Druck hilft

Vermutlich fliege ich einfach irgendwann raus, weil ich den Blog-Post trotz Kalendereintrag vergesse ūüėÜ. Die letzten Wochen liefen besser. Meine Ern√§hrungsberatung hat sich mein Debakel angeschaut und die Z√ľgel etwas straffer angezogen. Ich sende nun wieder Essensfotos hin. Das f√ľhrt dazu, dass ich weniger esse und es klappt selbst im Urlaub gut: -1,5 Kg.

L√§uft… Trotz Barcamp Ruhr

Trotz des Barcamp Ruhr ging es weiter bergab. Obwohl es am Freitag reichlich Bier und Essen gab – daf√ľr habe ich vor Ort au√üer des jeweils sehr √ľppigen Fr√ľhst√ľcks (zwei Teller R√ľhrei, bestimmt 10 W√ľrstchen sowie jeweils Baked Beans) relativ wenig gegessen.

Nat√ľrlich ist es noch nicht viel, was runter ist. Und es w√§re mehr, wenn das Wetter mir Lust machen w√ľrde, mehr rauszugehen. Und ich nicht so viel anderes an der Backe h√§tte.

Du siehst, um Ausreden bin ich nicht verlegen.

Trotzdem bin ich guten Mutes, dass das Ganze irgendwann besser wird. Und hey, gewinnen hatte ich eh nicht angenommen. Hauptsache, am Ende stehen 2-3 Kilo weniger auf der Waage, dann bin ich schon happy.

Und ich sehe, einige sind eigentlich schon raus, es wird nicht mehr gewogen :/

Das war abzusehen, dass…

… es stagniert, wenn ich weder hungere und punktuell √ľber die Str√§nge schlage.
Jetzt ist Bewegungsprogramm angesagt.
heißt: jeden Tag zumindest ins Dorf (2 km, ca. 6000 Schritte oder mehr) oder um den See (5 km, nicht der Bodensee, der Steißlinger See, 8000 oder mehr, meist komm ich dann auf 9-10k).

So, muss reichen f√ľr heute ;)

PS: Schon einen Tag sp√§ter hab ich mit 126,3 kilo, das ‘Duelltriefstgewicht’, 1,17% abgenommen. Man kann ja diskutieren, ob man t√§glich wiegen sollte, allerdings gibt es schon ein eeeeeetwas besseres Feedback, wenn man ‘ges√ľndigt hat’ oder ‘brav war’.
D.h. wenn man WEISS, dass man nur deprimiert w√§re beim Wiegen, kann man skippen und suc nach einem Tag, an dem man reduziert gegessen hat, die”Belohnung” abholen.

Blick auf den W√∂hrder See in N√ľrnberg

Langsam aber stetig

Ein Drittel des Abnehmduells liegen bereits hinter uns und bisher bin ich mit meinen Abnehmerfolgen nur so middl zufrieden. Etwa 3 kg in f√ľnf Wochen, da w√§re wohl mehr drin gewesen. Aber mit so einer Geschwindigkeit l√§ge ich am Ende, also am 20. Mai immerhin bei etwa (‚Äěroundabout‚Äú?) 105 kg, und die magische Schall- und Schmerzgrenze U100 in greifbarer N√§he – denn dass es nach dem Duell weiter gehen wird, ist f√ľr mich schon beschlossen. Jetzt, wo die Tage schon sp√ľrbar l√§nger werden, macht auch der Draussen-Sport wieder mehr Spa√ü (Radfahren derzeit vor allem auf Alltagswegen, Spazieren, wenn ich deutlich unter 110kg bin wollte ich auch mal wieder mit dem Joggen beginnen). Soviel als kurzes Fazit in Woche sechs, auch um das Bloggen nicht hinten runter fallen zu lassen.¬†

Beitragsbild: beim Abendspaziergang um den W√∂hrder See in N√ľrnberg

100 Gramm

Also, das Futterwochenende ist nach zwei Wochen kompensiert. Und ich hab in etwa die Balance drin, dass ich eben nicht hangry werde.
100 Gramm? Ich bin 100 Gramm √ľber dem bisherigen Duelltiefpunkt (und bei ca- 1+% Abnahme), also ganz OK. ich hab jetzt auch beschlossen, eher den ‘Wochentiefpunkt’ zu (b)loggen, das ist deutlich motivierender ;) und es kompensiert Mess-Ausrei√üer eher.
Also, generell: Es pendelt sich langsam ein, ich wei√ü, wie ich aus R√ľckschl√§gen rauskomme und wie ich Di√§tfrust vermeide. Also, weiter im Text ;)

Burger, Kartoffelspalten und Beilagensalat

Trotz Burger endlich bergab?

