Die Verführung Dritter!

Die Versuchung lauert überall! Und man muss so auf der Hut sein!

Eine Kollegin meinte diese Woche irgendwann nachmittags zu mir: “Ich mag jetzt ein Stück Kuchen. Möchten Sie auch eins!” Und bevor ich über meine Antwort überhaupt nachdenken konnte, hörte ich mich schon “oh ja, gerne!” sagen.

Die Gefahr lauert überall! Also, schön aufpassen da draußen!

 

LG Bernd

Fürchterlich

Ich habe keine Ausrede, aber dennoch zugenommen und mein Startgewicht eingeholt. Genau erklären kann ich das nicht, ich scheine einfach zu viel zu essen. Momentan mache ich fast jeden Tag eine Radeltour von mindestens 30 Minuten und gehe zu Fuß wo ich kann. Nieder mit der Fressgier :-(

Wandern auf La Gomera

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Wir haben Urlaub gebucht. Trekking & Relaxen auf La Gomera, das habe ich schon in einem früheren Post erwähnt. Wie man auf dem Satellitenbild deutlich erkennen kann, ist La Gomera eine sehr gebirgige Insel. Da wäre es doch von Vorteil, wenn man von Haus aus weniger Gewicht den Berg hochtragen müsste, und die Knie danken einem das auch beim wieder runter tragen.

Mein Ziel ist es, bis zu diesem Urlaub noch ein paar Kilo Fett zuhause zu lassen. Weiterhin mit dem Plan “Calories In < Calories Out”. Um einerseits das Gebirgswandern zu trainieren, aber natürlich auch, um ein paar Kalorien mehr zu verbrennen, waren wir vor ein paar Wochen mal wieder in der Fränkischen Schweiz unterwegs, denn auch dort gibt es einen “Gebirgsweg” und vor allen Schöne Aussichten. Die nächste Trainingstour ist für Mitte Oktober geplant, da wollen wir in den bayrischen Wald, eine “Zwölftausender-Tour” – beziehungsweise “zwölf-Tausender-Tour” zu machen: die Kaitersberg-Arber-Hochtour ist eine Tour über 12 Tausender-Gipfel. Die Tour soll recht anstengend sein, aber hey, darum geht es doch letztendlich. Vom auf-dem-Sofa-sitzen nimmt man nicht ab.

Und außerdem? Radfahren, Rudern und Gehen. Neben meinen abendlichen “Flughafenrunden” habe ich einige Radtouren mit meinem Chef und Freunden gemacht.

Und diese Woche bin ich – um es einmal zu testen – die knapp acht Kilometer von der Arbeit nach Hause auch einmal zu Fuß gegangen. Das hat auch ganz gut funktioniert – und das tägliche Schrittziel erreicht man so locker.  Und obwohl ich die Strecke ja schon auswendig kenne, hat es Spaß gemacht und war nicht mal irgendwie langweilig, es ist ja immer was los an den Pegnitz-Wiesen. Dennoch denke ich nächstes  mal hoffentlich an den Kopfhörer um mal einen Podcast oder Hörbuch zu lauschen.

Urlaubssteigung?

Von Dienstag bis Samstag fuhr ich mit dem Fahrrad durch Tschechien: Kurze Touren mit 50-60 Kilometern pro Tag und teils sehr merklichen Steigungen von Prag nach Bad Schandau. Neben dem Hotelfrühstück gab es Abends meist Pizza und aus unerfindlichen Gründen befand sich fast immer in Hotelnähe eine Craft Beer-Trinkhalle. Den Sonntag nutzte ich, um mich wieder auf mein normales Essen zu konvertieren und Di und Mi war dann wieder roh-vegan, high-carb (mit einer Ausnahme: Tofu) angesagt.

Das Gewicht sagt am Sonntag: 101. Ok. Gut. Am Wiegetag sagt das Gewicht aber 103,2 und ich bin wieder in meine übliche Falle getappt nicht genau aufzuschreiben, was ich esse und bei manchen Dingen dann einfach zu übertreiben. Jetzt kommt der Endspurt und ich muss in vier Wochen nicht nur aufholen, was ich seit dem Start zugelegt habe, sondern auch, was die anderen verloren habe – alles in dem Wissen, dass die Waage vor wenigen Wochen schon einmal vorne eine 97 stehen hatte.

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Pressereisen und das Abnehmen – keine gute Kombination

Moin!

Tatsächlich bin ich ja seit Samstag zurück, aber das MOIN hängt einem natürlich gerne und lange nach, ist es doch die unkomplizierteste Form des Grußes ;)

Leider kam es, wie ich es befürchtet hatte – die Pressereise von Do-Sa hat wieder böse auf mein Gewicht einbezahlt. Es gab oft und viel (sehr lecker!) Essen, dazu mehr als ein Bierchen. Und so hatte ich unmittelbar danach auch gute 1,5 kg mehr auf den Rippen. Den Großteil davon hab ich mit ein wenig mehr Konsequenz seit Montag wieder weg bekommen, Sonntag wurde auf dem Neckarkäpt’n dafür nochmal das eine oder andere leckere Heubacher Spezial getrunken.

Mal sehen, wie mir kommende Woche der Schluchtensteig diesbezüglich tut – 6 Tage wandern, 119 km. Und dieses Mal nur 2 oder 3 Mal mit gebuchten Essen außer Frühstück. Könnte also helfen. Aber wandern macht einfach doch hungrig..

