Wenn’s zwischendurch mal schnell gehen soll: Vitasia “Nasi Goreng”. Pro 100 Gramm: 106kcal, 15,3g Kohlenhydrate, 6,4g Eiweiß, 2,1g Fett. Und schmeckt gar nicht mal so übel.
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Stagnation
Also erst das Schmerzliche: 111.8 Kilo, 31.2% Fett, 50.2% Wasser.
D.h. ich nehm aktuell nicht ab. OK: ich walke zu wenig (in der ersten Woche hab ich es übertrieben), war viel unterwegs, aber: der Hauptfaktor scheint mir zu sein, dass ich sage ‘ich mach ja was, dann will ich auch ‘genießen’. — Und dann mehr esse als ich sollte.
Stellschrauben:
1: Wiegen.
Bisher wiege ich 1*/Woche und weniger und merke: wenn das Gewicht gleich bliebt oder steigt, motiviert das zum Sport oder zur Vernunft. also: Öfter wiegen -> mehr Motivation. (Ich hoffe: nicht mehr Frust.)
2: Essen.
– keine ‘Du hast ja Sport-gemacht’-Extra-Belohnungen mehr. (Also nach dem Hockey eben kein Eis.)
– Wenn schon süß, dann fettarm (also Weingummi statt Schokolade – damit hatte ich mal guten Erfolg und gehe es gerade auch schon wieder an)
– Obst ‘vorweg’ als Appetitbremse/gesunde Sättigung
– Trinken zwischen den Mahlzeiten (Wasser) und ein Glas vorher.
– öfter Saft-Müsli zum Frühstück (also O- oder A-Saft statt Milch, wobei die normal benutzte fettarme Milch an sich auch vernachlässigbar wäre)
3. Sport
– Was mich manchmal abhält ist die Idee, dass ich jetzt 1,5h ‘verblase’. also lieber kürzer und dafür öfter Sport.
– Synergie-Sport mit nehmen, also: eher mal Treppe steigen.
Mal sehen, einige kleinere Vernderungen wie diese sollten doch etwas anschlagen.
Ernährungstips aus den USA
Man mag es kaum glauben, aber aus den USA vernimmt man vernünftiges in Punkto Ernährung: Ein Artikel der NY-Times geht auf den Unterschied zwischen “Nahrungsmitteln” und “Nährstoffen” ein. Stichwort: Functional Food.
“Nahrungsmittel” war einmal alles was man essen konnte, aber heute gibt es viele essbare, nahrungsmittel-ähnliche Substanzen im Supermarkt. Diese neuen Produkte der Nahrungsmittelforschung werden oft in Verpackungen angepriesen, die voll mit Gesundheitsversprechen sind, was mich zu einer entsprechenden Grundregel bringt: Wer um seine Gesundheit besorgt ist, sollte wahrscheinlich Nahrungsmittel mit Gesundheitsversprechen meiden. Warum? Wei ein Gesundheitsversprechen ist ein gutes Zeichen, dass es sich nicht um wirkliche Nahrungsmittel handelt, man sollte aber Nahrungsmittel essen.”
(via The Click Heard Round the World)
Am Ende des langen Artikel gibt es unter anderen die folgenden Tips:
- 3. Vermeide Produkte mit Inhaltsstoffen die a) unbekannt b) unaussprechlich oder c) mehr als fünf an der Zahl sind
- 8. Koche. Und wenn es möglich ist, lege einen Garten an.
- 9. Iss wie ein Allesfresser. Füge deiner Diät eine neue Spezies hinzu, nicht nur neue Nahrungsmittel
Endlich: Zunehmen, leicht gemacht!
Das US-Magazin “Physical Culture” veröffentlichte im November 1934 ein Werbung, die eine Gewichtszunahme von funf Pfund in nur einer Woche verspricht. Das würde zwar manchen Modells von heute sicher nicht schlecht stehen, aber für die meisten von uns ist doch wohl die andere Richtung angesagt, oder?
(via BoingBoing)
Erschreckend
Ein Cheeseburger der Fastfood-Kette mit dem großen, gelben “M” hat einen Nährwert von etwa 300kcal, steht neuerdings auf dem Einwickel-Papier. Ein Chickenburger sogar 350kcal (soviel zum Thema “Geflügel ist gesünder”).
Um diese Energie umzusetzen brauche ich ca. 45min bei Puls 140-150 auf dem Laufband. 45min für einen einzigen Burger! Ohne Pommes – und schon ganz ohne Milchshake! Davon abgesehen dass ein einzelner von diesen 1-Euro-Burgerchen in keinster Weise satt macht. Zumindest mich nicht.