Gestern gab es einen Burger, dazu fette Kartoffelspalten und einen kleinen Beilagensalat, den ich nicht mal mehr ganz schaffte, da ich vom Rest satt war.

Und heute zeigte die Waage nach unten. Das Problem: Ich hatte die letzten Tage das Gewicht gar nicht notiert – ich glaube, der Sprung kommt aber morgen wieder. Zumal ich heute noch dem Ulmers Besenwirtschaft einen Besuch abstatte, also fett Maultaschen und Brot, sp√§ter noch K√§sew√ľrfel verdr√ľcke. Nur die Weinmenge, die wird etwas weniger als √ľblich, morgen fr√ľh treiben mich Zahnschmerzen zum Zahnarzt.

Gut, auf der anderen Seite habe ich in den letzten Tagen abends relativ wenig gegessen, ich kam immer zu sp√§t nach Hause…

Aber es hilft halt alles nix: Ohne Bewegung wird das wohl kein großer Erfolg dieses Mal.

Also, heute mal k√ľrzer, ich muss los!

Plateau ist nicht schlecht, aber auch nicht gut

Ich h√§nge seit Dezember in einem Gewichtsbereich um die 98Kg fest. Das ist nervend, weil ich gerne unter 90 kommen m√∂chte, aber vollst√§ndig selbstverschuldet. Denn Anfang Dezember bin ich von der Komplettbetreuung meiner Ern√§hrungsberatung in die Nachbetreuung gerutscht. Somit fehlt das t√§gliche Controlling. Es schleichen sich einige fr√ľhere schlechte Angewohnheiten hinein, z.B. statt 20g N√ľsse zu essen sind es 150g ‚Äď die gesamte Packung. Das Positive dabei: Ich nehme nicht zu. Das Negative: Ich nehme nicht ab. Die kommende Aufgabe ist folglich, wieder den Druck aufzubauen, mich wie vor f√ľnf Monaten zu verhalten. Denn auch wenn das Snacken von N√ľssen oder Rumhocken auf der Couch in dem jeweiligen Moment durchaus angenehm ist, es bringt nicht voran und sorgt auch nicht daf√ľr, dass ich mich l√§ngerfristig gut f√ľhle.

Das Geist ist willig, aber…

…so richtig komme ich noch nicht in Schwung. Ein gro√ües Problem besteht darin, dass es bei mir auf der Arbeit oft sehr gutes Essen gibt. Und irgendwie kann ich da schlecht wiederstehen. Dennoch ging es j√ľngst ein wenig bergab, was wohl daran liegt, dass ich wieder mit dem Joggen angefangen habe. Heute immerhin 5 km. Gespannt werde ich morgen fr√ľh auf die Waage gehen und mal sehen, wo ich gelandet bin.

Nun ja

Diese Woche brachte mir eine veritable Zunahme. Wassereinlagerungen plus Frust sind keine gute Kombi. Seit gestern wei√ü ich nun immerhin: die B√§nder sind im Fu√ü alle in Ordnung. Uff. Der Rest des Befundes liest sich leider als ziemlich √ľbel, schwere Arthrose und Dislokation und dergleichen. Nachdem ich aber nun wei√ü, was genau da weh tut und am Dienstag hoffentlich von der Orthop√§din eine Therapie vorgeschlagen bekomme, bin ich vorsichtig optimistisch.

Dazu gabs noch einen Disput mit meiner Mutter, der immerhin dazu f√ľhrte, dass sie endlich mit 82 mal auf die Frage ihrer √Ąrztin, ob es ihr gut ginge mit ‚ÄěNein‚Äú geantwortet hat.

Ich bin leider eine Frustesserin. Aber nun ist definitiv Licht am Horizont. Und viel weniger Gewicht ist sicher auch eine gute Idee f√ľr den Bewegungsapparat.

Mein Chili sin Carne

Gestern Abend war es wieder so weit: ich habe einen gro√üen Topf den vegetarischen Bohneneintopfs zubereitet, den ich hier bereits einige Male erw√§hnt hatte – und heute m√∂chte ich das Rezept daf√ľr endlich einmal mit euch teilen.¬†

(Die Abnehmerfolge halten sich diese Woche in Grenzen, die letzten Tage bewegte sich das Kaloriendefizit eher im Bereich von 500 als bei den angestrebten 1000).

