Kein Sieg im Karfreitagsduell

Das Karfreitagsduell habe ich nicht gewonnen. Das kann ich sagen, obwohl ich am Karfreitag gar nicht mehr bei meiner Waage war.

157,1 kg

Aber um den Sieg noch davonzutragen hätte ich von Dienstag bis Freitag noch 15 kg abnehmen müssen. Ohne sich Gliedmaßen abzuschneiden wäre das kaum möglich gewesen. Trotzdem: immerhin habe ich ein bisschen was abgenommen und starte guten Mutes ins nächste Abnehmduell. Es gibt doch bald ein neues Duell, oder?

Inzwischen Frohe Ostern Euch allen!

Gewinner!

Vielen Dank für die Glückwünsche – gratuliere aber selbst zum Erreichen einer Gewichtsklasse, von der ich auch weiterhin nur träumen kann! Außerdem vielen Dank für den großen, spannenden Wettkampf gerade zum Ende hin, denn ab der 11. Woche wurde ich doch etwas leichtsinnig ob des großen Vorsprungs. Das hätte sich zum Ende fast gerächt! Denn bis dahin hatte ich „lediglich“ meine Essgewohnheiten umgestellt und recht konsequent auf Zuckerwasser à la Cola, Spezi usw. sowie Süßigkeiten und Knabberkram verzichtet. In den letzten drei Wochen habe ich das ganze ob der plötzlich doch noch gefährdeten Führung wieder ernster genommen und Diät gehalten: Insgesamt einfach weniger gegessen (konsequent nur eine Portion und kein Nachschlag), dafür den Hunger einfach ignoriert und mehr Sport gemacht.

Der Lohn: Die Hundert-Kilo-Grenze geknackt! Das Bild im Spiegel kann man sich inzwischen wieder einigermaßen ansehen ohne Blind zu werden und sich zu schämen. Aber es sind auch immer noch zwei gut gefüllte Wassereimer Übergewicht.

Gewonnen? Ja habe ich! In 13 Wochen über 10 Kilo abgenommen. Seit Jahresbeginn sogar fast 13 Kilo verloren (die sollen mich auch nicht wiederfinden!). Und freue mich sehr darüber! Aber auch alle anderen, die durchgehalten haben, dürfen sich freuen und wieder etwas leichter durchs Leben gehen. Ohne Euch hätte ich eine in dieser Höhe nicht geschafft! Und immerhin haben wir alle gemeinsam die Welt von mehr als 35 Kilo Übergewicht entlastet! Das ist doch ein großartiges Ergebnis!

P.S.: Abnehmen kann ich besser als fotografieren! 😉

Final answer

Schade – und ein wenig verwunderlich: seit der Vorwoche konnte ich auf der Waage trotz aller Bemühungen kein Gramm mehr gutmachen. Spitzenreiter Micha konnte dagegen seinen Vorsprung weiter ausbauen. Und da werden wohl auch keine anderen Überraschungen von den anderen Plätzen kommen. Sein Start-Ziel-Sieg scheint wohl ungefährdet.

Insofern bleibt mir nur, Micha zu diesem tollen Ergebnis – und dem UHu! – ganz herzlich zu gratulieren; es war bis zur letzten Minute ein spannender Wettkampf!

Aber trotz des leichten Wehmuts über den erneuten zweiten Platz (zum wievielten mal eigentlich?) bin ich mit meinem Abnehmerfolg während dieses Duells eigentlich ganz zufrieden. Solide zweistellig vor dem Komma, das sieht schonmal ganz gut aus – auch im Spiegel übrigens ;-). Und auch wenn bis zum Idealgewicht noch immer ein paar Fettpolster verschwinden müssen, wird dies für mich vorerst, idealerweise aber dauerhaft, das letzte Duell gewesen sein. Die Rolle des ewigen Verfolgers darf dann jemand mit mehr Abnehnpotential übernehmen. Viel Erfolg – es lohnt sich!