Das ist doch wirklich erschreckend, oder?
Zum Glück gibts sowas bei uns nur quartalsweise mal – aber trotzdem…)
Wie wäre es mal mit Indisch?
In meinem Blog habe ich heute Videopodcast #13 veröffentlicht und dachte mir das der eigentlich auch hier ganz gut rein passt. Schließlich geht es ums Essen. ;)
Also wer mal Nachkochen will, ich würde mich über Feedback freuen wie es geschmeckt hat. Für uns Abnehmwillige, gibts auch die wichtigen Daten dazu.
Link: sevenload.com
Zutaten für 4 Personen:
– eine rote und eine gelbe Paprika
– 1 rote Zwiebel
– 2 Knoblauchzehen
– 1 grüne Peperoni
– 1 Stück Ingwer (3 cm)
– 500 g Puten- oder Hähnchenbrustfilet
– 1 Ei
– Chapati (Vollkornfladenbrot) 4 – 6 Stück
Gewürze/Kräuter: Salz, Pfeffer, Chili, Cumin (Kreuzkümmel), Frischer Koriander
Pro Portion: 420 kcal/1770 kj, 37 g Kohlenhydrate, 35 g Eiweiß und 14 g Fett
Viel Gelingen und guten Hunger wünsch ich. Ich hoffe meine Mitstreiter hier, nehmen es mir nicht Übel. ;)
Mein persönliches “Fitt statt Fett”
Bin inzwischen auf 152,9kg. Also -2.1kg in einer Woche. Vielleicht sollte ich mich bei “Brigitte” oder “Für Sie” als Schlankheits-Guru melden :)
Also, wie habe ich das gemacht?
In erster Linie durch Verzicht: Keine Schokolade, keine Cola, kleinere Portionen, viel mehr Salat & Gemüse, viel weniger Pommes dafür mehr Reis, kein Vanilleshake bei jedem McDonnalds an dem ich vorbeifahre…
Meine Dienstzeiten im Hotel/Restaurant waren nicht besonders hilfreich: Fast die ganze Woche Dauerdienst mit regelmäßiger Restaurant- und Küchendurchquerung. Überall liegt etwas leckeres rum: Die Schokoladentäfelchen für die Gäste zum Kaffee, die zuviel gemachten Pommes frites in der Küche, die schnelle Scheibe Wurst in der Metzgerei, die Bonbons für die Gästekinder,…
Die Sache war also gar nicht so leicht. Deshalb bin ich auch froh, dass die Waage mir Recht gibt und ich “Mikrofortschritte” messen kann.
Etwas mehr Bewegung habe ich mir auch verordnet. Hier kommt mir die Tatsache zur Hilfe, dass die Arbeitshemden von der Wäscherei in das 2. UG der Metzgerei geliefert werden. Anstatt den Lift zu benutzen, nehme ich seit einer Woche nach dem Umziehen konsequent die Treppen. Und im Erdgeschoss ist dann noch nicht Schluss: Mindestens einmal am Tag erklimme ich auch noch die Treppen nach oben in den Tagungsraum (3. OG). Bin gespannt wann ich ohne aus der Puste zu sein oben ankomme.
Aber warum erzähl ich Euch das eigentlich? Ich hab doch ein Trainingsvideo aufgenommen:
:)
Bewegt und gesund am Arbeitsplatz
Elke hat ein paar Tipps: Selbst und Ständig: 10 Tipps für mehr Bewegung im Arbeitsalltag
Filipinos ohne Reis?
Rik bekommt von seinem Doktor neue Essgewohnheiten verordnet.
Seine Reaktion?
“Die traditionelle Filipinische Ernährung besteht hauptsächlich aus Reis. Das Verb “essen” bedeutet eigentlich “Reis essen” […] Als ich aufwuchs, aßen wir zu Hause Reis zu allem: Spgaghetti [mit Reis], Käsespätzle [mit Reis], Rinderbrühe [mit Reis], was auch immer. […]
Indem mein Doktor mir gesagt hatte, ich solle weniger Stärke verzehren, hat er mir mehr oder weniger verboten zu essen.”