  
Ein Hinweis zum Rezept: die Zubereitung ist bei mir nicht jedes Mal zu 100% gleich, ich wiege die Zutaten immer ab (oder entnehme sie den Angaben auf der Packung) und √§ndere meine ‚ÄěListe‚Äú in FDDB jeweils entsprechend ab. Somit sind die Zahlen hier immer als ‚ÄěUngef√§hr-Werte‚Äú zu verstehen – und selbstverst√§ndlich sei es allen unbenommen, die Mengen zu ver√§ndern, Dinge wegzulassen oder zu erg√§nzen. Was ich auch immer wieder variiere: getrocknete Bohnen und Bohnen aus der Dose – Rote (Kidney), schwarze, weisse. In Kombination sieht solch eine bunte Dosenmischung auch noch ganz appetitlich aus. Sogar gr√ľne Bohnen (z.B. tiefgek√ľhlte) machen sich gut in dieser Melange.

Das A und O bei einem guten Chili waren ja schon immer die Gew√ľrze. Auch hier kann nat√ľrlich je nach Geschmack oder Vorrat ge√§ndert werden. Am wichtigsten finde ich jedoch, dass eine ordentliche Portion Cumin (Kreuzk√ľmmel) drin ist – und dass Paprika und Chilipulver nicht fehlen d√ľrfen, versteht sich ja von selbst. Ein Hinweis zur Sch√§rfe: das Gericht basiert auf einem aus den USA importierten Hausrezept f√ľr Chili con Carne, dort werden 3 EL Chilipulver hineingegeben. Doch selbst mit 1 EL war es den meisten deutschen Mit-Essenden bereits zu scharf. Also seid lieber vorsichtig, wenn ihr damit auch andere verk√∂stigen wollt. Und man kann ja gerne auch noch mit Tabasco oder anderen Saucen nachsch√§rfen. Aber ganz ohne Sch√§rfe hat es einfach den Namen ‚ÄěChili‚Äú nicht verdient.

Das Rezept ist im Gro√üen und Ganzen vegan, ich habe jedoch immer gerne bereits vorhandene Fleisch- statt Gem√ľsebr√ľhw√ľrze verwendet.

So, nun ist der Einleitungstext fast so lange, wie man es mittlerweile von Rezepten im Internet gewohnt ist (ich h√§tte eigentlich noch die Geschichte dieses beliebten Tex-Mex-Gerichts und seines Ursprungs aufschreiben m√ľssen), also kann es tats√§chlich mit dem eigentlichen Rezept losgehen.

Chili sin Carne (8 Portionen)

Hinweis am Anfang: falls ihr getrocknete Bohnen verwendet, sollten diese mindestens 8 Stunden vorher eingeweicht werden und benötigen auch lange zum Kochen. Die Packung hilft euch da normalerweise weiter.

Gew√ľrzmischung

2 TL Cumin
2 TL Paprika Edels√ľ√ü
1 TL Cayenne-Pfeffer (mehr oder weniger, je nach Schärfegeschmack der Mit-Essenden)
1/4 TL Piment
1/4 TL Zimt
1/4 TL Curcuma
1/4 TL Koriander
1/4 TL Kardamom

Weitere Zutaten

3 große Zwiebeln (gehackt)
2-6 Knoblauchzehen (gehackt)
150 g Veggie-Hack (von dm) – nach Packungsangaben vorbereiten
(oder 200g Soja-Granulat)
60 g Tomatenmark
1-2 gro√üe rote Paprika (klein gew√ľrfelt)
ca. 1/2 l Gem√ľsebr√ľhe
1 Dose gehackte Tomaten
1 Flasche Passata
1 EL getrockneter Oregano
2 Lorbeerblätter
1 EL¬† brauner Zucker oder R√ľbensirup o.√§.
1-2 TL Instant-Kaffee-Pulver
2 EL Kakao (optional)
Salz
Pfeffer
Balsamicoessig

Bohnen – Beispiel:

250g getrocknete schwarze Bohnen, eingeweicht und gekocht.
250g getrocknete Kidneybohnen, eingeweicht und gekocht.
1 Dose weiße Bohnen (250g Abtropfgewicht)
1 Glas Mais ( 230g Abtropfgewicht)

Zum Abschmecken

60 ml Limetten(saft)
1/2 Bund Koriandergr√ľn
250 g Nachochips gesalzen

Zubereitung

Die getrockneten und mittlerweile eingeweichten Bohnen nach Packungsanweisung kochen (ca 60 Minuten).

