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laufend abnehmen

Auf  dem Laufen-total-Blog gibt es eine, zum jährlich wiederkehrenden “Guter-Vorsatz”-Ritual, Zusammenfassung, was denn der ideale Weg zum Abnehmen ist (ich zitiere hier einfach mal ganz frech den Heiko):

  • Statt den Aufzug im Büro oder in Einkaufsmärkten doch lieber die Treppe nutzen.
  • Kleine Erledigungen nicht mit dem Auto, sondern per Fahrrad oder zu Fuß bestreiten.
  • In der Arbeitspause mal eine kleine Runde spazieren oder mit dem Rad fahren.
  • Den Weg zur und von der Arbeit mit dem Fahrrad oder zu Fuß antreten.
  • Mit den eigenen Kindern oder Enkeln aktiv spielen [..].
  • Statt des Kuchens macht es am Nachmittag auch ein Apfel oder ein leckerer Obstsalat.

Zusammengefasst also: Hintern hoch kriegen und nicht so viel süßen Kram in sich reinschaufeln. Das wird übrigens meine Methode beim Karfreitags-Abnehmduell sein um da wieder zu so etwas wie einer Form zu kommen. Und vielleicht ist da ja auch was für den ein oder anderen Leser hier dabei…

Karfreitagsduell die Xte – es geht wieder los!

Jedes Jahr das Gleiche. An Weihnachten und über den Jahreswechsel hinweg heißt es über viele kleine Feiern hinweg: futtern bis der Arzt kommt. Und dann, im neuen Jahr, erwischt einen der Kater mit offener Hose, weil der oberste Knopf nicht mehr zu geht.

Deshalb gibt es hier wieder das traditionelle Karfreitags-Abnehmduell bis eben zum Karfreitag (fällt rein zufällig sogar auf einen Freitag).

Startwiegen am 17. Januar (bis 23:59 Uhr!!!) und Abschlusswiegen am 18. April, eben dem Karfreitag.

Die Regeln:
– mindestens 10 Blogposts mit Kurzberichten
– nicht mehr als 14 Tage ohne Post (vordatieren wg. Urlaub ist erlaubt, nachdatieren nicht, also keine Blog-Aufholjagd in Woche 11 möglich)
– ebenfalls in diesem Rhythmus die Eintragungen des Gewichts in ein Googlespreadsheet
– Es gewinnt, wer nach am Karfreitag PROZENTUAL am meisten Gewicht im Bezug auf das Startgewicht verloren hat.
– Mitmachen kann nur, wer (beim Start) Übergewicht hat, Bei Frauen ist auch oberes Normalgewicht OK ;)
– Wer schummelt nimmt das doppelte Weggeschummelte zu.
– Der Sieger bekommt von jedem anderen Mitmacher einen 10 EUR Amazongutschein. (Oder 10 EUR Schein per Post oder so.)

Mitmacher melden sich mit dem Stichwort 321blog bei thomas@rehwald.eu (bitte Google-Konto-Mailadresse beifügen dann kommt ihr in den Blog, die Googlegoup und die Ergebnistabelle.)

Abnehmen ist zu einfach, halten ist das Problem!

Drei Duelle habe ich nun schon hinter mir. Alle sind zu meiner vollsten Zufriedenheit gelaufen. Ein Erfolg auf ganzer Linie war jedoch eigentlich nur das erste Duell im April bis Juni 2010:

Dieses Duell war der Anfang. Der Anfang des persönlichen Totalumbaus. Bis zum Start des zweiten Duells, fast ein Jahr später, im Januar 2011 waren es ca. 30kg Verlustmasse. Das Duell habe ich dann nur dank eines fulminanten Endspurts  ganz überraschend doch noch für mich entscheiden können (wobei der nominelle Gewichtsverlust gar nicht so groß war). Der sich dann noch ein paar Wochen bis nach dem Duell verlängerte und die Gewichtskurve weiter nach unten trieb.

