Archiv der Kategorie: Gesellschaft

Neues Spiel, neue Methode

perfectdiet

Im letzten Durchgang (die älteren werden sich erinnern) war ich mit der Almased-Methode (abends nur einen Drink) recht erfolgreich, auch wenn es für den Sieg am Ende nicht reichte (Glückwunsch an den Squashmaster!). Doch am Freitag geht es in die nächste Runde, und da werde ich eine andere Methode ausprobieren: 3+1

Zufällig heute abend bei WISO hat damit ein Mann in 10 Wochen 9 kg abnehmen können. Und es handelt sich dabei nicht um eine Diät, sondern eine Ernährungsumstellung. Ich nehme das auf und probiere es bis Ostern aus: an drei Tagen normal essen, am vierten nur Wasser trinken.

Das ergibt rechnerisch vier Tage, die Woche hat aber sieben. Nun wird der Fastentag also munter wandern, doch dem sehe ich gelassen entgegen. Bis auf die CeBIT habe ich keine großartigen gesellschaftlichen Ereignisse, und Karneval geht mir am Arm vorbei. Nach Ostern werde ich vielleicht auf 6+1 zurückfahren, aber das sehen wir, wenn der Hase da war.

Das ganze werde ich natürlich mit positiven Erkenntnissen aus früheren Umstellungen kombinieren: weiterhin so wenig Zucker wie möglich und abends wenn es geht auch keine Kohlenhydrate (aber auch kein Pulver, wenn die Dose leer ist, die ich hier noch stehen hab).

Denn zum Schluss noch ein Fazit: Almased war ok, doch über die lange Zeit hab ich mich auch daran leid gegessen. Vielleicht hätte ich es ändern können, wenn ich ein anderes Pulver im Wechsel nehme. Es war für den ersten Weg nach unten gut und ich bereue es nichts, aber auf Dauer nichts, was ich empfehlen würde. Nun denn, schauen wir, wie die 3+1-Methode wirkt.

„Neuer“ Body Mass Index

Ein Mathematik-Professor aus Oxford hat eine neue Formel zur Bestimmung des Body Mass Index (BMI) postuliert, die seiner Meinung nach besser darstellt, dass wir nicht in einer zweidimensionalen Welt leben. Gerade für besonders große oder besonders kleine Menschen hat diese neue Formel imposante Auswirkungen. So läge ich mit meinen 1,91 Metern Körpergröße nach der neuen Formel derzeit (Stand: heute morgen) nur noch knapp 1,8 kg im adipösen Bereich, nach der alten Formel müsste ich noch mehr als 7 kg abspecken, um von der Adipositas ins Übergewicht zu rutschen.
Bildschirmfoto 2015-08-12 um 14.36.43(Neuen BMI selbst berechnen)

Der Schöpfer dieser neuen Formel, Professor L N Trefethen, betont allerdings auch, kein Mediziner oder Epidemologe zu sein und sein neuer Rechenweg keine Verbesserung sein muss, möchte aber angesichts des weltweit zunehmenden (pun intended) Adipositas-Problems  eine sachliche Diskussion starten, wenn die Bewertung vorwiegend auf einem einzigen Zahlenwert (dem BMI) erfolgen soll.

Da mein Ziel nicht damit erreicht sein wird, endlich wieder „nur“ übergewichtig statt adipös zu sein, hat die neue Formel für mich auch nur bedingt Aussagekraft, aber einen kleinen zusätzlichen Motivationsschub hat mir diese Meldung dennoch gegeben. Wie schneidet Ihr mit dem neuen BMI ab? Besser, schlechter oder gleich?

Planung ist die halbe Miete oder wie ein Aussie meine Pläne durcheinander bringt

In der letzten Woche habe ich festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, eine bestimmte Kalorienzahl einzuhalten, wenn man den Tag nicht im voraus plant.

Zum einen ist es recht schwierig, sich sättigend außer Haus zu ernähren (meist landet man nämlich doch bei Burger, Pizza, gebratenen Nudeln, Döner… oder beim Bäcker), ohne gleich eine unheimlich hohe Menge an Kalorien zu sich zu nehmen. Besser ist es da, sich im Vorfeld etwas zuzubereiten und das mit zu nehmen. Das habe ich z. B. letzten Freitag gemacht, als ich auf dem e-commerce Day in Köln war. Gefrühstückt wurde zu Hause und das angebotene Catering habe ich außen vor gelassen und lieber meinen Nudelsalat mit Ruccola, Kirschtomaten und Pesto gegessen.