Zeit für eine Bilanz

Passend zum Ende der Oster-Challenge hat auch WISO ein Update der Umstellungsbemühungen der Protagonisten seiner Sendung von damals ausgestrahlt, die mich von der 3+1-Methode überzeugt hatte. Interessant: der 3+1-Teilnehmer hat nach anfänglichem Erfolg sogar wieder zugenommen und wiegt jetzt nur noch 5 kg weniger als ganz am Anfang. Meine Vermutung: er hat sich nicht durchgehend dran gehalten und – das sagt er ja sogar in dem Beitrag – während der übrigen Tage mehr als normal gegessen. Dann bleibt unter dem Strich nicht viel an Einsparungspotenzial übrig.

Bei mir war die 3+1-Methode ein echter Erfolg. Zwar kann ich wahrscheinlich die beiden Mitbewerber an der Spitze nicht mehr einholen, doch das interessiert mich eigentlich inzwischen gar nicht mehr. Auch komme ich nicht auf den gleichen spektakulären Wert wie der Mann aus der WISO-Sendung (was ja wie man oben sehen kann auch nicht lange vorhielt). Aber ich bin auf dem besten Weg, mein eigentliches Ziel, nämlich zweistellig, zu erreichen.

Alles was es dazu brauchte, war nur Konsequenz. Bis auf einen einzigen Tag mittags habe ich bisher an keinem der „Plus-Eins-Tage“ (wie ich die Fastentage nenne) feste Nahrung zu mir genommen, und getrunken hab ich auch nur Wasser oder Cola Zero sowie einen Kaffee mit Milch. Dabei hatte ich nie ein Hungergefühl – das hat mich am meisten beeindruckt. Außerdem bewege ich mich seit Anfang März – ebenfalls nur mit kurzen Unterbrechungen so viel, dass möglichst täglich alle drei Bewegungsziele meiner Apple-Watch erreicht werden.

Wir werden sehen. Abgerechnet wird am Freitag…

107,7

Ich verkünde hiermit meine Niederlage ;). Mit 107,7 bin ich eine Woche vor Ende des Rennens vor meinem Startgewicht angekommen. Die Ursache ist simpel: Zu viel Essen am Abend. Und mit „zu viel“ meine ich tatsächlich Dinge wie ZWEI Nudelpfannen vom Asiaten oder ZWEI Pizzen vom Italiener. Damit handle ich mir gerade ein waschechtes Problem ein: Mein Fahrrad schluckt 140Kg, was also bedeutet, dass ich nur noch 12Kg aufladen darf. Für Kleidung, Trinken, Essen, Schlafzimmer. Bis Juni muss ich also dringend wenigstens wieder bei 102Kg ankommen, damit meine Reisepläne funktionieren. Und den Top 3 gratuliere ich! Super Leistung :).

Bauch an Bauch

… und da kommen Sie auf die Zielgerade! Vorne liegt noch ganz knapp Micha, der lange Zeit das Feld dominiert hat. Das restliche Feld eher abgeschlagen, einige haben auch schon aufgegeben. Doch geht Micha jetzt zum Schluss das Fett aus? Dürfte eigentlich nicht, denn sein BMI zeigt noch reichlich Luft nach oben! Doch Stefan sitzt ihm im Nacken, ist fast gleichauf mit ihm. Der Spitzenreiter fühlt den Atem im Nacken. Wird es für ihn reichen? Hat Stefan nach dem langen Spurt noch die Kraft durchzuhalten, und an der Kasse an den lauernden Snickers und den heimtückischen Cornettos vorbeizugehen? Kann Micha die goldene Hochzeit im Steakhaus und die Grillparty am Sonntag unbeschadet überstehen? Er darf sich jedenfalls keine Zunahme mehr erlauben, hat seinen Vorsprung fast verspielt! Da, jetzt sieht es so aus, als wäre Stefan vorbei, tatsächlich, Stefan ist einen kleinen Schritt voraus! Doch Micha kontert die Attacke, geht wieder leicht in Führung! Das Publikum springt auf, es hält hier jetzt keinen mehr auf den Sitzen! Hören Sie nur, solch ein Stimmung hier! Wer hätte vor vier Wochen schon geglaubt, dass es hier noch einmal so spannend werden könnte? Spannung pur, das Adrenalin kocht! Beide haben schon eine Hand am Pott. Nur noch wenige Meter – wer wird es schaffen? Stefan, der bereits einen sehr akzeptablen BMI erreicht hat – oder doch Micha, der für den Sieg aber mit Sicherheit die magische 100-Kilo-Schallmauer durchbrechen muss? Gewinner sind sie schon beide, aber wer holt sich den Titel?

