Das sieht ja schon etwas besser aus:

Jetzt heißt es auf der Spur bleiben.
Das sieht ja schon etwas besser aus:

Jetzt heißt es auf der Spur bleiben.
Eine ereignisreiche Woche liegt hinter mir. Eine Tür ging unvermutet zu, eine andere öffnete sich ebenso unvermutet. Ein Streit beendet etwas, andererseits wird ein alter Streit endlich beigelegt. Ich konnte endlich eine Ärztin finden, die sich um meine gesundheitlichen Probleme kümmern will und wird, ganzheitlich in einer Praxis mit vielen Experten. Ich setze viel Hoffnung da hinein. Essen stand nicht im Fokus, viele Dinge lagen mir im Magen. Die Gewichtsabnahme hängt ursächlich damit zusammen, aber ich konnte immerhin den geplanten Sport machen und mein Ziel, die Kantinenrechnung unter 50 €, habe ich mit 48,90 € auch erreicht.Jedenfalls wiege ich heute so wenig wie seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr. Wäre schön, wenn das so bleibt, noch besser natürlich, wenn es weiter heruntergeht. Es ist Herbst, in meinem Leben stürmt es gewaltig. Vielleicht hat es auch eine reinigende Wirkung.
Bislang kam ich immer ziemlich gut durch die Tage. Ein Frühstück sieht z.B. bei mir so aus
Diese Woche ich ein bisschen gecheatet: Ich habe meine Sportbonuspunkte komplett verbraucht. Darunter auch die 45 Kilometer Fahrrad durch die Critical Mass am Freitag Abend. Am Sonntag folgte dann der richtige Cheat-Day: Die Cheese Berlin. Das bedeutet: Käse, Wein. Mehr Käse. Mehr Wein. Abends Brot und Käse. Anstelle hier Kalorien zu zählen habe ich den Tag lieber genossen:
Aber auch Mittwoch und Donnerstag waren dank Kundentermine und Kantinenessen eher geratene Kalorienwerte. Das Ergebnis:
An Sport standen Schwimmen und Fahrrad im Vordergrund. Mein Gewicht ist ein stetiges Auf-und-Ab, aber die Tendenz ist klar sichtbar.
Es fehlen allerdings noch 2,6 Kilo, um bei meinem Augustwert anzukommen!
Nachdem ich Sonntag schon sehr traurig war, dass meine Waage ein Kilo mehr anzeigte, war sie heute früh sehr freundlich zu mir. Ein Lichtblick in einer eher trüben Phase, die ich gerade habe.
Letzte Woche schon angekündigt – das CommunityCamp Berlin stand auf dem Programm. Und dazu gehören einfach Burger am Vorabend, Burger am Samstagmittag – und Jägermeister und Bier am Samstagabend. Traditionen soll man(n) feiern, oder?
Und so hieß es +0,5 kg seit dem letzten wiegen. Wenn das alles an Problemen war, ist das ok… Schaue ich aber so in meinen Kalender, ahne ich eine gewisse kommende Inkonsequenz. Aber wir werden sehen…
Es geht voran. Ich versuche, mich eisern an den Wochenkalorienwert zu halten, den ich in myfitnesspal vorgegeben habe. Diese Woche hat es fast funktioniert. Es gab einige Ausschläge nach oben und unten, aber ich komme diese Woche durchschnittlich bei 2200 Kalorien an:
Und das trotz Pizzen am Freitag und Essen gehen am Samstag.
Das Ergebnis überrascht mich dennoch, denn gestern Abend habe ich einen Kilo Kürbis in mich gesteckt…
Beim Fitnessstudio um die Ecke habe ich mir wieder Kurse rausgepickt und werde jetzt auch wieder mindestens 2x pro Woche morgens schwimmen gehen. Die passende Playlist für meinen wasserdichten Walkman habe ich stimmungsbedingt neu gebaut:
Bloodbath und Kataklysm funktionieren erstaunlich gut!
Nachdem mein Gewicht in den letzten zwei Monaten um knapp 7 Kilo nach oben geschnellt ist war eine Notbremse angesagt: Wieder Kalorien zählen. Das macht weiterhin myfitnesspal, welches wunderbarerweise Barcodes einscannen kann, sodass man Zeit spart. Die Woche aus Kalorienperspektive sieht so aus:
Was war da am Freitag los?
Nun.
…
Da habe ich zwei Döner gegessen. Ohne Fleisch zwar, aber Käse ist da nicht minder schlimm. Der Ausgleich musste dann an den kommenden Tagen kommen.