Nach diesem Duell fing ich mit dem Laufen an und die Kilos hielten sich nach einer Eingewöhnungsphase dann auf einem konstanten niedrigem Level noch ein ganzes Stückchen unter dem Endstand des zweiten Duells. Nach dem Halbmarathon im Oktober 2011 war dann Erholung und Verletzungen auskurieren angesagt. Und überhaupt, es war ja Winter und regnerisch und kalt! Also fiel eine Laufeinheit nach der anderen immer wieder und immer öfter aus. Die Folgen haben mich dann zur Zusage zum dritten Duell bewogen.

Auch dieses Duell war ganz in meinem Sinne und bescherte mir einen konstanten Abwärtstrend, der allerdings nur das wieder wett machen konnte, was der Winter mir aufgebrummt hat. Die letzten Wochen waren dabei die härtesten, da ich in der Zeit nahezu gar keinen Sport mehr trieb und mich statt dessen lieber bei meiner Tochter im Krankenhaus aufhielt, die tüchtig futtern sollte und natürlich nicht den Papa mit knurrendem Magen daneben sitzen lassen wollte. Und so wurde ich eben mit Nutellabrötchen und Pudding und Süßkram den die Verwandschaft anschleppte fleißig gemästet (wobei ich, ehrlich gesagt, außerhalb des Krankenhauses recht wenig Appetit aufbringen konnte). Das es trotzdem einen Abwärtstrend zu verzeichnen gibt, ist wohl eher den allgemeinen Sorgen um den kleinen Zwerg, als der mangelnden Versorgung mit Nährstoffen zuzuschreiben.

Aber ich denke, dass dies wohl mein letztes Duell war, denn in der Zeit in der das Gewicht mit aller Gewalt und mangelnder Trainingszeit heruntergedrückt werden musste, ist der erzielte Erfolg nicht unbedingt dem gesenkten Körperfettanteil zuzuschreiben. Stattdessen wurde viel Muskulatur verstoffwechselt, was ich nun wieder mühsam aufbaue. Immerhin steht im Oktober ja noch ein kleiner “Leistungstest” an, den ich unbedingt meistern möchte.

PS: Wettschulden sind Ehrenschulden (an die eigene Nase fasse sich, wer angesprochen sich fühlt).

Wie jetzt? Schon vorbei?

So, heute musste das Wiegen mal auf den ungünstigen Abend verschoben werden, da das Haus heute morgen fluchtartig verlassen wurde (Kinder im Urlaub -> kein Kind, was zum Wecken kommt -> verschlafen :-) ).

Das Ergebnis zeichnete sich schon die Woche über ab (es wurde im Zuge des Endspurts auf alle zwei Tage wiegen umgestellt). Ich war nun aber doch etwas überrascht, dass es doch noch so weit abwärts ging, ist doch der Montag, nach den Völlereien des Wochenendes meist der Tag mit dem höchsten Gewicht in der gesamten Woche gewesen. Aber die fiel dieses Wochenende aus, da die Kinder ja mit Oma und Opa im Urlaub unterwegs sind. Auch die Laufeinheiten haben angesichts des ausbrechenden Frühlings, diese Woche ein Maximum erreicht und ihren Anteil geleistet. Alles in Allem wurde also das enttäuschende Ergebnis der letzten Woche wieder gut ausgeglichen.

Hier noch das Beweisbild vom Wiegen heute:

Beweisbild vom heutigen wiegen

Strafrunde…

Tja, diese Woche war mal wieder eine Nullrunde. Zur Strafe ging es dafür auch gleich am nächsten Tag auf Jogging-Runde. Ein bisschen quälen. Nur ein bisschen, soll ja nicht direkt den Spaß am Duell komplett vertreiben.

Nun wird es aber auch anscheinend langsam eng und ich sollte mal zusehen ob ich nicht doch noch irgendwie eine Schippe drauflegen kann. Sonst ist nix mit fliegenden Fahnen und so…

Also, Jungs und Mädels! Gas geben :-) .