Das wird spannend

Heute morgen wog ich mein niedrigstes Gewicht seit mindestens 12 Jahren. Interessanterweise hat sich wieder der „Whoosh“-Effekt eingestellt, den ich in meiner „Abnehm-Karriere“ seit Juni 2015 schon mehrmals beobachten konnte. Nachdem in den letzten Tagen und Wochen trotz erheblichem errechneten Kaloriendefizits die Abnahme eher schleppend von statten ging, war die Veränderung auf der Waage heute sozusagen schlagartig. Und wie immer schwingt der Eindruck mit, dass dafür neben den altbekannten Wassereinlagerungen auch ganz menschliche Dinge wie zum Beispiel die feierliche Verabschiedung des Darminhalts eine Rolle spielen.

Das Kop-an-Kopf-an-Kopf-Rennen bleibt also bis zum Finale spannend. Ob ich meine kurzfristig eingenommene Spitzenposition behaupten kann, ist noch ungewiss, die Konkurrenten haben ihre Werte für diese Woche bei Veröffentlichung dieses Beitrags noch nicht eingetragen. Ich werde mich in der letzten Woche vor Karfreitag jedenfalls nochmal richtig ins Zeug legen und hoffen, dass dieser Trend noch ein paar Tage anhält.

Wieder Erwarten geht es abwärts…

Trotz dass ich letztes Wochenende gut geschlemmt habe im Waldhotel Davos ging es ordentlich mit dem Gewicht runter, fast ein ganzes Kilo. Da zeigt sich, dass konsequent #lowcarb unter der Woche (ok, ok, an einem Tag nicht) und zumindest ein großer Spaziergang doch Sinn ergibt.

Blöd nur, dass es bereits dieses Wochenende zur nächsten Hoteleinladung geht, wenn auch nur für eine Nacht… Mal sehen, wie ich as mit einem großen Spaziergang rund um Baden-Baden ausgleichen kann..

Sichtbare Erfolge

Zurzeit gibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen an der Spitze dieser Challenge, doch davon will ich hier gar nicht schreiben. Tatsache ist, seit einem Jahr habe ich über zehn Kilogramm abgenommen, und das bleibt auch optisch nicht unbemerkt.

Seien wir doch ehrlich: mehr als eine schnöde Zahl schmeichelt uns doch, wenn jemand aus unserer Umgebung sagt: „Hast du abgenommen?“ oder „Das sieht gut aus!“, was mir in letzter Zeit häufiger vorkam.

Ich konnte es selbst kaum glauben, bis ich auf der CeBIT zufällig das gleiche Selfie von mir fotografiert habe wie im letzten Jahr, und ich denke hier sieht man es – weniger im unteren Bereich als vor allen Dingen am Gesicht.

Es schwingt, aber es schwingt in die richtige Richtung

Mein Gewicht schwingt auf und ab, aber wenigstens ist die Hauptrichtung im Moment abwärts. Und das geht (leider) nicht mit Sport, weil mein Knie immernoch rumzickt. Wahrscheinlich muss ich damit doch nochmal zum Arzt gehen. Ok, ein wenig mehr komme ich durch den neuen Hund ja schon zum Gehen.

mehr Schritte

Dafür habe ich es in den letzten zwei  Wochen geschafft, mich etwas mehr beim Essen zusammenzureißen.