Das Ergebnis:
Von 112,6 auf 111,2.
In der nächsten Woche stehen Kundentermine und Kino an. Mal schauen, ob es weiterhin klappt 😀.
100 g ging es runter in der Woche. Also faktisch einfach nur stabil. Ganz ok eigentlich für diese Woche mit viel Wein und Sonntagabend bestellter Pizza…
[Hier sollte eine Pizza sein. Also das Bild DER Pizza. Aber das iPhone mag das anscheinend nicht höchsten…]
An meiner Konsequenz, abnehmen zu wollen, muss ich echt arbeiten. Gesundheitatage im Büro haben auch die Notwendigkeit deutlich gezeigt bei der Körperfettmessung…
Doch kommendes Wochenende ist das communitycamp in Berlin. Das heißt Burger, Bier und Jägermeister..

Was soll das denn? Beim Abnehmen hilft Schwung holen doch gar nichts. Jetzt ist dringend mehr Disziplin angesagt.
Ich hatte es ja schon befürchtet, als sich als Startgewicht ein “Langzeittief” einschlich. Immerhin nur 100g mehr, damit bin ich sehr zufrieden, über die Woche sah das schon ganz anders aus. So geht das aber selbstredend nicht weiter.
Sportpläne: Montags in der Mittagspause Zumba. Sonst möglichst viel mit Rad und zu Fuß bewältigen. Ergometer reparieren und benutzen. Was den “Sport” angeht moderat das Nike Fuelband anpassen. Mit “2000” angefangen, werde ich das nun moderat steigern, ab morgen auf “2200”. Laufen, wenn es sich ergibt. Mein Handicap ist eine Psoriasis Arthritis im rechten Fuß, das geht mal gut, mal weniger gut mit dem Joggen. Gerade eher weniger gut.
Essenspläne: Heute bin ich zum Buffet-Chinesen eingeladen, ansonsten versuche ich mich zu drosseln. Keine Diät, das geht nur nach hinten los. Büro-Essen soll unter 50 Euro bleiben, da bin ich zurzeit bei 27,50 Euro. Läuft.
Nachdem Marion eingestiegen ist, gibt’s also doch ein Damenduell, fein :-) Wir scheinen auch ähnlich “drauf” zu sein. Prima.
Wirklich erfolgreich war für mich das Sommerduell nicht – und im Herbst steige ich mit 113,3 kg ein, mehr als beim letzten Mal. Als Ziel setze ich mir 105 kg, und als unterstützende Maßnahme gibt es mehr Bewegung (mehr Details im nächsten Posting). Immerhin vermeldete gestern die Apple Watch zum ersten Mal, dass ich alle drei Ziele (jeden Tag 600 Kalorien verbrauchen, eine halbe Stunde trainieren und 12 x aufstehen) erreicht habe. Es könnte also klappen!
Ich wünsche uns allen, dass es abwärts geht oder dass wir uns am Ende besser fühlen. Denn darauf kommt es schließlich an.
Nach mehr als dreieinhalb Jahren Pause dachte ich mir letzte Woche spontan, ich möchte mich wieder einmal mit den Schwergewichten hier duellieren. Und ich starte mit rund zwanzig Kilo weniger, als beim Frühjahrsduell 2012. In der Zwischenzeit bin ich nicht untätig gewesen und hatte stets am Verlust der Kilos gearbeitet.
Darauf bin ich stolz: nahezu kein Kilo kam wieder zurück, der berühmte Jojo-Effekt blieb aus. In den letzten Monaten halte ich mein Gewicht kontinuierlich, es geht jedoch auch nicht mehr weiter Richtung Zweistelligkeit – mein anvisiertes nächstes Ziel. Ob ich das in dem Duell schaffe, bleibt abzuwarten. Falls nicht, auch kein Problem.
So. Ein neues Duell startet also wieder. Ich bin mit 10 EUR dabei – und starte mit 92 kg, bei 1,76/7 m also eindeutig zu viel.
Besserung ist irgendwie keine in Sicht. Eigentlich wollte ich ja wieder konsequenter mit lowcarb unterwegs sein, doch es kommt doch immer anderes als man plant. Gestern Abend dann so:
Und, glaubt jemand, dass ich eine Chance habe?