Noch interessanter ist aber, dass es ihm am Ende seines Artikel dann doch noch schwerer fällt, auf Süßes zu verzichten. Da kann ich nur zu gut mitfühlen…
Mahlzeit
Eine Magenstörung oder vielmehr Mageninfektion hält mich seit einigen Tagen davon ab mich ordentlich zu ernähren – geschweige denn Sport zu treiben. Das Wetter macht auch nicht wirklich Lust auf mehr, da der Regen und Wind hier in Köln keinesfalls das Gemüt steigern. Daher ist es um mein persönliches Schreiben hier ein wenig leise geworden – ich habe nichts zu berichten bis auf einen minimalen Erfolg: Ich wiege heute 107,5 Kilogramm, nachdem ich in den vergangenen Tagen schon die 111 erklommen hatte. Glück gehabt.
Ich kann jetzt nicht beurteilen, ob die Magenverstimmung von mir durch die max. zwei Mahlzeiten am Tag hervorgerufen wurden, ausschließen möchte ich es aber ebenso wenig. Es bleibt also mal wieder nur eines übrig: In meinem Fall das “Abwarten und Tee trinken“…
Rück- und Fortschritte
Rückschritt: Beim Wiegen am Sonntag (vor der ‘Reise’ [und nach der next07 = 2 Tage Zug und 1 Tag rumstehen und essen] waren es 111,5 Kilo, plus 500 Gramm gegenüber Startgewicht und + 2 Kilo gegenüber dem stand nach der 1. Sportwoche
Fortschritt: Trotz Reise und zu gutem Essen beim Kongress (immerhin hab ich an den einen Abend Salat mit Putenstreifen gefuttert – aber dann rote Grütze mit Vanilleeis) sind 200 Gramm davon jetzt wieder weg.
Frust: Wo verd…. noch mal ist mein Schrittcounter?
Plan:
* “Fit statt fett”-Schrittcounter besorgen
* endlich dei standardstrecke per GPS ausmessen
* JETZT walken gehen
In umgekehrter Reihenfolge ;)
Meine Methode: Punkten
Gute Erfahrunge habe ich mit dem Weight Watcher Programm gemacht. Dabei werde ich allerdings nicht auf die regelmäßigen Treffen zurückgreifen, sondern bediene mich der in der Vergangenheit schonmal gelernten Punktesystematik.
Das Prinzip von WW ist einfach erklärt, bedarf aber, wenn man es selbst machen möchte, einer guten Einführung in das Thema, welches dann eben nur über den offiziellen Weg zu erhalten ist. Das kostet nunmal Geld. Fett und Kalorien werden per Nahrungsmenge mit einem Berechnungstool in Punkte umgerechnet. Jeder darf pro Tag eine gewisse Punktzahl zu sich nehmen. Das kann man zuvor ebenfalls mit einer Formel errechnen. Alter, Gewicht, Tätigkeit und Zielvorgabe bestimmen am Ende meine Punktzahl pro Tag, die ich verputzen darf. Bei mir sind es satte 32 Punkte. Nun beginne ich damit Lebensmittel zu bewerten und aufzuschreiben, die ich so den Tag über zu mir nehme.
Es gibt auch Nahrungsmittel die beispielsweise unbegrenzt zu sich genommen werden können, dazu zählen die meisten Gemüsesorten (Salat ohne Dressing) und viele Obstsorten. (Kirschen oder Bananen haben einen höheren Zuckergehalt und müssen daher berechnet werden). Also ist es theoretisch möglich zwei fette Burger zu gönnen und dafür dann eben auschließlich Karotten und Äpfel zu futtern um den noch laufenden Hunger zu bekämpfen. Auch die Grundnahrungsmittel wie Nudeln und Kartoffeln bilden eine Ausnahme. So kann ich so viel Kartoffeln bis ich satt bin essen und notiere dafür nur 2 Punkte. Kleines Beispiel was sich so ansammelt am Tag? Ein Snickersriegel hat 5 Punkte, eine Fertigpizza so um die 15-20 je nach Belag und Größe, eine Bratwurst mit Bier und Brötchen ca. 17 Punkte usw.
Das tolle ist, man kann Punkte auch eine Woche lang aufsparen. Das heisst, wenn man am Montag weiß, dass man Samstag zum Grillen eingeladen ist, kann man sich die benötigten Punke bis dahin aufsparen und mal richtig über die Stränge schlagen. So macht das Kalorien und Fettsparen tatsächlich auch noch Spaß. Nachteil, man mutiert am Anfang zum Erbsenzähler und es kann mitunter passieren, dass man seine Mitmenschen damit extrem nervt. “Was? Das hat aber doch so viele Punkte!”