Das Ergebnis am Freitag:

156,5 kg

Die Dampframme

Wenn ich mir meine Kurve der letzten Woche so anschaue, scheint es als würde ich den nächsten Gewichtsverlust immer nur noch mit etwas Anlauf schaffen. Ähnlich wie ein Dampframme. Ein Stück vor, rumms, dann wieder zurück. Und wieder ein Stück weiter vor – rumms – und zurück.  Viel mehr an Gemeinsamkeiten fällt mir zu dem Vergleich dann allerdings auch nicht ein.

Ein weiterer Blick auf die Kurven sagt mir aber auch, dass ich mich auch weiter anstrengen muss:

Weil ich noch vor Ostern unter die 100-Kilo-Marke will.

Natürlich auch – wenn ich schon so lange geführt habe – um den „Pott“ zu holen. Und weil die Mitbewerber – zumindest einige – den „Kampf“ noch lange nicht aufgegeben haben. Warum auch?!

Und: Um mich auf die Phase nach dem Duell einzustellen. Will ich noch weiter abnehmen? Oder erstmal eine Verschnaufpause einlegen und dann weitermachen? Oder einfach bei 100 Kilo mit einem BMI von über 30 verharren? Oder alten die Essgewohnheiten wieder aufleben lassen, um im kommenden Jahr wieder mit 110 Kilo Startgewicht am nächsten Duell teilzunehmen?

Also, Einbiegen auf die Zielgerade als Führender hatte ich schon Mal und wurde dann im Fotofinish abgefangen. Muss ja nicht wieder sein. Nicht gut fürs Ego. Nicht gut fürs Gewicht. Weiter geht’s – aber bitte ohne Dampframmeneffekt!

Zurück auf NULL

Tja, und heute bin ich wieder genau beim Startgewicht… Freitage sind für das Wiegen bei mir einfach nicht geeignet. Dass ich das kommende Wochenende in Davos in einem tollen Hotel mit viel Essen verbringen werde, macht es wohl auch eher nicht besser, oder? ;)

Aber gut, das Duell ist für mich wohl ziemlich gelaufen. Umso mehr freue ich mich, dass es bei einigen von euch wenigstens top läuft, Glückwunsch!

Auch hier stagnierts

Ähnlich wie Micha erlebe ich gerade eine Stagnation meiner Gewichtsabnahme, und das, obwohl ich rechnerisch etwa 1,5 kg weniger wiegen müsste. Und ähnlich wie bei Micha letzte Woche steht bei mir in den kommenden Tagen eine Konferenz auf dem Plan. Zu kulinarischen Verlockungen kommt hierbei noch ein erschwertes Kalorienzählen. Habe mir allerdings vorgenommen, bis zum Ende des Duells – also auch während der Konferenz – auf Alkohol zu verzichten. Damit spare ich ja schon ein paar hundert „unnötige“ Kalorien ein.
Zum Wiegen werde ich diesen Freitag dadurch allerdings auch nicht kommen, Update frühestens am Sonntag morgen.

Immerhin konnte ich diese Woche das gute Wetter ausnutzen, habe mich ausnahmsweise mal über die Sommerzeit-Umstellung gefreut und abends meinen Heimweg mit dem Rennrad einige male deutlich verlängert:

Stagnation oder Wie konnte das denn passieren?

Die Konferenzversorgung schlug an und die ausgedehnte Geburtstagsparty war dann wohl auch nicht ohne. Ich hatte es ja schon befürchtet und folgerichtig stieg am Montagmorgen der Wert auf der Waage wieder. Aber gleich so? 2,5 Kilo mehr quasi über Nacht? Holla die Waldfee! Also war wieder eiserne Diät angesagt, und so konnte ich das Plus bis zum Freitag zumindest auf ein erträgliches Maß senken. Am Ende steht eine dreiwöchige Stagnation. Jetzt muss es aber dann doch mal langsam wieder runter gehen – ich sollte mich für die letzten drei Wochen zusammenreißen!