Recht spontan bin ich also zur Quotenfrau im Abnehmduell geworden :-)
Kurz zu mir: Ich bin Nicole, noch 44, Exil-Niedersächsin in Oberbayern und, tja, übergewichtig. Ich wohne mit meinen beiden liebreizenden Kindern sowie Hund und Katz zusammen in einem Reihenhaus der S-Bahn-Gürtelregion um die Metropole und arbeite im Qualitätsmanagement eines Großkonzerns. Mein Blog existiert bereits seit dem letzten Jahrtausend, arianamania.de wird zukünftig vielleicht ja wieder etwas reger betrieben, wer weiß. Neben Job und Alleinerzieherei stricke ich gern, gut und viel (das kann man sich auch unter strickblog.de anschauen), höre dabei tonnenweise Thriller-Hörbücher, wurschtele im Garten herum und gehe gern ins Museum. In letzter Zeit scheint sich das Im-Stau-Stehen auf der A8 zu einem neuen Hobby zu entwickeln :-)
Als Kind war ich immer dünn und untergewichtig, auch in die Jugend habe ich eine schlanke Figur mitgebracht. Rund um die magische 18 war ich ungefähr 50 Kilo leicht und damit mehr als 30 Kilo dünner als heute. Danach begann der “Aufstieg”. Ich neige in Stresszeiten zu eher planlosem Essen und zur Unbeweglichkeit, und eigentlich kann ich mich seither an kein Jahr erinnern, wo ich dachte: “mir ist aber wirklich total langweilig”. Seit rund 20 Jahren habe ich die 80 überschritten, und 2013 habe ich dann auch die 90 gerissen. Es hat alles Gründe, aber wie heißt es so schön: wer nicht will, findet Gründe…
So konnte es nicht weitergehen. Mein Plan war also damals, 2014 endlich mal keinen Stress mehr zu haben. Einfach mal nichts mehr “müssen”, einfach mal egal jetzt. Dann eben fett, dann eben faul, dann eben… Hauptsache, es kehrt mal Ruhe ein. Vor einem Jahr hatte ich dann also meinen bisherigen Höchststand bei 94 Kilo. Aber auch endlich: Gelassenheit. Das Jahr brachte mir eine optimale Jobsituation, ein wunderbares Mentoring, ich habe eine Beziehung beendet und einen finanziellen Schlussstrich unter ein Ex-Ehethema ziehen können. Niemand ist gestorben, niemand erkrankt. Es gab tatsächlich Momente, wo ich dachte: “was könntest Du jetzt starten?”, das war all die Jahre zuvor nie vorgekommen, ich war ständig im Feuer-Austret-Modus. Das Jahr 2014 war der Wendepunkt.
2015 wurde und ist ein Jahr der Tat, der Umschwünge, der Motivation. Es geht mir so gut wie schon wirklich und wahrhaftig seit 30 Jahren nicht mehr. Ich bin in einem Midlife-High, irgendwie. Ich bin frisch verliebt, ich bekomme viel Lob im Job, die Kinder gedeihen großartig. Dazu passt, dass ich ohne irgendwas dafür zu tun schon fast 8 Kilo auf der Strecke gelassen habe. Mein Ziel ist hier, mit Euch, motiviert noch die letzten Wochen des Jahres anzugehen, um dem Ganzen vielleicht noch eine 7 vorn als Krone aufzusetzen. Der Sieg in der Damenwertung scheint ja schon geritzt zu sein :-)
(schrieb ich: “kurz”? Nun ja.)
Ok, 5 € in die Worstpielkasse aber SCNR.
Da sind wir wieder und starten ins nächste Duell. Diesmal in der traditionellen Länge von 10 Wochen. Das ist für mich auch dringend nötig, denn im letzten Duell war ich irgendwie nicht so erfolgreich:

(Ich habe hier mal eine Trendlinie einzeichnen lassen — und hätte ich nicht kurz vor Schluss durch eine Magen-Darm-Infektion ein paar Kilo wieder verloren, dann hätte das noch schlimmer ausgesehen.)
Warum ging das so? Keine Ahnung, irgendwie habe ich mir im letzten halben Jahr zu viele Sachen auf einmal vorgenommen, und da haben dann alle Sachen drunter gelitten, auch die Ess- und Sportdisziplin. Das Bloggen im 321Blog! habe ich dann auch gleich bleiben gelassen.
Seit dem Duellende ist es eigentlich nicht viel besser verlaufen, und jetzt habe ich mich wegen einer latenten Erkältung mit pfeifender Lunge schon seit Wochen nicht mehr auf mein Sportgerät gesetzt. Da ist doch jetzt ein guter Zeitpunkt, um wieder damit anzufangen.
Ich steige also ein mit:
