nehmen darfst, weil das im Buch nicht steht.

Bitte nicht als Werbung verstehen. Ich habe mit dem Verein nichts am Hut und habe auch keine Ahnung, ob ich das Gewicht überhaupt längerfristig halten kann. Bin da noch in der Testphase.

Ich hatte mal (so 1995?) 10 Kilo runtergemacht mit dem ‘ersten’ Pfundskur-Programm; war aber dann frustriert, weil viele Nahrungsmittel nicht in den Tabellen standen und ich des Rates überdrüssig war. Wer hat noch Erfahrung mit WW intern oder extern – und wer könnte uns ggf. Bücher besorgen? ;)

Ehm, ja, es geht auch das Gerücht, dass einige der Infos aus diesen Büchern aufm Netz rumliegen – aber wir wollen ja das Urheberrecht von WW achten, ne?

Abnehmen mit Naturkost und Bio?

Grade bin ich gestoßen auf:
Gesund abnehmen mit Bio – Abnehmen kann leicht so sein – Leben ohne Diät – Abnehmen mit Naturkost und Bio
Zitat:

Bei der richtigen Ernährung kommt es nicht so sehr auf die Auswahl zwischen Fett, Eiweiß oder Kohlenhydrat an. Wichtig ist vielmehr, ob es echte Nahrungsmittel sind oder ob es sich um billig hergestellte Doppelgänger aus der Industrie handelt. Nur mit natürlicher Nahrung kann der Körper richtig umgehen und der menschliche Appetit funktionieren. Denn der Körper weiß mithilfe eines gesunden Appetits, welche Nährstoffe ihm gerade fehlen, und entwickelt ein Verlangen nach den Lebensmitteln, die enthalten, was er braucht.

Das Ganze ist ein Buch; kennt das jemand? Hat das jemand probiert? Ich selbst habe z.B. durchaus eine Abneigung gegen Süßstoff (z.B. in “Diät-Cola”), der dem Körper Zukcer vorgaukelt, aber keinen gibt. Dass das ein Problem sein könnte, ist für mich nachvollziehbar…

Das Fett kommt weg – spätestens ab Mai!

'Radtour' von SichelputzerBei dem Fett-Weg Blog hier mitzumachen habe ich aus Überzeugung getan. Zwar konnte ich erst vor wenigen Minuten mit meinem Loginaccount in das WordPress zum Schreiben rein, aber dafür konnte ich schon einen kleinen Erfolg verbuchen: Das neue Mountainbike ist bestellt! Mehr dazu wird es später geben… denn mein altes Cross-Bike von 1998 wird eingemottet!

Auch meine Ernährung verbessert sich von potentiell ungesunden Mahlzeiten auf wohl konditionierte, fettabbauende Nahrung. Ein Beispiel für gestern war das Sushi, was letztendlich ein sehr mageres Futter ist – Reis hat zwar sehr viel Power für den Körper, der Fisch jedoch mit Noriblättern und dem Wasabi zeigt deutlich, dass keine Speckrippe gefördert wird.

Heute Abend wird es Tomaten-Morzarella-Salat geben als einziges Essen des Tages – ich gehe das Thema mit einer radikalen Tendenz an, nachdem das BarCamp Frankfurt ja mit recht üppigen Mahlzeiten auffahren konnte.

Trennkost-Lunch

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Angeblich tragen die Radieschen dazu bei, dass das Fett ‘durchläuft’, sie ‘absorbieren’ es, sagt Esther am Tisch. Ist das so? Oder eine Legende?

‘Bild der Frau’ sagt: ja. Mal ohne Link ;)
http://www.bildderfrau.de/index.php/article_PHX217/contractor_2/template_rel