Abnehmduell: Kampf “eiserner Wille” vs.”Unvernunft”

Irgendwie läufts nicht mehr so in letzter Zeit. Die Waage bleibt relativ konstant auf dem gleichen Level. Die leichten Landgewinne an der Abnehmfront die nur durch eiserne Führung erzielt wurden, werden gleich am nächsten Tag wieder durch die feindlichen Kalorienbrigaden zunichte gemacht. Alles was die Pioniertruppen unter General Verstand mit dem Konsequenten Einsatz von Obst an einem Tag aufbaute, reißt die hinterlistige Schoko-Guerilla mit einem fiesen Hinterhalt in der Firmenkaffeeküche wieder ein. Dabei wird auch nicht vor sinnloser Gewalt zurückgeschreckt wie Schildern mit der Aufschrift “iss mich!” und heimtückischen Infanterieangriffen mit Kalorienbomben zurückgeschreckt.

fällt unter das KrWaffKontrG: Schokolade

fällt unter das KrWaffKontrG: Schokolade in der Kaffeeküche

Und so kämpfe ich mich von Tag zu Tag mit dem Versuch doch noch etwas zu erreichen. Leider fällt dies bei solch fiesen und anhaltenden Angriffen auf die eigene Wohlstandswampe nicht leicht. Auf der anderen Seite könnte ich ja eigentlich auch Stolz sein, im Angesicht des immer noch total ungeregelten Tagesablaufs (die Kleine ist immer noch im KKH) zumindest nicht wieder größere Landverluste im Kampf gegen den inneren Schweinehund hinnehmen zu müssen :-).

 

miese Woche

Auch wenn die Waage etwas anderes zu behaupten scheint, war dies so in etwa die schlimmste Woche meines Lebens. Ok um ehrlich zu sein war sie nur deswegen die schlimmste, weil sie für jemanden der mir sehr lieb ist die wirklich allerschlimmste ihres bisher noch kurzen Lebens war.

Meine kleinste Tochter hat sich ziemlich böse an der Hand verletzt und “darf” nun einen mehrwöchigen Aufenthalt in einer Klinik verbringen. Der Unfall geschah zu allem Übel auch noch mit einem Laufband. Da war dann die kindliche Neugier einfach zu groß und die Verkettung der Umstände einfach zu unglücklich. Die Beteiligung eines Laufbandes dürfte aber zumindest als Sportunfall zählen. Oder?

Auf jeden Fall hieß das nun tägliche mehrstündige Aufenthalte im Krankenhaus mit Bespaßung, trösten und betreuen der armen Maus. Was dabei vollkommen ins Hintertreffen geriet waren die Sporteinheiten. Auch die Mahlzeiten beschränkten sich aufs nötigste. Und, Asche auf mein Haupt, genascht wurde auch. Wenn die Kleine einen freimütig und großzügig mit ihren Leckerlies füttert, mag man in so einer Situation auch nicht nein sagen. Die Große ist da Konsequenter: “Papa! Willst du wieder dick werden!?” bekomme ich zu hören, sobald ich auch nur eine Andeutung in die Richtung mache etwas von ihrem Süßkram abhaben zu wollen :-) .

Fastenzeit – Entscheidungsfindung

Heute ist Aschermittwoch. Der Tag nach dem, bis Ostern, nach alten, traditionellen Überlieferungen gefastet wird. Eigentlich ist die Fastenzeit eine christliche, religiöse Angelegenheit. Doch auch ohne einer bestimmten Religion anzugehören und auch als Atheist und Agnostiker kann man Fasten. Auch viele andere Religionen kennen so etwas wie Fasten. Im Islam ist es der Ramadan, Im Judentum gibt es eine Reihe von Feiertagen an denen gefastet wird. Die Orthodoxe Kirche hat einen strengen Speiseplan, der allerdings in verschieden schweren/strengen Abstufungen eingehalten werden soll. Und sogar die Anhänger des fliegenden Spaghettimonsters können und müssen strenge Regeln beim Fasten einhalten  (ein extrem einseitiger Speiseplan, der ausschließlich aus Ramen besteht).