Nun denn – nächste Woche wird zwangsläufig nicht gewogen. (Davon abgesehen, es ist am Wochenende danach ja das allseits bekannte Fresscamp. Also das Barcamp Stuttgart ;)

Grrrr…. ein Plateau, doch wieseau?

Einhundert Gramm mehr als letzten Mittwoch. Trotz eines Kaloriendefizits von 8500 kcal letzte Woche. Sicher, das Kalorien zählen hat immer eine gewisse Unschärfe, vor allem, was die verbrauchten Kalorien aus Bewegung betrifft. Die verschiedenen Plattformen (zum Beispiel FDDB vs. Garmin Connect) weichen hier teilweise ganz schön voneinander ab. Aber bei so einem Defizit sollte sich eine gewisse Unschärfe eigentlich ausgleichen. Dennoch wog ich geringfügig mehr als letzte Woche. Was könnten die Ursachen sein?

Nun, zum einen sorgen bei mir die heißen Tage gerne für Wassereinlagerungen, zum anderen mache ich in letzter Zeit auch ein wenig Muskeltraining, in Form von Liegestützen und dem Bestreben, endlich mal einen Klimmzug (und dann auch mal mehrere) hinzubekommen. Wenn ich mir mein Ernährungstagebuch aber so anschaue, komme ich einigermaßen auf die von Sportmedizinern empfohlenen 1,6 – 2 g Protein pro Kilogramm Körpergewicht, hier kann ich also nicht viel nachjustieren. Vielleicht sind es dann einfach die wachsenden Muskeln, die mich schwer halten.

Andererseits habe ich es auch schon öfter beobachtet, dass sich die Veränderung auf der Waage sprunghaft abzeichnet, also nicht jeden Tag ein paar Gramm verschwinden, sondern dass erst lange nix passiert und dann von einem Tag auf den anderen ein, zwei Kilo Unterschied auftauchen. Das muss natürlich nicht am Wiegetag des Abnehmduells erfolgen. Also heisst es Geduld haben und abwarten :-)

Ein unerwartetes Kilo weniger

Jetzt weiss ich auch nicht.

Mir ist nicht bewusst, dass ich groß weniger gegessen hätte. Mehr bewegt habe ich mich sicher nicht. Lediglich am Wochenende hatte ich mal das Mittagessen vergessen und einmal das Abendessen auf wenige Pommes als Mitesser beschränkt.

Aber gut. 1 kg weniger heißt auch, dem Ziel von einer 8 als erste Zahl des Gewichts näher gekommen zu sein.

Jetzt hoffe ich nur, dass das Weindorf heute Abend und meine Pressereise nach Papenburg ab Morgen mir keinem Strich durch die Rechnung macht…

Endgegner Pizza

Der erste Urlaubsteil ist vorbei: Movie Park, Heidepark und Ostsee. Essenstechnisch ist das natürlich immer eine Katastrophe: Konnte der Movie Park noch mit vegetarischen China-Nudeln, Kokosnüssen und Früchten punkten, blieb im Heidepark nur der übliche Fast Food-Müll übrig (Pommes). Ein abendliches Picknick an der Ostsee bestand aus Brötchen und Käse und dann sind wir noch 2x Essen gegangen. Allerdings: Man läuft ja in diesen Parks viel. Vielleicht hat das ja geholfen :).

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Mein Wiegetag ist diesmal wg. Urlaub der Dienstag und dieser sagt: 100,3. Somit sind also die 99 der letzten Wochen wieder passé. Das liegt allerdings weniger an den Tagen in den Parks und der Ostsee, sondern an Freunde-und-Pizza-Treffen in Berlin. Nunja ;). Und jetzt folgt die zweite Urlaubswoche…

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Der urlaubsbedingt verschobene Nachtrag zu letzten Woche: 99 Kilo habe ich am Mittwoch auf die Waage gebracht. Somit wieder etwas weniger. Es folgen allerdings Urlaubstage. Moviepark. Heidepark. Ostsee. Somit auch kein Sport und wieder “normales” Essen. Was das wohl bringen wird? ;)

Die “Anstrengungen” lohnen sich

Letzte Woche habe ich es geschafft jeden Tag durchschnittlich mindestens 800 kcal weniger zu essen als ich verbraucht habe. Da waren dann zwar auch Tage mit Restaurantbesuchen und ein riesiger Dönerteller (allerdings ohne Pommes) mit dabei. Auf der anderen Seite aber zum normalen Bewegungspensum auch eine schöne Radtour am Abend und ein langer Spaziergang am Sonntag.

Auf der Waage hat sich das dann zum Glück auch mal wieder bemerkbar gemacht und selbst hier im Duell habe ich für diese Woche die Führung übernommen, wie es sich gerade abzeichnet – noch haben nicht alle Teilnehmer ihre Ergebnisse eingetragen.

Warum ich die “Anstrengungen” im Titel dieses Blogs in Anführungszeichen gesetzt habe? Nun, das anstrengendste ist ja in der Tat das konsequente Protokollieren der aufgenommenen Nahrungsmittel. Der “Verzicht” auf Bier, Chips und Pommes ist da ja eigentlich eine Kleinigkeit dagegen. Und das Protokoll führen wird immer einfacher, je mehr Routine sich dabei einstellt.

Wenn es gut läuft sollte ich in zwei oder drei Wochen endlich mal wieder ein “UHu” sein! Und im November wollen wir neun Tage wandern auf La Gomera – bis dahin sollte theoretisch das Wunschgewicht (ganz knapp) erreichbar sein. Und beim Wandern macht sich ja jedes Kilo bemerkbar, wie auch beim Radfahren, da merke ich das ja schon seit langem.