Archiv der Kategorie: Gesundheit

Erwünschte Nebenwirkungen: Statt Fett verdauen einfach Fett… ehm… ja.

OK, ich übersetz das mal: Dieses Diätmittel hilft Ihnen, weniger Fett zu essen, weil Sie sonst Öl furzen und sich granatenmäßig in die Hose scheißen. Das war unsere Absicht. Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Jetzt wisst ihr, warum wir über solchen Karm nicht bloggen ;) Ehm, ja. Außer so wie jetzt ;)

via
Stationäre Aufnahme – Erwünschte Nebenwirkungen und zuerst Don/Rivva

Apfel oder Birne ?

damit sind diesmal nicht die Hintern ,der in unseren in Fußgängerzonen im Moment vermehrt laufenden Weiblichkeit gemeint ;-) , sondern die Fettverteilung am/im Körper. Man unterscheidet eben diese 2 Typen (Apfel,Birne). Meistens sind die Männer Apfel-typen , da sich hier das Fett meistens am Bauch festsetzt und bei den Frauen eben eher an der Hüfte.

Befindet sich das Fett vor allem im Bauchraum mit der typischen Erscheinung des „Bierbauches“ so sprechen wir vom Apfel-Typ. Diese Körperform birgt ein hohes Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.
Wer jetzt wissen möchte, welcher Typ man ist, dem sei diese Seite empfohlen: zum Test

Wer mehr über beide Typen wissen möchte, dem sei dieser Link empfohlen.

P.S. Ich bin leider auch ein Apfel, wie die meisten Männer :-(

Stagnation

Also erst das Schmerzliche: 111.8 Kilo, 31.2% Fett, 50.2% Wasser.

D.h. ich nehm aktuell nicht ab. OK: ich walke zu wenig (in der ersten Woche hab ich es übertrieben), war viel unterwegs, aber: der Hauptfaktor scheint mir zu sein, dass ich sage ‘ich mach ja was, dann will ich auch ‘genießen’. — Und dann mehr esse als ich sollte.

Stellschrauben:
1: Wiegen.
Bisher wiege ich 1*/Woche und weniger und merke: wenn das Gewicht gleich bliebt oder steigt, motiviert das zum Sport oder zur Vernunft. also: Öfter wiegen -> mehr Motivation. (Ich hoffe: nicht mehr Frust.)

2: Essen.
– keine ‘Du hast ja Sport-gemacht’-Extra-Belohnungen mehr. (Also nach dem Hockey eben kein Eis.)
– Wenn schon süß, dann fettarm (also Weingummi statt Schokolade – damit hatte ich mal guten Erfolg und gehe es gerade auch schon wieder an)
– Obst ‘vorweg’ als Appetitbremse/gesunde Sättigung
– Trinken zwischen den Mahlzeiten (Wasser) und ein Glas vorher.
– öfter Saft-Müsli zum Frühstück (also O- oder A-Saft statt Milch, wobei die normal benutzte fettarme Milch an sich auch vernachlässigbar wäre)

3. Sport
– Was mich manchmal abhält ist die Idee, dass ich jetzt 1,5h ‘verblase’. also lieber kürzer und dafür öfter Sport.
– Synergie-Sport mit nehmen, also: eher mal Treppe steigen.

Mal sehen, einige kleinere Vernderungen wie diese sollten doch etwas anschlagen.

Sport vs. Kopfschmerzen

Ausdauersport (die wichtigste Grundlage jedweder erfolgreicher Abnehmversuche :-) ) hat bekanntlich abgesehen vom reinen Kalorienverbrauch noch viele weitere positive Auswirkungen auf den Körper. Eine davon: Regelmäßiges Ausdauertraining kann die Häufigkeit und Intensität von Kopfschmerzen senken. Das haben Wissenschaftler der türkischen Universität von Erciyes festgestellt. Das Ergebnis wurde von den Medizinern der Deutschen Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft bestätigt. Bei den dafür durchgeführten Tests mussten migränekranke Probanden ihre Medikamente absetzen und drei mal pro Woche ein 30-minütiges, aerobes Trainingsprogramm absolvieren. Nach sechs Wochen hatte sich die Häufigkeit der auftretenden Migräneattacken bei den Patienten halbiert und die Schmerzintensität um ein Drittel verringert. Als Grund wird vermutet, dass ein Zusammenhang mit den vom Körper produzierten Schmerzhemmstoffen (sog. Beta-Endorphine) besteht, deren Ausschüttung bei regelmäßiger Ausdauerbelastung ansteigt.

Was sehen wir daran? Bewegung respektive Sport ist nicht nur das Mittel zum Zweck des Abnehmens – sondern sorgt generell für eine verbesserte Lebensqualität, zumindest auf der Gesundheits-Ebene. Außer, man übertreibt es :-)

[via fitnesswelt.de]

Ernährungstips aus den USA

Man mag es kaum glauben, aber aus den USA vernimmt man vernünftiges in Punkto Ernährung: Ein Artikel der NY-Times geht auf den Unterschied zwischen “Nahrungsmitteln” und “Nährstoffen” ein. Stichwort: Functional Food.

“Nahrungsmittel” war einmal alles was man essen konnte, aber heute gibt es viele essbare, nahrungsmittel-ähnliche Substanzen im Supermarkt. Diese neuen Produkte der Nahrungsmittelforschung werden oft in Verpackungen angepriesen, die voll mit Gesundheitsversprechen sind, was mich zu einer entsprechenden Grundregel bringt: Wer um seine Gesundheit besorgt ist, sollte wahrscheinlich Nahrungsmittel mit Gesundheitsversprechen meiden. Warum? Wei ein Gesundheitsversprechen ist ein gutes Zeichen, dass es sich nicht um wirkliche Nahrungsmittel handelt, man sollte aber Nahrungsmittel essen.”

(via The Click Heard Round the World)

Am Ende des langen Artikel gibt es unter anderen die folgenden Tips:

  • 3. Vermeide Produkte mit Inhaltsstoffen die a) unbekannt b) unaussprechlich oder c) mehr als fünf an der Zahl sind
  • 8. Koche. Und wenn es möglich ist, lege einen Garten an.
  • 9. Iss wie ein Allesfresser. Füge deiner Diät eine neue Spezies hinzu, nicht nur neue Nahrungsmittel

Projekt 8000

8000 Schritte – das ist die Zahl, die ich mir täglich vorgenommen habe. Klappt seit etwa einer Woche auch ganz gut – am vergangenen Feiertag und am Wochenende waren es in Verbindung mit Geocaching jeweils weit über 10 000.

Auf die 8000 Schritte komme ich mit einer einfachen Rechnung: 5000 Schritte laufe ich an einem normalen Werktag „ohne zusätzlichen Aufwand“ – wobei hier anzumerken ist, dass ein Großteil dieser Schritte eigentlich auch schon als Zusatzleistung zu betrachten wären, denn ich könnte ja statt per pedes auch mit dem Bus zum Bahnhof gelangen. Ich betrachte sie trotzdem als Grundumsatz. Nun gibt es ja die Empfehlung des Gesundheitsministeriums, 3000 Schritte extra zu gehen. 5000 + 3000 = 8000 – so einfach ist das.

Die 8000 Schritte erreiche ich an Werktagen relativ einfach mit einem kurzen Spaziergang zur Mittagszeit (ca. 1000 Schritte) und einem erweiterten Nachhauseweg nach Feierabend.

Erste Erfolge habe ich auch schon zu vermelden: ich habe ja bei um die 114 kg hier angefangen, aktuell bin ich bei ca. 112 kg – wobei dazu sicher auch die ausgewogenere, fleischärmere Ernährung beigetragen hat.

welcome back, Schrittzähler!

Mein Schrittzähler war ja weg. Seit 2 Wochen oder so. Ich hatte ihn nach der ‘Rasenmäh-und-Grill-Aktion’ offenbar beim darauffolgenden Schläfchen im Garten verloren. Die Tochter hat ihn bei der heutigen ‘Grillen ohne Rasenmähen’-Aktion wiedergefunden. Brave Tochter :).
Das Faszinierende: Trotz des strömenden Regens zwischendurch tickt er noch ganz einwandfrei und hat schon wieder 1400 Schritte ‘aufgezeichnet’.
Der Zähler ist der Pfundskur-Zähler, den ich von der AOK (in der ich gar nicht bin ;-)) geschenkt bekommen habe.

Und zum Thema Freizeitsport:
Ich werd mir wohl mal vom Nachbarn Axt und Sense leihen. Es ist einiges zu tun im Gärtchen ;)

Synergien zu nutzen um Bewegung zu kriegen, ist gar nicht doof. Wiese sensen UND Podcasts hören UND Bewegung haben ist wohl fast das maximal Erreichbare an Synergie ;)

Fit statt Fett – aber wo?

Hier findet sich ein Artikel über das neue Programm der Bundesregierung:
NRZ Politik Volltext – Kampf gegen die Pfunde angepfiffen

Auf dem Portal des Bundesgesundheitsministeriums: Nada.

fit-statt-fett.de sieht komisch aus. (deshalb unverlinkt)
http://fitstattfett.de/ sieht aus wie eine Google-Falle.

http://www.die-praevention.de/aktionen/ulla_schmidt_geht_mit/mueritz/index.html hat Hinweise auf das ‘3000 Schritte zusätzlich’-Programm ‘Willst du mit mir gehn’. (Unter anderem Namen gibt es das sowohl in Stuttgart als auch in Pforzheim; ggf. geh ich mal da vorbei)

Hier steht was Offizielles dazu, aber ohne die erwähnten Schlagworte.

wir fassen zusammen: Onlinearbeit 6-, setzen.

Ich mein: Im Morgenmagazin auftauchen am Mittwoch und den Schrittzähler wedeln (im verschlossenen karton, da war wahrscheinlich keiner drin :) ) und dann (am Freitag) nicht mal ne auffindbare Netzseite haben? Was soll das?

Oder such ich nur falsch?

UpDate: Korrektur und kleine Ergänzung zu “3000 Schritte”

24h Sportsperre dank Zeckenimpfung

Da jetzt die Grill- und zeckensaison wieder los geht wollte ich heute morgen zum Arzt (der jetzt oben aufm Berg ist) latschen, nene Zeckenpieks (Hirnhautentzündung) abholen und dann direkt ne Rudne walken.

“Sie wissen aber, dass sie heute keinen Port mehr machen dürfen?”

Sooo ein Pech ;)

Nein im Ernst: die 3* 7-8 km haben mich ziemlich geschlaucht. Ich miss das dosieren.

Also: 1700 Schritte, 1 km, ca. 15 Minuten. Das ist alles für heute.

Morgen geht es wieder ab. Aber da ist eh ‘Elternhockey’, ich bin gespannt ;)

BMI? Fett? Bewegung?

Ich hab mal ne blöde Frage.

Ich lese immer, dass man bei Sport gar nicht so sehr abnimmt, sich aber das Fett in Muskelmasse verwandelt, die gleich viel wiegt aber weniger Platz in Anspruch nimmt.

D.h. wenn ich ‘Diät’ amche, und Fett spare und so abnehme, danns agt ggf. der BMI was, weil meine Msukelmasse gleich bliebt und nur das fett abnimmt. aber bei der variante, dei ich mir vorstelle: Sport (nicht NUR wegen Fett, sondern auch wegen Knieschmerzen (weg!), Rücken (dazu mal später)).

Spielt da der BMI überhaupt ne Rolle?

(Hab mal nen 2.0-BMI-Rechner in die Linkliste geschubst.)

Noch was: gestern beim walken hörte ich wie immer Podcasts und da meinte einer: 3* die Woche 30 Minuten ‘Bewegung’ reichten schon in Kombi mit fettärmerem Essen. Echt jetzt?