Aber kommen wir mal zu den in unseren Breitengraden üblicheren Gebräuchen. So verbringen die Katholiken die Fastenzeit eher mit der Zuführung spezieller Speisen bzw. dem Verzicht auf bestimmte. Traditionell sind das Fleisch, Milch, Wein und Eier (das ist auch der wahre Grund für die vielen bunten Eier an Ostern). Vor allem Fleisch ist aber auch heute noch einer der Hauptpunkte. Allerdings benennt die katholische Kirche auch andere Möglichkeiten, für diejenigen, für die Fleischverzicht keine wirkliche Einschränkung wäre oder selbiges aus anderen Gründen zu sich nehmen müssen/wollen.

Die Evangelische Kirche hält von diesen, in Ihren Augen unsinnigen Regeln seit je her nicht all zu viel:

„Ich will jetzt davon schweigen, dass manche so fasten, dass sie sich dennoch vollsaufen; dass manche so reichlich mit Fischen und anderen Speisen fasten, dass sie mit Fleisch, Eiern und Butter dem Fasten viel näher kämen … Wenn nun jemand fände, dass auf Fische hin sich mehr Mutwillen regte in seinem Fleisch als auf Eier und Fleisch hin, so soll er Fleisch und nicht Eier essen. Andererseits, wenn er fände, dass ihm vom Fasten der Kopf wüst und toll oder der Leib und der Magen verderbt würde […], so soll er das Fasten ganz gehen lassen und essen, schlafen, müßig gehen, so viel ihm zur Gesundheit nötig ist.“ (Martin Luther, Sermon von den guten Werken, 1520, Quelle: wikipedia)

Also auch nicht das Wahre. So empfiehlt die evangelische Kirche zwar ebenfalls den Verzicht, allerdings eher auf etwas persönlich lieb gewonnenes. So wird der Verzicht auf Alkohol, Zigaretten, Fernsehen, u.s.w. empfohlen. Natürlich nicht alles auf einmal, aber doch etwas was eine persönliche Einschränkung bedeutet. Um dies in den Modernen Zeiten angepasst zu unterstützen, hat die evangelische Kirche die Aktion “7 Wochen ohne” seit einigen Jahren jedes Jahr zur Fastenzeit ausgerufen. Und jedes Jahr unter einem anderen Motto. Allerdings ist das diesjährige Motto nicht wirklich hilfreich: “Gut genug. Sieben Wochen ohne falschen Ehrgeiz”.

Kurz und gut, ich würde ja sogar Fasten, weiß aber immer noch nicht auf was ich verzichten sollte. Die Klassiker wie Alkohol und Zigaretten sind uninteressant, da ich weder trinke noch rauche. Eier und Geflügelfleisch sind wichtige Eiweißlieferanten in meinem Speiseplan… Am ehesten wäre noch rotes Fleisch auf der Liste der Produkte auf die verzichtet werden könnte. Verzicht auf weltliches wäre eine ebenfalls oft genannte Möglichkeit. Aber was? Fernsehen wäre kaum eine wirkliche Einschränkung (ich habe einen Festplattenrekorder für die Hand voll wirklich wichtiger Sendungen ;-)). Internet ist nicht möglich, da ich damit mein Geld verdiene. Auto funktioniert nur im urbanen Umfeld, aber nicht hier auf dem Dorf.

Am besten ich verzichte einfach auf das Fasten selbst und mache es wie die Buddhisten die die Askese strikt ablehnen :-).

Aber sagt doch einfach mal selbst, ob und wie ihr fastet. Und vor allem auch warum.

 

Stresssymptome

Stress. Der Auslöser schlechthin für Übergewicht. Und davon habe ich derzeit genügend. 14-Stundentage sind eher die Regel als die Ausnahme in den letzten zwei Wochen. Das schlimme ist, dass darunter die Ernährung leidet. Irgendwie fehlt mir in solchen Situationen dann die Zeit ein frisches Mammut zu jagen Zutaten für einen leckeren Salat, Geflügelauflauf oder eine Gemüsepfanne zu besorgen und um dann nicht irgendwelchen Müll in mich reinzustopfen, wird dann eben eine Mahlzeit ganz ausgelassen. Bleiben noch ein schnelles, kurzes Frühstück am Morgen (lecker Toast) und zum Mittag meine Stullenbox als feste Ankerpunkte in der Nahrungskette.  Abends dann nur noch von der Arbeit direkt nach Hause, Socken aus und ab ins Bett. Dann komme ich auch nicht auf blöde Gedanken, wie z.B. die Schokovorräte der Kinder zu plündern.

Ja, ich weiß, so richtig Gesund ist das nicht, aber was soll man machen. Die Waage dankt es mir zumindest mit leicht fallenden Werten. Problem ist dann das Wochenende. Quasi ein 48-Stunden-Refeed-Marathon. Nur leider ist direkt im Anschluss am Montag Wiege-Tag. Da kommen die ganzen Kuchenstücke, der Sonntagsbraten, ausgedehnte Früchstücksorgien direkt mit auf die Waage.

Auch wenn ich also nicht auf dem zunehmenden Ast bin, muss ich dringendst etwas ändern, bevor sich irgendwelche ernsthaften Mangelerscheinungen zeigen. Skorbut zum Beispiel. Zumindest leide ich nicht unter Kaffeeentzug, denn den gibt es reichlich (und der hat zum Glück keine Kalorien!)

 

Zahlenspielereien

So, es ist Montag und heute wird gewogen. Ich habe ja daheim nur diese einfache Waage. Ein bisschen Glas, ein bisschen Plaste Kunststoff und große Ziffern im kleinen unbeleuchtetem Display. Kann ja nicht jeder so ein Technikmonster sein Eigen nennen (ich gebs ja zu, da spricht der blanke und pure Neid :-)). Aber heute war mal wieder Lügendetektortag (aka Trainierbesprechung inkl. wiegen) im Sportstudio. Und dort steht so eine ganz tolle Waage, die einem ganz viele (meist unangenehme) Dinge über einen verraten kann.

Ich bin also Übergewichtig, habe aber einen ganz normalen KFA von 20,6%, liege mit einem Flüssiganteil von 57,irgendwas % in der Norm und habe 3,6kg Knochenmasse (schade, ist wohl doch nix mit “sind alles nur schwere Knochen”). Mathematisch gesehen wären wir nun also bei knapp 82% oder knapp 74kg. Jetzt beginnen aber die mathematischen Wunder; denn angeblich habe ich eine Muskelmasse von 69kg!  Sind wir nun bei 143kg oder auch 158% vom Gesamtgewicht…  Vielleicht erklärt das auch die kalkulierte Zahl von 3450 Kilokalorien die ich jeden Tag in mich reinstopfen zu mir nehmen soll.

Ein Wert der vollkommen jeder meßtechnischen Grundlage zu entbehren scheint, dürfte der Viszeralfettanteil sein. Auf einer “fein” abgestuften Skala von 1-59 gibt es genau 2 Klassifizierungen: 1-12 bedeutet angeblich “alles ok” und alles darüber so viel wie “nimm endlich ab!” “Vorsicht! Erhöhte Gesundheitsgefährdung.” Ich würde mal eher sagen, dass der Wert dann doch für die Katz ist und eher dem alten Hühnerknochen- oder Teebeutel-Lesen entspricht.

Zu den Werten bekam ich dann auch nur jeweils ein “ja, ist ganz okay” oder bei der Muskelmasse ein “naja, geht grad noch so” zu hören (im Anbetracht der ganzen Muskelmänner dort sind meine bescheidenen 69kg geballte Muskelkraft dann doch eher als gering zu bezeichnen).

Hätte ich im Vorfeld genug getrunken, wären aber wahrscheinlich eh ganz andere Werte bei raus gekommen :-) .

