Wenn man sich ein neues Rennrad kauft (mein erster Straßenrenner überhaupt) und es dann regnet und stürmt wie im Herbst, kann man den Spruch “es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung” nur ironisch aussprechen. Und so war meine erste kleine Ausfahrt vor mehr als einer Woche trotz hoher Ambitionen bisher auch meine letzte. Aber auch wenn bis zum Ende des Osterduells nicht mehr viele Ausfahrten dazu kommen sollten, freue ich mich auf einen hoffentlich schönen Radelsommer.
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Der Anfang vom Ende …
Nur 700 Gramm weniger als in der Vorwoche? Nein -sehe ich anders – wieder weniger Gewicht und das trotz der Teilnahme am Kongress mit seiner Rundumversorgung. Mittagessen, Kuchen und Canapés in den Pausen, abends warmes Buffet und zugehörige Getränke, üppiges Frühstückangebot und dann wieder von vorne. Das ganze drei Tage lang. Die Selbstdisziplin hat nicht komplett durchgehalten, aber es reichte offensichtlich für den Erhalt des Abwärtstrends.
Wird nicht einfacher werden: Unter anderem eine Einladung zur großen Geburtstagssause zum 50. am Wochenende und ein weiterer Außentermin in der kommenden Woche. Im Endspurt für die letzten vier Wochen will ich aber unbedingt unter die Hundert kommen. Also weiter zusammengerissen und konsequent bleiben!
Stark anfangen und stark nachlassen, das kann ich gut
Letzte Woche fiel ja das Wiegen aus – dafür gab es eine Menge Bier und Co. auf der ITB. Heute Morgen dann mal wieder auf die Waage – was ich da sah, hat mir jetzt nicht so dolle gefallen. Egal, es ist wie es ist und natürlich auch weiter dokumentiert.
Dafür dann aber auch gleich das gute Wetter und den freien Freitag genutzt, um eine schöne “Runde” (die ich nicht vollendet habe zur RUNDE) vom Killesberg über Wartberg, Rosensteinpark und Schlossgarten zu mir zu spazieren.
Kopfhörer und Podcast (Awesome People Podcast, Daily Geek Talk und OMR Podcast) auf den Ohren. Sollte öfter als nur einmal die Woche nicht ins Büro gehen.
Doch zurück zum Gewicht – mehr oder minder stehe ich unverändert zum Beginn des Duells, wenige Gramm mehr und die können durchaus unter natürliche Schwankung fallen. War leider auch alles andere als konsequent, was #Lowcarb anbelangt.
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Und das, obwohl ich ja weiss, dass Lowcarb für mich sehr gut funktioniert, wenn ich konsequent bin.
Und sonst?
ITB war großartig, ein neuer Job wird zumindest denkbar, bei einer Agentur oder bei einem Versicherer. Und privat kommt es immer weiter voran, Küche ist mittlerweile auch im Prinzip fertig, das Arbeitszimmer schon lange, jetzt steht das Wohnzimmer und der Flur auf der Agenda.
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Ich kurve weiter knapp unterhalb meines Startgewichts hin und her. Aber es geht langsam voran: Täglich Fahrrad und das Kalorienlimit wird auch wieder weniger häufig gerissen. Ansonsten gibt es nicht viel mehr zu verkünden ;).
Normalgewicht? Nicht wirklich…
Laut meines Ernährungstagebuchs gelte ich mittlerweile schon als normalgewichtig:
Dabei liegt ja eigentlich der BMI-Bereich für Normalgewicht für Männer zwischen 20 und 25. Interessanterweise habe ich das “Normalgewicht” bei FDDB mehr oder weniger unabhängig vom Körperfett-Abbau dadurch erreicht, dass ich älter wurde, denn FDDB und andere Quellen passen den Normalgewichtsbereich ans Alter an. Auf welcher Basis das geschieht, ist mir nicht ganz klar. Mir erscheint das eher wie Wohlfühl-Zahlendreherei, oder aber das Missverstehen von Statistiken. Es spricht nichts dafür, dass im Alter ein höherer BMI gesünder wäre, eher sieht es so aus als ob da einfach die Durchschnittswerte der Bevölkerung abgebildet werden. Auch die WHO unterscheidet übrigens nicht nach Alter. Und spricht außerdem bereits ab 25.0 von Übergewicht (“pre-obesity”) – der Normalgewichtsbereich endet bei 24.9.