In der Zwischenzeit k√∂nnen wir die Gew√ľrzmischung vorbereiten, da diese beim Anbraten hinzugef√ľgt werden. Auch der ‚ÄěFleischersatz‚Äú kann nun in der Regel schon vorbereitet werden.

Die Zwiebeln hacken und in Oliven√∂l anbraten. Danach das vorbereitete Veggiehack oder die Sojaschnetzel hinzuf√ľgen und ein paar Minuten mit anbraten.
Nun die Gew√ľrzmischung dazugeben und ebenfalls ein wenig anbraten. Als n√§chstes die gehackten Knoblauchehen und das Tomatenmark ebenso.
Ggf. mit etwas Br√ľhe abl√∂schen, Tomaten und Passata und die restlichen Zutaten bis zu den Bohnen je nach Geschmack hinzuf√ľgen. Mindestens eine halbe Stunde k√∂cheln lassen. Eventuell Br√ľhe nachgie√üen.

Zuletzt die Bohnen und den Mais hinzugeben¬† – selbst eingeweichte Bohnen k√∂nnt ihr gerne auch schon fr√ľher hinzuf√ľgen, Bohnen aus der Dose oder aus dem Glas¬† m√ľssen nur noch erw√§rmt werden. Auch hier kann die Konsitenz des Gerichts noch mit Br√ľhe nachjustiert werden.

Zum Schlu√ü mit Limettensaft abschmecken (oder mit Limettenspalten servieren), je nach Geschmack mit Koriandergr√ľn garnieren und mit je einem Sch√§lchen (ca. 30g) Nachochips servieren.

Ich teile nach dem Kochen die Portionen normalerweise gleich auf, zwei Portioen essen meine Frau und ich in der Regel sofort, die anderen werden je nach Bedarf in Zweierportionen in Vorratsbeh√§ltnisse aufgeteilt – oder auch in Gefriert√ľten eingefroren, nachdem sie abgek√ľhlt sind.

Viel Spa√ü beim Nachkochen und variieren! Das Gericht ist sehr flexibel und ihr k√∂nnt auch gerne von einer Zutat (z.B. Zwiebeln oder Paprika) mehr verwenden oder manche nat√ľrlich auch ganz weg lassen.

Lasst mich doch wissen, was ihr davon haltet! So sieht dieses Rezept √ľbrigens in FDDB aus, was allerdings nur zu Berechnung der Kalorien dient.¬† Diese Zubereitung enth√§lt √ľbrigens pro Portion 36g Protein!

Mein erster Teller mit je einer Maultasche und Schweinebäckchen nebst Kartoffelsalat und Spätzle im Wirtshaus Garbe/Plieningen

Leichter R√ľckschritt, aber ok

Es waren 100 g mehr, die mir die Waage am Mittwochmorgen im Vergleich zu letzter Woche Mittwoch anzeigte.

Und das ist ok. Ach, was sage ich, das ist mehr als ok. Denn am Vorabend war ich lange auf einem Netzwerktreffen (Corporate Influencer Dinner) unterwegs, auf dem es neben einem fantastischen Weißburgunder auch Essen gab. Die Vorspeise: Salat. Also unkritisch.

Hauptspeise? Auswahl aus Schweineb√§ckchen und Sp√§tzle, Maultaschen und Kartoffelsalat sowie Buchweizenrisotto mit geschmorten Gem√ľse und ger√∂steten Kernen. Gut, letzteres verschm√§hte ich, das Problem war nur: Alles wurde in gro√üen T√∂pfen/Tellern auf den Tisch gestellt und man nahm sich selbst runter. So viel man wollte. Was soll ich sagen – die Maultaschen waren nicht nur gro√ü, sondern verdammt lecker. Also hatte ich am Ende 3 davon, nebst einem Schweineb√§ckchen, Sp√§tzle und Kartoffelsalat…

Ein Topf voller Maultaschen im Wirtshaus Garbe Plieningen

Ein Topf voller Maultaschen im Wirtshaus Garbe Plieningen

Mein erster Teller mit je einer Maultasche und Schweinebäckchen nebst Kartoffelsalat und Spätzle im Wirtshaus Garbe/Plieningen

Mein erster Teller mit je einer Maultasche und Schweinebäckchen nebst Kartoffelsalat und Spätzle

Und das am Vortag des Wiegens. Damit kann ich also gut legen, dass da dann nur 100 g mehr auf der Waage stehen, den Rest der Woche davor ging es runter und auch heute wieder, trotz des sp√§tabendlichen fetten Yufka-D√∂ners gestern. Der aber daf√ľr das einzige Essen gestern war.