Da warn se wieder…

Die erste Woche verlief ja mehr als Erfolgreich. Damals™ schrieb ich ja noch “Stark angefangen…” mit der leisen Vorahnung, dass das Wochen-Ergebnis sich wohl eher nicht bis zum Ende des Duells so weiter fortsetzen lassen wird (Schade eigentlich :-) ). Denn die Zahl auf der Waage war ja dem ersten Anlauf zu verdanken. Da ist man Motiviert, da geht ne Menge überflüssiges Zeugs mit drauf, der Körper wird mal so richtig “durchgespült” (nach dem Motto: “alles raus, was keine Miete zahlt”). Vor allem Dinnerskipping  war da der Schlüssel zum Ergebnis. Nun hat sich der Körper aber eingespielt (schneller als gedacht…) und die Kurve pendelt sich auf einem leicht degressiven Niveau ein. Außerdem ist nach dem Sport am Abend der Hunger größer als der Wille nix zu essen. Vor allem wenn es Tags über eh nur ne Stulle und ein bisschen rohes Gemüse gab. So wurde das Skipping in der letzten Woche wieder komplett gestrichen. Und so warn se wieder da, die Pfunde. Oder zumindest eines davon :-| .

Wildes herumprobieren mit diversen “Tipps&Tricks” habe ich allerdings auch nicht weiter vor, dass macht nur Probleme und wird am Ende dann meistens doch mit Zuwachs an ungewünschten Stellen gedankt. Da setze ich dann im weiteren Verlauf des Duells lieber auf Altbewährtes. Sport z.B., Selbstdisziplin (“Steck nicht immer gleich alles in den Mund!”), Stressreduzierung und die Ernährungsumstellung (tolles Wort, oder? Da kann man so ziemlich alles hinter verstecken, selbst die Umstellung von Nutella auf Erdnußbutter :-) ) und vor allem Sport. Das mit dem Stress ist zwar nicht ganz so einfach, da leider meist von außen gesteuert. Aber zur Not kann man das Effektiv ausnutzen. Sich so richtig aufregen und die überflüssige Energie dann nicht am Kuchenbuffett, sondern in der Muckibude lassen. Oder Kreativ werden und lustige Sachen für und mit den Kindern machen (kann so richtig entspannend sein, z.B. neue Möbel fürs Kinderzimmer zu bauen).

Hatte ich Sport schon erwähnt? Das wird wohl die “große Keule” im Kampf gegen die Pfunde werden. Nicht nur als Mittel, sondern auch als Zweck dieses Duells. So ist die Motivation gleich doppelt so groß. Große Ziele stecken, diese weit genug in die Zukunft platzieren und dann kontinuierlich darauf hin arbeiten kann schließlich sehr effektiv sein. Wichtig finde ich dabei nur viele kleine Zwischenetappen mit jeweiliger Individualmotivation einzubauen (derzeit füllt sich mein Kalender mit Terminen der Laufwettkämpfe in der näheren Umgebung). So lässt sich das große Ziel dann auch viel realistischer einschätzen und Plan und/oder Ziel entsprechend korrigieren. Ein kleines Ziel, ich hatte es in der letzten Woche bereits erwähnt, ist ja das “Nebenbeiprojekt”. Ich habe nun die ersten Einheiten hinter mir und werde versuchen dran zu bleiben und dann auch vom Ausgang berichten.

In dem Sonne: bis zur nächsten Wiegung…

Stark angefangen…

um dann ebenso stark nachlassen zu können? Mal sehen. Das wird sich noch herausstellen müssen :-) .

Auf jeden Fall habe ich es geschafft direkt mit der ersten Messung einen kleinen Vorsprung herauszuarbeiten (derzeit fehlen noch zwei Messergebnisse, bin mir da also auch nicht ganz sicher). Auf jeden Fall ist das schon mal ein schöner Start in das Duell. Die Woche habe ich mich nach langer Zeit mal wieder täglich auf die Waage gestellt, was mich in den ersten zwei Tagen (Dienstag und Mittwoch) dann doch überraschte, war, dass ich direkt mal knapp 3,5Kilo in zwei Tagen verloren habe. Ursache war wohl die vollständige Eliminierung sämtlicher Naschereien “am Rande”. Die folgenden Tage pendelte sich das dann aber ein, da sich der Organismus auf die nun erforderlichen gründlichere Energieverwertung einstellte. Auf meiner tagesaktuellen Messkurve war das dann sehr gut zu sehen wie es wirklich auf und ab ging und sich derzeit langsam aber sicher in eine leichte Abwärtskurve einpendelte.