Nicht ganz so gut geklappt hat das am Wochenende. Meine Tochter hatte für 10 Tage einen australischen Austauschschüler und mit dem waren wir unterwegs. Am Samstag in Hückeswagen bei einem Geocaching Event und am Sonntag am Rhein rund um Königswinter. Für die Fahrt und für unterwegs hatte meine Tochter sich verschiedene Süssigkeiten ausgesucht, und aus Zeitmangel waren wir jeden Tag auswärts essen. Am Samstag bei McD (meine Lösung war ein Burger ohne Menü) und abends beim Chinesen (hier gab es Buffet und ich habe das Dessert und den Reis weg gelassen). Am Sonntag haben wir uns nach dem Abstieg vom Drachenfels mit einem dicken Eisbecher belohnt (ich mich auch – ich kann da einfach nicht nur zugucken) und abends Pizza bestellt (ich hatte nochmal was von meinem Nudelsalat und 1/4 Pizza von meiner Tochter). Und ja, an jedem Tag habe ich ein bisschen von den Süssigkeiten unterwegs bedient, mich aber getränketechnisch an Wasser gehalten. Ich bin mal auf die Waage am Mittwoch gespannt!

Seit heute Morgen ist der Aussie wieder weg, die nächste Herausforderung steht aber schon vor der Tür. Ich gehe nämlich jeden zweiten Montag Abend zu einem Rollenspieler-Stammtisch… und neben Würfeln und Regelwerken liegt da der ganze Tisch voll mit Erdnüssen, Keksen und Schokolade…

Was macht ihr, um an Herausforderungen und Versuchungen vorbei zu schippern oder liebgewonnene, kalorienhaltige Gewohnheiten los zu werden?

Fleischreiches Wochenende und schon 1 KG zugenommen

Eigentlich keine große Überraschung, dass meine Waage heute morgen in die falsche Richtung ausgeschlagen ist. 1 KG mehr als letzte Woche und bei der Zwischenwiegung am Donnerstag.
Das Wochenende war einfach zu reichhaltig. Grillplatte beim Griechen, Grillplatte beim Türken und dann noch ein Brunch im Brauhaus konnte ja nichts gutes verheißen.

Allerdings bin ich insgesamt immer noch zufrieden. Wie Oliver ja schon geschrieben hat, habe ich ja eigentlich primär Wasser verloren, was ich weitestgehend wieder aufgeholt haben sollte.
Außer am Wochenende habe ich insgesamt letzte Woche häufiger mal aufs Frühstück verzichtet, und auch sonst weniger gegessen. Am Wochenende gab es dann auch nur eine warme Mahlzeit, und nicht wie sonst üblich, noch etwas zum großen Fressen dazu. Freitag und Samstag gab es halt noch ein Frühstück, und kein Mittagessen. Am Sonntag abend nur einen Salat.

Und das ist auch mein Ziel für die laufende Woche, obwohl ich am Donnerstag und Freitag in Frankfurt auf den m-days bin, und fürchte das gerade Donnerstag abend eher nicht so bescheiden enden wird.
Naja wir werden sehen. Mein Ziel ist aktuell nächsten Montag knapp unter den 107 wo ich heute bin zu landen, und das sollte machbar sein.

der Frühling kommt!

Ich hab heute den halben Tag bei offenem Fenster an meiner Arbeit sitzen können, die Sonne hat zeitweise sogar recht unangenehm auf meinen Monitor geschienen. Es war nicht kalt, die Vögelchen haben einen Höllenlärm veranstaltet und sich doch kaum mit den vielen Kindern messen können. Die kleinen Plagegeister waren nicht zu halten, weder die Vögel noch die Kinder. Endlich befreit von Eis und Schnee und Schal und Handschuhen wird jede kleine Blüte fröhlich begrüsst.
Da fühlt man sich doch gleich richtig gut, und ich hab mir ein neues Fahrrad gekauft. Der Frühling ist da!

