Archiv der Kategorie: Abnehmduell

Post, die das Abnehmduell betreffen

Alles was einen Anfang hat, hat auch ein Ende

Im Januar, mitten im kalten Winter, bei Minustemperaturen, Schnee und Eis begann das diesjährige Abnehmduell für mich und zehn weitere Teilnehmer. Das war auch dringend nötig, denn wer einer Körpergröße von 1,81 m fast 112 Kilo auf die Waage hievt, gilt als „adipös“. Fettleibig. Also auc hnciht mehr so besonders anders, als die Menschen, über die man schon mal die Nase rümpft, wenn sie im Fernsehen gezeigt werden. Zugegeben, so fühlte ich mich nicht. Aber man kann vor gewissen Wahrheiten einfach nicht die Augen verschließen. Es musste etwas passieren. Abnehmen also. Im Team, mit anderen Gleichgesinnten. Dass das funktionieren kann, wusste ich durch meine Teilnahme im vorletzten Jahr. Dass das nicht unbedingt funktionieren muss, habe ich im vergangenen Jahr erfahren.BiggestLoser
Was ich vor allem aber in den beiden letzten Jahren gelernt habe: Das Abnehmen geht mit dem wirklichen Willen. Aber wie man die Zeit danach begeht, ist das noch größere Problem. Darf ich mich jetzt belohnen, weil ich fast 9 Kilo abgenommen habe? Will ich jetzt wirklich noch Salattage einlegen – oder noch mehr Kohlsuppe essen? nun habe ich in den letzten Wochen auch nicht auf alle lebenswerten Annehmlichkeiten verzichtet, zum Teil habe ich davon ja auch berichtet. Aber wie geht es weiter? Nach BMI bin ich übrigens immer noch adipös. Es gibt also nur wenig Grund für Belohnungen – die habe ich mir schon im Vorwege genehmigt, sonst hätte ich die Abnehmchallenge ja gar nicht mitgemacht. Ich habe auch noch „Reserven“. Sport habe ich beispielsweise bisher nicht ins Diätprogramm aufgenommen. Das fängt aber an, sobald, Schnee und Eis weg sind. Und ich wäre gerne unter 100 Kilo gekommen. Das wäre natürlich möglich gewesen, aber deutlich härte geworden. Und im Hinterkopf halt immer das Jojo. Also diesmal mit einer etwas weniger aggressiven Methode abgenommen, die aber vielleicht auch etwas alltagstauglicher sein könnte. Damit ich nicht im Sommer oder Herbst wieder beim Ausgangswert bin.
Für mich ist hier also nicht Schluss, es geht nur in eine neue Phase. Der Rückfall lauert jeden Tag aufs Neue. Allen Teilnehmern wünsche ich ein frohes Osterfest und den Willen zum Durchhalten – Eure Gesundheit wird es Euch danken. Jeder, der nur ein bisschen Gewicht verloren hat, geht hier als Gewinner raus. Vielen Dank für eure Unterstützung als Duellpartner! Nun, Ende März ist das Duell beendet. Ein eisiger Wind fegt um die Ecken. Es ist immer noch frostig. Und es lieg immer noch Schnee in rauen Mengen. Wann nimmt der mal ab?

Wie man in mehreren Beiträgen lesen kann, ist das Abnehmen von Montag bis Freitag immer einfacher. Am Wochenende kommen wieder ein paarhundert Gramm dazu. Für die Moral der Teilnehmer könnte es daher durchaus besser sein, wenn der Wiegetag grundsätzlich auf Freitag gelegt wird. Das gitl auch für mich. Vielleicht als Anregung für zukünftige Duelle.

Viele Grüße

Micha

Noch 12 Stunden – auf in den Endspurt

Morgen endet das Duell, und ich bin eigentlich ganz zufrieden. Unter Duell Gesichtspunkten war es natürlich weniger schlau, gestern abend noch Cocktails und Burger zu verspeisen. Der letzte vergleichbare Abend hat sich mit 1 KG mehr am ÜBERnächsten Tag ausgewirkt, also morgen am Abschluß-Tag. Da arbeite ich dann heute nochmal gegen, und habe ein Rohkost-Tag eingelegt. Eine Idee die meine Freundin und ich schon nach dem Fasten im letzten Jahr regelmäßig einführen wollten, allerdings nur wenige Wochen durchgehalten wurde.  Da ich das aber Grundsätzlich für eine gute Idee halte, werde ich das mindestens noch die nächsten 2 Wochen mal durchhalten, um dann zu schauen, ob es für ein gutes Ende beim zweiten Abnehmduell dieses Jahr reicht. Das #boff3 befindet sich nämlich auch im Endspurt und am 09ten April ist dort der letzte Tag. Dummerweise allerdings nach einem Wochenende auf Mallorca, welches natürlich tendenziell weniger positiv für die Waage ist.

