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Was tun mit den Geschenken?

Heute Nacht ist es ja wieder so weit: Bärtige Männer in roten Kutten klettern durch unsere Kamine und füllen Stiefel und Socken mit Schokolade und anderen Leckereien. Und dass wir vom 321-Blog den leiblichen Genüssen nicht abgeneigt sind hat sich wohl herumgesprochen – es muss ja einen Grund haben, warum wir hier mitmachen :)

Zum Glück teilen meine Kinder ihre Adventskalender nur widerwillig mit mir. Obwohl die „Kalenderdichte“ in unserem Haus mit 4,25 Adventskalendern pro Kind bzw. 2,83 pro Person recht hoch ist, bekomme ich nur ein Stück Schokolade täglich ab.

Heute kam dann noch einer dazu. Chris hat schon (gar nicht in Adventstimmung) darüber geschrieben, was er von unverlangter, in Plastik eingehüllter Werbung hält. Ich fand’s nett – obwohl die Tatsache, dass das Paket für einen Adventskalender als solcher 5 Tage zu spät und immerhin einen vollen Monat nach dem Produktlaunch eintraf, wohl bedeutet, dass es für mich noch ein weiter Weg zu den „wirklich schwergewichtigen Bloggern“ ist. :)

24 - x Schokolädchen

Also, was macht man mit der süßen Versuchung, wenn man nicht zunehmen will, und eigentlich bisher recht standhaft war?

Weiterschenken! Also, alle Türen auf (wie damals mit 3 oder 4 Jahren), Schokotäfelchen auf einen Teller, und auf den Rauchertisch „TTFKAST – The Table Formerly Known As Smoking Table“ gestellt. Meine Damen haben sich darüber gefreut. Lediglich ein einziges mal habe ich gehört: „Dann werden aber wir dick“

Na und? Ist das denn mein Problem :)

PS: Bevor hier bei den Mit-321-Bloggern Futterneid aufkommt: Die Adresse auf dem Paket war von meinem Second Life Blog. Wäre ja auch unverschämt, uns hier Schokolade zu schicken, oder?

Mein Bauch gehört mir…

…oder meiner Frau? Danach entscheidet sich, für wen ich abnehme.

In Großbritanien mischt sich hier jetzt aber immer mehr „die Öffentlichkeit“ ein – mit Argumenten, die wir von der Klima-Discussion und Raucherdebatte kennen: Folgekosten, Fettmachende-Umwelt, Aufklärung & Erziehung, Eigenverantwortung.

Telepolis: „Nieder mit der Fettsucht!

Die „nationale Gesundheit“ wird als ökonomisches und soziales Anliegen aller definiert, […]

In den USA hingegen haben sich die Dicken organisiert: Die „National Association to Advance Fat Acceptance“ (also: Die Nationale Vereinigung zur Förderung der Fett-Akzeptanz) kämpft gegen Diskriminierung bei der Jobsuche, Bildung und anderen Lebensbereichen.

So, jetzt können wir uns aussuchen, wohin wir auswandern wollen :)