Zum Thema BMI-Anpassung nach oben hat die Autorin @erzaehlmirnix in ihrem Blog zum Buch “Fettlogik überwinden” übrigens auch Studien untersucht und schon einiges geschrieben. Wenn sich die Sterblichkeit bei höheren BMI-Werten ändere, könne das etwa auch an Verbesserungen in der Medizin liegen (zum Beispiel ist die Chance, einen Herzinfarkt zu überleben gestiegen, was aber nicht bedeutet, dass man plötzlich trotz gleich bleibendem BMI ein niedrigeres Infarktrisiko hätte).
Naja, für unser Duell gilt noch immer der BMI-Wert von über 25 als Einstiegskriterium, und da müsste ich selbst unter Verwendung des “neuen BMI” (Rechner hier) noch vier bis fünf Kilo abnehmen. Vielleicht schaffe ich das ja wenigstens vor dem nächsten Duell.
Traurig
Erneut klappt das Privatleben so gar nicht. Da bleibt nicht viel Kraft übrig zum hier Schreiben und Abnehmen. Weiß auch nicht.
So, restart
Na ja, dieses Ding wird nix mehr. aber mein Trimmrad ist wieder da und ich war gestren 25 und heut etwas über 30 Minuten drauf. Morgen hoff ich, ich denk an die Waage, unter 114 war ich ja punktuell schon…
Eine harte Konkurrenz!
Das Abnehmduell bis Ostern scheint bereits jetzt schon richtig spannend zu werden. Zur Halbzeit des Duells liegen an der Spitze zwei Kontrahenten nur einige Zehntel Prozentpunkte auseinander, und bei Platz drei (da liege ich gerade) und Platz vier verhält es sich sogar noch knapper. Ich würde mal sagen, es ist noch alles offen.
Bei mir läuft es im Gegensatz zum Jahresbeginn derzeit mit dem Abnehmen richtig gut, an manchen Tagen schaffe ich locker ein Defizit von mehr als 1.500 kcal, was sich auch auf der Waage entsprechend widerspiegelt. Die Nachwehen der Zahn-OP von vorletzter Woche konnte ich ohne Komplikationen weitestgehend hinter mir gelassen, so dass ich mich auch dem Sport wieder etwas mehr zuwenden kann. Hierfür habe ich mir letzte Woche übrigens ein Rennrad bestellt, um die länger werdenden Tage noch besser ausnutzen zu können.
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Wenig Neues von mir: Das Pendel schwingt erneut leicht in die andere Richtung und ich bin wieder unter dem Startgewicht. Lifesum stellt für März bislang eine durchschnittliche tägliche Kalorienaufnahme von 2561 fest, was also 561 über dem liegt, was mein selbst gewähltes Limit wäre.
Wie man die Fastenzeit nicht beginnt …
… ist mit einem Firmenevent.
Ausgerechnet am Aschermittwoch waren wir mit der Abteilung in Klausur. Und nach Stundenlangen Vorträgen war das Abendprogramm der Veranstaltung ein Rittermahl auf Burg Steinsberg. Da gab es echt leckere Sachen in etwas rustikaler “ritterlicher” Aufmachung; viele Gerichte kamen z.B. auf Platten und in Schüsseln zum selbst aufegeben, und auch die Getränke wurden in Steingutkrügen serviert.
Das Mahl wurde die ganze Zeit begleitet von einem Gaukler (hat ein wenig jongliert und Zaubertricks vorgeführt) und einem Zeremonienmeister, der auch auf sehr vielen verschiedenen mittelalterlichen Instrumenten gespielt und dazu ziemlich gut gesungen hat. Ich zeig hier mal die Speisenfolge:
Brot mit Quark vun vil gut Wyrtzkreytern, hier zu sehen zusammen mit der sprachlich an-ge-mittelalterlichten Speisekarte.
Ziegenfrischkäse im Blätterteig und knackige Salate aus dem Burggarten
Sud vun Lauch serviert im Brottopf
Ganze Enten in der Schenke tranchiert mit Gemüse und Semmelknödel
Strudel aus Epfeln mit eyner Salse vun fremdlendisch Vanille
Und von der Käsevariation konnte ich dann schon nichts mehr essen.
So eine Veranstaltung kann ich weiterempfehlen, aber sie hat zu einem kurzen Ausschlag nach oben auf meiner Waage geführt.
Pause
Naja, Kuchen am Samstag, Sahnetorte am Sonntag. Schnitzel mit Pommes am Montag, Dienstag eine Flasche Cola, Mittwoch Mäckes mit Spezi. Da kann man ja schon fast froh sein, dass es nur 800 Gramm mehr wurden. Aber so ungefähr zur Halbzeit durfte ich mir dann auch mal eine pause gönnen. Zwar wird es in den kommenden Wochen wegen mehrerer „Außentermine“ mit Geschäftsessen nicht einfacher, aber ab nächsten Freitag wird wieder angegriffen. Das zweistellige Gewicht wäre schon fast mehr, als ich zu Beginn erwartet habe!
Jeden. verdammten. Tag.
Mit 105 gewogenen Kilos heute früh (-6,2 seit Start) bin ich auf einem guten Weg nach unten, auch wenn die 3+1-Methode immer noch mentale Stärke verlangt. Egal, mehr als die Hälfte der Zeit ist um, und es gilt “eine Schippe drauf zu legen” – mit der #dontbreakthechain-Methode.
Genauere Infos findet man bei meinem Kollegen Volker Weber – der benutzt nur seine Apple Watch und hat als Ziel, jeden Tag die drei Bewegungsziele (600 Kalorien Bewegung, 30 Minuten sportliche Betätigung, 12 x Aufstehen) zu erreichen. Ohne Ausnahme. Damit die Kette der guten Taten nicht abreist. In einem seiner Postings ist sogar ein Video, warum es gut ist, sich jeden Tag mindestens 30 Minuten zu bewegen.
Die Bewegung ist dabei kein Joggen, kein Radfahren, kein Fitnessstudio, sondern einfaches Gehen. Jawohl. Es ist die natürlichste Bewegung, steckt uns im Blut und erfordert keine Mühe außer dem Erheben aus dem Stuhl und dem Verlassen des Hauses.
Und “keine Zeit” ist eine billige Ausrede. Ich erreiche mein Ziel, indem ich Wege, die ich sonst mit dem Auto erledigte, zu Fuß gehe. Oder indem ich mein Auto von der Stelle wo ich hin muss, weiter weg parke, so dass ich mindestens 15 Minuten laufen muss, um zum Ziel zu gelangen.
Ich wollte 7,4 kg abnehmen, jetzt fehlen noch 8,1 kg
Ich weiß woran es lag/liegt. Zu faul, Chips schmecken lecker und irgendwie motivationslos. Egal, bis zum 14.04. sind ja noch ein paar Tage. Evtl. pack ich ja doch noch ein paar Kilos ins Abnehmfach und überhole einige MitstreiterInnen. Abwarten und endlich mal wieder was tun. Schönes Wochenende!
Freitag… blöder Tag…
Denn letzte Woche war es das #SchnitzelS im Apostel, das die Waage hoch schießen ließ, angekündigt hatte ich ja schon, dass München etwas tricky werden wird mit Essen, und so kam es auch. Erst Sekt und Suppe in der Bahnlounge München,
https://www.instagram.com/p/BQ7oYkBjf6l/
dann am Abend Burger im “taste my burger” (Blogartikel auf hubert-testet.de folgt) nächste Woche),
https://www.instagram.com/p/BQ8aprgjQgt/
am Sonntag dann noch lecker Schnitzel im Münchner Andy’s Krablergarten (ICH hab den Apostroph da nicht reinerfunden..).
https://www.instagram.com/p/BQ-khxzD2rx/
Dazu natürlich reichlich Bier, wir waren ja in Bayern.
Doch die Waage ging dann diese Woche beharrlich runter, ich war echt happy – und dan ging es gestern in Ulmers Besen. Und ich hatte sooooo Kohldampf. Und das führte zu

Maultaschen in Ulmers Besenwirtschaft

Fleischkäse im Besen Ulmers in Zuffenhausen

Käsewürfel
Clever, gell? Heute natürlich die Waage wieder hoch geschossen. Naja. Dafür bin ich heute morgen auf dem Rückweg von Schatz auch ab Nordbahnhof durch den Rosensteinpark und den Schlossgarten heimgelaufen. Und optimistisch, dass es besser wird. Wobei – nächste Woche muss mein Wiegen ausfallen. Und es würde nicht gut werden, fällt mir ein, ich bin ja in Berlin zur ITB. Da dann keine Waage. Sorry!