Sport ist auch ein wichtiger Faktor, denn man kann sich damit Punkte dazu verdienen. 1 Stunde spazieren werden mit 4 Punkten, 1 Stunde walken mit 5 und 1 Stunde joggen mit 13 Punkten belohnt. Da kann man durchaus schonmal zum McDonalds rennen.
Das Tolle an dem Prinzip ist wirklich, dass man mit der Zeit ein anderes Bewusstsein für das Essen entwickelt. Das geschieht dann meist schon dort, wo es auch sein muss, nämlich im Supermarkt. Man überlegt sich dann lieber zweimal ob man jetzt das Produkt kauft oder lieber dafür einen Apfel mehr in die Tüte packt.
Heute Abend bin ich auf eine Fete eingeladen, da ich auf mein Bier nicht verzichten möchte, spare ich jetzt den ganzen Tag durch entsprechenden Obstverzehr und verdiene mir noch einen Zusatzbonus mit Spazierengehen. Dann steht den Bierchen (4 pro 0,5l) auch nichts mehr im Weg.
Update Disclaimer: Um Missverständnisse von vornherein zu vermeiden, ich habe weder Kontakt zu Weight Watchers, noch arbeite ich kommunikativ für das Unternehmen. Nicht, dass man mir noch Schleichwerbung vorwirft! ;-)
Halbwegs gesund

Nachdem ich das Wochende vor dem 1. Mai mit dem Zelebrieren des Geburtstags eines guten Freundes (inkl. Grillen und 1 – 100 Bierchen) sowie einem Ausflug nach Lychen (inkl. Wandern und chinesisch Kochen) verbracht habe kam heute wieder mal ein recht gesunder Tag dazu: Per Moped in die Firma, ein paar Stullen als Verpflegung bei und zum Abendbrot Salat (mit wenig Joghurt-Dressing) und dazu ein paar Scheiben Ciabatta.
Der Lohn des Ganzen: Nix zugenommen.
Der Haken: Auch nix abgenommen.
Der Vorsatz: Demnächst schau ich mit meiner Frau unterm Arm im örtlichen Fitness-Studio unserer Wahl vorbei. Die haben alle möglichen Zertifikaten von Ärztekammern etc. und auch ansonsten einen ziemlich guten Ruf.
Auf den Erfolg bin ich dann erst recht gespannt :-)
Zuviel des guten…
Maifeiertage, Grillsaison und Sportverbot – all das hilft mir nicht unbedingt beim abnehmen und so sagte mir das die Waage auch direkt. Aus 82,5 Kg wird 83,5 Kg =/ Garnicht gut! Aber was kann man machen? Ich versuche schon beim Grillen auf Pute zurückzugreifen, aber bei der Auswahl die auf dem Grill liegt wirds dann doch noch etwas davon, ach kommt ein Würstchen fällt doch nicht ins Gewicht, ach die Kräuterbutter ist selbstgemacht? etc.
Der Teufel steckt nunmal im Detail bzw. hier in vielen kleinen Mahlzeiten und mangelnder Bewegung.
Habt Ihr einen Tipp was man machen kann ausser Spaziergänge? Ich bin froh wenn der Monat rum ist und das obwohl ich Sportmuffel Nr. 1 bin ;)
Mitgehangen – Mitgefangen
Gestern Abend gab es ein ganzes Blech mit selbstgemachter Pizza. Auf den trockenen Teig, der dabei im Ofen sehr gut aufging, legten wir jeweils eine Schicht Tomaten, Basilikum, Pfeffer, Salz, Zwiebeln, Thunfisch, Mais, Ananasstücke und Gouda. Für 8 Minuten bei 200°C steckten wir das Blech in den Umluftofen und schauten zu, wie der Käse gemächlich zerfloss. Dazu passte ein Kölsch und die wohltuende Erholungsphase des Abends. Was interessierte mich da noch die Kalorienzahl…
Das hatten wir uns auch nach dem vierten Tag Moutainbiking, diesmal 40 Kilometer Strecke mit mehr Gegenwind als je zuvor wirklich verdient. Ich lege ja derzeit auch nicht die Priorität auf das reine Abnehmen, sondern den Konditionsaufbau. Und wenn ich bedenke, dass wir zwei Touren mit jeweils 30 Kilometer an windstillen Tagen hingelegt hatten und zwischendurch noch eine 15er Strecke fuhren, bevor es gestern am 1. Mai auf die 40er Strecke ging, dann bin ich recht stolz drauf, dass ich durchgehalten hatte und schlafen konnte wie ein Baby. ;)