Kaffee, Kekse, Kalorien

Eigentlich wollte ich bereits vorgestern abend schreiben, dass ich mindestens 2.000m hätte schwimmen müssen um mein Gewicht zu halten. Schuld daran sind vor allem auch die Kekse, die zum Kaffee eigentlich bei jedem Meeting pflicht sind. Glücklicherweise kam dann aber vorgestern abend noch das Nachtreffen zum Barcamp Hamburg dazwischen. Der wirklich empfehlenswerte Laden „Boltenhagen“ konnte mich spontan vor allem mit den dort feilgebotenen Getränken überzeugen. Immerhin kam auch der Sport nicht zu kurz – sofern man kickern als Sport bezeichnen kann. Da ich bedauerlicherweise auch ein „zu Null“ Spiel erleben durfte, wurde mir zusätzlich noch das zweifelhafte Vergnügen zu Teil unter dem Tisch hindurch zu kriechen. Warum auch nicht – vieleicht verbrennt das ja wenigstens noch zusätzliche Kalorien.

Der Rückweg – logischerweise per Bus & Bahn – führte auch an einer Filiale mit dem goldenem „M“ vorbei. Und da ich ausgerechnet dort noch so knapp 11 Minuten Wartezeit hatte, habe ich dann völlig unnötiger Weise Nachts noch einige Burger gekauft. Das hat mir zwar neidvolle Blicke auf der Heimfahrt beschert, aber vermutlich deutlich mehr Kalorien, als ich mit den eingangs erwähnten 2.000m Schwimmen hätte abbauen könnte.

Richtig gelesen – „hätte können“. Ich war dann am folgenden Morgen auch nicht beim Sport. Schlimmer noch: Aufgrund des „kleinen Mitternachtssnacks“ war es mir nahezu unmöglich auch nur einen Sit-Up zu machen und auch das Springseilspringen konnte mich nicht überzeugen.
Stattdessen fasste ich den Plan dann doch mal wieder mit dem Fahrrad in die Stadt zu fahren. Mein Auto stand ja ohnehin noch dort und so könnte ich quasi zwei nützliche Dinge miteinander verbinden. Also noch rasch den Schlauch getauscht, aufgepumpt und den Schlüssel für das Schloss gesucht… Leider blieb die Suche ergebnislos und damit das Fahrrad dann nach noch einer Tasse Kaffee zu Hause stehen.

Gestern Abend dann noch das TYPO3 Usergroup Treffen – zwar mit deutlich weniger Kalorien, dafür mindestens so lange, dass ich heute morgen einfach keine Zeit Lust hatte mich sportlich zu ertüchtigen.

Und dann sowas – zufällig stolpere ich bei twitter über den Account von @Millionerd, der heute Abend dann zu BBQ und Bierchen auf die Schanze einlädt. Das kann man sich doch nicht entgehen lassen, oder?

Mal sehen, wo das bis zum Montag noch hinführt.

Ganz schön viel los hier..

..also genauer bei mir. Sport erwähnte ich ja schon als ein wichtiges Feld der Betätigung. Unerwähnt blieb, dass das Ganze auch ausarten kann. So merkte z.B. ein Kollege an, der nebenbei auch Prüfungen für das Sportabzeichen früher abnehmen durfte und sehr viel gerudert ist, dass 30 Minuten Schwimmen längst nicht ausreichen würden und ich gegen die Plautze ja ein paar Situps morgens machen sollte.

Fassen wir das mal zusammen: Mo-So neben den 10 Minuten Snakeoil Rüttelplatte jetzt noch so 10 Minuten Situps, Di und Donnerstag zusätzlich (sic!) 1h schwimmen. Neben der Anstrengung und der Überwindung sich morgens gleich zu quälen bewegen kostet das auch noch Zeit. Schließlich habe ich mir – und vor allem meinen Kleinen – angewöhnt, morgens immer ausführlich zu Frühstücken.

Besonders die „Kleinen“, also meine Papageien, finden das jetzt so dermaßen toll, das sie den ganzen Tag nichts essen, bis ich wieder nach Hause komme. Sind eben sehr soziale Tiere. (Wer sagt da „ach die Sozis schon wieder?“) Also ist Frühstück Pflicht. Bis ich im Büro bin habe ich gefühlt also nun soviel „Krams“ erledigt, dass ich mir nicht mehr vorstellen kann, wie das wohl mit Familie wäre. Wie gesagt – noch bin ich single, ohne bekannte Kinder.