Aber gut, werfen wir für die Rückbetrachtung doch mal einen Blick auf die anderen Teilnehmer. Obwohl es wirklich einige hervoragende Ergebnisse gibt, hat es niemand geschaft, 10 Wochen am Stück abzunehmen, sondern alle haben zwischendurch ein kleines zwischen Hoch auf der Waage. Das ist für mich an der Stelle relativ gut, da ich so noch eine Chance habe zu “gewinnen”.  Spannend wird es, was Jay und Micha morgen früh auf die Waage bringen. Micha hat diese Woche schon angekündigt, das er mindestens 800 Gramm verlieren möchte und auch Jay könnte bei einem guten Ergebniss diese Woche die 6% Hürde nehmen. Wir warten mal ab. Mit dem Gewicht von heute morgen, (96,9) wäre ich im Moment vorne, aber ich fürchte, das dort morgen wieder die 7 vor dem Komma steht.

Das war dann mal nicht so dolle …

Nachdem es in den letzten Wochen für mich mit dem Gewicht stetig bergab ging, lief es diesmal nicht ganz so gut. Ich konnte den Heißhunger auf ne King Size Marabou dann doch nicht mehr bekämpfen, verteilte den Genuss aber immerhin auf drei Tage. Das alleine war aber nicht das Problem. Zum anderen wollte das Gewicht auch davor schon einfach nicht sinken. Ohne besondere Sünden. Trotz Selter und Suppe. Hätte wohl doch noch für ein kleines Minus gereicht, aber in der Samstagnacht schleppten mich drei Kumpels in die Goldene Möwe und ich erlag dem Gruppenzwang. Denn da bestellt man sich halt kein Wasser. Vor allem nicht, wenn man vorher drei Stunden bei -5° C durch teils 30 cm hohen Schnee gestapft ist. Die beiden Cheeseburger dürften nicht soo angeschlagen haben, aber die Pommes der halbe Liter schwarzes Zuckerwasser dürfte ihren Teil getan haben. Als am Sonntag bei Kaffee und Kuchen mit den Schwiegereltern meine bessere Hälfte meinte, dass sie in der Mandarinen-Schokoladentorte drei Becher Schlagsahne verarbeitet hätte, blieb mir das zweite Stück fast im Halse stecken. Und in der Summe ging es dann – wenig verwunderlich – mit dem Gewicht etwas nach oben. Es bleiben vier weitere, spartanische Tage um noch einmal unter die 104 Kilo zu kommen. Nochmal die Zähne zusammenbeißen und den zugelegten Ballast wieder abschmeißen.

5 Tage – Der Endspurt hat begonnen

So, nachdem ich das “Auf und Ab” aus der letzten Woche mal munter weitergetrieben habe, endet das Duell nun am Karfreitag. Zum Glück war der Bereich “Ab” recht deutlich, so das ich immerhin auf dem niedrigsten Montagsgewicht seit Duell Beginn liege, allerdings trotzdem 1,1KG über meinem niedrigsten Gewicht vom letzten Freitag. Ein leckerer Camembert der mit leckerem Wein, 2 Cocktails und vor allem wenig Schlaf kombiniert sich dann schon am nächsten Tag bemerkbar machte. Insbesondere der fehlende Schlaf machte sich beim Skatspielen bemerkbar.

Gebackener Camembert

Gebackener Camembert mit Pfirsich-Preiselbeere und fritierter Petersilie

Da die Landesmeisterschaft in Neumünster (übrigens den schrecklichsten Fleck auf dieser Erde) stattfand, mußte ich mitten in der Nacht aufstehen. Das ganze fand in der Holstenhalle in Neumünster statt und war von Anfang an nur mit negativen Vorzeichen versehen. S-Bahn Verspätung, darum kein Frühstück, Bahn Verspätung darum kein Frühstück in Neumünster, absurde Gastronomieleistung in der Holstenhalle, darum halt Bratkartoffeln mit Schnitzel (war das einzige Gericht zum Mittag), Kuchen mit Quarkfüllung und Bockwurst als Verpflegung. Etwas gesundes gab es einfach nicht. Als Getränke dann noch Cola (dafür kann die Holstenhalle nichts) und abends ein paar Bier, als klar war, dass ich mich sowieso nicht qualifiziere. Ein sch*** Tag mit ca 3500 Kalorien und viel sitzen.

Sonntag war dann dank des miesen Ergebnisses am Vortag zum entspannen gut. Mit über 12.000 Schritte war der Sparziergang dann auch ganz gut, schlechter war der Kuchen, aber man gönnt sich ja sonst nichts.

Heute dann Frühstück und leckeres essen beim Italiener. Wobei es überwiegend Gemüse und Fisch gab. Wenn ich mir das Olivenöl wegdenke, war das fast gesund :-).

Nun ja, hier auf jedenfall nochmal die Grafik zum auf & ab der letzten Wochen.

Auf und ab - es geht weiter

Auf und ab – es geht weiter

Ein auf und ab – Die letzten 2 Wochen im Überblick

Wie letzte Woche schon geplannt nun eine kleine Analyse meines wöchentlichen auf und ab’s der letzten 2 Wochen.
Nachdem ich 2 Wochenenden relativ viel unterwegs war, lag dieses Wochenende ein ruhiges Wochenende auf der Couch an.

Begonnen hat das Wochenende allerdings mit einem After-Work Abend des BJUs am Donnerstag abend. Warum ich am Freitag früh trotzdem unter 97, genauer bei 96,5 KG war, habe ich noch nicht rausgefunden. Vermutlich war der Alkohol noch nicht in Zucker umgewandelt.

Am Freitag gabe es dann wenig zu essen, und trotzdem am Samstag ein Kilo mehr. Samstag und Sonntag gab es dann abends Käse, Schinken, Aioli und Baguette zum Rotwein. Das ganze relativ spät am Abend. Meine Theorie ist jedoch, dass es sich für das Langfristige Gewicht eher nicht auswirkt, und ich morgen, nach einer Gemüsesuppe heute abend, wieder einen deutlichen Sprung nach unten machen werde.


Insgesamt zeigt die Grafik jedoch, warum ich aktuell nur dritter in diesem Duell bin. Unter der Woche zwar relativ konsequent, arbeite ich an den Wochenenden immer wieder dagegen an. Dieses werde ich dieses Wochenende einfach mal lassen, und hoffe dann, das ich mit unter 97 in die nächste Woche starten kann, um dann am Freitag am finalen Wiegetag ggf. doch noch die Führung an mich reißen kann.

Insgesamt kann man jedoch sagen, dass es anscheinend ein sehr erfolgreiches Abnehmduell wird. Ein paar Teilnehmer treten zwar primär auf der Stelle, haben sich aber nicht deutlich verschlechtert. Dafür gibt es zahlreiche Teilnehmer mit wirklich guten Ergebnissen. Auch wenn dadurch mein Sieg eher unwahrscheinlich geworden ist, kann man Micha aber auch Jay schon heute zu einer tollen Leistung gratulieren und auch Melanie hat mit über 4 % Gewichtsverlust sich tapfer geschlagen und kann ja ggf. auch nochmal angreifen.

Ich bin gespannt auf die nächsten 2 Wochen, und ob Oliver es schafft, immerhin noch unter die 112 zu kommen und die Teilnehmer im Plus ggf. noch ins Minus wechseln.

 

Von Eis und Schnee und Schweinehunden

DIGITAL CAMERAEs geht uns ja inzwischen wohl fast gehörig auf den Geist: Zumindest hier in meiern Ecke, rund um Lüneburg, liegt jetzt ungefähr seit Mitte Dezember mit nur wenigen Unterbrechungen die weiße Pracht. Wenn man dann, wie ich, jeden morgen ab 06.00 Uhr ca. 90 km gen Norden fahren muss, ist das kein Vergnügen mehr. Wenn die Straßen um die Zeit zum Teil nicht geräumt sind (und das ist kein Vorwurf), hab ich auf den Schnee keine Lust mehr. Wenn man jeden Abend zum Gassi gehen sich wieder dick anpellen muss und in die beißende Kälte stapft, dann hat man nach nun fast vier Monaten Eis, Schnee, Wind und schneidende Kälte einfach die Fresse dick. Früher hab ich mir einfach vorgestellt, da fallen andere Dinge vom Himmel: weiße Schokostückchen vom Himmel. Oder Kokosflocken. Von Makronen. Zuckergusskrümel. Vanilleeiskugeln. Weiße Nippons. Oder … ähm . .. oh .. na, ich glaube, ihr wisst schon. Das sollte ich mir im Moment vielleicht auch nicht erlauben. Besser: Will ich mir nicht erlauben. Ich dürfte mich schon mal belohnen – aber so kurz vor der Zielflagge? Nee, das ziehe ich jetzt durch und dann verwöhne ich mich drei Tage in Marabou-Schoko, Nippons, Kinderriegel und was mir sonst noch quer kommt! Naja, zumindest ein wenig davon, ohne gleich wieder so aufzuquellen wie noch vor drei Monaten.

Ziel verfehlt

Auch wenn das Duell noch nicht beendet ist – das gesteckte Ziel für mich ist mit legalen Mitteln nicht mehr zu erreichen. Das ist mir allerdings bereits in den letzten zwei Wochen klar geworden. Das Ding mit der Ernährungsumstellung ist aus vielfachen Gründen gescheitert. Was nicht bedeutet, dass ich es gänzlich von meiner Liste mit zu erreichenden Zielen streiche. Allerdings werde ich das Thema etwas nach hinten schieben und schauen, dass ich vorübergehend auf Nahrungsmittelersatz zurück greife um mich aus einer für mich gesundheitlich nicht ganz unproblematischen Lage zu befreien. Und zwar in einem überschaubaren Zeitraum.

War das Duell jetzt für die Katz? Nein, absolut nicht und ich freue mich, dass es wieder eines gegeben hat. Denn es hat mich animiert mir Gedanken zu machen, zu beobachten, zu dokumentieren. Um Zahlen in schwarz auf weiß zu haben, Tendenzen zu sehen. Es vor Augen zu haben, dass da etwas nicht funktioniert. Das ist ja etwas, was man immer gern verdrängt. Jednefalls habe ich ein Ziel wo ich zunächst mit “Fremdunterstützung” möglichst schnell hin will, um dann von dort mit der Ernährungsumstellung weiter zu machen.

3 Jahre später -> Das grosse Fressen oder Schluß mit lustig!

Eigentlich wollte ich gerade einen Beitrag über das Auf & Ab auf der Waage in den letzten  2 Wochen beschreiben. Dabei habe ich doch gerade den folgenden Beitrag gefunden. Geschrieben vor 3 Jahren: “Das grosse Fressen oder Schluß mit lustig!”

“Veröffentlichen am: 01. Juni 2010 05:45

Ok, das die letzten 2 Wochen nicht optimal waren, wäre auch ohne Waage klar gewesen. TYPO3camp mit leckerem Frühstück, tollem Catering und ganz viel Fleisch beim abendlichen Grillen, war erst der Anfang. Fritz-Kola und Becks haben natürlich auch geholfen. Dazu lecker essen mit Cocktails am Montag (50ter Geburtstag, leckere Pizza im Eisenstein, Burger und Bier in Daisy’s Diner im Rahmen der TYPO3 Usergroup und eine tolle Nudelpfanne am TYPO3 Bugday, wurden dann gekröhnt von der eigentlichen Geburtstagsfeier, mit gefühlt unendlich viel essen am Wochenende.

Aber was die Waage mir dann am Montag entgegen schleuderte war den doch etwas zu viel. 2,4 kg in einer Woche bringt mich nicht nur sehr wahrscheinlich um den Sieg in diesem Quartal, so auch auf den höchsten Stand in diesem Jahr. Dagegen wird nun endgültig gearbeitet. Was ich alles machen werde, entscheide ich im Laufe der Woche, auf jedenfalls erstmal morgens auf jedenfalls zu Fuß zum Bahnhof und weniger essen.

Auf jedenfalls muss es nun deutlicher nach unten gehen, und das wird es auch.

Witzigerweise habe ich vorgestern gerade folgenden Beitrag geschrieben:

Das große Fressen oder 1,8kg an einem Wochenende #boff3

Zwar war der Anlaß ein etwas anderer, aber insgesamt ähneln sich die Beiträge doch sehr. Meine Führung habe ich inzwischen abgegeben und einen zu hohen Wert habe ich auch wieder gehabt. Auch zieht sich die ungesunde Ernährung schon über 2 Wochen, aber das werde ich noch etwas genauer beleuchten.

Planung ist alles!

Schon vor Monaten hatte ich sie mir ausgesucht: Die passende Kleidung. Atmungsaktiv sollte sie sein, wärmend, funktional und natürlich schick sollte sie aussehen. Außerdem ein wenig mein wahres Gewicht kaschieren. Mich nicht behindern, bei dem was ich vorhatte. Hat etwas gedauert, aber schließlich fand ich etwas, dass alles erfüllte und dazu auch noch passte. Ich war zufrieden. Dazu die passenden Schuhe. Trittsicher. Wasserfest., mit griffiger Sohle. Farblich abgestimmt auf die Kleidung natürlich. Ich war sehr zufrieden.
Die Strecke hatte ich vor Wochen schon rausgesucht. Nicht zu lang, und nicht zu kurz. Nicht zu bergig, aber auch nicht zu flach. Auch wenn wir hier im Norden sind, es gibt hier auch Berge. Na gut, jeder der im harz oder weiter südlich lebt, würde dazu Hügel sagen. Für mich ist es ein Berg. Von mir aus, ein flacher Berg. Ihr wisst, was ich meine. Ich war sehr, sehr zufrieden.
Ich hatte die Strecke bereits abgegangen, einige große Steine und Äste beiseite geschafft. Man will ja nicht stolpern. Die Geschwindigkeit war durchgerechnet, der Untergrund geprüft und für gut befunden. Die Schrittzählerapp war installiert, der Pulsmesser justiert, der iPod geladen mit Musik für 3 Stunden. Nicht dass es so lange dauern würde. Da muss man realistisch bleiben. Schließlich stimmte auch das Körpergewicht, um meine maroden Kniegelenke nicht zu überlasten. Man will ja mit 50 kein künstliches Gelenk bekommen. Ich hatte sogar einen Abschiedsbrief geschrieben und mir einen GPS-Sender unter die Haut gepflanzt. Es war alles vorbereitet. Ich war bereit. und äußerst zufrieden.
In der Nacht von Freitag auf Samstag schlief ich sehr unruhig. Würde ich es schaffen – alleine, nur auf mich selbst gestellt? Hatte ich an alles gedacht? Würde vielleicht irgendwas schief gehen?
Irgendwann wachte ich schließlich auf, stolperte ins Bad und machte mich fertig. Ich zog die Laufkleidung an, die Schuhe, rüstete mich mit dem ganzen technischen Schnickschnack aus, druckte mir vorsichtshalber die Laufstrecke aus (Laserdrucker, damit es nicht verschmiert) und deponierte den Abschiedsbrief so, dass er nicht übersehen werden konnte. Dann trat ich vor die Haustür und … Schnee? Mitten im März? Jaaaahhh!!! … äääähhh …. Nnneeeiiinnnn!! Wie konnte das passieren Unmöglich! Jetzt konnte ich ja gar nicht laufen gehen. Die ganze Vorbereitung für den Eimer. Und nun?? Was mache ich denn jetzt mit dem ganzen Zeug?

Aus lauter Freude….

… darüber, dass ich schon wieder n halbes Kilo *ZU*gelegt habe hab ich mir gleich mal den Fuß blasig gelatscht.
Tipp: Leicht anpieksen und 2h Volleyball erklären der Blase, dass es besser ist, sich nicht zu wichtig zu nehmen.

Ich trage mich noch mit der Hoffnung meine Waage sei kaputt. (Wenn es anch dem LUnch auch noch sonnig ist, gibt es Auslauf.)

Überraschung nach acht Wochen

Acht Wochen sind vorbei und ich habe unglaubliche 6,1 kg abgenommen. Wie in meinem letzten Beitrag bereits beschreiben, leider nicht nur Fett. Aber man kann ja nicht alles haben. Trotz dieser Erkenntnis wurde ich in dieser Woche auf den ersten Platz katapultiert – mit einem unglaublichen Vorsprung von 0,1%. Wer hätte das gedacht? Ich jedenfalls nicht. Weiterlesen

Schlussspurt

Meine beiden „Joker“ sind verbraucht, also wird es ja mal wieder Zeit für einen Beitrag hier im Blog. Ja, ich bin schon ein wenig stolz. Auf mich.
Am Samstag vor 10 Tagen war großes Boßeln angesagt, anschließend natürlich Grünkohl und Pinkel. Der Sonntag verlief dann naturgemäß etwas ruhiger, aber am Montag war ich dann im Kino (Django Unchained) und habe weder gefärbtes Zuckerwasser (Cola, Orangen- und Mischblubber) noch die Tagesration Kalorien in kleinen Tüten (Schokolinsen, Popcorn usw.) angerührt. Obwohl es davon reichlich gab – die Kinos haben davon so viel, dass sie es sogar an andere verkaufen! ;-) Dann stand am Freitag noch sportliches Bowling mit anschließendem gemütlichen Treffen in einer Kneipe in der Stadt auf dem Plan – und auch dies absolvierte ich mit einem Minus auf der Waage am nächsten Morgen. Okay, der Sonntag bot warme Brötchen, Waffeln und abends Gulasch. Am Ende steht aber trotzdem im vergleich zum Vormontag ein kräftiger Verlust. Und das Essen von Sonntag ist erfahrungsgemäß auch nicht lange auf der Hüfte. Die letzten vier Wochen sind angebrochen – jetzt gilt es!

Ideen für schlaue Ernährung

Im letzten Beitrag habe ich ja schon befürchtet, dass mein Gewicht wieder nach oben geht. Trotzdem habe ich noch auf eine 97,x gehofft, aber nach dem Wochenende war es natürlich schwer und so muss ich mit der 98 Leben. Während ich in meinem Blog für das #boff3 auf die Sünden vom Wochenende eingegangen bin, versuche ich hier als Anregung mal ein paar positive Anregungen zu geben, was man gegen die Kilos machen kann.

Insgesamt wird ja immer wieder LowCarb als Ernährungsmethode zum Abnehmen empfohlen. Ich selber habe mich noch nicht an irgendwelche Extremformen versucht, kann jedoch sagen, das ich den Verzicht auf Kohlenhydrate am Abend für sinnvoll halte. Das ganze habe ich in den Wochen nicht dauerhaft gemacht, aber immerhin 2-4 mal die Woche haben geholfen, einige Kilos zu verlieren. Nun gehöre ich insgesamt nicht zu den Gemüsefreunden und habe festgestellt, dass übermäßiger Verzicht sich schnell in Heißhunger umwandeln kann.

Dieses mal kann ich jedoch sagen, dass ich das Gefühl habe, dass ich wenig verzichte. Insbesondere da wir angefangen recht häufig 2 Beilagen ohne Kohlenhydrate zum Fisch/Fleisch zu kochen. Gemüse  als normale Beilage und dann ein Mus aus anderen Gemüsesorten. Hier kann man sehr kreativ sein. Ausprobiert haben wir verschiedene Sorten wie Brokkoli, Aubergine, Steckrübe und verschiedene Mischformen ausprobiert. Das ganze führte für mich dazu, dass ich meinen Körper die Kohlenhydrate vorgegauckelt habe und nach dem Essen zufrieden war.

Dazu kamen verschiede reichhaltige Suppen wie eine Bouillabaisse und gelegentliche ein sehr schönes Stück Fleisch von Beisser mit einem Salat. Der Unterschied zu den letzten Abnehmphasen ist für mich die Reichhaltigkeit der gesunden Speisen. Da ich eigentlich sehr wenig Gemüse esse, gab es sonst meistens nur Salat mit Fleisch oder Fisch und dies konnte ich mir als langfristige Möglichkeit nur schwer vorstellen. Die aktuelle Variante klappt da besser und vielleicht schaffe ich es ja, das ganze noch viel länger als nur zum Abnehmduell durchzuziehen.

Und ich dachte schon,…

…das ich kein Gewicht mehr verliere. Seit dem Anstieg von vergangener Woche sind es diesen Montag aber wieder 1.2 Kilo weniger.  Es muss an meiner Ernährung liegen, denn Sport habe ich aus verschiedenen Gründen nicht getrieben, was Schade ist, denn dann wären bestimmt noch mehr Minus-Gramm zu verbuchen gewesen.

Wofür habe ich aber meine Freizeit eingesetzt? Da ich mich seit einiger Zeit “Rohköstlich” ernähre, stocke ich nach und nach den Küchengeräte-Park auf. Ich habe mir einen sogenannten “Nahrungmittel Dehydrator” zugelegt. Damit kann man die tollsten Dinge machen. Zum Beispiel Dörrfrüchte (logisch), Rohkost-Brot, -Kekse/Kräcker, Gemüsechips, usw. Also habe ich die letzten Abende und Freizeit damit verbracht, im Internet nach Rezepten zu suchen, Einkauflisten zu schreiben, einzukaufen und dann in der Küche zur Tat zu schreiten.  Ich muss sagen, eine ganz neue und spannende Erfahrung, Nahrungsmittel auf diese Weise zuzubereiten. Klar, noch muss ich weitere Erfahrungen sammeln um die Herstellung zu perfektionieren. Aber lecker schmeckt es auf jeden Fall.

Mehr Infos: Excalibur Dörrgerät

Vor dem Wiegen, was nun…

So, nachdem ich ja in der ganze letzten Woche nichts geschrieben habe, noch kurz ein Beitrag vor dem schlafen gehen.

Insgesamt läuft es für mich ja sehr gut. Mit 97,x bin ich auf einem Gewicht, welches ich schon seit 3 Jahren nicht mehr hatte und welches ich auch noch weiter nach unten bringen möchte. Insgesamt rechne ich zwar mit einer recht hohen Zahl hinter dem Komma, nachdem ich letzte Woche schon eine 97,1 erreicht habe, trotzdem wird die entscheiden Wochen die März Wochen. Seit Anfang Januar verzichte ich auf Alkohol, werde aber im März wieder anfangen. 2 Monate reichen mir, und ich habe die Entscheidung ja nicht wegen dem Abnehmduell, sondern für mich getroffen. Die Frage ist nun, wie wirkt sich dass auf mein Gewicht aus. Das größte Problem am Alkohol ist ja die Form des  Konsums. Ich habe mich insgesamt sehr gut selbstdiszipliniert, kalorienhaltige Getränke vernünftig zu mir zu nehmen. Wenn ich Lust auf Cola, Saft oder sonstige Getränke habe, trinke ich eine Cola, ein (paar) Gläser verdünnten Saft oder was auch immer. Auf jeden fall bleibt das Hauptgetränk zur Mahlzeit oder am Abend ein kalorienfreies Getränk.

Trinkt man nun abends Wein oder Bier, ist zu mindestens für mich, der Wechsel zu Wasser eher komisch. Zum Wein wird Wasser dazu getrunken, zum Bier passt das nicht so richtig. Hier kommen die entsprechenden Kalorien in den Körper. Selbst wenn wir über Mengen reden, von denen man nicht total Betrunken ist, sind die Mengen einfach deutlich größer, als sonst. 1,5 Liter Bier (3 Halbe am Abend sind ja eher wenig) oder eine Flasche Rotwein sind schnelle 650 Kalorien. Ein Abend mit ein paar Caipis sind dann schnell 1000 Kalorien oder mehr. Schlimm wird es dann, wenn man unterwegs ist, und auch angetrunken. Die Motivation dann unterwegs noch schnell was zu essen, steigt und gewinnt meistens auch. Das Ergebnis sind dann Currywurst-Pommes, Döner oder ein Burger. Die nächsten 650-1000 Kalorien. Von daher bin ich gespannt, wie sich das mit dem Alkohol in den nächsten Wochen entwickelt, und ob ich es weiterhin schaffe, zu mindestens unter der Woche mehr abzunehmen als am Wochenende wieder zu.

Zunächsteinmal muss ich das aber auch ohne Alkohol schaffen, und bin gespannt, mit welchem Ergebniss ich in die neue Woche starte.