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Weapons of mass construction

Wenn man nun also im realen Leben (ja, genau, das ist da, wo der Pizzabote herkommt) auch zusammen arbeitet und gern auch am Wochenende seine Zeit gemeinsam im Büro verbringt, dann geht man auch schonmal gemeinsam Einkaufen.So jedenfalls machen das Volker und ich gelegentlich. Die Supermärkte sind ohnehin in direkter Nachbarschaft zu unserem Büro gelegen und es wird auch immer wieder irgendetwas für das Büro benötigt.

Neulich war es dann mal wieder soweit. Nach meiner Erinnerung kam es dabei zu folgender Szene. Gerade sammelten wir routiniert unsere Einkäufe im Supermarkt zusammen. Da fragte Volker  zwischendurch auch noch, ob ich nicht auch eine TK-Pizza haben wolle. Sehr aufmerksam, dachte ich erfreut, doch das leicht hämische Grinsen dabei kam mir doch seltsam vor. Erst eine gefühlte Ewigkeit später Begriff ich dann den Zusammenhang zu diesem Duell als Volker ergänzte „Wir wollen ja nicht, dass Du am Ende 10 kg abnimmst“.

Klar, ist das nur als Spaß gemeint – wir richten uns ja gern nach der Charta. Dennoch beflügelte die Idee den „Wettkampf“ tatsächlich auszutragen unsere Phantasie. Bis wir auf dem Supermarktparkplatz angekommen waren hatten wir auch schon eine bunte Auswahl an Gemeinheiten zusammen gestellt, die wir uns gegenseitig bereiten könnten. Versetzen des Wasserspenders mit Zucker, Einlegen der zuckerfreien Kaugummis in Puderzucker, Versetzen des Kaffeepulvers oder der Milch mit Zucker, Einspritzen von Zucker oder Honig in Obst, Betrieb einer Duftkerze mit Bratensaft statt Duftöl  usw.

Zum Glück ist es bisher nicht zu einem tatsächlichen Ausbruch dieser Maßnahmen gekommen – wird es auch nicht, da zumindest Volker so vernüftig ist soetwas gar nicht ersts ins Office zu tragen. Außerdem würde ich mich sonst sicher auch nicht mehr ins Büro trauen und das Duell würde dann eher an Kenny vs. Spenny erinnern. Nur eben etwas deutlich subtiler.

Für den verflixt leckeren Kuchen von letzter Woche habe ich mich allerdings noch mit einem ganzen Berg Ferrero Küßchen und Rocher „für alle“ vorsichtshalber revangiert.

Dennoch, weitere „Weapons of mass construction“ werde ich lieber nicht in den Umlauf bringen – es ist ja auch so schon schwer genug. Und nachdem ich gestern Abend (!) beim Schweinbraten nebst Kartoffelpüree und Rotkohl ganz gut zugeschlagen habe, scheint der Wendepunkt der Kurve meiner Gewichtsentwicklung nun auch schon erreicht zu sein..
Für alle Fälle aber, liegen noch ein paar Dosen Red Bull und Milchschnitte im Kühlschrank bereit ;-)

Hockey, again

Ich war ja etwas viel unterwegs und hab es mindestens 2 Wochen nicht zum ‚Elternhockey‘ geschafft. Am Freitag mal wieder und da nicht so viele Leute da waren und die Hockey-Profis auch etwas dünn gesät waren, haben wir es nicht GANZ so hart angehen lassen.
Beim dritten Mal mit dem Schläger in der Hand holperte es anfangs wieder etwas, später bei den Übungen ging der Ball dann zumindest oft in die Richtung, in die er sollte. Und die anderen haben mir noch ein paar Tipps gegeben und Übungen gezeigt.
Da Spiel war dann lustig: 2 Mann/Frauschaften a 3-4 Leute auf ein einziges Tor mir gut gepolstertem Torwart. Immer wenn die Verteidiger den Ball berühren müssen die den Ball aus dem Schusskreis rausspielen und selber angreifen. Ohne Schiedsrichter war das dann eine relativ tolerante Aktion ;)
Asthmatechnisch ging es dieses Mal besser, auch wenn ich bei den Einlaufübungen in der 2. Hälfte etwas langsam machen musste. Immerhin war ich schon aus der Innenstadt zum Sportplatz auf den Hügel gelaufen und dei Milz meldete sich mit der Drohung ein kleines Seitenstechen einzuleiten. Durch die erwähnte Spielmethode lag dann später nicht GANZ so viel Gerenne an.
Da ich ungepolstert (ohne Schienbeinschoner oder Zahnschutz) und mit normaler Brille spiele ist anzumerken: Unverletzt überstanden, einem doch recht wuchtigen Flugball erfolgreich ausgewichen – nicht alle hatten so viel Glück. Einen Mitspieler (der auch schon vorletze woche ‚dran‘ war,wie er beim Hinweg erzählte) hat es am Knöchel und am Knie erwischt. Da helfen die Schienbeinschoner wenig, ne? Aber da ich am Samstag morgen zum Kunden musste, konnte ich mir keine riskanteren Aktionen leisten.
Hauptnachteil: Das essen und das (horribile dictu) Dessert ist da oben sehr lecker. Sagen wir: Kalorintechnisches Nullsummenspiel mit Muskelaufbau und Spaß an der Bewegung. Das ist auch was, den beides kam in der Vergangenheit zu kurz.