Aber wozu Jammern? Kein Berg kann jemals so hoch sein, dass man ihn nicht noch höher machen könnte. Das habe ich dann gestern auch gemacht, indem ich mir ein Springseil organisiert habe. Ich erinnere mich noch, wie einfach das damals war. Ich glaube das war so die Zeit als Rocky gerade anlief. Aber heute? Ich habe es buchstäblich nicht geschafft auch nur eine Minute unfallfrei zu springen. Das ist ja nicht nur die Koordination. Das ist ganz nebenbei auch noch anstrengend, wenn man in unglaublich schnellen Takt seinen Körper inkl. Brauerei-Abszess in die Lüfte schwingen muss.

Trotzdem werde ich es mit in mein Morgenprogramm aufnehmen. Schließlich habe ich ja noch „Potential“, in beide Richtungen, bis zum letzten Wiegen.

Und was war sonst noch? Sonntag nacht konte ich nicht wirklich schlafen, da ich für den fehlenden Arbeitstag am Montag (Volker und ich waren auf dem TYPO3-Anwendertag in Frankfurt) ein wenig vorarbeiten musste. Der Anwendertag lief sehr gut – ohne jetzt zu sehr in die Tiefe zu gehen; das hat z.B. der TYPO3blogger auch gleich gemacht. Das Essen jedenfalls war vorzüglich. Ich nehme an, dass es irgendwas war, was ich in der Bahn dann gegessen habe. Jedenfalls das, was auch immer es war, bescherte mir in der Nacht ein sehr ungutes Gefühl in der Magengegend und Schüttelfrost ohne Ende. Um 5 Uhr morgens konnte ich dann endlich einschlafen und habe dabei wohl auch jden Tropfen Wasser ausgeschwitzt, den ich noch zur Verfügung hatte. Dafür war dann gestern Nachmittag aber wieder alles in Ordnung – es fehlte mir lediglich der Appetit, aber das ist beim Abnehmduell ja nicht soo schlimm.

Heute geht es mir zum Glück immer noch gut  – ich habe mein oben genannte Programm auch schon absolviert, sogar inkl. der Stunde schwimmen; gestern musste dies ja logischerweise ausfallen und zwei mal pro Woche ist nunmal auf dem Trainingsplan vorgesehen. Da hilft auch keine Ausrede :-)

Also, wie man sieht: Ganz schön viel los hier.

Darf ich bitte auch einen Schattenhaushalt bilden?

Vielleicht können wir uns ja auf folgendes Modell einigen:

Mein Gewicht über 100 kg wird ab sofort in einen Schattenhaushalt gewicht umgelagert. Für das Duell zählt dann nur noch alles, was übrig bleibt.

Damit es gerecht zugeht, muss natürlich das Gewicht, welches ich abnehme, zuerst vom „Stammgewicht“ abgezogen werden, während eine Zunahme an Gewicht direkt auf das Schattengewicht gebucht wird.

Einverstanden? Nein? Das riecht nach Schummelei? – Zugegeben, ja, das ist es. Aber genau das ist doch das Wesen des Schattenhaushaltes. Oder hab ich das Modell falsch verstanden?

Achja, das Modell ist natürlich nicht neu und bevor jemand Aufschreit – ja, ich  habe mich da an einerm Entwurf der FDP orientiert. Nicht, dass da noch jemand wegen der Urheberrechte um die Ecke kommt oder so :-)

Bevor sich jemand Sorgen macht: Natürlich werde ich das alarmierende Ergebnis zum Anlass nehmen mir selbst hochtrabende Ziele und Vorsätze zu bilden. Zumindest werde ich diese Woche dem Sport verschreiben. Heute Morgen fang ich an. Immerhin habe ich auf der anderen Seite ja auch den Vorzug geschaffen in dieser Legislaturperiode Duellrunde ein zweites mal UHU feiern zu dürfen. Also eigentlich sind das heute ganz gute Nachrichten. Nun aber genug Politik.

Immerhin, unrasiert und ohne Schlaf hoffe ich, dass es morgen schon wieder besser ist, mit dem Gewicht. Vielleicht kann ich mit meiner Waage ja auch irgendeinen KoalitionsVertrag vereinbaren – bei der Regierung hat es ja nun auch ohne Schattenhaushalt geklappt.

Mahlzeit!

Da hat man noch leise meine Freude vom Montag im Hinterkopf und dann das:

Gestern und heute jeweils ein „Geschäftsessen“.