Auf und Ab

Geholfen hat wohl auch die Wiederaufnahme meiner sportlichen Aktivitäten. So wurde die Woche das erste mal seit langer Zeit das Sportstudio wieder zwei mal in einer Woche aufgesucht. Laufen war allerdings nicht so viel drin, da ich mir dort wohl auch direkt ein paar leicht schmerzende Schienbeine zugezogen hatte. Direkt nach 20 Minuten “warmlaufen” auf die Beinpresse war wohl doch keine so gute Idee. So musste der eigentlich im Kalender stehende Neumühler Neujahrslauf am letzten Samstag dann erst einmal ausfallen.

Ich bin mal gespannt wie sich die anderen 12 Wochen noch entwickeln werden…

Übrigens, ein “Nebenbeiprojekt” hab ich da eventuell auch noch in Planung. Da muss ich aber wirklich schauen, ob ich mich genug selbst disziplinieren kann um das durchzustehen :-)

Noch’n Duell

Ja ein neues Duell sollte es werden. So als Motivator des guten Vorsatzes zum Jahresbeginn. Und solche Motivatoren brauche ich nun mal. Wenn es um nix geht, geht nix. Ist bei mir nun mal so. Das ist auch der Grund für die 5 Kilo die sich im letzten dreiviertel Jahr nach dem letzten Duell wieder ansammelten (die meisten davon allerdings erst in den letzten wirklich stressigen Wochen). Dazu kommt die weitestgehende Sportabstinenz in eben jener letzten Zeit (liegt einzig und allein daran, dass es genau an selbiger mangelte). Das war natürlich nicht gut für die Linie Kurve. Man könnte also behaupten ich stehe derzeit “gut im Futter”. Auf der anderen Seite bin ich in diesem Duell wohl das “Leichtgewicht”, fast schon unterernährt :-). Aber auch wenn meine Oma immer sagt: “iss doch mal was, Junge!”, ist dem definitiv nicht so :-D .

Die Planungen für das Jahr 2012 sehen Großes vor (dazu später mehr). Und um dafür gerüstet zu sein, müsste ich selbst ein bisschen schrumpfen. Also wird pünktlich zum neuen Jahr wieder der Sport aufgenommen und die Ernährung auf ein gesundes Kaloriendefizit eingestellt.

In dem Sinne: lasst die Spiele beginnen…

Gesucht: echte Schwergewichte

Hier wird ja eigentlich fast ausnahmslos über die Änderung der eigenen Kleidergröße nach unten geschrieben. Doch bin ich mir sicher, dass dort draußen, vor den Bildschirmen, auch viele mitlesen, die für sich selbst eher geringe Chancen sehen um da was zu ändern. Je höher der eigene BMI, desto höher meist auch der eigene Schutzwall, den man um sich gezogen hat (ich hatte einst selbst eine Mauer um mich, die wohl jedem Hochsicherheitstrakt zur Ehre gereichen würde). Doch ihr seit nicht Alleine. Da draußen gibt es mehr von euch als ihr denkt. Menschen, die um den Teufelskreis wissen in dem sie stecken, aber im eigenen kleinen Käfig sitzen und sich mit niemanden austauschen können oder es sich zumindest nicht trauen. Dabei ist die Anonymität die einem das Internet bietet ideal dafür geeignet sich mit anderen, die das gleiche Problem haben auszutauschen und an seinen Problemchen und Problemen zu arbeiten.

Gelegentlich traut sich dann ein Leidensgenosse dann doch sich einigermaßen laut zu äußern und so einer ist der Mario Maaske, er würde sich gerne mit Anderen über die Probleme und Erlebnisse austauschen, die ein BMI von mehr als 40 so mit sich bringt. Der Aufruf soll aber nicht nur den besonders großen Menschen selbst gelten, sondern jedem, der in seinem Umfeld selbst so jemanden wiederfindet und sich dazu austauschen möchte.

Also, einfach mal beim Schweinehundkiller vorbeischauen und vielleicht die Antwort zu den Fragen erhalten, die man schon immer hatte, sich aber nie zu fragen traute.