Schwer wird es, wenn ich in den K√ľhlschrank schaue. Den habe ich n√§mlich √ľberm√§√üig gef√ľllt und vieles l√§uft ab. Maultaschen kann ich einfrieren, anderes aber nicht…

Gut, das war absehbar….

… dass das Workshopwochenende ‘unter M√§nnern’ nicht gerade zum Abnehmtrip wird.
Klar K√ĖNNTE ich mich zu nem Salat mit Putenstreifen hinrei√üen lassen. Hab ich halt nicht. Und das Ganze in einem leichten Hangry-Zustand zu managen, w√§r auch nicht gegangen.Jetzt bin ich LEICHT und leicht √ľber dem Startgewicht (ich glaub so 400 Gramm), aber ich wei√ü ja, wie ich wieder nach unten komme. Ich geh auch davon aus, dass einiges davon ‘Ballast’ ist, der sich unter normalen Lebens-, bewegungs- und Ern√§hrungsbedingungen wieder richtet.

See you below the line ;)

PS: 1 Tag sp√§ter bin ich schon wieder unter dem Startgewicht. Ohne Hungern und mit ‘b√∂√§sem Normalessen’ = Skyr-M√ľsli zu Fr√ľhst√ľck (okaaaay), 1 Fleischk√§sweck (√ľbel), 3 mittelgro√üe Crepes, 2 mit Schinken K√§se einer s√ľ√ü (b√∂se), 6 cl Whisky (Killer, entsprichta ber nur EINEM Bier), 1 Burger (buuuuh) ohne Pommes (immerhin) daf√ľr ein Pr√∂bchen Coleslaw (das rei√üt es nicht raus) und 1/9tele Rotwein (schon egal) ;) Ich glaub etwas Studentenfutter war auch noch dabei. Und fast 10000 Schritte

In der dritten Woche – 2. Post

Ich freue mich zur Zeit sehr, dass es f√ľr mich mit meinem Gewicht weiter runter geht!
Mein Ziel bzw. meine Ziele sind weiterhin
– Gewicht zu verlieren
– mich ges√ľnder zu ern√§hren
Рmehr sportliche Aktivität
Рdas nicht als Diät sondern als Ernährungsumstellung zu schaffen
– das Abnemduell 2024 zu gewinnen ;-)

Die Umstellung auf das Intervallfasten 16:8 hat bis jetzt bei mir sehr gut geklappt. F√ľr mich ist der gr√∂√üte Vorteil, dass ich es flexibel anpassen kann. Wenn also mal ein sp√§tes Abendessen ansteht (z.B. Einladung bei Freunden), dann kann ich das einfach machen und passe den Rhythmus danach wieder an. Oder auch wenn ich mal nachts arbeiten muss, verschiebe ich die Zeiten, so dass es passt und danach wieder zur√ľck. Ich achte immer darauf, dass ich die Fastenzeit von 16 Stunden einhalte. Bis jetzt funktioniert das gut f√ľr mich.
Das ganze hilft mir auch ein gro√ües Laster abzulegen und das (das Ablegen) dann auch hoffentlich bei zu behalten, das ‘Abends-auf-der-Couch-Knabbern bzw.-Naschen’. Ich vermute jede*r kennt es und wei√ü wie schlecht das ist; und ich glaube vielen geht es da wie mir, ‘eine angefangene T√ľte Flips muss leer gemacht werden’ man will ja auch mal was zu Ende bringen, gell? Oder auch ‘ach die paar St√ľckchen Schokolade kann ich jetzt auch noch essen, die anderen davor haben ja nicht geschadet.’ Au√üerdem ist es ja lecker und tut auch einfach mal gut.
Seit dem Start habe ich das nicht mehr gemacht und, wie oben geschrieben, hoffe ich, dass ich mir das abgewöhnen kann.
Meine Frau findet das auch gut, weil sie dadurch auch weniger abends auf der Couch nascht. Also fast Zwei zum Preis von Einem! :-)