Leider wird bei dieser Tätigkeit nicht, wie der etwas irreführende Begriff vielleicht annehmen läßt, ein „Geschäft“ serviert und verspiesen.  Das wäre allerdings auch nicht schön, aber bestimmt weniger gehaltvoll. Vielmehr gab es jeweils hervorragende Speisen serviert, die leider auch nicht unbedingt die Kalorienärmsten sind.

Volker hat unser Essen nur von heute Abend sogar auf ca. 1300 Kalorien eingestuft. Sicher werden wir das später bei Tweat what you eat nachlesen können. Da er aber nun auch mit dabei war, werde wir uns sicher gegenseitig anspornen können, die „Zusatzleistung“ wieder abzuarbeiten.

Immerhin: Ab nächste Woche geht es dann ja los, mit dem regelmäßigem Schwimmen.

Ich hoffe wenigstens nächste Woche mein Gewicht – trotz der Party am Samstag von Volker – noch halten zu können. Dafür nehme ich mir auch schonmal fest vor auch am Wochenende wieder Sport zu machen. Vielleicht sogar mehr als Hausarbeit :-)

Gewichtszunahme im Advent veranschaulicht

Bin gerade über das Physikblog gestolpert. Und auch wenn wir hier mit Masse und Gewicht zu tun haben, kümmert uns bei 321 die Physik dahinter recht wenig. Denn eine geringere Erdanziehungskraft wäre ja nur ein herumdoktern an den Symptomen. Spätestens seit Arthur C. Clarks 2001 wissen doch selbst sehr erdverbundene Gesellen, dass es auf die Masse ankommt. An den Ursachen statt an den Symptomen zu arbeiten, das ist Biologie und Psychologie.

Trotzdem haben die Kollegen vom Physikblog sehr schön die Gewichtszunahme im Advent veranschaulicht.

Und da sind wir dann auch wieder beim Thema :)

Von Spam zu Junk

Auf Paul Graham bin ich ja aufmerksam geworden, als er den Artikel über Spam geschrieben hat. SpamBayes und andere Tools sind ja unter aufgrund seines Artikels entstanden.

Jetzt hat er wieder geschrieben. Diesmal über das Haben oder Nicht-Haben eines Bosses und ob das von der Natur tatsächlich so gemeint war. Sehr lesenswert – auch die nachfolgenden Diskussion. Was mich aber bewogen hat, den Artikel hier zu erwähnen, soll dieses Zitat von Paul Graham belegen:

Humans were not designed to eat white flour, refined sugar, high fructose corn syrup, and hydrogenated vegetable oil. And yet if you analyzed the contents of the average grocery store you’d probably find these four ingredients accounted for most of the calories. „Normal“ food is terribly bad for you. The only people who eat what humans were actually designed to eat are a few Birkenstock-wearing weirdos in Berkeley.

If „normal“ food is so bad for us, why is it so common? There are two main reasons. One is that it has more immediate appeal. You may feel lousy an hour after eating that pizza, but eating the first couple bites feels great. The other is economies of scale. Producing junk food scales; producing fresh vegetables doesn’t. Which means (a) junk food can be very cheap, and (b) it’s worth spending a lot to market it.

If people have to choose between something that’s cheap, heavily marketed, and appealing in the short term, and something that’s expensive, obscure, and appealing in the long term, which do you think most will choose?

Hmm, da hat er wohl recht.  Hier der ganze Artikel. Gut wenn man sein eigener Boss ist und zumindest bestimmen kann, was man ißt.

3 + 2 macht minus 5 Pfund

So, heute war Wiegetag – oder sagt man Waagentag. Keine Ahnung, ist mir im Augenblick auch egal. Also das Ergebnis, das jetzt nach den ersten 3 Tagen herausgekommen ist, sieht folgendermaßen aus.

Ich hab 2 Pfund verloren . Macht aber nix, wollte ich sowieso los werden und meine Partnerin, die auch mit macht, hat sogar 3 Pfund weniger. Also, der Anfang ist gemacht und heute steht Einkaufen auf dem Plan für die nächste Woche. Und das sieht wohl so aus, dass gefährlich viel Salat, Sprossen sowie Fisch, Fleisch und Hühnchenbrust auf der Agenda stehen. Unseren Samstagseinkauf erledigen wir meist bei einem großen Biodiscounter hier in München. Erstens weil dort Bio einigermaßen günstig ist und weil er sich mittlerweile auch wieder von seinem Geldgeber getrennt hat, wegen dem er eine Zeit lang in den Schlagzeilen war.

ThunfischsalatHier übrigens noch die Bilder vom gestrigen Tag. Am Mittag ein gemischter Salat mit Thunfisch aus der Dose (ja, ja, ich weiß, das ist nicht wirklich biologisch, aber es musste mal wieder schnell gehen. Der bunte Salat war mit Balsamico und Olivenöl angemacht, jeweils nur ein Esslöffel.

Freitag, Seefisch mit Salat Und am Abend dann nochmal Seefisch, ich glaub es war Kabeljau, ich weiss das meistens nicht, wenn der Fisch so weißes Fleisch hat. Seefisch hat ja den großen Vorteil, dass er sehr viel Omega-3-Fette enthält und das brauchen wir wohl um unsere Abwehrkräfte zu stärken. Aber korrigiert mich, wenn ich falsch liege. Gesund ist er allemal. Außerdem war eine Handvoll „Vollfutter“ noch druntergemischt. Einerseits, weil die Kerne Kraft geben und andererseits, weil es auch wieder was zum Kauen war. Ihr wisst schon: Sattgefühl und langsames Essen bzw. Kauen.

Heute abend gehts übrigens noch in die Philharmonie. Kodo spielt heute und morgen abend und da freuen wir uns schon mächtig drauf. Die Damen und Herren von Kodo bestehen ja wohl auch nur aus Muskeln und sind ständig am Trainieren. Anders wäre wohl die Show kaum so locker und perfekt hinzukriegen.

Videoeinbinden hat irgendwie nicht geklappt, also schau selbst bei YouTube was Kodo ist.

Mein Bauch gehört mir…

…oder meiner Frau? Danach entscheidet sich, für wen ich abnehme.

In Großbritanien mischt sich hier jetzt aber immer mehr „die Öffentlichkeit“ ein – mit Argumenten, die wir von der Klima-Discussion und Raucherdebatte kennen: Folgekosten, Fettmachende-Umwelt, Aufklärung & Erziehung, Eigenverantwortung.

Telepolis: „Nieder mit der Fettsucht!

Die „nationale Gesundheit“ wird als ökonomisches und soziales Anliegen aller definiert, […]

In den USA hingegen haben sich die Dicken organisiert: Die „National Association to Advance Fat Acceptance“ (also: Die Nationale Vereinigung zur Förderung der Fett-Akzeptanz) kämpft gegen Diskriminierung bei der Jobsuche, Bildung und anderen Lebensbereichen.

So, jetzt können wir uns aussuchen, wohin wir auswandern wollen :)

Soziale Diät: Übergewicht ist ansteckend!

Oha! Übergewicht kann sich von Mensch zu Mensch wie ein Virus ausbreiten, berichtet die New York Times in ihrer online Ausgabe. Wenn einer zunimmt, neigen enge Freunde dazu, ebenfalls Gewicht zuzulegen. Das besagt eine Studie, die im The New England Journal of Medicine veröffentlicht worden ist. Dazu sind die sozialen Netzwerke und die Körpermasse von über 12.000 Menschen über einen Zeitraum von 32 Jahren von 1971 bis 2003 detailliert untersucht worden. Das erstaunliche dabei war, dass selbst Freunde oder Bekannte, die weit entfernt voneinander lebten, sich diesem Effekt nicht entziehen konnten. Nahm der eine zu, tat der andre es mit einer deutlich gesteigerten Wahrscheinlichkeit ebenfalls. Die Erhöhung der Wahrscheinlkichkeit betrug im Mittel dabei um 171%. Irre. Was folgt daraus, für den, der abnehmen will?

Suche dir schlanke neue Freunde, müsste man nach dieser Studie meinen. Wenn die nicht durch dich dicker werden, wirst du vielleicht durch sie dünner. Da wiegeln die US-Forscher ab. Der Schlüssel zu diesem geheimnisviollen Effekt scheint zu sein, dass das „schlankere“ Soziale Netzwerk einer Person, darauf achtet, ob jemand übergewichtig oder fettleibig zu werden droht und entsprechende Warnsignale sendet und ein Verhalten an den Tag legt, dass bei dem Übergewichtigen auf subtile Art und Weise den Appetit etwas drosselt. Eine Art Soziale Diät also. Interessanter Aspekt.