In dem Intervall, in dem ich esse, habe ich es bis jetzt auch geschafft mehr und mehr Gem√ľse, Obst und allgemein ges√ľndere Nahrungsmittel zu mir zu nehmen. Zur Zeit ist es noch eine Entdeckungsreise von neuen Zutaten und auch neuen Gerichten/Rezepten. Die sollen nicht nur gesund, m√∂glichst fleischreduziert /-los sein und mir schmecken, sondern sie m√ľssen auch meinen Kindern (und nat√ľrlich auch meiner Frau :-)) schmecken. Wir haben n√§mlich keine gro√üe Lust, und meist auch keine Zeit, f√ľr jede(n) etwas eigenes zuzubereiten. Es sollen Gerichte sein, die wir alle essen. Aber auch da sind wir auf einem guten Weg. Es macht Spa√ü zu sehen wie auch die Kinder einiges Neues entdecken. Wir haben bei uns schon immer die Regel: ‘Du musst nicht alles essen aber du musst alles probieren’. Und so sind wir zusammen, denke ich ;-), auf einem guten Weg zur Ern√§hrungsumstellung.

So viel von mir heute.

Ich w√ľnsche Euch allen eine gute Zeit und frohes Durchhalten!

Achim

Startplatz und wie die Zeit verging

Hallo zusammen,

Ich melde mich dann auch noch mal ‚Ķ und muss mich erst wieder zurechtfinden. Sehe grad, in 12/20216 gab‚Äôs meinen letzten Post ‚Ķ und seit dem hat sich einiges getan. Leider auch beim Gewicht ‚Ķ wieder rauf ‚Ķ vor 2 Jahren war ich unter 90 kg ‚Ķ WAHNSINN ‚Ķ aktuell die 100 √ľberschritten, bei 181 cm zu viel.

So, also auf ein NEUES und hoffentlich hilft es hier ein bisschen … aktuell noch nicht, aber ein paar Wochen sind ja noch.

Kurz zu den Begleitumst√§nden: Neben Arbeit (jetzt mit Leitungsfunktion) kamen noch einige Ehren√§mter hinzu, u.a. Kirche, Sportverein und zwei politische √Ąmter hinzu ‚Ķ ehrenamtlicher B√ľrgermeister und Fraktionsvorsitz einer W√§hlergemeinschaft. Die Zeit um inne zu halten oder auch sich Zeit/Zur√ľck zu nehmen ‚Ķ schwierig. Aktuell hab eich noch ein Problem mit meinem linken Fu√ü: Fu√üheberschw√§che ‚Ķ seit 3 Wochen humpelt ich durchs Land, keine Schmerzen, aber Taubheitsgef√ľhl im gro√üen linken Onkel und Verdacht auf Bandscheibenvorfall existiert auch. Da ich aber aktuell erst in Mitte April einen MRT-Termin habe wird sich das erst noch herausstellen m√ľssen ‚Ķ und bis dahin Krankengymnastik, bei der Strom zur Aktivierung von Nerven flie√üt ‚Ķ

So, das f√ľrs ERSTE!

Die Sache mit dem Sport

Alltagsaktivität war die letzten Wochen nur etwas wenig

So schallt es mir entgegen, wenn ich meinen Wochenbericht abliefere. “Alltagsbewegung” meint meine mindestens 8.000 Schritte unterzubringen. Hatte ich fr√ľher t√§glich 20Km Fahrrad drin, so sind die seit Home Office deutlich geschrumpft und ich k√§mpfe immer noch damit, “zwischendurch”, z.B. in der Mittagspause, drau√üen unterwegs zu sein. Im Herbst klappte es abends bei Sonnenuntergang und entspannten 18 Grad gut, zu den verschneiten Wintertagen mittags, manchmal bin ich auch mit Beleuchtung abends im Dunklen durch den Wald gegangen. Konsistenz sieht aber anders aus.

Immerhin habe ich beim Fitnessstudio einen Workaround gefunden: Anstelle fester Tage mit einem umfangreichen Programm von 10 Stationen gehe ich nahezu täglich hin und mache nur 3-4 Stationen. Auf die Woche gerechnet ist das Training identisch zu drei langen Trainingstagen, aber da ich täglich nur wenig Zeit im Studio verbrauche passt es viel besser in die Morgenroutine hinein.

Die Abnahme findet aktuell dennoch nur langsam statt. Ich befinde mich seit zwei Monaten auf einem Plateau ūü§∑ūüŹĽ. Mal schauen, was passiert, wenn jetzt mehr Fahrrad hinzu kommt.

Zum hier immer wieder angesprochenen Salatthema: Mein gestriges Essen. Man sieht: Ich bin ein Volumenesser.